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Bad Oldesloe

“Sülzberg-Kreisverkehr sinnvoll”: Ausschuss lehnt Verhinderungsantrag ab

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Kreisverkehr (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Kritik am geplanten Sülzberg-Kreisverkehr reißt nicht ab. Im Finanzausschuss forderten die Freien Bürger Oldesloe (FBO) erneut den Verzicht auf die Investition in den Umbau der Kreuzung am Oldesloer Bahnhof. “Das ist vor zehn Jahren mal beschlossen worden und wird durchgezogen, ob der Bürger das nun will oder nicht”, kritisierte Matthias Rohde von der Wählergemeinschaft. Seitdem hätten sich die Umstände geändert. Die Stadt könne sich so etwas nicht mehr leisten.

Der Bau des Kreisverkehrs ist Teil des Fördergebietes Stadtumbau West. Bund und Land übernehmen daher zu je einem Drittel die Kosten für den Kreisel-Bau. Übrig bleiben nach derzeitigem Stand 360.000 Euro, die aus dem städtischen Haushalt bezahlt werden müssen.

Nach dem erneuten FBO-Antrag platzte Mathias Nordmann (CDU) der Kragen. Er käme sich bisweilen vor, wie in dem Film “Die Wutprobe”: “Wenn ich ein Haus bauen will und dafür nur ein Drittel bezahlen muss, dann schlage ich das doch nicht aus.” Das sei finanziell nicht sinnvoll und grob fahrlässig.

Für die Verbesserung des Verkehrsflusses wird der neue Kreisverkehr dringend benötigt: “Die jetzige Situation ist grottenschlecht”, sagte Hartmut Jokisch (Bündnis 90/Die Grünen). 185 Busse würden täglich den Bahnhof anfahren. So wurde das Bahnhofsumfeld unter der Voraussicht umgestaltet, dass irgendwann auch der Kreisel gebaut wird. Torben Klöhn (SPD): “Ich habe immer wieder Leute, die den starken Busverkehr kritisieren.”

Die Verwaltung plant außerdem eine Erweiterung des Plangebietes. Gespräche mit dem Land laufen bereits. Laut Bürgermeister Jörg Lembke würde die Stadt bei einer Absage des Kreisel-Projektes weitere Landesmittel riskieren: “Wir würden uns beim Fördermittelgeber unglaubwürdig machen.”

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Bad Oldesloe

Die drei ??? –Sprecher Jens Wawrczeck liest “Die Vögel” im KuB

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Bad Oldesloe – Jens Wawrczeck – der Mann, der über Alfred Hitchcock und seine Filme so viel weiß, dass er es nicht mehr für sich behalten kann. Am Sonntag, den 2. Februar, gastiert er um 17 Uhr mit der szenischen Lesung „Die Vögel“ im KuB. 

Foto: Hens Hartmann

Der Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher Jens Wawrczeck erlangte mit seiner Rolle als Detektiv Peter Shaw in der Hörspielserie „Die drei ???“ einen Kultstatus, der bis heute anhält. Erleben Sie einen verdächtig spannenden Abend und eine perfekte Leseperformance! Mörderisch, musikalisch, multimedial.

Wenn Jens Wawrczeck nicht mit  seinen Kollegen Oliver Rohrbeck und Andreas Fröhlich anlässlich des 40igsten Jubiläums des Hörspiels „Die drei ???“ live auf den großen Bühnen Deutschlands steht, dann erfüllt er sich mit der Lesereihe „Hitch und ich“ einen Traum. Denn seine große Leidenschaft gilt Alfred Hitchcock und der Literatur „hinter dem Film“. Er muss sie enttarnen: die unsichtbaren Dritten – die Romane und Erzählungen hinter Hitchcocks Filmerfolgen. Jens Wawrczeck schafft es, die Hitchcock-Klassiker lebendig werden zu lassen. Dabei lässt er sein Publikum komplett in die Welt der mysteriösen Ereignisse eintauchen. Zu der besonderen Atmosphäre der Lesung trägt auch die begleitende Live-Musik bei.

Wer sonst nur die Stimme aus den Hörbüchern kennt, mag von Wawrczecks Bühnenpräsenz und der Körpersprache überrascht sein. Leidenschaftlich widmet er sich den Texten und der Interpretation der einzelnen Figuren. Ein verdächtig spannender Abend für Hitchcock-Fans, Literatur-Freaks, Cineasten und alle, die eine perfekte Leseperformance lieben.

Szenische Lesung „Die Vögel“ mit Jens Wawrczeck, Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1). Vorverkauf: 18,50 Euro (14,50 Euro ermäßigt). Abendkasse: 20,50 Euro (16,50 Euro ermäßigt). Www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Musikschule schafft neue Angebote für Kinder und Senioren

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Bad Oldesloe – Zum Jahreswechsel hat die Oldesloer Musikschule mehrere neue Ensembles gegründet, damit Schüler Routine am Instrument bekommen und erste Erfahrungen vor Publikum sammeln können.

Dozentin Susanne Pocs (von rechts) und Musikschulleiter Marian Henze mit dem neuen Kinder-Ensemble “La Mausica”

Das neue Kinder-Ensemble „La Mausica“ feierte bereits eine Premiere beim Weihnachtskonzert und wird auch künftig öffentlich auftreten.

