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Glinde

Glinde: Wer zündete den Chevrolet an?

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Symbolfoto: SL

Glinde – Am 14. April, gegen 05.45 Uhr, meldete ein Anwohner der Polizei, dass in der Wilhelm-Bergner-Straße in Glinde ein Pkw brennen würde.

Bei Eintreffen der Polizei brannte ein Chevrolet Cruze bereits in voller Ausdehnung. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr abgelöscht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000,- Euro.

Der Chevrolet wurde zur weiteren Spurensicherung sichergestellt. Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Polizei von Brandstiftung aus

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zum Pkw-Brand machen? Wem sind in der Wilhelm-Bergner-Straße oder Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727707-0.

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Hamburg

Schießerei in Wandsbek: Fluchtwagen in Glinde gefunden

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Christian Horz/shutterstock

Hamburg/Glinde – Nachdem gestern, 11. Oktober, ein 39-jähriger Mann in Hamburg-Wandsbek angeschossen wurde, bittet die Polizei Hamburg um Hinweise aus der Bevölkerung. Ein in die Tat involvierter Fluchtwagen wurde derweil in Stormarn gefunden. 

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand traf sich der später Verletzte in Wandsbek mit mehreren bislang unbekannten Personen. Nach verbalen Streitigkeiten wurden offenbar mindestens zwei Schüsse abgegeben. Der 39-Jährigen erlitt hierdurch eine Beinverletzung. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Polizei und Rettungskräfte.

Bei dem 39-Jährigen wurden Betäubungsmittel und eine scharfe Schusswaffe aufgefunden und sichergestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass die sichergestellte Schusswaffe dem Verletzten gehörte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der Gesundheitszustand des 39-Jährigen ist stabil. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt“, sagt Polizeisprecherin Heike Uhde .

Im Anschluss flüchtete die Tätergruppe, die laut Polizei aus mindestens drei “südländisch” aussehenden Männern bestehen soll, in Richtung Kattunbleiche. Dort stiegen die Männer in einen wartenden Pkw Ford, der anschließend davonfuhr.

Die Täter konnten im Rahmen der Sofortfahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden.

Da im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen mehrfach ein sog. Tunnelalarm im Bereich Wandsbek Markt auslöste und nicht auszuschließen war, dass dieses mit den geflüchteten Tätern im Zusammenhang stand, wurde der U-Bahn-Verkehr eingestellt und das Tunnelsystem abgesperrt. Nachdem Spezialkräfte die Tunnelanlagen mit negativem Ergebnis durchsucht hatten, wurde der Bahnverkehr wieder freigegeben.

Im Verlauf der weiteren Fahndungsmaßnahmen wurden im Bereich Nordschleswiger Straße/Tondernstraße vier Männer vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 37 transportiert. Die Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes erbrachten keinen Tatverdacht bezüglich der gefährlichen Körperverletzung und die Männer wurden im Anschluss wieder entlassen.

Das Fluchtfahrzeug wurde zwischenzeitlich im Bereich Glinde aufgefunden und sichergestellt. Der Pkw wurde zur Verwahrstelle der Polizei transportiert“, so Uhde.

Der 39-Jährige befindet sich aktuell noch in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus. Sobald er transportfähig ist, wird er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hamburg einem Haftrichter zugeführt.

Nach den ersten Erkenntnissen könnten Streitigkeiten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln Hintergrund der Tat sein. Die weiteren Ermittlungen werden aus diesem Grund vom für Drogendelikte zuständigen LKA 62 geführt.

Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben, Hinweise auf die Tatbeteiligten geben können oder weitere Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Glinde: Schüler auf Schulhof überfallen und ausgeraubt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Glinde – Am Donnerstag,27. September, gegen 20:55 Uhr, kam es auf dem Schulgelände der Sönke-Nissen-Schule in Glinde zu einer räuberischen Erpressung.

Drei Jugendliche aus Glinde und Umgebung (16, 16 und 17 Jahre) gingen von den Basketballplätzen in Richtung Schulgebäude. Im Bereich einer Treppe trat plötzlich eine männliche Person auf sie zu. Der Mann bedrohte die Geschädigten mit einer schwarzen Waffe. Die drei Jugendlichen flüchteten und wurden dabei von dem Kriminellen verfolgt.

“Einen Jugendlichen konnte der Tatverdächtige einholen und die Herausgabe von Bargeld erzwingen. Nachdem der Täter das Bargeld des 17-jährigen erbeutete, ging er in Richtung Markt davon. Die Geschädigten wurden durch den Überfall nicht verletzt. Sie gingen nach Hause und verständigte von dort die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

– ca. 180 cm groß – etwa 18 Jahre – schlank – schwarzes, etwas längeres Haar bekleidet mit – einer schwarzen Hose – schwarzes Oberteil

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zur Tat oder dem Täter machen? Wem ist Donnerstagabend eine Person aufgefallen, auf die die Beschreibung zutrifft. Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040-727 70 7-0

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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