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Travenbrück

Gerissenes Kalb: Erste Testergebnisse sprechen gegen Wolfsangriff

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Rinderzüchter Karl-Friedrich Wernecke auf der Koppel bei seinen Tieren. Foto: Fischer

Travenbrück – Vor vier Wochen soll ein Wolf ein Kalb in Travenbrück gerissen haben. Doch erste Untersuchungen durch das Landeslabor sprechen dagegen. “Dass es sich um einen Wolf gehandelt hat, ist eher unwahrscheinlich”, sagt Martin Schmidt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Die Einschätzung stützt sich vor allem auf die am Kadaver des gerissenen Kalbes gesicherten Haarproben. “Die Haare sind untypisch für einen Wolf und sprechen eher für ein anderes Tier”, sagt Schmidt. So könne auch ein großer Hund der Verursacher sein. “Statistisch gesehen sind 70 Prozent der mutmaßlichen Risse durch Wölfe auf das Konto von Hunden.”

Nachdem der Travenbrücker Rinderzüchter Karl-Friedrich Wernecke ein totes Kalb auf der Weide nicht weit entfernt von seinem Wohnhaus entdeckte, wurden mehrere Spuren gesichert. Auf den ersten Blick sprachen diese für einen Wolf. In Verdacht geriet ein zweijähriger Rüde, der einige Tage zuvor auf dem Lütjensee gesichtet wurde. Doch auch ein DNA-Test brachte kein verwertbares Ergebnis.

Bis Anfang Mai wird das Landeslabor einen Untersuchungsbericht vorlegen und ein Experte eine endgültige Bewertung des abgeben. Sollte es ein Wolf gewesen sein oder dies nicht ausgeschlossen werden können, erhält der Rinderzüchter eine Entschädigung. Weitere Risse von Nutztieren gab es seit dem Vorfall vor vier Wochen nicht.

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Bad Oldesloe

Fall Ivonne Runge: Mysteriöse Person platzierte ihr Smartphone an Bushaltestelle

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Ivonne Runge
Foto: Polizei Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe/Travenbrück – Der Fall Ivonne Runge wird immer mysteriöser. Drei Monate nach der Tat legte eine bislang unbekannte Person das Smartphone der vermissten Frau an einer Bushaltestelle ab. Genau dort, wo die 39-Jährige vor fast einem Jahr verschwand.

Seit dem 26. Oktober 2017 gilt die 39-jährige Ivonne Runge als vermisst. Ihr Lebensgefährte hatte sich an diesem Tag an die Polizei gewandt, weil er sie nicht mehr erreichte und in Sorge war. 

Die Frau wurde von ihrem Ex-Freund in der Nacht ihres Verschwindens nach Hause gefahren und etwa 200 Meter von ihrer Wohnung in der Segeberger Straße kurz vor Schlamersdorf (Travenbrück) an einer Bushaltestelle abgesetzt. Nach Aussage ihres Ex-Freundes ging es ihr nicht gut und wollte den restlichen Weg nach Hause laufen. Doch dort kam sie nicht an.

Polizei: Smartphone muss platziert worden sein

Jetzt hofft die Polizei auf neue Spuren durch das Smartphone der Frau. Wie die Kriminalpolizei in der ZDF-Sendung Akzenzeichen XY bekanntgab, wurde drei Monate nach Runges Verschwinden ihr Telefon gefunden. Dort, wo die 39-Jährige zuletzt gesehen wurde.

Dass das Smartphone (Pinkes Samsung Galaxy S7 mit Rissen) dort drei Monate unentdeckt lag, ist unwahrscheinlich, wie Frank Hansen von der Kripo Lübeck sagt: “Es war in einem funktionsfähigen Zustand. Die Person, die es die Zeit über im Besitz hatte, muss es dort bewusst abgelegt haben.”

Auch Hinweise zu diesem Kia werden gesucht
Foto: Polizei/hfr

In diesem Zusammenhang wird nach einem weißen Kia Sorento gesucht. Es könnte laut Kriminalpolizei aus diesem Fahrzeug geworfen worden sein. Derzeit sind Experten des Landeskriminalamtes (LKA) mit der Entschlüsselung des Smartphones beschäftigt. Frank Hansen: “Wir sind kurz davor, das Gerät zu entschlüsseln und erhoffen uns aus den Daten neue Erkenntnisse.”

Das Fahrzeug der Vermissten. Foto: Polizei

Die Kriminalpolizei sucht weiterhin dringend nach Zeugen, die Ivonne Runge, ihre Fahrzeug – ein blaues Opel Astra Cabriolet – oder den Kia Sorento in der betreffenden Nacht gesehen haben. Hinweise an die Kriminalpolizei in Lübeck unter 0451/1310.

 

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Travenbrück

Zwei Verletzte bei Glätteunfall in Travenbrück

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Travenbrück – Ein Autofahrer hat in Travenbrück auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist eine Böschung runtergerutscht. Anschließend krachte der 22-Jährige mit seinem VW in den Kombi einer Frau. Die 44-Jährige und ihr Sohn (14) wurden leicht verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 26. Februar gegen 16.25 Uhr an der Einmündung vom Seefelder Weg auf die L83.

Der VW rutschte in der Kurve ungebremst auf die Landesstraße. Auf dieser fuhren eine 44-jährige Wankendorferin und ihr 14-jährigen Sohn mit einem VW Kombi aus Richtung Sühlen kommend. Der VW des Kielers prallte ungebremst in das Fahrzeug der Wankendorferin. Die 44-jährige Frau und ihr Sohn wurden bei diesem Unfall leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Kieler vermutlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Der Sachschaden beträgt ca. 8.000 Euro.

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