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Hamburg

Hamburg: Mann schießt mit Luftgewehr auf grillenden Nachbarn

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Ein 49-jähriger Geschädigter wurde am Samstagnachmittag in Hamburg-Billstedt durch den Einsatz eines Luftgewehrs leicht verletzt. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurden ein Tatverdächtiger ermittelt und Luftgewehre sichergestellt.

Der Geschädigte hielt sich in seinem Garten auf und grillte, als er plötzlich ein lautes Geräusch hörte. Kurze Zeit später verspürte er einen starken Schmerz an seinem linken Oberarm und bemerkte dort bei einer Nachschau auch einen Bluterguss und eine leicht blutende Wunde.

Im weiteren Verlauf fand er in seinem Garten mehrere kleine Projektile und in der Nachbarschaft wurde er auf ein auf Kipp stehendes Dachfenster aufmerksam.

Die alarmierten Beamten des Polizeikommissariats 42 begaben sich daraufhin zu dem Nachbarn des 49-Jährigen. Dieser 61-jährige Deutsche öffnete ihnen die Tür und begab sich mit ihnen zu dem auf Kipp stehenden Fenster. In diesem Zimmer fanden die Beamten ein Luftgewehr und dazugehörige Munition.

Zwischenzeitlich führte der Tatverdächtige freiwillig einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 0,73 Promille. Hinzugezogene Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernahmen die weitere Sachbearbeitung.

Bei einer umfangreichen Durchsuchung der Wohnung des 61-Jährigen fanden sie unter anderem weitere Luftgewehre, eine Armbrust, dazugehörige Munition und ein Zielfernrohr. Alle Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt.

Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der vorläufig festgenommene 61-Jährige ans Polizeikommissariat 42 transportiert. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die abschließenden Ermittlungen führt nun das für die Region Mitte II zuständige Landeskriminalamt 163.

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Hamburg

Hamburger Polizei gehen Drogendealer ins Netz

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Im Rahmen zweier Durchsuchungen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität haben Ermittler des Rauschgiftdezernats (LKA 68) gestern Morgen, 18. Juli, in Hamburg unter anderem nicht geringe Mengen Marihuana und Kokain sichergestellt. Einer der Tatverdächtigen wurde einem Haftrichter zugeführt.

Foto: Polizei Hamburg/Hfr

Durch einen Zeugenhinweis rückten ein 29-jähriger Türke und ein 21-Deutscher in den Fokus der Ermittler. Die beiden polizeibekannten Männer standen daher im Verdacht, gemeinsam gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim zuständigen Ermittlungsrichter Durchsuchungsbeschlüsse für die beiden Tatverdächtigen.

“Bei den gestern erfolgten Durchsuchungen in Hamburg-Billstedt fanden die Ermittler im Fahrzeug des 29-Jährigen ein Tierabwehrspray und Quarzsandhandschuhe. In der Wohnung des 21-Jährigen fanden sie neben ca. 300 Gramm Marihuana und knapp 30 Gramm Kokain unter anderem auch knapp 3.300 Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Machete, Verpackungsmaterial, diverse Feinwaagen und Mobiltelefone”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth

Der 29-Jährige verblieb auf freiem Fuß, da keine Haftgründe vorlagen. Den 21-Jährigen nahmen die Ermittler vorläufig fest und führten ihn einem Haftrichter zu.Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Bad Oldesloe

Regionalbahn nach Bad Oldesloe: Notbremsung wegen eines Toilettengangs

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Hamburger Hauptbahnhof
Foto: SL

Hamburg – Er wollte eigentlich den Zug nur als Toilette benutzen, doch dann setzte sich die Bahn in Bewegung in Richtung Bad Oldesloe. Dieser WC-Besuch dürfte nun deutlich teurer werden, als die öffentlichen Bahnhofstoiletten gewesen wären.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei betrat ein Mann (m.35) am 17. Juli gegen 11.35 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof einen abfahrbereiten Regionalzug zur Fahrt nach Bad Oldesloe.

Der deutsche Staatsangehörige hatte aber keine Reiseabsichten, sondern wollte seine Notdurft auf einem Zug-WC verrichten.

Nachdem der Mann das WC wieder verlassen hatte bemerkte er, dass der Zug sich bereits in Bewegung gesetzt hatte. Daraufhin betätigte der 35-Jährige die für den Notfall vorgesehene Notentriegelung einer Tür und öffnete diese. Durch dieses Handeln musste eine Schnellbremsung des Zuges veranlasst werden und der Zug kam am Gleis 5 zum Stehen.

Eine Zugbegleiterin informierte daraufhin die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Gegenüber einer eingesetzten Streife der Bundespolizei bestätigte der leicht alkoholisierte Mann den Vorfall.

Nach Überprüfung der Personalien wurde der Mann vor Ort entlassen. Ein entsprechendes Verfahren wurde gegen den gebürtigen Hamburger eingeleitet.

Nach jetzigem Sachstand erhielt der entsprechende Zug durch den Vorfall eine Verspätung von 13 Minuten.

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Hamburg

Badeunfälle: Junge Frau und Mädchen erfolgreich wiederbelebt

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Symbolfoto: Wavebreakmedia/shutterstock.com

Hamburg – Wie wichtig schnelle Erste Hilfe ist und wie sie Leben retten kann, zeigte sich gestern gleich zwei Mal in Hamburger Schwimmbädern.

Kurz vor 17 Uhr ging zunächst ein Notruf aus dem Hallenbad Blankense in der Rettungsleitstelle ein, dass ein Kind wiederbelebt werde. Ein Bademeister hatte das Mädchen leblos im Wasser treiben sehen und es sofort an den Beckenrand gerettet und dort mit der Reanimation begonnen. Bereits nach kurzer Zeit war das Kind wach und ansprechbar. Nach einer eingehenden Untersuchung durch Notfallsanitäter und den Notarzt der Feuerwehr Hamburg wurde die Fünfjährige kreislaufstabil in ein Kinderkrankenhaus befördert.

Nur gut eine Stunde später, kurz nach 18 Uhr, ging ein Hilfeersuchen aus dem Hallenbad Elbgaustraße über den Notruf 112 bei der Feuerwehr Hamburg ein. Eine 24-jährige Frau wurde leblos aus dem Wasser gerettet und sofort durch einen Bademeister reanimiert.

Als Notfallsanitäter der Feuerwehr und ein Notarzt an der Einsatzstelle Eintrafen, hatte die junge Frau bereits wieder eine eigene Herztätigkeit und konnte kreislaufstabil in ein Notfallkrankenhaus zur weiteren Untersuchung befördert werden.

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