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Ratgeber

Polizei warnt: Hochsaison für Taschendiebe

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Taschendieb (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Sonnenschein und warme Temperaturen locken viele Besucherinnen und Besucher auf Frühlingsfeste und andere Veranstaltungen. Leider ziehen diese Menschenmassen auch Taschendiebe an.

Die Langfinger verursachen dabei hohen finanziellen Schaden: 2016 entstand ein Schaden von 51,5 Millionen Euro, im Jahr 2015 waren es 50,8 Millionen Euro. Wie sich Besucherinnen und Besucher in Frühlingsstimmung vor den dreisten Dieben schützen können, erklärt Ihnen die Polizei.

„Das Repertoire der Diebe ist äußerst umfangreich. Sie haben unzählige Methoden entwickelt, um an die Geldbörsen ihrer Opfer zu gelangen“, erläutert Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Deshalb weisen wir vor großen Veranstaltungen auf die Gefahr durch Taschendiebe hin. Denn besonders an sonnigen Tagen herrscht oft unübersichtliches Gedränge auf überregionalen Festen. Das nutzen die Diebe, um zügig Wertsachen zu stehlen und wieder schnell in der Menschenmenge unterzutauchen“.

Sollte es doch zu einem solchen Diebstahl gekommen sein, gilt es immer und schnellstmöglich die Polizei hinzuzuziehen. Ebenso sollten entwendete Giro- oder Kreditkarten unter der zentralen Notrufnummer 116 116 sofort gesperrt werden.

Damit Sie gar nicht erst in diese Lage kommen, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • – Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • – Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • – Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper und halten Sie sie stets geschlossen.
  • – Lassen Sie Ihre Tasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • – Achten Sie in einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
  • – Sperren Sie im Fall eines Diebstahls sofort Ihre Kredit- und Girokarte unter dem Sperr-Notruf 116 116 sowie die Girokarte im polizeilichen Meldesystem KUNO für das Lastschriftenverfahren.

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Bad Oldesloe

Business-Knigge für die Arbeitswelt: Benehmt euch!

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Auszubildende und Schulabsolventen
Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Bad Oldesloe – Am Donnerstag kommender Woche (26. Juli) startet um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe ein „Business-Knigge für die Arbeitswelt“, für den noch Plätze frei sind.

Wer wissen möchte, wie man im Berufsalltag einen guten und stilsicheren Auftritt hinbekommt, kann sich im BiZ per Telefon unter 04531/167214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de anmelden.

Personal Coach Iris Hoffmeyer vermittelt in rund zwei Stunden die wichtigsten Benimmregeln, Kommunikation am Telefon oder wichtige Tischsitten. Aber auch Neuheiten zur Smartphone-Nutzung sind ein Thema. Hier bestehen bei vielen Unsicherheiten, weiß Hoffmeyer. Sie möchte die Teilnehmer soweit vorbereiten, dass sie sich souverän im Berufsalltag bewegen und lauernde Fettnäpfchen meiden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Wirtschaft

Unterstützung für angehende Existenzgründer

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Start Up                                                                                                                                                          Symbolfoto: Rawpixel.com/shutterstock

Glinde – Am 17. Juli informiert die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein über das nötige Wissen für eine erfolgreiche und nachhaltige Existenzgründung in Glinde. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in der Humboldtstraße 25 a.

 
Der Termin bietet die Chance, in eine umfassende Vorbereitung auf eine Existenzgründung einzusteigen. Angehende Gründer haben in einem persönlichen Gespräch im Anschluss an den Infotermin die Möglichkeit, ihre eigene Gründungsidee zu erläutern und erste Fragen direkt zu klären. Die Beratung ist Teil des Projekts KompEx, das aus dem Landesprogramm Arbeit sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Eine Teilnahme für Arbeitslose ist daher kostenfrei.
 
Weitere Informationen und Anmeldung bei Jens Peter Schmidt von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (0 40) 3 48 59 99 – 24 sowie per E-Mail an jenspeter.schmidt@wak-sh.de.

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Ratgeber

Thema Gesundheit: Milch oder Buttermilch, was ist besser?

