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Hamburg

Großrazzia bei der “187 Straßenbande”

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Wird das “Gangsterimage” zur Realität? Die Hip-Hop-Gruppe “187 Straßenbande” hat Besuch von der Polizei im großen Stil erhalten. Auslöser waren unter anderem die Videos der Gruppe, in denen oft Drogen und Waffen zu sehen sind.

Das Drogendezernat im Landeskriminalamt (LKA 68) hat mit Unterstützung von weiteren Polizeibeamten 16 Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein vollstreckt. Ein 25-jähriger Deutscher wurde vorläufig festgenommen. Die Zugangssicherung erfolgte teilweise durch Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE).

“Die Ermittlungen der Kriminalbeamten des LKA 68 richteten sich gegen mehrere Mitglieder einer Hip-Hop Gruppe aus Hamburg, die in der Vergangenheit in veröffentlichten Videos und Bildern den Besitz von nicht geringen Mengen Marihuana und Kokain sowie augenscheinlich scharfen Schusswaffen zeigten”, erklärt die Polizei Hamburg. Dabei soll es sich um die “187er Straßenbande” handeln, zu der unter anderem die Rapper Gzuz und Maxwell gehören. Gzuz war kürzlich wegen seines aufgemotzten Fahrzeugs bereits ins Visier der Polizei geraten. Die “187er” sind aktuell sehr erfolgreich. Kürzlich gaben sie ein umjubeltes Konzert in der Barklaycard-Arena.

Aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht Hamburg Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt 16 Objekte im Raum Hamburg und in Bargteheide.

Die weiteren Ermittlungen führten zu einem 25-jährigen Deutschen, der im Verdacht steht, gewerbsmäßig Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen betrieben zu haben.

Die Durchsuchungsmaßnahmen führten zur Sicherstellung von diversen Beweismitteln, u.a. von

– geringen Mengen von Marihuana/ Haschisch/ Kokain – diversen

Datenträgern, Handy´s – diversen Waffen, z.B. Schlagring,

Elektroschocker, Messer, Schreckschusswaffen, Teleskopschlagstock,

Pfefferspray – diversem Verpackungsmaterial (Griptüten) – ca. 20.000

Euro mutmaßlichem Dealgeld

Während der Durchsuchungsmaßnahmen ergaben sich Hinweise auf vier weitere Objekte. Die in Ottensen, Bahrenfeld, Berlin und im benachbarten Schleswig-Holstein(Halstenbek)gelegenen Wohnungen wurden von der Polizei taktisch betreten und durchsucht. Hier konnten die Fahnder ebenfalls eine geringe Menge Marihuana auffinden und sicherstellen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-Jährige entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

 

Hier ein Video der Hamburger Morgenpost, das bei Youtube veröffentlicht wurde.

Mitglieder der 187er Straßenbande veröffentlichten bei Instagram Videos

 

Ein Beitrag geteilt von Bonez MC (@bonez187erz) am

Die Band pflegt mit ihren Videos und Texten das Gangsterimage

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Hamburg

42 Streifenwagen angefordert: Polizeieinsatz auf St. Pauli eskaliert

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Eigentlich schien es nur ein kleinerer Einsatz zu sein, doch dann geriet die Situation auf St. Pauli ziemlich außer Kontrolle. Am Ende waren 42 Streifenwagen im Einsatz. 

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 16 wurden am frühen Samstagmorgen in Hamburg St. Pauli auf einen Mann aufmerksam, der die Außenwand eines Geldautomaten offenbar mit einem Tipp-Ex-Stift weißen Schriftzügen beschmierte. Durch eine Funkstreifenwagenbesatzung wurde der Tatverdächtige an/in einer Bar in der Wohlwillstraße überprüft. Hierbei verhielt dieser sich verbal aggressiv und versuchte, sich zu entfernen.

Als die Beamten den 22-jährigen Deutschen vorläufig festnehmen wollten, leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Obwohl er zwischenzeitlich dann signalisiert hatte, keine Gegenwehr mehr leisten zu wollen, trat er einem Beamten (34) kraftvoll auf den Fuß.

“Im weiteren Verlauf des Polizeieinsatzes solidarisierten sich mehrere Personen mit dem Tatverdächtigen, der diese auch verbal zu seiner Unterstützung aufforderte. Diese Personengruppe wuchs dann auf etwa 40 bis 50 Personen an”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

Die Personen versuchten laut Polizei, “das Verbringen des Tatverdächtigen zum Funkstreifenwagen zu verhindern”.

“Einige der Personen filmten das Einsatzgeschehen, andere wirkten durch Schubsen und Schlagen auf die eingesetzten Beamten ein. Die Beamten mussten die Personengruppe daher durch körperliche Gewalt zurückdrängen”, so die Polizeisprecherin.

Aus der Personengruppe heraus sollen auch mehrfach Flaschen gegen die Einsatzkräfte geworfen worden sein.

“Zur Bewältigung der Lage waren insgesamt 42 Funkstreifenwagen im Einsatz”, so Theodoridou.

Während des Einsatzes setzten die Beamten Pfefferspray und Einsatzstöcke ein, um sich vor Angriffen zu schützen und ihre Maßnahmen durchzusetzen. Im Einsatzverlauf wurden fünf Deutsche (19, 22, 24, 30, 42) vorläufig festgenommen und später mangels Haftgründen wieder entlassen.

“Drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Personen, die durch das Einschreiten der Polizeibeamten möglicherweise verletzt wurden, haben sich im Einsatzverlauf nicht zu erkennen gegeben”, so die Polizeisprecherin.

Bei dem 22-jährigen Tatverdächtigen der mutmaßlichen Sachbeschädigung wurde ein Tipp-Ex-Stift aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt. Der 22-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend mangels Haftgründen wieder entlassen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Einsatz um 03:12 Uhr beendet.

Hinsichtlich der Angriffe auf die Einsatzkräfte wird jetzt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Hamburg

Keine gute Idee: Mann kifft direkt vor Bundespolizeirevier

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Am 13.10. gegen 17.45 Uhr suchte sich auf dem Hamburger Hauptbahnhof ein Mann (26) wohl nicht gerade den besten Ort aus, um einen Joint zu rauchen.

Direkt vor dem Bundespolizeirevier traf ein Polizist den Mann mit dem Joint in der Hand an. Der Geruch von Marihuana lag in der Luft und veranlasste den Polizeibeamten den Mann zu kontrollieren. Weitere Betäubungsmittel wurden nicht aufgefunden.

Der Joint wurde sichergestellt und gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

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Hamburg

Wandsbek: SEK überwältigt Geiselnehmer und befreit drei Menschen

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SEK-Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Nachdem ein Mann in einer Wohnung in Wandsbek mehrere Menschen als Geiseln hielt, hat das SEK am Nachmittag gestürmt. 

Wie sich herausstellte, hatte der Täter entgegen ersten Berichten nicht nur zwei sondern drei Menschen in seiner Gewalt. Bei der Befreiungsaktion blieben alle Geiseln unverletzt. Der Geiselnehmer wurde überwältigt und festgenommen.

Am dem frühen Sonntagmorgen hatte die Polizei das Wohnhaus in Hamburg-Wandsbek umstellt. Der laut Polizei psychisch auffällige Mann drohte damit, Geiseln zu töten. Über Stunden verhandelte die Polizei mit dem Mann, um ihn zur Aufgabe zu bewegen.  Zwischendurch forderte er Caprisonne – ein Erfrischungsgetränk. Die Polizei kam der Bitte laut mopo.de prompt nach. 

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