Folge uns!

Schleswig-Holstein

Edeka: 55 255 Euro Spende für norddeutsche Jugendfeuerwehren

Veröffentlicht

am

Foto: Landesfeuerwehrverband SH/hfr

Neumünster – 55.255 Euro – das ist die stolze Bilanz aus dem Verkauf der “Edeka Feuerwehr-Mettwurst”, die von Oktober bis Dezember letzten Jahres rund 700 Edeka-Märkten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie im nördlichen Niedersachsen und Brandenburg verkauft wurde. Der Erlös von einem Euro je Wurst soll helfen, Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung in den Jugend- und Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren zu finanzieren.

Am Mittwoch, dem 18. März, nahmen die Vertreter der norddeutschen Landesfeuerwehrverbände auf der internen Edeka Nord Frühjahrsmesse in den Holstenhallen Neumünster Schecks im Gesamtwert von 55.255 Euro aus den Händen von Martin Steinmetz (Geschäftsführer Edeka Nord) und Stephan Weber (Geschäftsführer Fleischwerk Edeka Nord) entgegen. Mit dabei war auch Landtagspräsident Klaus Schlie, 

“Wir freuen uns, dass wir die freiwilligen Feuerwehren mit unserer Aktion seit Jahren so erfolgreich unterstützen können”, sagte Martin Steinmetz. Da auch Edeka Nord sich der ländlichen Fläche besonders verbunden fühle, sei man die Partnerschaft mit den Landesfeuerwehrverbänden eingegangen. “So helfen wir, ein Stück Heimat zu sichern”, erklärte Steinmetz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem befürchteten Rückgang der zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte in den kommenden Jahren.

Die Gesamtspendensumme in Höhe von 55.255 Euro gliedert sich wie folgt:

– Schleswig-Holstein: 29.604 Euro

– Mecklenburg-Vorpommern: 8.860 Euro

– Niedersachsen: 9.691 Euro

– Hamburg: 5.320 Euro

– Brandenburg: 1.780 Euro

“Der Nachwuchswerbung gilt unser besonderes Augenmerk in der Zukunft. Aber gute Ideen umzusetzen kostet Geld”, stellten die stellv. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und der stellv. Landesjugendfeuerwehrwart Rüdiger König aus Schleswig-Holstein für ihre Kollegen aus den Ländern fest. “Mit einem Partner wie Edeka Nord an unserer Seite lassen sich unsere Zukunftsaufgaben viel besser angehen.”

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Politiker-Kommentar: Solidaritätsbekundung für den Schülerstreik

Veröffentlicht

am

Foto: Büro L. G. Beutin/hfr

Bad Oldesloe/Kiel/Berlin – Der Linken Bundestagsabgeordnet Lorenz Gösta Beutin meldet sich vom Klimagipfel in Katowice mit einer Solidaritätsbekundung für den Schülerstreik für Klimaschutz

“Auch in Schleswig-Holstein streiken heute Schülerinnen und Schülern für echten Klimaschutz, in Kiel demonstrieren sie vor dem Landtag. Vom Weltklimagipfel in Katowice sende ich meine solidarischen Grüße:

Der Weltklimagipfel zeigt, es ist Zeit zu handeln. Aber gerade die Große Koalition in Berlin tut zu wenig, und das seit Jahren: Sie zögert der Kohleausstieg hinaus und bekommt eine echte ökologische Verkehrswende nicht hin mit der Folge, dass die Emissionen beim Verkehr seit 1990 nicht weniger, sondern mehr geworden sind.

Vor diesem Hintergrund ist der Klimastreik ein starkes Signal, das Hoffnung macht. Die junge Generation nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und macht deutlich: Wir können nicht länger auf die Politik warten und hinnehmen, dass zu wenig passiert. Der Klimastreik ist Klimaschutz in Handarbeit.

Wir brauchen überall in Deutschland eine starke Klimabewegung, die Druck auf die Politik macht, damit endlich die Maßnahmen ergriffen werden, die seit Jahren notwendig sind und auf dem Tisch liegen. Dazu gehört ein starkes Klimaschutzgesetz, ein Kohleausstiegsgesetz, das sofortige Abschalten der dreckigsten 20 Kohlekraftwerke in Deutschland und eine sozial gerechte Energiewende”

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

“Jack” macht Karriere: Ausgesetzter Welpe wird Polizeihund in Flensburg

Veröffentlicht

am

Welpe Jack ist bald ein echter Polizeihund. Foto: Polizei

Handewitt/Flensburg – Verlassen und frierend zwischen Europaletten wurde „Jack“ vor zwei Jahren auf einem Gewerbegrundstück in Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg) gefunden. Jetzt macht der Hund Karriere bei der Polizei!

