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Travenbrück

Gerissenes Kalb: Erste Testergebnisse sprechen gegen Wolfsangriff

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Rinderzüchter Karl-Friedrich Wernecke auf der Koppel bei seinen Tieren. Foto: Fischer

Travenbrück – Vor vier Wochen soll ein Wolf ein Kalb in Travenbrück gerissen haben. Doch erste Untersuchungen durch das Landeslabor sprechen dagegen. “Dass es sich um einen Wolf gehandelt hat, ist eher unwahrscheinlich”, sagt Martin Schmidt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Die Einschätzung stützt sich vor allem auf die am Kadaver des gerissenen Kalbes gesicherten Haarproben. “Die Haare sind untypisch für einen Wolf und sprechen eher für ein anderes Tier”, sagt Schmidt. So könne auch ein großer Hund der Verursacher sein. “Statistisch gesehen sind 70 Prozent der mutmaßlichen Risse durch Wölfe auf das Konto von Hunden.”

Nachdem der Travenbrücker Rinderzüchter Karl-Friedrich Wernecke ein totes Kalb auf der Weide nicht weit entfernt von seinem Wohnhaus entdeckte, wurden mehrere Spuren gesichert. Auf den ersten Blick sprachen diese für einen Wolf. In Verdacht geriet ein zweijähriger Rüde, der einige Tage zuvor auf dem Lütjensee gesichtet wurde. Doch auch ein DNA-Test brachte kein verwertbares Ergebnis.

Bis Anfang Mai wird das Landeslabor einen Untersuchungsbericht vorlegen und ein Experte eine endgültige Bewertung des abgeben. Sollte es ein Wolf gewesen sein oder dies nicht ausgeschlossen werden können, erhält der Rinderzüchter eine Entschädigung. Weitere Risse von Nutztieren gab es seit dem Vorfall vor vier Wochen nicht.

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Travenbrück

Zwei Verletzte bei Glätteunfall in Travenbrück

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Travenbrück – Ein Autofahrer hat in Travenbrück auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist eine Böschung runtergerutscht. Anschließend krachte der 22-Jährige mit seinem VW in den Kombi einer Frau. Die 44-Jährige und ihr Sohn (14) wurden leicht verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 26. Februar gegen 16.25 Uhr an der Einmündung vom Seefelder Weg auf die L83.

Der VW rutschte in der Kurve ungebremst auf die Landesstraße. Auf dieser fuhren eine 44-jährige Wankendorferin und ihr 14-jährigen Sohn mit einem VW Kombi aus Richtung Sühlen kommend. Der VW des Kielers prallte ungebremst in das Fahrzeug der Wankendorferin. Die 44-jährige Frau und ihr Sohn wurden bei diesem Unfall leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Kieler vermutlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Der Sachschaden beträgt ca. 8.000 Euro.

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