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Polizei und Feuerwehr

“Hilfe für Helfer” unterstützt die Grabauer Feuerwehr

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Sparkassenfilialleiter Oliver Ruddigkeit sowie Gemeindewehrführer Christian Rieken, stv. Gemeindewehrführer Holger Kreinbring und Schriftwart Peter Wulf (von links nach rechts) von der Freiwilligen Feuerwehr Grabau freuen sich über die erweiterten Möglichkeiten mit dem neuen „multimedialen Präsentationssystem“.
Foto: Stender/Sparkasse Holstein/hfr

Grabau – Als Dankeschön für die wertvolle Arbeit der Feuerwehren hatte die Sparkasse Holstein  im Herbst des vergangenen Jahres ihre Aktion „Hilfe für die Helfer“ durchgeführt. Dabei waren aus 111 teilnehmenden Wehren insgesamt 25 Gewinner ausgelost worden, die – in Anlehnung an die Notrufnummer 112 – jeweils 1.120 Euro gewonnen haben.

Einer dieser glücklichen Gewinner ist die Freiwillige Feuerwehr Grabau, die sich für den Geldbetrag ein „multimediales Präsentationssystem“ mit Beamer, Leinwand, Soundbar und Blue Ray Player angeschafft hat. 

Für Oliver Ruddigkeit, Leiter der Sparkasse-Holstein-Filiale in Bad Oldesloe, war es eine große Freude, sich das neue Equipment von der Wehrführung vorführen zu lassen.

Bei seinem Besuch vor Ort betonte er das lobenswerte Engagement der örtlichen Brandschützer: „Egal ob es brennt, ob ein Unfall passiert ist oder ob eine große Veranstaltung abgesichert werden muss – immer sind die Kameradinnen und Kameraden mit hoher Intensität im Einsatz! Daher lag es nahe, einfach mal Danke zu sagen und sie mit unserer Aktion zu belohnen“.  

Gemeindewehrführer Christian Rieken, stv. Gemeindewehrführer Holger Kreinbring und Schriftwart Peter Wulf zeigten sich hoch erfreut über diese Unterstützung: „Schon länger stand ein modernes Equipment für Präsentationen auf unserem Wunschzettel. Wir freuen uns daher sehr darüber, dass die Zeiten von wackligen Projektoren und weißen Bettlaken an der Tür zur Fahrzeughalle endgültig vorbei sind!“

Kleiner positiver zusätzlicher Aspekt bei dieser Anschaffung: Nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Grabau sondern auch die Jugendfeuerwehr Travenbrück und der Grabauer Jugend Klub können das neue moderne System nutzen.    
Die Sparkasse Holstein hatte die Aktion „Hilfe für die Helfer“ 2016 ins Leben gerufen, um das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen in den verschiedenen Hilfsorganisationen zu unterstützen.

Nachdem sich bei der Erstauflage die Aktion an die DLRG-Gruppen im Geschäftsgebiet gerichtet hatte, standen nun die Freiwilligen Feuerwehren im Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein im Fokus. Der Förderbetrag wird aus dem Sonderfonds des Los-Sparens zur Verfügung gestellt.

 

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Polizei und Feuerwehr

B75 bei Reinfeld: Mann stirbt bei schwerem Unfall

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Reinfeld – Aus noch ungeklärter Ursache ist ein Mann am Sonnabendnachmittag bei Reinfeld von der B75 abgekommen und in eine Baumgruppe am Rande der Straße gefahren.

Die alarmierten Rettungskräfte befreiten den nicht ansprechbaren, schwer verletzten Mann aus seinem Fahrzeug.  Alle Reanimationsmaßnahmen  blieben allerdings erfolglos – der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Ob ein gesundheitliches Leiden den Unfall auslöste, ist noch unklar.

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Schleswig-Holstein

“Entführter” auf Friedhof täuschte die Tat wohl nur vor

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Timmendorfer Strand – Im Oktober gab es große Aufregung und Rätselraten rund um eine Tat in Timmendorfer Strand. Jetzt kommt raus, dass wohl alles nur vorgetäuscht war. Weniger mysteriös wird der Vorfall dadurch aber nicht unbedingt.

Am Abend des Oktobers wurde auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes in Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden, der an den Händen und Füßen gefesselt war (wir berichteten).

Daher leitete die Lübecker Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts einer möglichen Entführung ein.

„Fortlaufende Ermittlungen begründen jetzt den dringenden Verdacht, dass die vorgegebene Tat offenbar vorgetäuscht wurde“, so Polizeipressesprecher Ulli Fritz Gerlach .

Die weiterhin andauernden Ermittlungen haben deutliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die von dem 38- jährigen vermeintlich Geschädigten beschriebene Entführung lediglich vorgetäuscht wurde.

„Staatsanwaltschaft und Polizei liegen Beweismittel vor, die den Schluss zulassen, dass sich der Mann zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich nach seinen Angaben in den Händen der Entführer befunden haben will, in einer größeren Stadt im norddeutschen Raum aufgehalten hat. Mit Blick auf die Verletzungen, die bei dem Mann festgestellt worden waren, bestehen begründete Zweifel daran, dass diese ihm durch eine andere Person zugefügt worden sind“, so Gerlach.

Gegen den Lübecker ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden.

Warum der Mann sich offenbar selbst zum Entführungsopfer machte oder machen ließ, bleibt komplett unklar.

„Die Gründe für das Vortäuschen der Tat sind noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, so Gerlach.

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Polizei und Feuerwehr

Widerliche Tat in Lübeck: Rechtsextreme beschmieren Gedenkstein

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Samstagvormittag, 10 November, stellten Polizeibeamte des 3. Polizeireviers Lübeck im Rahmen eines Einsatzes in der Hafenstraße fest, dass unbekannte Täter das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages mit SS-Runen und ein Hakenkreuz beschmiert hatten.Bei dem Brandanschlag waren 1996 zehn Asylbewerber verstorben. Die Tat konnte nie aufgeklärt worden. Der Tatverdacht gegen drei Rechtsradikale aus Grevesmühlen konnte damals nicht hinreichend belegt werden.

Der Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermittelt in dieser Sache unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Es werden Zeugen gesucht.

Am 10.11., gegen 10:10 Uhr, teilten Zeugen der Polizei mit, dass das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages beschädigt worden wäre. Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck suchten den Gedenkstein daraufhin auf und konnten eine Rune der SS und zwei Hakenkreuze feststellen, welche mit weißer Farbe angebracht waren.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben unbekannte Täter in der Zeit vom 08.11. bis 10.11.2018 das Denkmal in der Hafenstraße, das an den Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in der Hafenstraße in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1996 erinnert, beschmiert.

Die Kriminalpolizei bittet etwaige Zeugen des Vorfalls, die im Tatzeitraum am Gedenkstein auffällige Personen und Fahrzeuge oder den Tathergang beobachtet haben, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Telefonnummer 0451 – 1310 bei der Polizei Lübeck entgegengenommen.

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