Mitten in der Nacht und bei Minusgraden saß der etwa zehn Wochen alte Malinoisrüde schließlich im Streifenwagen auf dem Schoß eines Polizisten. Er brachte es nicht übers Herz, den Welpen des Nachts ins Tierheim zu bringen. Stattdessen nahm er den Hund nach Rücksprache mit seiner Familie, der Leitstelle und dem Tierheim bei sich zu Hause auf.

Da er selbst einen jungen Hund besaß und schnell klar wurde, dass in dem kleinen Welpen viel mehr steckte, als in einem “normalen” Familienhund, übergab er ihn an den Leiter der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Flensburg.

Auch der erkannte das Potenzial des Malinois und beschloss ihn auszubilden. Tatsächlich hat „Jack“, getauft von einer Polizistin, es geschafft: Er befindet sich zurzeit in der Ausbildung zum Polizeidiensthund und ist auf dem besten Wege im nächsten Jahr seinen Vorgänger “Simba” als Schutzhund abzulösen und in den aktiven Polizeidienst zu wechseln!

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

Landtag bestätigt Verdacht: Mehr rechtsextreme Konzerte im Land

Veröffentlicht

am

Tobias von Pein (SPD). Foto: hfr

Kiel –  Der Stormarner SPD-Landespolitiker Tobias von Pein ist alarmiert. Beobachtungen haben ergeben, dass in Schleswig-Holstein immmer mehr  Konzerte mit klar rechtsextremem Bezug im Verborgenen stattfinden.

Das ergab sich als Ergebnis aus einer kleinen Anfrage, die der SPD-Landtagsabgeordnete und Sprecher gegen Rechtsextremismus, gestellt hatte.

Dass diese Veranstaltungen offenbar immer wieder ungehindert stattfinden können, erfüllt ihn mit großer Sorge, denn hier werden Volksverhetzung und Rassismus propagiert. Sie sind nachweislich eben nicht nur Musikveranstaltung auf denen Neonazis ihre Ansichten in Songs verpacken, sondern diese Events sind auch identitätsstiftend für die Szene und dienen unter anderem dem geschützten Austausch abseits der Öffentlichkeit.

Von Pein ist sich daher sicher: „Konzerte und Kampfsportveranstaltungen sowie der dort verkaufte Merchandise sind wichtige Einnahmequellen für die Szene und so kann ein vehementeres Vorgehen diese Strukturen auch finanziell hart treffen.“

Wenn die Polizei schon vor Ort ist, wie aus der Antwort auf die Anfrage ebenfalls hervorgeht, dann muss sie auch härter durchgreifen, als lediglich im Vorwege Personenkontrollen durchzuführen, bei denen verfassungsfeindliche Symbole gefunden werden.

Wenn Gruppen wie „Kategorie C“ (Hungrige Wölfe) und „Hausverbot“ auftreten, wie in Wahlstedt, ist mit großem Andrang aus der Szene zu rechnen, im vergangenen Jahr waren es 60 bis 80 Personen, die über einen Flyer und über einen Handykontakt über einen geheimen Konzertort informiert wurden.

In der Antwort der Landesregierung finden sich viele Leerstellen: von den insgesamt 10 im Verfassungsschutzbericht 2017 aufgeführten Konzerten kann die Landesregierung nur über eines nähere Angaben machen, mit Verweis auf Geheimhaltungspflichten.

Solche Konzerte und Liederabende müssen nach Meinung von Tobias von Pein aber in Zukunft stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden:

„Wenn schon bei dem einen Konzert, über das man exemplarisch informiert, derart bekannte Bands auftreten, würde mich auch interessieren, mit was für einer Qualität wir es insgesamt zu tun haben in Schleswig-Holstein. Die Landesregierung darf sich nicht hinter Geheimhaltungspflichten verstecken, sondern muss den Beteiligten aufzeigen, dass sie mitnichten im Dunkeln agieren können ohne Strafverfolgung fürchten zu müssen. Bis zu 170 Zuhörer sind keine Kleinigkeit, das ist vielmehr erschreckend.“

Weiterlesen