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Herzogtum-Lauenburg

Feuerwehr löscht Brand in eigener Zentrale

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Elmenhorst – Hört ein Feuerwehrangehöriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg den Namen Elmenhorst, verbindet er diesen sofort mit Lehrgängen, Schulungen und Übungen. Diesmal war der Ort Mittelpunkt eines Einsatzes.

In Elmenhorst befindet sich die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises. Sicher dürfte sich bei dem ein oder anderen beim Alarm gegen 09:10 Uhr am Freitagmorgen auch umgehend der Gedanke an eine Übung eingeschlichen haben. Weit gefehlt! Tatsächlich hieß es für die Wehren Elmenhorst, Talkau und Sahms ausrücken zum Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Großeinsatz an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhost. Foto: mopics.eu

Dort war an einem, erst 2016 in Betrieb genommenen Schulungsgebäude aus bisher unbekannten Gründen die Fassade des Gebäudes in Brand geraten. Schnell gelang es den Helfern den Schwelbrand unter Kontrolle zu bekommen. Dafür mussten allerdings Teile der Fassade entfernt werden. Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel konnte, nicht ganz ohne Stolz auf seine Männer und Frauen, schlussendlich mit einem erleichterten Lächeln feststellen, dass dieser Einsatz sicher im Jahrbuch Erwähnung findet.

“Nochmal brauchen wir das hier aber nicht”, resümiert er nach Ende des Einsatzes. Zukünftig ist das Üben an Eisenbahnwagons, Fahrzeugen und sogar einem Panzer sicher wieder der gern gesehenere Anlass für die Anwesenheit der Feuerwehren des Kreises.

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Polizei und Feuerwehr

Großfeuer in Mühlenrade: Brandursache bleibt unklar

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Mühlenrade – Die Brandursache des Großbrandes in Mühlenrade, bei dem 30 Tiere ums Leben kamen, konnte nicht final ermittelt werden.

Am 10.Januar, gegen 00.40 Uhr, wurde durch den 67-jährigen Bewohner, eines aus dem 16. Jahrhundert stammenden Bauernhofes in Mühlenrade, ein Brand in seinen Stallungen entdeckt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Gebäude (Stallungen und Wohnhaus) bereits in voller Ausdehnung.

„Der 67-jährige Mühlenrader versuchte zusammen mit den Einsatzkräften seine 74 Rinder aus den brennenden Stallungen zu retten, ca. 30 Tiere verendeten jedoch vor Ort.Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die genaue Brandursache und die Höhe des Schadens stehen noch nicht fest. Der Brandort wurde beschlagnahmt“, erklärte Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Es waren zur Brandbekämpfungen insgesamt11 Feuerwehren aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn mit insgesamt 150 Einsatzkräften vor Ort.

Unter Federführung der sachbearbeitenden Kriminalpolizei Geesthacht wurde der Brandort am 17.01.2019 begutachtet. Zwei Sachverständige des Landeskriminalamtes sowie zwei Beamte mit Brandmittelspürhunden untersuchten den Brandort auf eine Brandursache.

„Mit dem Ergebnis, dass die genaue Brandursache aufgrund des erheblichen Schadens nicht mehr explizit feststellbar war. Es können weder ein technischer Defekt, noch eine Brandstiftung ausgeschlossen werden. Jedoch konnten keinerlei Hinweise auf eine Brandstiftung erlangt werden. Die Suche der Brandmittelspürhunde verlief ohne Fund“, so Polizeisprecher Holger Meier.

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Polizei und Feuerwehr

12 Streifenwagen verfolgen flüchtenden Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Breitenfelde/Schwarzenbek – Am 06.Januar, gegen 19:50 Uhr, wurde laut Polizeibericht der Inhaber einer Landmaschinen- und Fahrzeugbaufirma in Breitenfelde aufgrund einer Videoüberwachung des Geländes auf eine dort unberechtigt aufhaltende Person aufmerksam.

Der Firmeninhaber machte sich umgehend auf den Weg zu seinem Firmensitz und informierte die Polizei. Die vom ihm dort angetroffene männliche Person ergriff die Flucht mit einem in unmittelbarer Nähe abgestellten Opel Vivaro.

“Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer fuhr von Breitenfelde über die B 207 in Richtung Schwarzenbek, weiter über die B 404 zur BAB A25 in Fahrtrichtung Hamburg. Dabei überfuhr er mehrere rote Ampeln. Die passierten Ortschaften wurden mit ca. 100 km/h durchfahren”, so Sandra Kilian, Pressesprecherin Polizeidirektion Ratzeburg.

Auf der BAB 25, in Höhe der Autobahnausfahrt Hamburg-Bergedorf, konnte der flüchtende Opel Vivaro von einem Streifenwagen überholt, ausgebremst und gestoppt werden.

“Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Fahrzeugführer kletterte aus dem Beifahrerfenster und versuchte zu Fuß zu flüchten, allerdings waren die Polizeibeamten schneller. In einem nahe gelegenen Dickicht holten sie den Mann ein und konnten ihn festnehmen”, so Kilian.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 42-jährigen Mann aus Quickborn. Der Pkw Opel Vivaro wurde beschlagnahmt und eingeschleppt. Die entstandene Schadenshöhe am Streifenwagen wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Der 42-jährige ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und räumte zudem den Konsum vom Alkohol und Drogen ein. Dementsprechend wurde eine Blutprobe entnommen.

Bei der Verfolgung und Festnahme verletzten sich zwei Polizeibeamte, blieben aber dienstfähig. An der Fahndung des flüchtigen Fahrzeuges waren insgesamt 12 Streifenwagenbesatzungen, darunter fünf Hamburger Polizeifahrzeuge, beteiligt.

Die Polizei in Mölln hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Herzogtum-Lauenburg

Schmuck gestohlen: Bande beklaut Senioren in Aumühle

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Aumühle – Vier Männer haben in Aumühle ein Ehepaar (88, 83) bestohlen. Sie wendeten dabei einen Trick an.

Als die vier Männer am 4. Dezember zwischen 16 und 16.30 Uhr anboten, das Laub vor dem Haus des Ehepaars gegen Bezahlung aufzufegen, ahnten die späteren Opfer noch nichts böses.

Das Ehepaar stimmte zu, man einigte sich auf einen kleinen Obolus für die Arbeiten und die Männer fingen an, das Laub zusammenzufegen. Kurze Zeit später baten alle vier Männer einzeln darum im Haus der Geschädigten auf Toilette gehen zu dürfen. Zeitweise waren alle vier Männer zeitgleich im Haus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Ehepaar offensichtlich bewusst von ein oder zwei Männern abgelenkt, während die anderen das Haus nach Wertgegenständen durchsuchten. Mit dem Vorwand, das Auto holen zu wollen, verließen die Männer dann abrupt das Haus und kehrten auch nicht wieder zurück. Am Abend stellten die Geschädigten dann fest, dass eine Schmuckschatulle aus ihrem Schlafzimmer entwendet worden war. In der Schatulle befanden sich einige Schmuckstücke. Der Wert des Stehlgutes steht noch nicht fest.

Die Männer werden wie folgt beschrieben:

Person 1: Etwa 22 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, kräftige Statur, dickere rötliche Wangen, schwarze Haare, bekleidet mit schwarzem Sweat-Shirt und einem Cap

Person 2: Etwa 22 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, dicke schwarze Haare bis zu den Schultern, bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem Cap

Person 3: Etwa 28 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, trug ein Cap

Person 4: Etwa 20 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß, jungenhaftes Gesicht, trug einen grauen Pullover

Nach Wahrnehmung der Geschädigten hatten die Personen 1-3 harte Gesichtszüge und wirkten “uniformiert” (trugen die gleiche Jacke und ein Cap)

Die Männer waren mit einen orangefarbenen Transporter (ähnlich einem Kommunalfahrzeug) unterwegs. Das Fahrzeug war eine Zeit lang in der Straße Auf der Koppel, vor der Hausnummer 47, am Fahrbahnrand abgestellt.

Zeugen gesucht: Wer kann näher Angaben (Kennzeichen, Fahrzeugtyp) zu dem orangefarbenen Transporter oder den vier Männern machen?

Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Aumühle unter der Tel.- Nr. 04104 / 969388 oder der Polizei Reinbek unter der Tel.-Nr. 040 / 727707-0.

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