Folge uns!

Schleswig-Holstein

Polizeidurchsuchungen: Schlag gegen norddeutsche Rechtsterroristen

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Norddeutschland – Die Bundesanwaltschaft lässt seit heute Morgen (17. April) aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs die Wohnungen von vier namentlich bekannten Beschuldigten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen sowie von einer nicht tatverdächtigen Person in Thüringen durchsuchen.

Die Beschuldigten stehen in dem Verdacht, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet und sich an ihr mitgliedschaftlich beteiligt zu haben (§ 129a Abs. 1 StGB). Festnahmen sind bislang nicht erfolgt.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen eint die Beschuldigten eine nationalsozialistische Gesinnung. Vor diesem Hintergrund sollen sie sich zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt, spätestens aber Anfang 2017, unter dem Namen “Nordadler” zu einer rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben.

Ziel der Vereinigung soll es gewesen sein, dem Nationalsozialismus in Deutschland zum Wiedererstarken zu verhelfen. Dazu haben sie auch bislang aber noch nicht näher konkretisierte Anschläge auf politische Gegner in Erwägung gezogen. Zu diesem Zweck sollen sich die Beschuldigten bereits bemüht haben, Waffen, Munition sowie Materialien zum Bau von Brand- und Sprengvorrichtungen zu beschaffen.

Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren. Insbesondere soll geklärt werden, ob die Beschuldigten bereits über Waffen oder sonstige Gegenstände zur Anschlagsbegehung verfügen.

Vor diesem Hintergrund haben die mit dem Vollzug der Durchsuchungsanordnungen befassten Landeskriminalämter Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Thüringen ihre jeweiligen Spezialeinsatzkommandos (SEK) hinzugezogen. Mit den weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen ist das Landeskriminalamt Niedersachsen beauftragt.

Zunächst hatte die Generalstaatsanwaltschaft Celle Ermittlungen aufgenommen. Die Bundesanwaltschaft hat das dortige Verfahren am 18. Januar 2018 übernommen und Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Gründung einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB) eingeleitet.

Schleswig-Holstein

SH Netz sucht die härtesten Feuerwehren in Schleswig-Holstein!

Veröffentlicht

am

Die besten Mannschaften qualifizieren sich im Vorentscheid für den Ausscheidungswettkampf in 50er-Drachenbooten. Foto: SH Netz

Rendsburg – Am 22. September steigt im Rahmen des 18. Schleswig-Holstein Netz Cup der 5. Feuerdrachen-Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg. Dafür such SH Netz die härtesten Feuerwehren im Land.

Alle Mannschaften treten zum Vorentscheid im Zehner-Drachenboot-Rennen gegeneinander an. Die besten Teams qualifizieren sich für den anschließenden Ausscheidungswettkampf in 50er-Drachenbooten – ein in Deutschland einmaliges Erlebnis!

Noch bis zum 24.08.2018 können sich interessierte Mannschaften zum Feuerdrachen-Cup anmelden. Drachenboote und Steuerleute werden gestellt. Neben Verpflegung und VIP-Betreuung gibt es für jede antretende Mannschaft 250 Euro Startprämie und eine zusätzliche Siegprämie von weiteren 250 Euro für die fünf besten Mannschaften.

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Rennen finden Sie auch noch einmal unter www.shnetzcup.de. Anmeldeadresse: w.berendt@canal-cup.com.

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

Geduld gefragt: Polizei rechnet mit Sommerferienstaus

Veröffentlicht

am

Autobahnstau
Symbolfoto: Bildagentur Zoonar GmbH/Shutterstock.com

Stormarn – Nun sind auch in Schleswig-Holstein die Sommerferien gestartet. Viele Familien brechen auch direkt in den Urlaub auf. Zwölf andere Bundesländer haben bereits Sommerferien oder sie starten dort ebenfalls an diesem Wochenende.

Im Urlaubsland Schleswig-Holstein kann es auf den Straßen daher wieder eng werden. Auf den folgenden Strecken ist nach Einschätzung der Polizei mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen:

– BAB 1 zwischen Hamburg und der Ostseeküste

– BAB 7 zwischen Hamburg und dem Autobahndreieck Bordesholm in beiden Richtungen sechs-streifiger Ausbau (Baustellenbereich) –

BAB 7 zwischen der Rader Hochbrücke und der dänischen Grenze (mögliche Auswirkungen von Grenzkontrollen und erhöhtem Reiseverkehr)

“Empfohlen wird eine angepasste Reiseplanung. Das heißt:  die Einplanung längerer Reisezeiten als üblich, Nutzen Sie die frühen Morgenstunden für Ihre Anreise! Legen Sie ausreichend Pausen und Fahrerwechsel ein. Denken Sie an das Auftanken vor Reisebeginn und beachten Sie bitte die Verkehrsmeldungen im Radio”, so die Landespolizei.

Rettungsgasse beachten.
Symbolfoto: Joerns/shutterstock

“Um die Fahrt so sicher und entspannt wie möglich zu machen, bitten wir darum, folgende Grundregeln unbedingt zu beachten:

  • Bei Stau und stockendem Verkehr auf Autobahnen und mehrspurigen Außerortsstraßen ist zwischen dem äußersten linken und dem rechts daneben liegenden Fahrstreifen eine Rettungsgasse zu bilden.
  • Wer sich einem Stauende nähert, sollte den nachfolgenden Verkehr mit dem Warnblinklicht rechtzeitig warnen.
  • Die richtige Anwendung des Reißverschlussprinzips führt zu einem deutlich besseren Verkehrsfluss.
  • Mit rücksichtsvollem Verhalten und gelassener Fahrweise können viele mögliche Gefahrensituationen schon im Keim entschärft werden und die Pfingstreise ohne Stress und Unfall ablaufen.”

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

Feuerwehren warnen: Die Waldbrandgefahr ist hoch

Veröffentlicht

am

Waldbrand
Symbolfoto: Alin Brotea / Shutterstock.com

Schleswig-Holstein –  Das sommerliche Wetter mit anhaltender Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr steigen.

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein weist daraufhin, dass bereits die Stufe 3 der Gefahrenstufen (Stand 03.07.18 Deutscher Wetterdienst) in Schleswig-Holstein erreicht wurde.

Dies birgt schon jetzt eine große Gefahr für Wald- u. Flächenbrände. Nur durch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lassen sich Wald- und Flächenbrände vermeiden.

Bitte beachten Sie die Sicherheitstipps der Feuerwehr für Natur und Grillvergnügen: 

  • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer – fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen.
  • Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen. 
  • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster. 
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Mooren und Heideflächen frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote. 
  • In einigen Gebieten ist der Zugang zu Waldgebieten untersagt – bitte folgen Sie diesem Verbot. 
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Verhindern Sie Entstehungsbrände, unternehmen Sie Löschversuche, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen, und rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle.

Weiterlesen