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Hamburg

Hamburg: Mann verstirbt nach Feuer in Mehrfamilienhaus

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Am frühen Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg in die Stemwarder Straße im Hamburger Stadtteil Jenfeld gerufen. Mehrere Anrufer meldeten, dass eine Wohnung brenne und mehrere Menschen in Gefahr seien. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte brannte die Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung.

Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort die Alarmstufe “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” ausgelöst. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte fanden einen ausgedehnten Wohnungsbrand einer Erdgeschosswohnung in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus vor, der sich auf das 1. Obergeschoss ausgebreitet hatte und in das zweite Obergeschoss überzulaufen drohte.

“Sofort wurde die Menschenrettung über tragbare Leitern auf der Rückseite des Gebäudes durchgeführt. Hier standen mehrere Personen an Fenstern und einem Balkon und riefen um Hilfe”, berichtet Jan-Ole Unger von der Feuerwehr Hamburg.

Durch den sehr stark verrauchten Treppenraum drangen Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz ebenfalls in das Gebäude vor und retten mehrere Personen mit Fluchthauben. Ein lebloser Mann wurde von den Einsatzkräften im Treppenhaus gefunden, eine leblose Frau in der Wohnung im 1. Obergeschoss.

Beide wurden unter laufender Reanimation in Notfallkrankenhäuser befördert. Der 52-jährige Mann verstarb laut Polizeiangaben später.

“Auf Grund der Vielzahl an betroffenen und verletzten Personen wurde die Notfallstufe “Massenanfall von Verletzten” zusätzlich ausgelöst, das ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften bereitstellt”, so Unger.

Insgesamt wurden 13 verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet, hiervon wurden zwei lebensgefährlich verletzt, drei schwer und 8 leicht. Weiterhin verletzte sich ein Feuerwehrmann im Einsatz am Fuß. Alle 14 Personen wurden in Krankenhäuser befördert.

16 betroffene aber unverletzte Personen überwiegend aus dem Nachbargebäude wurden in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg während des Einsatzes betreut. Insgesamt waren 30 Menschen durch den Brand betroffen.

Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Der Brandort wurde weiträumig abgesperrt.

Brandermittler des LKA 45 sind derzeit am Brandort und haben die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Diese dauern an.

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Hamburg

Hamburger Polizei gehen Drogendealer ins Netz

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Im Rahmen zweier Durchsuchungen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität haben Ermittler des Rauschgiftdezernats (LKA 68) gestern Morgen, 18. Juli, in Hamburg unter anderem nicht geringe Mengen Marihuana und Kokain sichergestellt. Einer der Tatverdächtigen wurde einem Haftrichter zugeführt.

Foto: Polizei Hamburg/Hfr

Durch einen Zeugenhinweis rückten ein 29-jähriger Türke und ein 21-Deutscher in den Fokus der Ermittler. Die beiden polizeibekannten Männer standen daher im Verdacht, gemeinsam gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim zuständigen Ermittlungsrichter Durchsuchungsbeschlüsse für die beiden Tatverdächtigen.

“Bei den gestern erfolgten Durchsuchungen in Hamburg-Billstedt fanden die Ermittler im Fahrzeug des 29-Jährigen ein Tierabwehrspray und Quarzsandhandschuhe. In der Wohnung des 21-Jährigen fanden sie neben ca. 300 Gramm Marihuana und knapp 30 Gramm Kokain unter anderem auch knapp 3.300 Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Machete, Verpackungsmaterial, diverse Feinwaagen und Mobiltelefone”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth

Der 29-Jährige verblieb auf freiem Fuß, da keine Haftgründe vorlagen. Den 21-Jährigen nahmen die Ermittler vorläufig fest und führten ihn einem Haftrichter zu.Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Bad Oldesloe

Regionalbahn nach Bad Oldesloe: Notbremsung wegen eines Toilettengangs

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Hamburger Hauptbahnhof
Foto: SL

Hamburg – Er wollte eigentlich den Zug nur als Toilette benutzen, doch dann setzte sich die Bahn in Bewegung in Richtung Bad Oldesloe. Dieser WC-Besuch dürfte nun deutlich teurer werden, als die öffentlichen Bahnhofstoiletten gewesen wären.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei betrat ein Mann (m.35) am 17. Juli gegen 11.35 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof einen abfahrbereiten Regionalzug zur Fahrt nach Bad Oldesloe.

Der deutsche Staatsangehörige hatte aber keine Reiseabsichten, sondern wollte seine Notdurft auf einem Zug-WC verrichten.

Nachdem der Mann das WC wieder verlassen hatte bemerkte er, dass der Zug sich bereits in Bewegung gesetzt hatte. Daraufhin betätigte der 35-Jährige die für den Notfall vorgesehene Notentriegelung einer Tür und öffnete diese. Durch dieses Handeln musste eine Schnellbremsung des Zuges veranlasst werden und der Zug kam am Gleis 5 zum Stehen.

Eine Zugbegleiterin informierte daraufhin die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Gegenüber einer eingesetzten Streife der Bundespolizei bestätigte der leicht alkoholisierte Mann den Vorfall.

Nach Überprüfung der Personalien wurde der Mann vor Ort entlassen. Ein entsprechendes Verfahren wurde gegen den gebürtigen Hamburger eingeleitet.

Nach jetzigem Sachstand erhielt der entsprechende Zug durch den Vorfall eine Verspätung von 13 Minuten.

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Hamburg

Badeunfälle: Junge Frau und Mädchen erfolgreich wiederbelebt

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Symbolfoto: Wavebreakmedia/shutterstock.com

Hamburg – Wie wichtig schnelle Erste Hilfe ist und wie sie Leben retten kann, zeigte sich gestern gleich zwei Mal in Hamburger Schwimmbädern.

Kurz vor 17 Uhr ging zunächst ein Notruf aus dem Hallenbad Blankense in der Rettungsleitstelle ein, dass ein Kind wiederbelebt werde. Ein Bademeister hatte das Mädchen leblos im Wasser treiben sehen und es sofort an den Beckenrand gerettet und dort mit der Reanimation begonnen. Bereits nach kurzer Zeit war das Kind wach und ansprechbar. Nach einer eingehenden Untersuchung durch Notfallsanitäter und den Notarzt der Feuerwehr Hamburg wurde die Fünfjährige kreislaufstabil in ein Kinderkrankenhaus befördert.

Nur gut eine Stunde später, kurz nach 18 Uhr, ging ein Hilfeersuchen aus dem Hallenbad Elbgaustraße über den Notruf 112 bei der Feuerwehr Hamburg ein. Eine 24-jährige Frau wurde leblos aus dem Wasser gerettet und sofort durch einen Bademeister reanimiert.

Als Notfallsanitäter der Feuerwehr und ein Notarzt an der Einsatzstelle Eintrafen, hatte die junge Frau bereits wieder eine eigene Herztätigkeit und konnte kreislaufstabil in ein Notfallkrankenhaus zur weiteren Untersuchung befördert werden.

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