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Bad Oldesloe

Nach Rücktrittsforderungen durch FBO: CDU-Stadtverband weist Vorwürfe zurück

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Jörg Feldmann, Ortsverbandsvorsitzender der CDU in Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Nachdem die Wählergemeinschaft Freie Bürger Oldesloe (FBO) das Fernbleiben von zwei CDU-Stadtverordneten bei der Abstimmung über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge kritisiert und sogar deren Rücktritt gefordert hat, hat jetzt der Vorsitzende des CDU-Stadtverband Jörg Feldmann eine Stellungnahme abgegeben:

  1. Die CDU Bad Oldesloe bedauert, dass durch das Fernbleiben von zwei Stadtverordneten an der Stadtverordnetenversammlung am 26. März 2018 und dem daraus folgenden Abstimmungsergebnis zum Thema Straßenausbaubeiträge der Eindruck entstanden ist, dass die CDU dem Thema nicht die notwendige Bedeutung beimisst. Die beiden Stadtverordneten hatten sich wegen einer Terminkollision zu entscheiden, welchem der beiden Termine der Vorzug zu geben ist. Das Ergebnis des Entscheidungsergebnisses ist auch in der CDU umstritten. Für den entstandenen falschen Eindruck entschuldige ich mich.
  1. Das Thema Straßenausbaubeiträge ist entgegen der einen oder anderen Darstellung nach wie vor nicht entschieden. Bisher wurde lediglich die Verwaltung beauftragt für das abgestimmte Modell von SPD / Grünen / Die Linke entsprechende Vorlagen zu erarbeiten. Damit ist aber der Weg zu diesem Modell noch nicht abschließend entschieden.
  1. Die CDU Bad Oldesloe hält weiterhin an ihrer Absicht fest die Satzung zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen abzuschaffen und zur Kompensation der Einnahmeausfälle die Grundsteuer moderat zu erhöhen. Das Modell von SPD / Grünen / Die Linke überzeugt uns genauso wenig wie die Abschaffung der Satzung ohne finanzielle Alternative.
  1. Wir werden für das von der CDU favorisierte Modell die Möglichkeiten im Finanzausschuss am 23. April 2018 und die Stadtverordnetenversammlung am 26. April 2018 nutzen um dieses Modell zur Abstimmung zu stellen. Die CDU wird für diese Termine die Vollständigkeit ihrer Fraktion sicherstellen.
  1. Forderungen nach dem Rücktritt der beiden betroffenen Stadtverordneten weise ich für die CDU Bad Oldesloe zurück. Beide Personen haben nicht willkürlich oder aus sachfremden Gründen entscheiden, sondern sich zwischen den zeitgleichen Verpflichtungen aus übernommenen Ehrenämtern und damit zusammenhängenden Sitzungsterminen entschieden. Das Entscheidungsergebnis der beiden Stadtverordneten kann man unterschiedlich bewerten und wird von mir im Ergebnis auch nicht geteilt. Festzustellen ist aber auch, dass Darstellungen wonach diese zu einer Feier oder Biergeselligkeit waren jeglicher Grundlage entbehren und falsch sind. Die hinter solchen Äußerungen verfolgte Absicht spricht für sich und wird hoffentlich von den Bürgern als solche auch durchschaut.

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Bad Oldesloe

Geo-Vortrag in Bad Oldesloe: Auf Spurensuche in der Arktis

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Bad Oldesloe – Blaues Gletschereis, Polarlichte, Eisbären und eine atemraubende Bergkulisse – das und vieles mehr erwartet die Besucher der nördlichsten Insel Norwegens – und die des Bildervortrages der Expedition von Prof. Dr. Eckart Dege im Bürgerhaus in Bad Oldesloe.

Foto: Universitätsgesellschaft

Die arktische Inselgruppe Spitzbergen war während des Zweiten Weltkriegs wiederholt das Ziel kleiner Gruppen deutscher Wissenschaftler und Soldaten, die hier hinter den feindlichen Linien Wetterstationen errichteten und die für die Wettervorhersage Europas unerlässlichen Daten in die Heimat funkten. Der letzte dieser Wettertrupps, elf Meteorologen und Soldaten unter der Leitung des Geographen Dr. Wilhelm Dege, arbeitete von September 1944 bis zum September 1945 im äußerst schwer zugänglichen Nordosten dieser Inselgruppe.

1985 wurde der Vortragende, Sohn des damaligen Leiters dieses Wettertrupps und ebenfalls Geograph, vom norwegischen Verteidigungsministerium eingeladen, an einer Expedition in das ehemalige Operationsgebiet seines Vaters teilzunehmen, um eventuelle Hinterlassenschaften dieses Wettertrupps zu bergen.

Diese mit Schiff und Hubschrauber durchgeführte Expedition entwickelte sich nicht nur zu einer spannenden Schatzsuche, sondern ermöglichte dem Vortragenden auch Einblicke in große Teile dieser faszinierenden arktischen Inselgruppe.