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Quelle: Pixabay

Die herkömmliche Kuhmilch in all ihren Varianten ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema, denn lange Zeit galt sie als eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Doch in der Vergangenheit sind bereits des Öfteren Meldungen und Studien dazu aufgetaucht, dass die Milch auch Risiken bergen kann und bei weitem nicht so gesund ist wie bislang angenommen. Welche Alternativen gibt es und sollte man in Zukunft wirklich komplett auf Milch verzichten?

Gut für die Knochen: Milch enthält viel Kalzium

Die Milch ist dafür bekannt, wichtige Nährstoffe wie Eiweiß und Kalzium mit sich zu bringen, weshalb viele Menschen es sich zur Gewohnheit gemacht haben, mindestens ein Glas Milch pro Tag zu verzehren. Solange man nicht unter einer Laktoseunverträglichkeit oder gar -intoleranz leidet, gibt es glücklicherweise auch keinen nennenswerten Grund dafür, davon Abstand nehmen zu müssen. Denn die in den letzten Jahren immer wieder auftauchende Kritik und Zweifel an dem Gesundheitspotential der Milch wurden widerlegt.

Nach wie vor trägt das in der Milch enthaltene Kalzium dazu bei, die Knochen zu stärken und der Osteoporose vorzubeugen. Allerdings wird für eine verbesserte Aufnahmefähigkeit des Spurenelements Kalzium zusätzlich Vitamin D benötigt, was man unter anderem im Sommer durch eine regelmäßige Sonneneinstrahlung bekommt.

Buttermilch hat geringeren Fettanteil

Überlegenswert wäre es jedoch, sich ab und zu an die Buttermilch zu halten, denn diese kann im Vergleich zur Milch mit etwas mehr Pluspunkten aufwarten. Ganz entgegen dem, was die Bezeichnung vermuten lässt, enthält Buttermilch mit 1% Fettanteil weniger Fett als die normale Milch.

Der irreführende Name leitet sich daraus ab, dass die Buttermilch bei der Herstellung von Butter entsteht. Bei diesem Prozess werden der entrahmten Milch Milchsäurebakterien zugefügt, die dem Endprodukt einen sauren Geschmack verleihen. Dadurch scheuen sich viele Menschen davor, ein Glas Buttermilch pur zu trinken, dabei gibt es viele Rezeptideen, die mit Buttermilch verfeinert werden können.

Allein schon durch die Zugabe von püriertem frischem Obst kann man eine Fruchtbuttermilch zaubern, die keine unangenehme Säure mehr aufweist. Tatsächlich lohnt sich die Verwendung der Buttermilch als Ersatz zur herkömmlichen Milch in der Küche, und das nicht nur aufgrund des geringeren Fettgehalts.

Buttermilch als Nahrungsergänzung im Sport

Hinter der Buttermilch hält sich ein kleines Wundermittel versteckt, das sich auf unterschiedliche Bereiche des Körpers positiv auswirken kann. Die in der Buttermilch enthalten Milchsäurebakterien harmonieren perfekt mit unserer Darmflora, was unter anderem eine bessere Verdauung begünstigt.

Zudem liefert die Buttermilch einige wichtige Nährstoffe, mit denen der Tagesbedarf teilweise abgedeckt werden kann.

Dazu zählen wertvolle Proteine, die beim Muskelaufbau und der gleichzeitigen Fettverbrennung helfen, so dass sich die Buttermilch als Nahrungsergänzung für Sportler eignet. Und nicht zuletzt wirken sich die verschiedenen B-Vitamine, die in der Buttermilch vorkommen, als unterstützende Schönmacher aus. Der Vitalstoff B12 ist an der Zellneubildung beteiligt, was das Erscheinungsbild der Haut dahingehend beeinflusst, dass sie frischer und straffer wirkt. Das als Biotin bekannte Vitamin B7 spendet den Haaren und Fingernägeln Kraft und die Haut wird vor dem Austrocknen bewahrt.

Im Vergleich zur normalen Milch schneidet die Buttermilch demnach besser ab und sollte daher bei Gelegenheit als Milchersatz Verwendung finden. Wer jedoch keine Lust hat, mit der Buttermilch zu experimentieren, kann sich auch über einen Lieferdienst Gerichte bringen lassen, die das gesunde Milchprodukt beinhalten.

Quelle: Pixabay

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