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Herzogtum-Lauenburg

Feuerwehr löscht Brand in eigener Zentrale

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Elmenhorst – Hört ein Feuerwehrangehöriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg den Namen Elmenhorst, verbindet er diesen sofort mit Lehrgängen, Schulungen und Übungen. Diesmal war der Ort Mittelpunkt eines Einsatzes.

In Elmenhorst befindet sich die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises. Sicher dürfte sich bei dem ein oder anderen beim Alarm gegen 09:10 Uhr am Freitagmorgen auch umgehend der Gedanke an eine Übung eingeschlichen haben. Weit gefehlt! Tatsächlich hieß es für die Wehren Elmenhorst, Talkau und Sahms ausrücken zum Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Großeinsatz an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhost. Foto: mopics.eu

Dort war an einem, erst 2016 in Betrieb genommenen Schulungsgebäude aus bisher unbekannten Gründen die Fassade des Gebäudes in Brand geraten. Schnell gelang es den Helfern den Schwelbrand unter Kontrolle zu bekommen. Dafür mussten allerdings Teile der Fassade entfernt werden. Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel konnte, nicht ganz ohne Stolz auf seine Männer und Frauen, schlussendlich mit einem erleichterten Lächeln feststellen, dass dieser Einsatz sicher im Jahrbuch Erwähnung findet.

“Nochmal brauchen wir das hier aber nicht”, resümiert er nach Ende des Einsatzes. Zukünftig ist das Üben an Eisenbahnwagons, Fahrzeugen und sogar einem Panzer sicher wieder der gern gesehenere Anlass für die Anwesenheit der Feuerwehren des Kreises.

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Bad Oldesloe

Maskottchen der Vereinigten Stadtwerke heißt jetzt “Eddi”

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von links: Christina Boeck, Amber, Olli und Maja Heinemann, Marius Lembicz
Foto: VSG/hfr

Bad Oldesloe/Ratzeburg/Mölln – Das neue Maskottchen der Vereinigten Stadtwerke, der VS-Energiebär, hat nun nach einem Wettbewerb auch einen richtigen Namen: „Eddi“

Kunden der Vereinigen Stadtwerke waren aufgefoderte worden, im Rahmen eines Wettbewerbes Namensvorschläge für das neue Maskottchen einzureichen.

Die Jury entschied sich nach Sichtung von über 70 Einsendungen, mit teilweise gleich mehreren Namensvorschlägen, durch Abstimmung für den Namen „Eddi“. Gleichzeitig ermittelte sie die Gewinner der ausgelobten Preise.

Die offizielle Namensvergabe fand vor der Möllner Welle, im Beisein der glücklichen Hauptgewinner statt. Nach der persönlichen Begrüßung durch den VS Energiebären überreichte Marius Lembicz, Geschäftsführer, an die Gewinner Familien-Gutscheine für den Hansa-Park.

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Der Kreis

Sankt Ansversus: Eine neue Pfarrei auch für Stormarner Katholiken

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Pfarrer Christoph Scieszka
Foto: Erzbistum Hamburg/hfr

Stormarn/Ratzeburg – Drei Jahre lang bereiteten sich vor jetzt, sind sie am Ziel. Die Ehren- und Hauptamtliche aus sechs Kirchengemeinden und drei Orten Kirchlichen Lebens sind am Ziel eines langen Prozesses: der Gründung der Pfarrei Sankt Ansverus.

Zu der neuen großen Pfarrei Sankt Ansverus werden gehören: Maria-Hilfe der Christen, Ahrensburg mit Heilig-Geist, Großhansdorf, St. Answer, Ratzeburg, Heilig-Kreuz, Mölln, St. Vicelin, Bad Oldesloe mit St. Marien, Reinfeld, St. Michael, Bargteheide, St. Marien, Trittau und die Orte kirchlichen Lebens: Kloster Nütschau, Don Bosco-Haus, Mölln sowie das Kinder- und Jugendhaus St. Josef, Bad Oldesloe.

Insgesamt leben 14.921 Katholiken in dem Gebiet.

Am Sonntag, den 10. Juni wird Erzbischof Dr. Stefan Heße in einer Heiligen Messe um 11 Uhr die alten Kirchenbücher in Empfang nehmen und schließen und ein neues Kirchenbuch öffnen. Pfarrer dieser neuen Pfarrei Sankt Ansverus wird Christoph Scieszka. Er wird in dem Festgottesdienst feierlich in sein neues Amt eingeführt.

Gemeinsam erarbeiteten Ehrenamtliche aus allen sechs Gemeinden mit den Hauptamtlichen und Mitarbeiterinnen der Orte kirchlichen Lebens unter Begleitung durch das Erzbistum Hamburg ein Pastoralkonzept als Grundlage für die weitere Arbeit in dieser neuen, großen Pfarrei.

Jede der sechs Gemeinden stellte ein Gemeindeteam aus drei bis fünf ehrenamtlich tätigen Gemeindemitgliedern auf, die zukünftig sämtliche pastorale Aktivitäten in ihrer Kirchengemeinde koordinieren, mitverantworten und ansprechbar sind für alle Gruppen und Initiativen ihrer Kirchengemeinde und in ihrem Sozialraum.

„Der Abschluss und Neubeginn soll mit vielen Menschen gemeinsam gefeiert werden. Die Ansverus-Wiese in Einhaus bei Ratzeburg bietet ausreichend Platz zum Feiern, gemeinsamen Essen und Begegnung“, erklärt Marco Chwalek, stellvertretender Pressesprecher des Erzbistums Hamburg.

Bereits ab 9 Uhr besteht am 10. Juni die Möglichkeit zum Kennenlernen und Begegnung.

Um 11 Uhr wird Erzbischof Dr. Stefan Heße in einem Festgottesdienst die alten Kirchenbücher in Empfang nehmen, ein neues eröffnen und Pfarrer Christoph Scieszka in sein neues Amt einführen.

„Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde ein Festprogramm zusammengestellt, in dem auch gemeinsam gesungen und getanzt werden kann. Für Kinder gibt es verschiedenste Spielangebote, Ballspiele, Geschicklichkeitsspiele, Seifenblasen und vieles mehr“, so Chwalek.

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Der Kreis

Zwei Wölfe in Steinhorst gesichtet

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Wolf. Foto: Gary Kramer/Wikimedia Commons

Steinhorst – Ein Mitarbeiter eines landwirtschaftliches Betriebes hat in Steinhorst (Kreis Herzogtum-Lauenburg) in der Nähe zur Stormarner Kreisgrenze zwei Wölfe gefilmt.

Die Sichtung liegt bereits eine Woche zurück und wurde jetzt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bestätigt.

Vor zwei Monaten gab es in Travenbrück bei Bad Oldesloe einen mutmaßlichen Angriff, bei dem ein Kalb gerissen wurde. Spätere Tests erbrachten jedoch keinen Nachweis. Einige Tage zuvor sorgte die Sichtung eines Wolfs in Lütjensee für Aufsehen.

Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden analysiert mögliche Wolfssichtung für das Land Schleswig-Holstein: „Gegenwärtig wandern die von ihren Ursprungsrudeln sich lösenden jungen Wölfe, um für sich geeignete Lebensräume und Partner zu finden.“ Ob es sich bei den beiden jetzt gesichteten Wölfen um ein Paar handelt, das im Begriff ist, ein eigenes Rudel aufzubauen, ist unklar. Das Geschlecht der Tiere konnte nicht bestimmt werden.

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