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Kita und Erziehung

Ammersbek: Spaziergang mit Vogelstimmenexpertin

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Foto: Thomas Fritz/hfr

Der Frühling ist mit Macht eingezogen und kälteempfindliche Vögel beeilen sich nun mit dem Balz- und Brutgeschäft.

Auf einem Spaziergang rund um die Timmerhorner Teiche am Sonntag, 15. April, erklärt die Vogelstimmenexpertin und Naturführerin des NABU Ammersbek, Alexandra Pampel, alles was man bei der Runde hören oder sehen kann: Von Wasservögeln über Singvögel bis zu den Greifvögeln, die der Zufall in den zweieinhalb Stunden vorbeifliegen lässt.

Termin: 15. April 2018 um 8.30-11.00 Uhr

Treffpunkt: Wanderweg-Eingang an der L225 im Ammersbeker Ortsteil Schäferdresch bei der Bushaltestelle schräg gegenüber vom Dorfkrug.

Wetterfeste ausreichend warme Kleidung ist wichtig, da man häufiger länger steht und lauscht.

Zwei weitere Vogelführungen, Rothwegen in Hoisbüttel Dorf und Heidkoppelmoor in Ammersbek, finden statt am 5. und 27. Mai. Informationen unter www.nabu-ammersbek.de unter Termine.

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Kita und Erziehung

Geschlossene Kitas und Schulen: Auch in Glinde müssen Eltern nichts zahlen

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Glinde – Nach Ahrensburg hat jetzt auch die Stadt Glinde angekündigt, auf die Elternbeiträge bei der Kinderbetreuung zu verzichten.

Kindertagesstätte Symbolfoto: Dimitri Ma/shutterstock

“Die Elternbeiträge für alle Betreuungsformen, die in unserer Stadt vorgehalten werden, sollen zunächst für den Monat April erlassen werden”, sagt Bürgermeister Reinhard Zug.

Der Beschluss, der in Abstimmung der politischen Fraktionen vorbereitet wurde, umfasst die Streichung der Beiträge für die Betreuung in den Kindertagesstätten und Horten in städtischer und freier Trägerschaft, die Betreuung durch die Tagespflegemütter und -väter sowie die betreute Grundschulzeit an der Grundschule Tannenweg und die nachmittägliche Betreuung der offenen Ganztagsschulen an der Grundschule Wiesenfeld sowie der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule.

Damit geht die Stadt weitestgehend über die bisher angekündigten Vorhaben des Landes hinaus.

Insbesondere stehen hierbei die Familien im Vordergrund, die aufgrund der drastischen Veränderungen und Auswirkungen ihren Lebensalltag vollkommen neu regeln und oftmals finanzielle Einbußen auf unbestimmte Zeit hinnehmen müssen.

Aber es soll mit diesem Erlass der Gebühren auch eine Anerkennung für die Eltern zum Ausdruck kommen, die trotz der Risiken in sehr systemrelevanten Berufen tagtäglich für uns alle an vorderster Front arbeiten müssen und wirken.

„Da die Stadtvertretung nicht vor dem April-Termin dieses Vorgehen beschließen kann“, so Bürgermeister Rainhard Zug, „bitte ich die Eltern nun darum, Überweisungen für den Monat April auszusetzen bzw. die Daueraufträge für diesen Monat zu stornieren“. Die Stadtverwaltung wird ihrerseits keine Abbuchung vornehmen.

Ziel ist es den Verwaltungsaufwand so gering wird möglich zu halten. Da die Stadt die Restkostenfinanzierung auch für die freien Träger sicherstellt, regt Bürgermeister Zug das gleiche Verfahren auch dort an.

Falls es landesseitig zu einer Verlängerung der Schließzeiten über den 19. April 2020 hinaus kommen sollte, wird ebenso eine weitere Gebührenbefreiung der Eltern veranlasst.

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Schleswig-Holstein

Verschiebung der Kita-Reform: Beitragserleichterungen sollen trotzdem kommen

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Spielende Kinder Symbolfoto: Goran Oquicevic /shutterstock

Bad Oldesloe – Viele Eltern konnten es nicht glauben. Als sie die eigentlich positive Nachricht erhielten, dass ihnen die Beiträge erstattet werden sollen, die ihnen jetzt anfallen, während die Kitas für die meisten Kinder gesperrt sind, kam der Haken aus ihrer Sicht gleich mit. Sollte die Verschiebung der Kita-Reform bedeuten, dass es nichts wird aus der versprochenen Senkung der Beiträge ab 1.8.

Sozialminister Dr. Heiner Garg hat nun ganz deutlich klargestellt, dass das nicht damit gemeint war. Wie auch Stormarnlive.de schon berichtete, hängt an der Reform aber viel mehr als nur eine Senkung der Beiträge.

Während viele Eltern nur den Blick darauf haben, dass sie weniger Gebühren bezahlen sollen, müssen Kommunen und Kitas eine Menge weiterer Dinge regeln. Und da es aktuell keine politischen Ausschüsse gibt, wäre das kaum noch machbar bis 1.8.

