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Ahrensburg

Depression: Wo Betroffene Hilfe finden können

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shutterstock.com (Symbolbild)

Ahrensburg – Depression ist eine Volkskrankheit, an der mittlerweile vier Millionen Menschen in Deutschland leiden. Dennoch ist diese Krankheit, die oft dramatische Folgen für die Betroffenen und deren Angehörige hat, ein Tabuthema.

„Das wollen wir ändern“, sagt Ursula Pepper, Vize-Vorsitzende der Bürger-Stiftung-Stormarn und als solche verantwortlich für die Eheleute-Schmöger-Stiftung.

Die Eheleute-Schmöger-Stiftung will an Depressionen erkrankten Menschen und deren Angehörigen helfen, mit dieser schwierigen Lebenssituation umzugehen. Dazu gehört, über die Krankheit aufzuklären, Informationen zu geben, wo Betroffene und Angehörige Hilfe finden können, und sich öffentlich über das Thema auszutauschen.

„Depression – wer erhofft sich was von wem?“, lautet zum Beispiel eine Frage, die bei einem Diskussionsabend der Schmöger-Stiftung beantwortet werden soll. Zu Wort kommen Betroffene, Angehörige und Fachleute. Es debattieren: Patrizia Pettke, Betroffene und Angehörige, Ingeborg Schwalbe, Vertreterin der Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch Erkrankter in Ahrensburg, Bernd Christian Czarnitzki, Betroffener und Genesungshelfer, und Bettine Wyszomirski, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Oberärztin der Tagesklinik Ahrensburg und der Ambulanz. Die Moderation übernimmt Ursula Pepper.

Wer an einer Depression erkrankt ist, zieht sich oft in sich selbst zurück, zugleich hofft er/sie auf Verständnis, auf Hilfe. „Die Angehörigen sind meist ratlos, wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, wie sie helfen können“, sagt Ingeborg Schwalbe. Die Ärzte und Therapeuten wiederum kennen die Krankheit in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen, sind aber darauf angewiesen, dass die Patienten kooperieren. „Dazu müssen wir das Vertrauen der Patienten gewinnen, das ist mitunter ein schwieriger Weg“, weiß Bettine Wyszomirski.

Wer erwartet was von wem in einer solchen Situation?

Damit wollen sich die Gesprächspartner in einem Trialog auseinandersetzen. In einem Trialog begegnen sich drei Gruppen: Krankheitserfahrene, Angehörige und beruflich Helfende. Eine psychische Erkrankung wie die Depression wird von den beteiligten Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Im Trialog geht es darum, den unterschiedlichen Perspektiven Raum zu geben. Damit verbunden ist das Bemühen, den anderen zu verstehen und ihn als Experten in eigener Sache anzuerkennen.

Ort der Veranstaltung am Donnerstag, 22. März 2018, ist die Reithalle des Kulturzentrums Marstall, Lübecker Straße 8, 22926 Ahrensburg. Beginn ist um 19 Uhr. Alle Besucher/innen sind herzlich eingeladen mit zu debattieren. Der Eintritt ist frei.

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Ahrensburg

Trickdiebin beklaut 81-Jährigen in Ahrensburg: Polizei sucht Zeugen

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Ahrensburg – Am 3. Dezember 2021 kam es gegen 13 Uhr in der Straße “Hinterm Vogelherd” in Ahrensburg zu einem Trickdiebstahl.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen parkte ein 81-jähriger Ahrensburger sein Fahrzeug in seiner Garage in der Straße “Hinterm Vogelherd” ein.

Danach bemerkte er eine ungefähr 30-jährige Frau, die ihn vermutlich auf Italienisch nach dem Weg in die Innenstadt fragte.

Nachdem er ihr den Weg erläuterte, bedankte sich die Frau überschwänglich, schüttelte ihm mehrfach die Hand und verließ das Grundstück.

Sie stieg in ein wartendes Fahrzeug. Der 81-jährige Ahrensburger bemerkte im Anschluss das Fehlen seiner hochwertigen Armbanduhr. Die Schadenshöhe wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Die Frau wurde als ca. 30 Jahre alt und mit schulterlangen blonden Haaren beschrieben. Sie war mit einem hellgrauen Steppmantel bekleidet und hat italienisch gesprochen.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Vorfall beobachtet und kann Angaben zu der Person und dem Fahrzeug machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Ahrensburg

Betrüger beklauen Seniorin (84) in ihrer Wohnung in Ahrensburg

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Ahrensburg – Am 30. November 2021 kam es gegen 16 Uhr zu einem Trickdiebstahl in einem Mehrfamilienhaus in der Gerhart-Hauptmann-Straße in Ahrensburg.

Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam eine 84-jährige Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses nach Hause. Im Hausflur wurde sie von zwei Männern angesprochen, die angeblich schon länger auf sie warten.

Sie gaben sich als Stadtwerke-Mitarbeiter aus und müssen aufgrund eines Wasserrohrbruches in ihre Wohnung.

Einer der Männer half ihr die Einkäufe in die Wohnung zu tragen und lenkte sie im Badezimmer ab, während der zweite Mann offenbar unbemerkt in die Wohnung gelangte und diese durchsuchte.

