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Herzogtum-Lauenburg

Feuerwehr löscht Brand in eigener Zentrale

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Elmenhorst – Hört ein Feuerwehrangehöriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg den Namen Elmenhorst, verbindet er diesen sofort mit Lehrgängen, Schulungen und Übungen. Diesmal war der Ort Mittelpunkt eines Einsatzes.

In Elmenhorst befindet sich die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises. Sicher dürfte sich bei dem ein oder anderen beim Alarm gegen 09:10 Uhr am Freitagmorgen auch umgehend der Gedanke an eine Übung eingeschlichen haben. Weit gefehlt! Tatsächlich hieß es für die Wehren Elmenhorst, Talkau und Sahms ausrücken zum Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Großeinsatz an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhost. Foto: mopics.eu

Dort war an einem, erst 2016 in Betrieb genommenen Schulungsgebäude aus bisher unbekannten Gründen die Fassade des Gebäudes in Brand geraten. Schnell gelang es den Helfern den Schwelbrand unter Kontrolle zu bekommen. Dafür mussten allerdings Teile der Fassade entfernt werden. Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel konnte, nicht ganz ohne Stolz auf seine Männer und Frauen, schlussendlich mit einem erleichterten Lächeln feststellen, dass dieser Einsatz sicher im Jahrbuch Erwähnung findet.

“Nochmal brauchen wir das hier aber nicht”, resümiert er nach Ende des Einsatzes. Zukünftig ist das Üben an Eisenbahnwagons, Fahrzeugen und sogar einem Panzer sicher wieder der gern gesehenere Anlass für die Anwesenheit der Feuerwehren des Kreises.

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Polizei und Feuerwehr

Trauriges Ende einer Suche: Vermisste 18-Jährige tot aufgefunden

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Linau – Wie die Polizei am Montagvormittag mitteilte, ist die in Linau (Kreis Herzogtum-Lauenburg) als vermisst gemeldete Nikola D. (18) tot aufgefunden worden.

Mit einem Foto uchte die Polizei nach dem vermissten Teenager. Foto: Polizei

Die Ermittler gehen von einem Tod ohne Fremdeinwirkung aus.

Nikola D. war bereits am 8. Mai das letzte Mal gesehen worden. Sie habe ihre Wohnanschrift mit unbekanntem Ziel verlassen, hieß es. Am 11. Mai erreichte die Polizei eine Vermisstenanzeige und wandte sich daraufhin auch an die Öffentlichkeit.

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Polizei und Feuerwehr

Tödlicher Unfall: Feuerwehrfahrzeug im Einsatz kollidiert mit PKW

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Basedow – Am 15. Mai , gegen 08:21 Uhr kam es auf der L200 bei Basedow (Kreis Herzogtum-Lauenburg), in Höhe der Einmündung zur Dorfstraße, zu einem Zusammenstoß zwischen einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr und einem Pkw. Bei dem Verkehrsunfall ist die Fahrerin des Pkw tödlich verletzt worden.

Ein 32-Jahre alter Feuerwehrangehörige einer örtlichen Wehr befand sich mit seinem Einsatzfahrzeug zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn) auf dem Weg zu einem Löscheinsatz in Lauenburg.

Die 50-jährige Fahrerin aus Witzeeze befuhr mit ihrem Skoda die L200 in Richtung Lauenburg. Der Feuerwehrangehörige befuhr mit dem Einsatzfahrzeug ebenfalls die L200 in gleiche Richtung. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll die 50-Jährige vor der Einmündung der Dorfstraße zunächst ihre Geschwindigkeit verringert und an den rechten Fahrbahnrand herangefahren sein. Ein weiterer Pkw befand sich hinter ihr und fuhr ebenfalls rechts ran.

Aus noch unbekannten Gründen fuhr die 50-jährige Fahrerin dann aber vom rechten Fahrbahnrand an und lenkte nach links in Richtung der Dorfstraße. Dazu fuhr sie quer über die Fahrbahn. In diesem Moment kam es zum Zusammenstoß mit dem Feuerwehrfahrzeug”, so Polizeisprecherin Conny Habo .

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Pkw auf das linksseitige Feld geschleudert und kam auf dem Dach zum Liegen. Die 50-Jährige musste aus dem Fahrzeugwrack befreit und anschließend reanimiert werden. Noch an der Unfallstelle erlag sie ihren schweren Verletzungen.

Das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr kam ebenfalls auf dem Feld, links neben der Fahrbahn, zum Stehen. Der Feuerwehrangehörige blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

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Polizei und Feuerwehr

23.000 Euro Schaden: Diebe klauen Außenbordmotor von DLRG-Rettungsboot

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Ratzeburg – In dem Zeitraum vom 28. bis zum 29. April 2020 wurde in Ratzeburg, in der Straße Schloßwiese, bei der dortigen DLRG-Station ein Außenbordmotor eines Rettungsbootes entwendet.

Rettung mit dem Rettungsboot. Foto: obs/DRLG/Sascha Walther/hfr

Das DLRG-Rettungsboot war am Bootssteg des Ratzeburger Sees mit einer Kette und einem Vorhängeschloss gesichert.

Die unbekannten Täter durchtrennten die Kette und entwendeten zunächst das gesamte Rettungsboot.

Das Boot wurde durch die Täter zum Ufer des Sees, zwischen Schloßwiese und dem alten Klärwerk, geschleppt.

Am Ufer angekommen, montierten sie den Außenbordmotor ab und ließen das Rettungsboot zurück. Durch den Bootswart der dortigen Ruderakademie wurde das Rettungsboot gefunden.

Der entstandene Sachschaden und der Wert des Motors werden auf insgesamt 23.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise:

Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Ratzeburger See, im Bereich der Schloßwiese, und in der näheren Umgebung aufgefallen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541 / 80 90.

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