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Herzogtum-Lauenburg

Feuerwehr löscht Brand in eigener Zentrale

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Elmenhorst – Hört ein Feuerwehrangehöriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg den Namen Elmenhorst, verbindet er diesen sofort mit Lehrgängen, Schulungen und Übungen. Diesmal war der Ort Mittelpunkt eines Einsatzes.

In Elmenhorst befindet sich die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises. Sicher dürfte sich bei dem ein oder anderen beim Alarm gegen 09:10 Uhr am Freitagmorgen auch umgehend der Gedanke an eine Übung eingeschlichen haben. Weit gefehlt! Tatsächlich hieß es für die Wehren Elmenhorst, Talkau und Sahms ausrücken zum Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Großeinsatz an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhost. Foto: mopics.eu

Dort war an einem, erst 2016 in Betrieb genommenen Schulungsgebäude aus bisher unbekannten Gründen die Fassade des Gebäudes in Brand geraten. Schnell gelang es den Helfern den Schwelbrand unter Kontrolle zu bekommen. Dafür mussten allerdings Teile der Fassade entfernt werden. Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel konnte, nicht ganz ohne Stolz auf seine Männer und Frauen, schlussendlich mit einem erleichterten Lächeln feststellen, dass dieser Einsatz sicher im Jahrbuch Erwähnung findet.

„Nochmal brauchen wir das hier aber nicht“, resümiert er nach Ende des Einsatzes. Zukünftig ist das Üben an Eisenbahnwagons, Fahrzeugen und sogar einem Panzer sicher wieder der gern gesehenere Anlass für die Anwesenheit der Feuerwehren des Kreises.

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Bad Oldesloe

Arbeitsmarkt: Noch sehr viele Ausbildungsplätze frei

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Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Bad Oldesloe/Mölln – In Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg sind noch 1400 Ausbildungsplätze frei.

Die Mitglieder des regionalen Ausbildungsbündnisses trafen sich im Jobcenter in Mölln, um eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarkt in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn zu ziehen. Das gemeinsame Fazit: die Zahl der bislang gemeldeten Ausbildungsstellen liegt mit 2.257 in beiden Kreisen auf einem 10-Jahres-Höchstwert zu diesem Zeitpunkt und die Unternehmen suchen in fast allen Bereichen Nachwuchs. Für insgesamt 1.400 Ausbildungsstellen wird noch Nachwuchs gesucht.

Foto: Agentur für Arbeit/Hfr

„Im Kreis Stormarn ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen aktuell mit 1.307 zwei Prozent höher als im Vorjahr, im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt sie mit 950 sogar um 16 Prozent über dem Vorjahresniveau“, berichtet Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

„Das zeigt, dass die Unternehmen in beiden Kreisen weiter auf die duale Ausbildung setzen und sich in der Ausbildung junger Menschen stark engagieren. Die Zahl der Bewerber liegt mit aktuell 1.856 (Kreis Stormarn 944, Kreis Herzogtum Lauenburg 912) leicht unter dem Niveau des Vorjahres, in dem 121 Jugendliche mehr ausbildungssuchend gemeldet waren“, so Grote-Seifert weiter.

Die Vertreter aus dem Handwerk betonen die hohe Ausbildungsbereitschaft auf Seiten der Handwerksbetriebe. „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen etwa ein Viertel der einzutragenden Ausbildungsverträge vor. Daher haben wir aktuell nur einen Zwischenstand“, sagt Christian Maack von der Handwerkskammer Lübeck. „In den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn liegt die Zahl der Ausbildungsverträge über dem Vorjahresniveau. Im Kreis Herzogtum Lauenburg sind bislang 112 Ausbildungsverträge eingetragen worden, das sind zwei mehr als im Vorjahr. Im Kreis Stormarn liegt die Zahl aktuell bei 125, ein Plus von 23 zum Vorjahr. Ein Grund für den Anstieg ist, dass im Handwerk die Ausbildungsverträge zunehmend früher abgeschlossen werden.“

Handwerker bei der Arbeit Symbolfoto: Roman Samborskyi / Shutterstock

Aber Ausbildungssuchende fänden in beiden Kreisen noch in fast allen Handwerksbereichen Ausbildungsangebote. Angesichts der weiterhin sehr guten Konjunktur suchten viele interessante Betriebe nach neuen Auszubildenden. „Eine Umfrage unserer Mitgliedsbetriebe im Lauenburgischen hat ergeben, dass noch mehr als 80 freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen“, so Susanne Bendfeldt, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Herzogtum Lauenburg.