„Ein Instrument lernen ist eine Sache, mit anderen zusammen spielen und dann auch noch auf einer Bühne eine ganz andere“, sagt Musikschulleiter Marian Henze. Vielen Kindern und auch Erwachsenen falle das schwer. „Aber es bringt sehr viel und ist gut für die Ausbildung des Gehörs, nicht nur für sich allein zu spielen“, so Henze. Unter professioneller Anleitung können Musikschüler in den schuleigenen Ensembles gemeinsam musizieren.

„La Mausica“ für Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren probt dienstags alle zwei Wochen an Streich- und Blasinstrumenten.

Auch für Erwachsene und Senioren bietet die Musikschule ab diesem Jahr neue Kurse an, etwa das Blockflöten-Ensemble sowie einen Gruppenunterricht in Musiktheorie- und Gehörbildung (donnerstags 17.15 bis 18 Uhr, KuB).

Bei der musikalischen Erwachsenenbildung will Marian Henze in diesem Jahr eine weitere Lücke in der Musikschule füllen: „Wir wollen zunächst mit internen Fortbildungen in die musikalische Bildung von Menschen im Alter, also in die Musikgeragogik einsteigen, um dann Angebote daraus zu entwickeln.“

Derzeit unterrichten an der Oldesloer Musikschule rund 60 Dozenten. Die Schülerzahl beläuft sich inklusive externer Kooperationen mit Schulen wie „Klasse musiziert“ auf rund 2000.

Weil Auftritte wichtig sind, plant die Musikschule auch in diesem Jahr einen Wettbewerb. „Wir haben festgestellt, dass ein Tag nicht reicht und deswegen werden wir das Programm auf ein ganzes Wochenende ausweiten“, sagt Marian Henze. Beim Musikschulewettbewerb (16. und 17. Mai) können Schüler Stipendien und andere Preise gewinnen. Die Gewinner des vergangenen Jahres werden am 17. Januar, 18 Uhr, ein Konzert im Rathaussaal geben. Der Eintritt ist frei.

Längst setzt die Musikschule nicht mehr nur auf klassischen Musikunterricht und betrachtet auch andere Aspekte. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein Kinder-Musical aufgeführt. In „Tuishi pamoja“ (19. und 21. Juni) erzählen 23 Kinder eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz. Marian Henze: „Unser Musical-Kurs hat etwas schleppend begonnen aber letztendlich gab es doch noch genug Anmeldungen.“

Erwachsene können bei der Schule für Ballett und Tanz unter anderem Unterricht in Ballett, Modern Dance und Jazz-Dance nehmen.

Das aktuelle Angebot der Oldesloer Musikschule liegt im Kultur- und Bildungszentrum aus und wurde gemeinsam mit dem Programm der Volkshochschule an die Haushalte in Bad Oldesloe und Reinfeld verteilt. Anmeldungen und Informationen zu den Kursen unter www.oldesloer-musikschule.de.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bündnis gegen Rechts unterstützt Verfolgte des Naziregimes

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Bad Oldesloe – Zur Stolpersteinverlegung in der Hindenburgstraße in Bad Oldesloe plant das Bündnis gegen Rechts eine Unterschriftenaktion, um die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zu unterstützen.

Foto: Axel Mauruszat/Wikipedia/CC (CC BY 2.0 DE)

Der Organisation, die sich mit der Aufarbeitung der Nazi-Diktatur in Deutschland beschäftigt, soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden. Das Finanzamt für Körperschaften 1 des Landes Berlin hat diesen Entzug veranlasst.

Auf einer übergroßen  Postkarte sind Oldesloer Bürgerinnen und Bürger aufgefordert sich hier zu beteiligen und zu unterschreiben. Die Karte soll dem Bundesminister für Finanzen, Olaf Scholz, übergeben werden.

„Die nun in ihrer Existenz akut bedrohte VVN-BdA ist ein überparteilicher, unabhängiger Zusammenschluss von Antifaschisten aller Generationen“, sagt Hartmut Jokisch,

Vorsitzender des Freundeskreis Beer Yaacov/Jifna und Mitglied im Bündnis gegen Rechts. Sie sei die älteste und größte Antifa-Organisation in der Bundesrepublik Deutschland.

Die VVN wurde 1947 von Verfolgten des Naziregimes , meist antifaschistische Widerstandskämpferinnen und –kämpfer gegründet.

Die Ehrenvorsitzende der VVN-BdA ist Esther Bejarano. Sie schrieb in einem offenen Brief an Olaf Scholz: „Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!“

Holocaust-Gedenken am Stolperstein

Vor genau 75 Jahren am 27. Januar wurden die noch lebenden Insassen des KZs Auschwitz von der Roten Armee befreit.

Das Grauen aus Fronarbeit, Gaskammern und Krematorien, die industrielle Vernichtung von Millionen Menschen, wurden erst dadurch der Weltöffentlichkeit bekannt. Dieser Tag ist der Internationale Holocaust Gedenktag.
Der Verein Freundeskreis Beer Yaacov/Jifna bittet deshalb am Stolperstein in der Hindenburgstraße 49 an diesem Tag um 12 Uhr kurz innezuhalten und den Opfern des Nazi-Regimes zu gedenken.

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