Nachdem der Mann sich verabschiedete, musste sie feststellen, dass ihr Portemonnaie und Schmuck entwendet wurden. Die Schadenshöhe wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Die beiden schlanken Männer waren dunkel bekleidet, trugen Handschuhe sowie blaue OP- Masken. Mehr Angaben konnten zu den Tätern nicht gemacht werden.

Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatzeitraum beobachtet? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

Bitte lassen Sie nie Handwerker in ihr Haus ohne dass diese von Ihnen beauftragt wurden. Bei Notfällen lassen Sie sich die Ausweise zeigen und prüfen sie die Angaben per Telefon bei Ihrem Versorger. Seien Sie vorsichtig!

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Ahrensburg

Ahrensburger Kirche organisiert zwei Impftermine im Dezember

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Ahrensburg – Die evangelisch-lutherische Kirche bietet gemeinsam mit der kassenärztlichen Vereinigung zwei offene Impftermine in ihrem Gemeindehaus Am Alten Markt 9, neben der Schloßkirche, in Ahrensburg an.

Die Schloßkirche in Ahrensburg. Foto: Stormarnlive.de

Am 4. Dezember 2021 besteht nach dem „Windhundprinzip“, für alle Impfwillige die Möglichkeit des offenen Impfangebots von 9 bis 17 Uhr und am 11. Dezember 2021 von 10 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung oder Krankenversicherung ist nicht erforderlich.

„Ich freue mich über das zusätzliche und unkomplizierte offene Impfangebot für Erst-, Zweit- und so genannte Boosterimpfungen in Ahrensburg“ erklärt Bürgermeister Michael Sarach und ergänzt, „dass eine größtmögliche Impfquote in der Bevölkerung die weitere Entwicklung der täglich steigenden Inzidenzen mit eindämmen kann.“

Da das Impfkontingent auf jeweils ca. 150 Impfdosen begrenzt ist, werden die Impfwilligen am Tag des Angebots vor Ort im Ticketsystem mit einer der begehrten Impfberechtigungen ausgestattet. „Wer kein begehrtes „Ticket“ ergattert, kann nicht geimpft werden, weil die Kapazitäten des Impfpersonals keine höhere Anzahl an Impfungen zulassen“, ergänzt die Pastorin Elisabeth Fischer-Waubke für die Kirchengemeinde die Ausführungen des Bürgermeisters. „Keiner wird beim Impfen allerdings alleine gelassen“.

Alternativen für Impfwillige gibt es bei den Hausärzten, die teilweise auch an Samstagen Zusatztermine anbieten.

Informationen darüber können direkt beim Hausarzt eingeholt werden. Die kassenärztliche Vereinigung stellt unter dem Link www.arztsuche.kvsh.de/suche.do eine Liste von Ärzten zur Verfügung.

Eine flächendeckende Grundlage hierfür bieten hingegen die drei Impfstellen im Kreisgebiet, die mit Terminbuchung erreichbar sind. Das „Windhundprinzip“ wird durch die Terminbuchung bei den Impfstellen vermieden.

Die Impfstellen im Kreisgebiet befinden sich in Bad Oldesloe (Jugendherberge), Großhansdorf (früheres Jugendzentrum am EVB) und Glinde (Biedenkamp, EG beim ASD). Die Anmeldung ist nur online über www.impfen-sh.de möglich.

Laut einer Information des Landesgesundheitsministeriums ist die Terminvergabe ab 25. November 2021 vorerst nur für Menschen ab 60 Jahren freigeschaltet. Erste Termine sollen bereits ab dem Folgetag verfügbar sein. Ab 2. Dezember 2021 kommen dann auch alle anderen zum Zug. Hilfe bei der Online-Buchung gibt es unter 0800/ 455 65 50.

„Die bisherigen Erfahrungen bei solchen offenen Impfterminen zeigen, dass es zumeist zu großem Andrang und zu langen Warteschlagen kommt“, sagt Elisabeth Fischer-Waubke.

Bürgermeister Michael Sarach appelliert an alle Impfwilligen:

„Kommen Sie bitte nicht mit dem Auto zum Gemeindehaus, da aufgrund erforderlicher Verkehrsregelungen kein Parkraum zur Verfügung steht. Nutzen Sie die, an Adventwochenenden unentgeltliche und unmittelbare, Busanbindung vor Ort oder kommen Sie zu Fuß.“ weist Sarach auf die Erreichbarkeit des Gemeindehauses an diesen beiden Tagen hin. „Für alle, die auf das Auto angewiesen sind stehen Parkplätze hinter dem Kulturzentrum Marstall und hinter dem Rathaus zur Verfügung“ schließt er seine Hinweise auf Mobilität und Parkmöglichkeiten für alle Impfwilligen ab.

Wem es möglich ist, der möge bitte das “Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff” von der Seite des RKI ausgedruckt und bereits ausgefüllt mitbringen sowie den Impfausweis, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Ein Sicherheitsdienst wird diese Impfaktion an beiden Tagen begleiten, damit die Einhaltung der Corona-Regeln gewährleistet ist.

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