„Wir befinden uns derzeit in einer Situation, die nicht nur viele Menschen beruflich als auch privat vor große Herausforderungen stellt. Ein Festhalten am 1. August 2020 würde Kommunen und Einrichtungen vor eine nicht zu bewältigende zeitliche Herausforderung stellen, daher geben wir den Akteuren vor Ort mehr Zeit. Das Ziel der Beitragsdeckelung zum 1.8.2020 bleibt dabei bestehen”, so Garg.

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Ratgeber

Corona-Krise: Besondere Herausforderung für Familien mit Kindern

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Kiel – Angesichts der zunehmenden Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie appelliert der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein zu besonderer Rücksichtnahme auf Familien mit Kindern.

Telefonisch ist der Kinderschutzbund unter den Telefonnummern der jeweiligen Ortsverbände erreichbar. Foto: Fischer

„Die Schließung von Kitas, Schulen und öffentlichen Freizeitangeboten bedeuten den Verlust von strukturgebenden Tagesabläufen und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche – dabei ist für sie das Bedürfnis nach Struktur, Orientierung und körperlicher Bewegung geradezu existentiell“, betont die Landesvorsitzende des DKSB LV SH Irene Johns.

„Das stellt Familien mit Kindern vor besondere Herausforderungen, die, verstärkt durch den beengten Aktionsradius zuhause, leicht zu Konflikten führen können. Eltern sind daher jetzt besonders gefordert und sollten jegliche Unterstützung bekommen und annehmen“, so Johns.

Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein steht deshalb weiterhin als verlässlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Kinderschutz-Zentren und Beratungsstellen vor Ort sind telefonisch erreichbar und bieten Beratung durch geschulte Fachkräfte an.

„Jetzt ist es wichtig, dass Eltern für die notwendige Struktur und Bewegung im Alltag sorgen“, rät Lidija Baumann, Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Kiel. „Feste Tagesabläufe, die auf jeden Fall auch einen Spaziergang an der frischen Luft beinhalten, sind sehr wichtig. Man sollte vermeiden, die Kinder zu lange sich selbst zu überlassen und unbedingt ihren Medienkonsum im Blick behalten – ansonsten sind Frust und Aggression programmiert“, erläutert die Diplom-Psychologin und empfiehlt, frühzeitig Rat und Hilfe zu suchen, damit es gar nicht erst zur Eskalation innerhalb der Familie komme.

„Gespräche sind jetzt ganz wichtig – auch innerfamiliär. Gerade junge Kinder spüren die Atmosphäre zunehmender Panik und das macht ihnen Angst. Deshalb brauchen sie jetzt Eltern, die die Gefühle ihrer Kinder wahrnehmen, sie beruhigen und ihnen altersentsprechende Antworten geben. Für sehr junge Kinder reicht es schon, wenn Eltern sagen: Mama und Papa passen auf dich auf“, empfiehlt Lidija Baumann und fügt hinzu:

„Für ältere Kinder ist es zudem wichtig, in Ruhe über die notwendigen Maßnahmen wie Händewaschen oder beim Spielen draußen Abstand halten sowie die Tagesplanung zu sprechen“.

Besonders betroffen sind in dieser Zeit Familien, die bereits im Vorfeld der Corona-Krise durch psychische Erkrankung eines Elternteils, eigene biographische Traumatisierungen oder beengte Wohnverhältnisse besonders belastet waren.

„Hier erleben wir oft, dass es auf der Seite der Eltern ein starkes Bedürfnis gibt nach Ruhe und in Ruhe gelassen zu werden. Das kollidiert jetzt umso mehr mit dem Bedürfnis von Kindern nach Orientierung und Bewegung“, erklärt die psychologische Psychotherapeutin Baumann.

Im Hinblick auf mögliche Ausgangssperren gibt der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein daher zu bedenken: „Bei allen notwendigen Vorsichtsmaßnahmen muss auch berücksichtigt werden, dass Kinder sich bewegen wollen – und nicht alle haben dafür einen Garten“, betont die Landesvorsitzende des DKSB SH Irene Johns. „Darüber hinaus darf der Schutz vor dem neuen Coronavirus den Schutz der Kinder nicht ausschließen. Bei allem angeratenen Abstand müssen wir dennoch sensibel für unser Umfeld bleiben. Wenn Anwohner Sorge um ein Kind haben, sollen sie sich auch weiterhin an Beratungsstellen wenden oder das Jugendamt informieren“ mahnt Johns. „Es sind schwierige Zeiten, in denen Familien mit Kindern besonders stark gefordert sind. Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein steht ihnen weiter zur Seite,“ so Irene Johns.

Telefonisch ist der Kinderschutzbund unter den Telefonnummern der jeweiligen Ortsverbände erreichbar sowie unter den entsprechenden Mailadressen. Die Kontaktdaten sind zu finden unter: www.kinderschutzbund-sh.de/vorort.html

Eine weitere telefonische Anlaufstelle ist darüber hinaus „Die Nummer gegen Kummer“. Sowohl für rat- und hilfesuchende Kinder und Jugendliche (bundesweit unter der Telefonnummer 116111, Mo. – Sa. 14 – 20 Uhr) als auch für Eltern (bundesweit unter der Telefonnummer 0800 111 0 550, Mo. – Fr., 9 – 11 Uhr, Di. und Do., 17 – 19 Uhr).

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