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Hamburg

Hamburg: Ermittler beschlagnahmen 14,7 Kilogramm Marihuana

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Ermittler des Drogendezernats (LKA 62) in Hamburg haben bereits am Freitag zwei mutmaßliche Drogendealer aus Gambia (29,46) dem Haftrichter zugeführt, die mit Marihuana gehandelt haben sollen.

Das LKA 62 führt seit 2017 ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen die beiden Tatverdächtigen, die gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge handeln sollen.

Offenbar versorgten die beiden Beschuldigten mehrere Dealer im Bereich Hamburg-Altona, Sternschanze/Schanzenpark und Balduintreppe mit Marihuana.

Der 29-Jährige konnte am Freitag von Beamten des LKA 62 vorläufig festgenommen werden. Der Mann führte zwei Mobiltelefone mit sich, die sichergestellt wurden. Ebenfalls am Freitag wurde ein von der Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht angeregter Durchsuchungsbeschluss für die die Meldeanschrift des 29-Jährigen in Hamburg-Osdorf durch die Ermittler vollstreckt.

In dem zur Wohnung gehörenden Keller wurden drei große Reisetaschen, die mehrere Vakuumsäcke mit insgesamt 14771 Gramm Marihuana sowie Verpackungsmaterial und Einweghandschuhe enthielten, sichergestellt.

Der 46-jährige Beschuldigte konnte von den Ermittlern an seiner Meldeanschrift in Hamburg-Sternschanze angetroffen und vorläufig festgenommen werden. In seiner Wohnung wurden insgesamt 2235 Euro mutmaßliches Dealgeld, drei Mobiltelefone und schriftliche Aufzeichnungen sichergestellt.

Die beiden mutmaßlichen Dealer wurden erkennungsdienstlich behandelt und im Anschluss einem Haftrichter zugeführt. Gegen die beiden Männer wurden Haftbefehle erlassen.

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Hamburg

Zoll: 3000 Paar gefälschte Markenschuhe vernichtet

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Symbolfoto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – 3.000 Paar gefälschte Louis-Vuitton-Schuhe wurden am 29. September vom Zollamt Hamburg nach eigenen Angaben vernichtet.

Die schwarzen Stiefeletten mit dem markanten Logo wurden unter zollamtlicher Überwachung zu einem Entsorgungsunternehmen gebracht und sind dort fachgerecht zerstört und entsorgt worden.

Die Hamburger Zöllnerinnen und Zöllnern haben die Fälschungen in einer aus China kommenden Partie mit 1250 Kartons “No-Name”-Winterstiefeln und -schuhen entdeckt.

Um tatsächlich sicherzugehen, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden Fotos der Artikel an den Rechteinhaber Louis Vuitton Malletier übersandt. Dieser hat die Waren als Falsifikate bewertet und in Absprache mit dem Zoll die Vernichtung beantragt.

Gefälschte Bekleidung wird übrigens in der Regel vernichtet und nicht zum Beispiel. an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, da die Waren meist unter fragwürdigen Umständen billig produziert werden und deshalb eine Gesundheitsgefährdung beim Tragen nicht ausgeschlossen werden kann.

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Schleswig-Holstein

Kieler Zollfahnder entdecken geheimes Dopinglabor

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Kiel – Das Zollfahndungsamt Hamburg, Dienstsitz Kiel -, führt im Auftrag der Staatsanwaltschaften Itzehoe und Halle (Saale) Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Antidopinggesetz im Zusammenhang mit der unerlaubten Herstellung von und dem gewerbsmäßigem Handel Treiben mit Dopingmitteln zu Dopingzwecken im Sport.

Ende 2019 konnte in einem Paket, welches an einen Empfänger in Itzehoe adressiert war, circa ein Kilogramm reiner Testosteronwirkstoff am Flughafen Frankfurt sichergestellt werden. Als Empfänger dieser Postsendung wurde ein 43 jähriger im Raum Itzehoe identifiziert.

