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Travenbrück

Gerissenes Kalb: Erste Testergebnisse sprechen gegen Wolfsangriff

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Rinderzüchter Karl-Friedrich Wernecke auf der Koppel bei seinen Tieren. Foto: Fischer

Travenbrück – Vor vier Wochen soll ein Wolf ein Kalb in Travenbrück gerissen haben. Doch erste Untersuchungen durch das Landeslabor sprechen dagegen. “Dass es sich um einen Wolf gehandelt hat, ist eher unwahrscheinlich”, sagt Martin Schmidt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Die Einschätzung stützt sich vor allem auf die am Kadaver des gerissenen Kalbes gesicherten Haarproben. “Die Haare sind untypisch für einen Wolf und sprechen eher für ein anderes Tier”, sagt Schmidt. So könne auch ein großer Hund der Verursacher sein. “Statistisch gesehen sind 70 Prozent der mutmaßlichen Risse durch Wölfe auf das Konto von Hunden.”

Nachdem der Travenbrücker Rinderzüchter Karl-Friedrich Wernecke ein totes Kalb auf der Weide nicht weit entfernt von seinem Wohnhaus entdeckte, wurden mehrere Spuren gesichert. Auf den ersten Blick sprachen diese für einen Wolf. In Verdacht geriet ein zweijähriger Rüde, der einige Tage zuvor auf dem Lütjensee gesichtet wurde. Doch auch ein DNA-Test brachte kein verwertbares Ergebnis.

Bis Anfang Mai wird das Landeslabor einen Untersuchungsbericht vorlegen und ein Experte eine endgültige Bewertung des abgeben. Sollte es ein Wolf gewesen sein oder dies nicht ausgeschlossen werden können, erhält der Rinderzüchter eine Entschädigung. Weitere Risse von Nutztieren gab es seit dem Vorfall vor vier Wochen nicht.

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Travenbrück

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall in Schlamersdorf

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Bad Oldesloe/Travenbrück – Samstagnachmittag (21.08.2021) hat sich auf der Landesstraße 83 bei Schlamersdorf ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer ereignet. Auch zwei nachfolgende Biker verunfallten in diesem Zusammenhang.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr gegen 15.30 Uhr ein 60-jähriger Biker aus Lübeck die Segeberger Straße aus Sühlen kommend in Richtung Schlamersdorf. Im Verlauf einer Kurve geriet der Triumpf-Fahrer auf die Gegenfahrbahn, kollidierte dort mit dem entgegenkommenden VW Caddy einer 39-jährigen und stürzte. Zwei ihm folgende Biker (20 und 30 Jahre alt aus Hamburg) stürzten in Folge des Unfalles ebenfalls, da sie nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen konnten.

Der Lübecker und der 22-jährige BMW-Fahrer zogen sich schwere, aber nicht lebensgefährliche, Verletzungen zu.

Der 30-jährige Yamaha-Fahrer und die 39-jährige VW-Fahrerin aus dem Bad Oldesloer Umland verletzten sich leicht. Alle Unfallbeteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die L 83 für ca. zwei Stunden voll gesperrt.

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Polizei und Feuerwehr

Travenbrück: Mann (26) fährt auf A21 völlig betrunken in Wildschutzzaun

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Travenbrück – Am Samstag (12. September) ist ein Mann mit seinem Fahrzeug auf der BAB 21 von der Fahrbahn abgekommen. Wie sich herausstellte, stand er unter dem Einfluss von Alkohol.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 04:05 Uhr fuhr der 26-jährige auf der BAB 21 in Fahrtrichtung Kiel, als er in Höhe Travenbrück aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er beschädigte dabei ca. 50 Meter eines Wildschutzzaunes bevor der Honda ca. 10 Meter neben der Fahrbahn zum Stehen kam

Bei dem Fahrzeugführer stellten die eingesetzten Beamten im Zuge der Unfallaufnahme Atemalkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest lieferte ein vorläufiges Ergebnis von 2,28 Promille, worauf sich der Beschuldigte der Entnahme einer Blutprobe unterziehen musste. Da der Wahlstedter durch den Unfall leichte Verletzungen erlitt, wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er wird sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen.

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Polizei und Feuerwehr

Motorradfahrer (36) fährt bei Travenbrück gegen Baum – schwer verletzt

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Travenbrück – Gegen Baum geprallt: Ein Motorradfahrer (36) aus dem Kreis Segeberg ist bei einem Verkehrsunfall bei Travenbrück schwer verletzt worden.

Notarzt im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Der Unfall ereignete sich am 1. September gegen 13.40 Uhr auf der K64 zwischen Travenbrück und Neverstaven.

Laut Polizei kam der Mann mit seinem Motorrad – möglicherweise aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit – in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte dann gegen einen Baum. Ein Fremdverschulden schloss die Polizei aus.

Durch den Sturz erlitt der Motorradfahrer schwere Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr wurde zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht angenommen. An dem Motorrad entstand ein Schaden von etwa 3500 Euro. Die Polizei Bad Oldesloe hat in dem Fall die Ermittlungen übernommen.

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