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Szene

Lübeck: Warum nicht mal Clown werden?

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Foto: Plescher/hfr

Lübeck – In Lübeck sind noch Plätze in einem fortlaufenden Clownskurs frei. „Wir suchen für unseren fortlaufenden Kurs (immer Dienstagabend von 20-21:30Uhr in Lübeck) dringend Menschen, die Lust haben den Clown spielerisch in sich zu entdecken“, werben die bereits aktiven Clowninnen und Clowns.

Inhalte sind zum Beispiel: Improvisation, Zusammenspiel, Bewegungstraining, Wahrnehmungstraining,Techniken der Komik kennenlernen und Vieles mehr.

„Es macht super viel Spaß und wir freuen uns tierisch über Zuwachs“, so die Kursteilnehmer.

Bei Interesse kann man sich bei Ria Ohmstede (Theaterpädagogin) unter 04533/ 797464 oder per Mail an ohmstede@der-clown.info wenden.

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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Kultur

Kultur- und Veranstaltungsbetriebe in Not: “Die Linke” fordert mehr Hilfe in der Coronakrise

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Das KuB in “rot” Foto: KuB/Niemeier

Kiel – In der Nacht zu gestern wurden im Rahmen der Night of Light viele Veranstaltungs- und Kulturorte rot beleuchtet um deutlich sichtbar zu machen, wo überall Orte sind, die vom praktischen Stillstand des gesamten Veranstaltungsbetriebes seit Beginn der Corona-Krise betroffen sind. Auch in Schleswig-Holstein beteiligten sich viele Einrichtungen an der Aktion.

„Im Kultur- und Veranstaltungsbereich sind die Folgen der Krise besonders einschneidend. In einer Branche, die in weiten Teilen geprägt ist von vielen kleineren Betrieben, Soloselbstständigkeit, oft auch prekären Beschäftigungsverhältnissen und wenig bis keinen Rücklagen sowohl privat als auch bei den Veranstaltungsorten, ist der monatelange Ausfall aller Veranstaltungen existenzbedrohend. Auch jetzt ist nicht absehbar wann – und ob überhaupt – große Veranstaltung dieses Jahr wieder möglich sind und wann wieder Menschen ohne Abstandregeln – die das Publikum stark begrenzen – an Veranstaltungen teilnehmen können“, sagt Florian Kautter, kulturpolitischer Sprecher der Linken Schleswig-Holstein.

„Im Kultur- und Veranstaltungsbereich arbeiten mehr Menschen als in der deutschen Automobilindustrie, deutlich mehr als in der Luftfahrt. Dennoch kommt hier Hilfe deutlich schleppender und oft in der falschen Form in Gang. Die Veranstaltungs- und Kulturorte brauchen keine Kredite, für deren Rückzahlung es oft keinerlei realistische Option gibt, Soloselbstständige brauchen Hilfe zum Lebensunterhalt um nicht in die Grundsicherung zu fallen und keine Unterstützung zum Erhalt einer Betriebsinfrastruktur, die Soloselbstständige im Kulturbereich meist einfach nicht haben – sie selbst sind ihr Betrieb”, so Kautter.

“Wenn der Veranstaltungs- und Kulturbetrieb nicht mit eben so viel Nachdruck wie etwa die Lufthansa gerettet wird, werden hunderttausende Menschen ihren Lebensunterhalt verlieren und viele Städte und Gemeinden zentrale Orte für das bunte und kulturell vielfältige Leben. Diese Orte sind dann weg, oft unwiederbringlich. Das müssen wir jetzt verhindern, bevor da, wo die roten Lampen leuchteten, endgültig die Lichter ausgehen.“

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