“Durch die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe weiter geführten Ermittlungen konnten unter anderem zwei weitere Pakete mit insgesamt 5 Kilogramm Wirkstoffen zur Herstellung von Dopingmitteln und zwei Pakete mit 500 Ampullen festgestellt werden”, sagt Zollsprecher Frank Nielsen .

Hierbei bediente sich der Beschuldigte der oben genannte Beschuldigte zweier weiterer Personen, an die diese Pakete adressiert waren.

Nach umfangreichen taktischen Massnahmen der Kieler Ermittler des Zollfahndungsamtes Hamburg wurde festgestellt, dass der eigentliche Empfänger der Dopingmittel bzw. der Dopingmittelwirkstoffe, ein 31jähriger Mann aus Halle (Saale) ist, der die Dopingmittel vermutlich in China bestellt hatte”, berichtet Nielsen.

In einer groß angelegten Durchsuchungsaktion konnten laut Zoll nun in vier Objekten in Halle (Saale) und in einem weiteren Objekt in Schleswig-Holstein mit Durchsuchungsbeschlüssen, welche durch die zuständigen Amtsgerichte auf Antrag der Staatsanwaltschaften Itzehoe und Halle (Saale) erlassen worden waren, ein komplettes Untergrundlabor zur Herstellung von Dopingmitteln aufgefunden und folgende Beweismittel sichergestellt werden:

– mehr als 10 Kilogramm verschiedene Arznei-/Dopingmittelwirkstoffe – mehr als 2,5 kIlogramm fertig produzierte Tabletten mit vermutlich unterschiedlichen Wirkstoffen – circa 700 Glasvials à 10 ml mit vermutlich unterschiedlichen Wirkstoffen – circa 25 Kilogramm Trägersubstanz zur Herstellung von Tabletten – 1 professionelle Maschine zur Herstellung von Tabletten – 10.000 plus Klebeetiketten und Faltkartons für Ampullen sowei Plastikgriptütchen und Klebeetiketten für Tabletten – diverse Bördelzangen – mehrere Einschweißgeräte – literweise Trägeröle sowie Benzoesäurebenzylester etc. – Bördelkappen, Verschlussstopfen etc. – mehrere Digitalwaagen – umfangreiche elektronische Datenträger

Weiter konnte festgestellt werden, dass 31jährige vermutlich der Betreiber des Labels “King Pharm” ist und von den weiteren Beschuldigten unterstützt wurde. Die Ermittlungen in diesem gesamten Komplex dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Zwei Männer bei Messerstecherei lebensgefährlich verletzt

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Hamburg sind gestern Abend, 1.10, nach Polizeiangaben zwei Männer (25) durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich bei der Polizei zu melden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist es im Bereich des U-Bahnhofes Billstedt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, die sich bis in den Gothaer Weg fortsetzte.

Die alarmierte Polizei konnte vor Ort keine der beteiligten Personen mehr antreffen. Zeitgleich wurde den eingesetzten Beamten eine verletzte Person im Sandkoppelweg gemeldet. Der 25-jährige Geschädigte wies eine Stichverletzung an der rechten Körperseite auf. Er wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Es besteht Lebensgefahr.

Kurze Zeit später trafen die Polizeibeamten in der Merkenstraße auf eine weitere verletzte Person. Der ebenfalls 25-jährige Geschädigte wies eine Stichverletzung im Bereich des Rückens und im Kopfbereich auf.

Aufgrund der schweren Verletzungen wurde er unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Auch bei ihm besteht Lebensgefahr.

Im Rahmen der Sofortfahndung mit insgesamt 20 Funkstreifenwagen konnten mehrere Personen im Umfeld angetroffen und überprüft werden. Drei mutmaßliche Tatverdächtige (14,15,18) wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 42 gebracht.

Die drei jungen Männer wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, da gegen sie kein dringender Tatverdacht begründet werden konnte.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind unbekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Mordkommission.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu Tatbeteiligten der Auseinandersetzung geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 oder einer Polizeidienststelle zu melden.

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