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Polizei und Feuerwehr

Bad Segeberg: Haltesignal ignoriert – IC durch Zwangsbremsung gestoppt.

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DB Notfallmanagement im Einsatz
Archivfoto: SL

Bad Segeberg – Mittwochnachmittag, 18.04., erhielt die Bundespolizei die Mitteilung, dass der Bahnübergang Burgfeldstraße seit 15.03 Uhr komplett und dauerhaft geschlossen sei.

Eine Streife der Bundespolizei stellte bei Eintreffen am Bahnhof und nach Rücksprache mit dem zuständigen Fahrdienstleiter fest, dass der IC, der derzeit von Bad Oldesloe Richtung Neumünster umgeleitet wird, ein Haltesignal überfahren habe. Daraufhin wird automatisch eine Zwangsbremsung eingeleitet, der Triebfahrzeugführer ist abzulösen.

Die Bundespolizisten befragten den Mann, der auch einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle mit dem Wert 0,00 Promille zustimmte zu dem Sachverhalt. Der Speicher des Zuges wurde gesperrt und muss noch ausgelesen werden.

Nach Eintreffen des neuen Triebfahrzeugführers wurden die durch das Zugpersonal zwischenzeitlich aus dem Zug gebetenen Fahrgäste wieder zu dem Zug geführt, der Zug rangierte ein Stück, damit die Schranken sich wieder öffnen konnten und verließ dann gegen 17.00 Uhr den Bahnhof Bad Segeberg. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war zu keiner Zeit vor Ort.

Die Bahnstrecke war ca. zwei Stunden gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen und Zugausfällen. Warum das Haltesignal überfahren wurde und die Verspätungen verursachte, bleibt zu ermitteln.

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Hamburg

Hamburg: Mann mit Schusswaffe am Hauptbahnhof sorgt für Polizeieinsatz

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Die beschlagnahmte Waffe
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Am Sonnabend,16. März, gegen 21.55 Uhr informierte ein besorgter Passant die Bundespolizei über einen Mann mit einer Schusswaffe am Ausgang zum Hamburger Hauptbahnhof.

„Nach einer umgehend durchgeführten Nahbereichsfahndung konnten Bundespolizisten den 22-Jährigen am Hauptbahnhof stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Durchsuchung der Kleidung wurde eine Schreckschusspistole mit einem gefüllten Magazin  im Hosenbund des deutschen Staatsangehörigen aufgefunden und sichergestellt. Weiterhin wurde ein Joint sichergestellt“, so Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens

Ein im Bundespolizeirevier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Eine Berechtigung (kleiner Waffenschein) zum Führen einer Schreckschusswaffe hat der Mann nicht.

Gegen den Hamburger wurden entsprechende Verfahren (Verstoß Waffengesetz, Verstoß Betäubungsmittelgesetz) eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann das Bundespolizeirevier ohne Pistole wieder verlassen.

An dem Einsatz waren auch Polizeibeamte der Hamburger Polizei (PK 11) beteiligt.

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Hamburg

Hamburg: Drogendealer-Razzia – fünf Verhaftungen

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Sichergestellte Gegenstände
Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Die Polizei Hamburg hat nach eigenen Angaben fünf Männer im Alter von 26 bis 31 Jahren wegen des Verdachts des Handels mit Kokain und Marihuana in nicht geringen Mengen vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Drogendezernat (LKA 68).

Ende des Jahres 2018 gerieten ein 26-Jähriger und ein 27-Jähriger, beide deutscher Staatsangehörigkeit, in den Fokus der Polizei. Die beiden Männer werden des Handels mit Marihuana und Kokain in nicht geringen Mengen, unter anderem aus einem Fahrzeug heraus, verdächtigt.

„Im Zuge akribischer Ermittlungen erwirkten die Beamten über die Staatsanwaltschaft Hamburg zunächst Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Objekte in Hamburg-Marienthal und ein weiteres in Tonndorf, die am gestrigen Tage vollstreckt wurden“, so Polizeisprecherin Laura John.

Im Verlauf der Maßnahmen durchsuchten die Beamten eine weitere Wohnung in der Gustav-Adolf-Straße und eine in der Rauchstraße.

Der 26-Jährige wurde in Begleitung eines 28-jährigen Deutschen in der Nähe seiner Wohnung in Hamburg-Marienthal in einem Mercedes (C450 AMG), dem mutmaßlichen Dealfahrzeug, vorläufig festgenommen.

Bei ihm stellten die Beamten rund 150g Kokain sicher. Sein Beifahrer führte ca. 200g Marihuana mit sich, welches ebenfalls sichergestellt wurde.

„Der 27-Jährige konnte in Begleitung eines 30-jährigen Deutschen im Umfeld seiner Wohnung angetroffen werden. Die beiden Tatverdächtigen verließen gerade eine Wohnung in der Gustav-Adolf-Straße, bei der es sich mutmaßlich um eine Bunkerwohnung handeln könnte. In dieser Wohnung konnte ein fünfter Tatverdächtiger, ein 31-jähriger Deutscher, angetroffen und vorläufig festgenommen werden“, so John.

Insgesamt stellten die Beamten im Rahmen der umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen laut Polizeibereich rund 2,7kg Kokain und ca. 2,2kg Marihuana sowie diverse Waffen, davon drei scharfe Schusswaffen nebst Munition, ca. 31.000 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie diverse hochwertige Armbanduhren sicher.

Der Mercedes wurde ebenfalls sichergestellt. Vier Tatverdächtige wurden dem Haftrichter zugeführt. Der 28-jährige Beifahrer wurde nach Abschluss der weiteren polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen entlassen.

Insgesamt waren rund 30 Beamte an dem Einsatz beteiligt. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Rollen der einzelnen Tatverdächtigen sowie die Auswertungen und Untersuchungen der sichergestellten Gegenstände dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Sprenge: Schwerer Unfall auf der B404

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Notarzt im Einsatz
Symbolfoto: SL

Sprenge – Heute früh (15. März) , gegen 06:35 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 404, Fahrtrichtung Berlin, in Höhe der Anschlussstelle Sprenge. Dabei wurden zwei Personen verletzt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 21-jähriger Ukrainer, mit einem in Dänemark zugelassenem Pkw Toyota Corolla die B 404 aus Trittau kommend in Richtung Bargteheide. In Höhe der Anschlussstelle Todendorf/Sprenge geriet der Pkw aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen.

„Der 21-jährige Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen, mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Seine 20-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus der Ukraine, erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht“, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Der 60-jährige Lkw-Fahrer aus Mölln blieb unverletzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Die B 404 war während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis ca. 10:55 Uhr voll gesperrt.

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