Auch im Bereich der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck (IHK) suchen viele Unternehmen weiterhin Ausbildungsnachwuchs, berichtet Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung Dr. Ulrich Hoffmeister: „Im Zwischenergebnis bei den eingetragenen Ausbildungsverträgen liegen wir aktuell fünf Prozent über dem Vorjahr. Im Lauenburgischen sind mit 153 bislang sieben Ausbildungsverträge mehr als im Vorjahr eingetragen, in Stormarn liegt die Zahl bei 330. Das sind 25 mehr zum Vorjahr. Freie Ausbildungsstellen finden Bewerber aber noch in fast allen Ausbildungsberufen, so zum Beispiel bei den Metallberufen oder den Bankkaufleuten.“

Von Seiten der Beruflichen Schulen berichtet Micha Garber, stellvertretender Schulleiter der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe: „Wir bieten den jungen Menschen ein breites Bildungsangebot.“ Dazu gehören neben den allgemeinbildenden Abschlüssen mit beruflichem Schwerpunkt die beruflichen Bildungsgänge zum Erzieher, zum sozialpädagogischen Assistenten oder zur Fachkraft für Pflegeassistenz, die in Ahrensburg, Bad Oldesloe und Mölln angeboten werden. Gerade in den Kindertagesstätten wie in den Pflegeeinrichtungen sei der Fachkräftemangel in der Region nach wie vor sehr hoch. „Eine Aufnahme zum Sommer 2019 ist in den meisten Bildungsgängen nach wie vor möglich. Interessierte Jugendliche können sich gerne bei uns melden“, so Garber weiter. Insbesondere im Bereich der Pflegeassistenz gäbe es noch freie schulische Ausbildungsplätze.

Matthias Links, stellvertretender Schulleiter des Regionalen Berufsbildungszentrums in Mölln weist noch einmal darauf hin, dass die Zahl der Jugendlichen, die meist aufgrund eines Fluchthintergrundes über mangelnde Deutschkenntnisse verfügen und sich in der dualen Berufsausbildung befinden, ungebrochen hoch ist. „Wir versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen, wie Zusatzunterricht oder Doppelbesetzung die Geflüchteten in der Berufsausbildung sprachlich gezielt zu fördern“, so Links.

„Dennoch zeigt sich immer wieder, dass es für die jungen Migranten äußerst schwer ist, dem Unterricht zu folgen und letztendlich die Abschlussprüfung mit Erfolg zu bestehen, wenn zu Beginn der Ausbildung nicht mindestens die deutsche Sprache auf Niveau B1 beherrscht wird.“ Dies decke sich mit der Forderung des Bildungsministeriums sowie des Bundesministeriums für Migration und Flüchtlinge, die als Voraussetzung für das erfolgreiche Durchlaufen einer dualen Berufsausbildung ebenfalls das Sprachniveau B1 zu Beginn der Ausbildung ansehen.

Handwerker bei der Arbeit Symbolfoto: Mavo / Shutterstock

Bei vielen Jugendlichen liegt es derzeit im Trend, nach dem Schulabschluss zunächst eine Zeit im Ausland zu verbringen. „Für die persönliche Entwicklung ist dies durchaus positiv. Jedoch stellen wir fest, dass viele dadurch Zeit verlieren, dass sie sich nicht rechtzeitig um eine Anschlussperspektive gekümmert haben“, sagt die Chefin der Arbeitsagentur. Der Plan für Ausbildung oder Studium nach der Rückkehr sollte stehen, bevor der Auslandsaufenthalt beginnt, empfiehlt Grote-Seifert.

Bei aktuell rund 1.400 freien Ausbildungsstellen (805 im Kreis Stormarn, 598 im Kreis Herzogtum Lauenburg) haben aber auch die Jugendlichen noch Chancen auf eine Lehrstelle, bei denen der Schulabschluss jetzt ansteht und die bei der Berufs- und Ausbildungssuche bislang nicht aktiv geworden sind. Ihnen rät die Chefin der Arbeitsagentur: „Sie sollten sich jetzt bei uns melden. Unsere Berufsberater helfen, den richtigen Ausbildungsberuf und die passende Ausbildungsstelle zu finden. Und wenn der Wunschausbildungsplatz doch nicht mehr zu finden ist, suchen sie gemeinsam mit dem Jugendlichen nach passenden Alternativen.“

Termine mit den Berufsberatern können per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 4 5555 00 vereinbart werden.