Der Vortrag der Universitätsgesellschaft beginnt um 20 Uhr am Donnerstag, 26. September, im Bürgerhaus. Eintritt 5 Euro, für Studenten/Schüler 2 Euro.

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Bad Oldesloe

Das kleine Fest der Durschnittlichkeit

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Livemusik war vorhanden Foto: SL

Bad Oldesloe – Zwei Abende auf dem “Bier und Genussfest in Bad Oldesloe”: Irgendwer singt “Sweet Home Alabama” und die Zuschauer singen mit, irgendwer singt “Wonderwall”, der dritte Act, der das heute macht und irgendwer lässt das Publikum raten, von wem die Songs sind, die er gerade covert.

Niemand macht viel falsch, niemand fällt groß auf. Lebende, austauschbare Jukeboxen unterhalten ein Publikum mit Hits, die dieses kennt und das Publikum honoriert das, indem es nicht wegläuft, sondern noch ein Bier bestellt – die Rechnung geht auf.

Man hofft, dass niemand von denen auf der Bühne mal davon träumte, mit eigener Musik Erfolg zu haben und Menschen zu erreichen und nun auf einem Bierfest in der norddeutschen Provinz landete. Denn einige haben durchaus Talent, aber zu viel Eigenständigkeit würde hier nur stören.

Foto: SL

Es stimmte, was angekündigt wurde vor dem “Bier- und Genussfest” in Bad Oldesloe, dass die Musik nicht im Mittelpunkt stehen wird. Namen wurden zunächst von den Veranstaltern gar nicht genannt. Denn die Musik – so ehrlich war man von Anfang an – sei nur Beiwerk.

Dass sie leise sein werden und bei Gesprächen nicht “stören”, war im Vorfeld als Qualität der lebenden “Jukeboxen” hervorgehoben wurde – es stimmte lustigerweise nicht so ganz.

Die Menschen sitzen an Tischen, sie trinken Bier, sie konsumieren an den wenigen Foodständen ein wenig Essen und die Musik ist dazu da, sie ein wenig auf dem Platz zu halten. So ungefähr wie Party-Djs nur dass diese halt live spielen. Das Ganze ist eine Fest des Kommerzes , ansonsten erschließt sich der tiefere Sinn nicht.

Das einzige was an diesem Fest mit Bad Oldesloe zu tun hat, ist , dass am Freitagabend die nachgebuchte Oldesloer Sängerin Gabi Liedtke aufgetreten ist, die sich souverän durch ihr Repertoire spielte und “ablieferte”. Vor der Bühne war zu merken, dass es schlau ist, lokale Bands spielen zu lassen.

Das alles hat den Hauch eines leicht gehobenen Oktoberfests mit seichtem Pop-Rock statt Schlager und Volksmusik und ohne Zelt halt. Und wenn man schon einige Bier intus hat und vergessen, wo man ist, dann könnte man sich auch vorstellen, dass das hier in Wanne-Eickel , Paderborn, Castrop-Brauxel oder einem Dorf bei Bielelfeld stattfindet. “Bier- und Genussfest” – das ist so unverbindlich, das kann überall sein. Alles ist nett, aber unpersönlich.

Dass das Highlight ein Stand ist, der einem mittelalterlichen Handelsschiff nachempfunden ist, sagt schon viel über eine Veranstaltung aus.

Foto: Sl

Selbst bei den Gastronomen vermisst man das Lokalkolorit und auch eine gewisse Auswahl. Vor allem im Essensbereich fällt das Sortiment überschaubar aus. Und unter einem Bierfest hätte man sich dann doch eine größere Auswahl an Brauereien vorgestellt. Aber auch das ist nicht schlimm, es ist halt so. Es ist nett, es ist alles Durchschnitt. Es fühlt sich okay an, man rennt nicht schreiend weg und irgendwie ist es so total belanglos, dass es sogar zu egal ist, um sich darüber aufzuregen.

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags öffnen die Stände auf dem Oldesloer Marktplatz übrigens nochmal. Es wird sicherlich niemanden stören.

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Bad Oldesloe

“Stormarn Magic” präsentiert neue Show bei öffentlichem Training

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend, 21. September, trainiert die bekannte Oldesloer Marching Band “Stormarn Magic” wieder auf dem Exer. Es ist eine wichtige Generalprobe vor dem Auftritt bei einem großen Musikwettbewerb in Enschede (Niederlande).

Um 15:30 Uhr können alle neugieren Musikliebhaber und Marching-Band-Fans kostenlos in den Genuss der neuen Show “Journey of man” kommen. Denn dann werden die “Magics” diese inklusive Kostümen in voller Länge auf dem Sportplatz am Exer proben.

Die “Magics” sorgen auch für Kaffee und Kuchen, damit das leibliche Wohl der Zuschauer gesichert ist.

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