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Kultur

Ammersbek: Klara Honig und Janina Ruh im “Pferdestall”

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Janina Ruh
Foto: Felix Dehner/hfr

Ammersbek – Der Ammersbeker Kulturkreis hatte für den 14. April (20 Uhr) das Geschwisterpaar Arthur und Klara Hornig mit einem Konzert im “Pferdestall” angekündigt. Leider kann Arthuer Hornig an diesem Tag nicht nach Ammersbek kommen. Als Solocellist an der Deutschen Oper Berlin ist er dort wider Erwarten unabkömmlich.

Aber er konnte einen wunderbaren Ersatz finden: Die Cellistin Janina Ruh. Sie begeisterte das Publikum im Ammersbeker Pferdestall schon 2013. Damals bestand die deutsch-französische Freundschaft 50 Jahre, und herrlich passend dazu gab es das Musikprogramm „Schwarzbrot und Camembert – Beethoven und die Franzosen“.

Spätestens seit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2013 sowie der Nominierung zum „SWR2 New Talent“ 2014 ist Janina Ruh eine im In- und Ausland gefragte Cellistin.

Sie konzertierte mit zahlreichen namhaften Orchestern – von den etwa achtzehn seien nur einige genannt: Das Orchester „Cameristi della Scala Mailand“, die Warschauer und Stuttgarter Philharmoniker, das Helsinki Philharmonic Orchestra, die Nordwestdeutsche Philharmonie und die „Camerata Hamburg“.

Die Pianistin Klara Hornig hat sich in den letzten Jahren als Partnerin einer Vielzahl von Solisten einen Namen gemacht. Schon in der Zeit ihres Studiums an den Hochschulen von Lübeck und Hamburg verlegte sie ihren Schwerpunkt auf das partnerschaftliche Musizieren.

Mittlerweile ist sie ein gern gesehener Gast auf renommierten Bühnen und bei Festivals wie dem Gewandhaus Leipzig, dem Konzerthaus Berlin und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival.

Als gefragte Pädagogin leitet sie eine Liedinterpretationsklasse an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und unterrichtet parallel dazu als Dozentin an der Universität der Künste in Berlin.

Der Eintritt kostet 12 Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreises 9 Euro. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.

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Kultur

Ahrensburger Blockflötenensemble in der Bargteheider Kirche

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Foto: Heike Treichel/hfr

Ahrensburg – Das Blockflötenensemble der Volkshochschule Ahrensburg spielt am Sonntag, 2. Februar, in der Ev. Kirche in Bargteheide (Lindenstraße 2).

Im Konzert von „Blockweise“ erklingen die unterschiedlichsten Blockflöten, vom 16cm kleinen Flötlein bis zur 2 Meter großen Subbassflöte.

Die studierte Musikpädagogin Katrin Stobbe hat das Ensemble 1991 gegründet und seither alle Mitspieler von ihrem Enthusiasmus für die Blockflöte angesteckt.

Interessant für die Zuhörer ist auch das Programm: von Tänzen von Dowland und Holborne (um 1600) über „Nimrod“ von Edward Elgar bis zu unterschiedlichsten Kompositionen für Blockflötenorchester.

Teile davon wurde beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm 2016 und bei der Orchestrale in Rendsburg 2019 mit großem Erfolg gespielt.

Die Vorsitzende des Fördervereins Bargteheider Kirchenmusik, Gisela Greinus, auch Mitspielerin bei Blockweise, hatte die Idee, das 30. Jahr des Ensembles mit einem Konzert in der Bargteheider Kirche einzuläuten. Das Konzert beginnt bei freiem Eintritt um 17 Uhr.

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Bad Oldesloe

Bunt, begeisternd, beweglich: Marana verzaubert und verblüfft das Oldesloer KuB-Publikum

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Foto: KuB/Niemeier/hfr

Bad Oldesloe – Dass das Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum all die kulturellen Erwartungen erfüllt hat, die einst mit ihm verbunden waren, ist längst bekannt. Die Investition in die Kunst- und Kulturszene der Kreisstadt hat sich gelohnt und Bad Oldesloe zu einem Hot-Spot für Kulturschaffende nicht nur aus der Region gemacht.

Der multifunktionale Saal, das begeisterungsfähige Publikum und das von der Lokalpolitik unterstützte KuB-Team ermöglichen es dabei auch immer mehr, experimentelle Auftrittsformate nach Stormarn zu holen, die hier zuvor selten bis nie zu sehen waren. Von kultureller Provinz sollte man da wirklich nicht mehr sprechen.