TOP 10 unbesetzte Ausbildungsstellen

Kreis Stormarn:

Kaufmann/frau im Einzelhandel                                           74 Ausbildungsstellen

Verkäufer/in                                                                             42  

Fachkraft Lagerlogistik                                                           36

Fachlagerist/in                                                                         28

Anlagenmechaniker

Sanitär-, Heiz., Klimatechnik                                                27

Kaufmann/frau Büromanagement                                       22

Fachverkäuferin Bäckerei                                                     21

Industriekaufmann/frau                                                          21

Metallbauer Konstruktionstechnik                                        20

Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik                           20

Kreis Herzogtum Lauenburg:

Kaufmann/frau im Einzelhandel                                           46 Ausbildungsstellen

Anlagenmechaniker

Sanitär-, Heiz., Klimatechnik                                                26

Verkäufer/in                                                                             26

Fachverkäuferin Bäckerei                                                     22

Bäcker/in                                                                                  21

Elektroniker/in Energie-/Gebäudetechnik                           15

Konditor/in                                                                                15

Berufskraftfahrer/in                                                                 15

Kaufmann/frau Büromanagement                                       15

Fleischer/in                                                                              14

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Der Kreis

Ausfall der Notrufnummer 112: Erreichbarkeit der Leitstelle ist wieder hergestellt

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Die Notrufnummer 112 funktioniert über Stunden in Stormarn, Ostholstein und im Herzogtum Lauenburg nicht.

Das gab die Integrierte Leitstelle Süd am Sonnabendvormittag bekannt. In Notfällen sollte daher immer die 110 gerufen werden.

Wie lange die Störung noch anhalten wird, ist nicht bekannt.

Mittlerweile soll die Erreichbarkeit trotz anhaltender Störungen im Telefonnetz über 112 und 110 wieder gewährleistet sein. Die Einsatzleitstellen der Polizei und der IRLS wurden mit Personal aufgestockt.

Später gab es dann die endgültige Entwarung durch die IRLS

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Herzogtum-Lauenburg

Nach Brandstiftung: Polizei verstärkt Ermittlungsgruppe

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Symbolfoto: SL

Ratzeburg – Nach einem weiteren Brand im nördlichen Kreisgebiet von Lauenburg stockt die Polizei die bereits eingerichtete Ermittlungsgruppe personell auf.

„Außerdem werden wir für das kommende Wochenende unsere Präsenz auf dem Lande noch weiter verstärken“, kündigt die Polizei an. Die genauen Ermittlungsbereiche werden nicht genannt. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Streifen, die unterwegs sein werden: „Das sind einsatztaktische Informationen, die ein möglicher Brandstifter natürlich nicht wissen darf.“

Polizei sucht Fahrer eines älteren Kleinwagens

Die Polizei bittet darum, die Augen offen zu halten und mögliche Beobachtungen, die im Zusammenhang mit den Bränden stehen könnten, sofort zu melden. In Verbindung mit den möglichen Brandstiftungen auf mehreren landwirtschaftlichen Betrieben hatte die Polizei nach einem dunklen Van gesucht, der in Brandnähe gesehen wurde. Fahrerin und Fahrzeug sind mittlerweile identifiziert. Es handelte sich um einen VW Sharan. Die Fahrerin hatte das Feuer als erstes über den Notruf gemeldet. Weiterhin sucht die Polizei nach einem schwarzen Kleinwagen mit auffälligen, runden und vergilbten Frontscheinwerfern. Zeugen hatten beobachtet, dass eine männliche Person, aus Richtung des Brandortes zu diesem Pkw lief. Eventuell saß auf dem Beifahrersitz eine weitere Person.

150 Strohballen abgebrannt

Am 1. Mai, gegen 0.40 Uhr, kam es auf einem Hof im Schewenböken in Koberg zum Brand einer Heu- und Strohmiete. Das Feuer wurde durch Anwohner bemerkt und über Notruf gemeldet. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr brannten die ca. 150 Rundballen Heu und ca. 150 Rundballen Stroh schon fast in voller Ausdehnung. Brandbetroffen war außerdem noch ein Kalbunterstand sowie eine bislang unbekannte Menge an Kalbfutter. Der entstandene Sachschaden dürfte bei ca. 10.000 Euro liegen.

Personen oder Vieh kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude des Hofes verhindern.

Zeugenhinweise an die Kriminalpolizei in Ratzeburg (Tel. 04541 / 809-0) in Verbindung zu setzen.

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