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Herzogtum-Lauenburg

Fahrzeug gerät in Gegenverkehr: Mehrere Verletzte bei Krummesse

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Feuerwehrleute begutachten die Unglücksfahrzeuge. Foto: mopics.eu

Krummesse – Am Donnerstag geriet gegen 17:45 Uhr ein mit zwei jungen Männern in Richtung Krummesse fahrendes Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache in Höhe der Mülldeponie in den Gegenverkehr.

Dort touchierten sie seitlich mit einem Fahrzeug und stellten sich daraufhin quer. Zwei weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen und sind in die Unfallfahrzeuge gekracht. Ein Beteiligter wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Insgesamt wurden bei vier beteiligten Fahrzeugen fünf Personen zum Teil schwer verletzt. Alle Verletzten im Krankenhaus! Lebensgefahr besteht bei keinem. Die Kronsforder Landstrasse musste gut zwei Stunden voll gesperrt werden.

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Herzogtum-Lauenburg

Geesthacht erhält einmaliges Zentrum zur Wiederansiedlung des Störs

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Europäischer Stör. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Geesthacht – Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei erhält 6,9 Millionen Euro vom Bund für den Aufbau eines Zentrums für die wissenschaftliche Begleitung der Wiedereinbürgerung des Störs in Geesthacht.

Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf meine Initiative hin heute in seiner Bereinigungssitzung mit dem Bundeshaushalt 2019 beschlossen.

Damit wird ein wichtiger und letzter Schritt zur Wiederansiedlung des europäischen Störs in Deutschland und Mitteleuropa gemacht. In Deutschland gilt der Stör seit 40 Jahren als ausgestorben.

“Die Anlage für die Elterntierhaltung und Aufzuchtstation soll ihren Platz auf der Elbinsel Geesthacht finden, direkt neben Europas größter Fischaufstiegsanlage. Ein idealer Standort, um die rückkehrenden Störe sicher zu fangen und auf kurzem Weg in das geplante Störzentrum zu verbringen”, sagt der Bundestagsabegeordnete Norbert Brackmann (CDU).

Dort sollen die Störe zur Erweiterung des Elterntierbestandes Ablaichen und anschließend wieder in die Elbe ausgesetzt werden. In der Anlage auf der Elbinsel soll zukünftig die zentrale Elterntierhaltung und Aufzucht als Teil einer Außenstelle des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin angesiedelt werden, wo die Tiere bisher ihren Platz hatten. Und wo die Arbeiten zur Wiederansiedlung des europäischen Störs vor 22 Jahren begannen. Die Kapazitäten dort sind mit derzeit 430 Tieren zwischen 22 und 4 Jahren überlastet und ein weiterer Ausbau vor Ort ist nicht möglich

Das Leibniz-Institut hat in den letzten Jahren durch seine Elterntierhaltung und sein Aufzuchtprogramm mehr als 20.000 Störe in der Elbe aussetzen können. Mit dem Störzentrum in Geesthacht sollen es künftig bis zu 200.000 Störe pro Jahr werden, die in die Elbe und damit in die Nordsee entlassen werden. Hier soll auch die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens lokalisiert werden, mit der der Erfolg der Maßnahmen gesichert werden soll.

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Herzogtum-Lauenburg

Mit Messerstichen: Tierquäler verletzt Pferde in Mühlenrade

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Pferd
Symbolfoto: Dezy/shutterstock.com

Mühlenrade – In dem kleinen Ort Mühlenrade (Kreis Herzogtum-Lauenburg) hat ein Tierquäler mittlerweile drei Pferde mit einem Messer verletzt.

Die Betreiber des Kinder- und Jugendhauses St. Josef wandten sich am 7. November an die Polizei, da drei ihrer Pferde durch Stiche und Schnitte an den Beinen verletzt wurden.

In einem Fall musste ein Pferd sogar operiert werden. Lebensbedrohlich waren die einzelnen Verletzungen bislang noch nicht.

Die Pferde werden täglich zwischen 8 Uhr und 18 Uhr auf die Weide hinter dem Kinder- und Jugendheim geführt.

Dass sich die Tiere auf der Weide selbst verletzt haben, kann ausgeschlossen werden.

Die drei Taten fanden in dem Zeitraum zwischen dem 22. Oktober und dem 04. November 2018 statt.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer hat seit dem 22.10.2018 zwischen 8 Uhr und 18 Uhr auffällige Beobachtungen in der Nähe oder auf der Weide gemacht? Wer kann Hinweise zu dem Täter geben? Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schwarzenbek unter

04151-88940 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei warnt: Abzocke statt Lottogewinn

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Seniorenbetrug am Telefon
Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Schwarzenbek/Elmenhorst – Es ist eine besonders perfide Masche. Senioren wird am Telefon ein Gewinn vorgespielt. Während diese sich freuen, werden sie gleichzeitig betrogen und über den Tisch gezogen. Statt 150 000 Euro Gewinn steht am Ende ein Verlust auf dem Konto.

Genau vor solchen Situationen warnt die Polizei erneut. Denn am 19.Oktober kam es bei einer 67-jährigen Elmenhorsterin und am 22. Oktober bei einer 86-jährigen Schwarzenbekerin zu entsprechenden betrügerischen Telefonanrufen.

„In beiden Fällen rief eine Frau an und avisierte einen Lottogewinn von 150 000,- Euro. Während des Telefonates wurde den beiden Geschädigten mitgeteilt, dass der Gewinn jedoch nur nach Übermittlung von jeweils zwei Amazon Gutschein-Codes im Wert von je 100 Euro freigegeben werden könne“, so Polizeisprecher Holger Meier.

Beide Frauen erwarben laut Polizei daraufhin je zwei Amazon-Gutscheinkarten und gaben die entsprechenden Zahlencodes telefonisch an die Frau durch.

„Anschließend forderte die Frau noch die Überweisung eines vierstelligen Geldbetrages an ein ausländisches Konto, mit der Begründung, dass es sich hierbei um die notwendigerweise zu erbringenden Transfergebühren handeln würde“, so Meier.

Zu diesem Zeitpunkt wurden nun beide Frauen misstrauisch, brachen den Kontakt zu der Anruferin ab und erstatteten bei der Polizei in Schwarzenbek Strafanzeige.

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