Ein weiteres ungewöhnliches Highlight in der schon prall gefüllten Liste der besonderen KuB-Gastspiele fügt nun die Gruppe von “Marana” hinzu, die gestern und heute (20 Uhr) im KuB-Saal gastiert. Man kann mit Fug und Recht und ohne Übertreibung sagen, dass das was man dort erleben kann wohl einmalig ist.

Das Bühnenbild ist bunt

Die tanzenden Artisten oder artistischen Tänzer – je nach Defintion – treten in einer komplett aus Wolle gehäkelten Kulisse und in fantasievollen Kostümen auf. Alles ist bunt und beweglich. Ist es eine Performance oder modernes Tanztheater? Was erzählt uns die Geschichte, die offenbar in unterschiedlichen Naturräumen spielt ?

Die Idee zu Marana hatte die Regisseurin Paula Riquelme. Sie ist eine ehemalige Zirkusartistin und Luftakrobatikchoreografin aus Chile. Für ihre Produktion wurde sie von der Natur inspiriert.

Foto: KuB/Niemeier/hfr

Das auf der Bühne Gezeigte wird zum im wahrsten Sinne des wortes “verwobenen” Gesamtkunstwerk, das ein wenig wie ein grellbunter Trip in eine ander Welt wirkt.

Untermalt wird das alles von elektronischen Klängen eines Livemusikers, der für einen Ambient-Soundtrack live an Mischpult, Percussion und Sampler sorgt.

Musikalische Untermalung live am Sampler

Das Publikum am Freitagabend reagierte begeistert, überrascht, zeitweise leicht verstört und immer neugierg und respektvoll auf das Dargebotene.

Für den Auftritt am Sonnabend (20 Uhr) wird es noch einige Karten an der Abendkasse geben. Ein echter Tipp für Performancefans und Freunde moderner Inszenierungen sowie elektronischer Klänge.

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Bad Oldesloe

Komische Oper: Musikhochschule zeigt „Die schöne Helena“ im KuB

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Bad Oldesloe – Um seinen Schülern die Komik zu lehren, inszeniert Regisseur Dominik Wilgenbus in Bad Oldesloe „Die schöne Helena“.

KuB-Managerin Inken Kautter, Regisseur Dominik Wilgenbus und Tim Knackstedt (KuB).

Die von Jaques Offenbach geschriebene Parodie des griechischen Mythos „Urteil des Paris“ wird Ende Februar von Studenten der Musikhochschule Lübeck im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB) aufgeführt.

Für Dominik Wilgenbus ist Komik nichts, das einem in die Wiege gelegt wird. Wer unterhalten will, muss arbeiten. Das vermittelt er seinen Studenten an der Musikhochschule Lübeck, die jetzt seit fünf Wochen „Die schöne Helena“ proben. „Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt. Dabei setzt er auch auf unkonventionelle Methoden: Komische Animationsfilme. Denn leichte Unterhaltung wie „Ice Age“ und Co. haben etwas, das sich auch auf anspruchsvolles Theater übertragen lässt: Timing. „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig“, sagt Wilgenbus, der seinen Schülern immer und immer wieder die ersten Szenen aus dem Animationsfilm „Ice Age“ (2002) zeigte. So lange, bis allen das Lachen verging.

Damit die Oper „Die schöne Helena“ funktioniert, braucht es eben dieses Timing, wie Dominik Wilgenbus sagt:

„Das Stück verlangt den Darstellern alles ab.“

Denn Offenbach hat den griechischen Heldenmythos um das „Urteil des Paris“ in seiner Adaption in eine beinahe skandalöse Parodie verwandelt. Da gibt es den fetten König Agamemnon, seine etwas dümmlichen Handlanger, den Prinz von Troja, der gekommen ist, um die schöne Helena zu heiraten, die aber leider schon vergeben ist. Die in anderen Opern als unfehlbar und mit hehren Zielen dargestellten griechischen Helden werden eher als lachhafte Idioten dargestellt. Wer den Plot, fühlt sich unweigerlich an einen Monty Phyton-Film erinnert. „Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“ Sie ist überzeugt, dass das Stammpublikum nicht enttäuscht sein wird. Aufgeführt wird das Stück von 20 Studierenden unter der musikalischen Leitung von Prof. Robert Roche.

„Die schöne Helena“, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1), Bad Oldesloe. Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 23. Februar, 17 Uhr. Tickets im Vorverkauf (www.kub-badoldesloe.de) für 18,50 Euro (erm. 12,50 Euro) und an der Abendkasse 20,50 Euro (erm. 14,50 Euro).

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