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Herzogtum-Lauenburg

Auf Gegenfahrbahn geraten: Frontalcrash verläuft glimpflich

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Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt. Foto: mopics.eu

Bünningstedt – Die Insassen beider Fahrzeuge hatten Glück: Bei einem Frontalcrash auf der Dorfstraße in Bünningstedt sind nur zwei beteiligte Personen verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Samstagvormittag. Der Alarm gegen 08.30 Uhr für Feuerwehr und Rettungsdienst ließ deutlich schlimmeres befürchten! Dort hieß es anfänglich, mehrere Personen würden in einem der Unfallfahrzeuge eingeklemmt sein.

Einsatzkräfte binden ausgelaufene Betriebsstoffe an der Unfallstelle. Foto: mopics.eu

Was war passiert? Offenbar ist ein mit fünf Personen besetzter 5er BMW mit Hamburger Kennzeichen, aus bislang ungeklärter Ursache mitten im Ortskern aus der Kurve getragen worden und in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte er frontal mit einem Skoda. Der Fahrer des Skoda blieb bei dem Aufprall unverletzt. In dem BMW wurden zwei Insassinnen durch den Unfall verletzt und mussten mit Rettungswagen in Hamburger Kliniken gebracht werden. Aufgrund der ersten Meldungen wurden neben den Feuerwehren Bünningsetdt und Hoisbüttel vier Retungswagen,ein Notarzt und der organisatorische Leiter für den Rettungsdienst zur Unfallstelle geschickt.

Die Dorfstraße musste aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten für gut eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Leider kommt es nach Auskunft des Bünningstedter Wehrführers Sven Denker immer wieder zu schweren Unfällen auf der sehr kurvigen Strecke. Betrachtet man die Schäden an den beiden Fahrzeugen, flogen bei diesem Unfall trotz der beiden Verletzten offensichtlich sehr aufmerksame Schutzengel mit. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Kastorf: Großfeuer in Scheune – war es Brandstiftung?

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Kastorf – In der Nacht auf Sonnabend, 15.Juni, gegen 03.05 Uhr, meldeten Zeugen ein Feuer in der Hauptstraße in Kastorf (Herzogtum Lauenburg).

“Brandbetroffen war die Scheune eines Gehöftes. In der Scheune lagerten einige Rundballen. Außerdem war dort ein blauer Opel Corsa abgestellt. Nach ersten Erkenntnissen ging das Feuer von den Rundballen aus und griff dann auf Teile der Scheune sowie das Fahrzeug über”, erklärt Polizeisprecher Holger Meier.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand der Scheune verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungeäfhr 50 000 Euro. Die Ermittlungsgruppe zu den Bränden im Raum Ratzeburg, die gegründet wurde, weil sich unerklärliche und verdächtige Brände sich häuften, hat Ihre Arbeit aufgenommen.

Ersten Ermittlungen zufolge haben Zeugen zwei Männer gesehen, die sich vom Brandort entfernten.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben:

1) – ca. 1,70-1,75 m groß – Kräftige Statur – kurze blonde, nach hinten gegelte Haare – dunkle Oberbekleidung


2) – ca. 1,75 – 1,80 m groß – dunkle Haare – dunklere Hautfarbe (südländisches Erscheinungsbild) – dunkle Kleidung

In diesem Zusammenhang ergaben sich auch Hinweise auf einen dunklen sowie einen silbernen Pkw. Beide Fahrzeuge standen zwar nicht direkt am Brandort, sollen sich aber bei Eintreffen der Polizei schnell entfernt haben. Zeugen gesucht. Wer kann nähere Angaben zu den beiden Personen oder den beiden Fahrzeugen machen? Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541 / 809-0

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Polizei und Feuerwehr

Zwischen Salem und Schmilau: Tödlicher Unfall auf der K1

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Schmilau – Am Pfingstmontag, 10. Juni, gegen 13.10 Uhr, kam es im Verlauf der Kreisstraße 1, aus Salem (Kreiz Herzogtum Lauenburg) kommend in Fahrtrichtung Schmilau, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich und zwei Personen schwer verletzt wurden.

Ein 50-jähriger Mann aus Schmilau befuhr mit seinem Audi A 4 die Kreisstraße 1 aus Salem kommend in Richtung Schmilau. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kam er nach einem links verlaufenden Kurvenverlauf nach links von der Straße ab und prallte offensichtlich ungebremst gegen einen Baum.

“Der Audi-Fahrer wurde von Rettungskräften aus dem Fahrzeugwrack befreit. Er sowie sein 84-jähriger Beifahrer zogen sich im Rahmen des Unfalls schwere Verletzungen zu. Beide wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Eine weitere 84-jährige Mitfahrerin wurde bei dem Aufprall lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später am Unfallort.

Zur Klärung der genauen Unfallursache zog die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Sachverständigen hinzu und stellte den Unfallwagen sicher.

Für die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die Kreisstraße drei Stunden lang voll gesperrt.

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Herzogtum-Lauenburg

Vermeintlicher Drogenfund unter Bus in Büchen war nur ein Schülerstreich

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Linienbus (Symbolbild)

Büchen – Das unter einem Büchener Bus gefundene, vermeintliche Drogenpaket beinhaltete keine Amphetamine, sondern nur Mehl und Zucker. Es war Teil eines Schulprojektes, wie die Polizei jetzt mitteilte.

Kurios: Ein Drogenschnelltest der Polizei hatte zunächst ergeben, dass es sich bei der harmlosen Mischung um Amphetamine handeln würde.

Das ist passiert: Am 21. Mai hatte ein Busfahrer nach seiner Mittagspause ein Paket unter der Eingangstür seines Busses gefunden. Herbeigerufene Polizisten öffneten die Sendung und fanden darin eine Substanz. Ein Test ergab: Amphetamine!

Doch wie sich jetzt herausstellte, handelte es sich bei der Aktion nicht etwa um eine schiefgegangene Drogenlieferung.

Im Rahmen einer Projektwoche der 10. Klassen der Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule zum Thema “Assiwoche” stellte ein 16-jähriger Schüler mehrere solcher Päckchen mit einer Mischung aus Mehl und Zucker her.

Laut Polizei hatte der Schüler ausgesagt, mehrere dieser Pakete auf und an dem Schulgelände deponiert zu haben – unter anderem unter dem abgestellten Bus. Als Inspiration dazu soll ein kolumbianischer Drogenboss gedient haben.

Positiver Drogenschnelltest bei Mehl und Zucker-Mischung

Nach der fragwürdigen Aktion stellt sich jetzt noch eine ganz andere Frage:

Wie zuverlässig sind die Drogenschnelltests der Polizei?

Denn obwohl es sich bei dem Inhalt des Pakets um ein harmloses Mehl- und Zucker-Gemisch handelte, schlug der Drogenschnelltest an.

Wie das möglich ist, kann sich auch die Polizei nicht erklären. „Das herauszufinden, wird jetzt Teil weiterer Ermittlungen sein“, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian gegenüber Stormarnlive.de.

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