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Bad Oldesloe

Letzte Gelegenheit: Schwedische Kinderbuchausstellung endet am Sonntag

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Märchenerzählerin Margit Strenzke in Hoisdorfer Ausstellung. Foto: Tanja Lütje

Bad Oldesloe – Am kommenden Sonntag, 18. März ist die letzte Gelegenheit, die interaktive Literaturausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ der Kreiskulturabteilung in Bad Oldesloe zu besuchen. Von 11 bis 17 Uhr können Besucher ein letztes Mal auf Mama Muhs Schoß klettern oder die gemütliche Bibliothek zum Schmökern nutzen. Zum Finale gibt es noch einmal ein besonders vielfältiges Rahmenprogramm in Bad Oldesloe sowie in Hoisdorf.

Auf die Ausstellungsbesucher wartet erneut die mitreißende Märchenerzählerin Alexandra Kampmeier aus Hamburg, die sowohl die großen als auch die kleinen Zuhörer mit ihren frei erzählten Märchen und Geschichten begeistert. Jeweils um 11.30 Uhr und um 12.30 Uhr findet die Märchenzeit in der Bibliothek der Ausstellung statt. Das Angebot ist für Ausstellungsbesucher kostenlos.

Auch Illustrator und Upcycling-Genie Tom Stellmacher ist zum letzten Mal von 14 bis 16 Uhr mit seiner Kreativwerkstatt im Obergeschoss der Ausstellung. Wer noch nicht seine wunderbaren flatternden Eulen, Schmetterlinge oder seine Pop-Up-Szenen gebasteltet hat, dem sei dieses kostenlose Angebot der Ausstellung wärmstens empfohlen.

Thematisch passend zur Ausstellung und daher als Kooperationsprojekt im Rahmenprogramm, findet am Samstag, 17. und Sonntag, 18. März jeweils um 18 Uhr die Aufführung des Musicals „Ronja Räubertochter“ nach Astrid Lindgren statt. Es ist eine Produktion der Schule für Ballett & Tanz der Oldesloer Musikschule für Stadt und Land e.V. Ein Jahr lang haben sich neun Jugendliche aus dem Fachbereich „Schule für Ballett und Tanz“ der Musikschule unter der Leitung von Katharina Gutzeit mit der Geschichte von „Ronja Räubertochter“ beschäftigt. Jetzt bringen Sie eine Musicalfassung von „Ronja Räubertochter“ auf die Bühne, unterstützt von vier Tanzgruppen der Schule für Ballett & Tanz. Musikalisch werden die Aufführungen mit der für den Film komponierten Musik begleitet.

Die Aufführungen finden im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe statt: Beer-Yaacov-Weg1, Karten für 10 / 5 Euro sind in der Stadtinfo erhältlich.

Auch in Hoisdorf geht es zum Ausstellungsfinale noch einmal frech, wild und wunderbar zu: Das Stormarnsche Dorfmuseum öffnet am kommenden Sonntag eine kleine schwedische Sonderausstellung mit Aktionen für Familien. „Von Trollen, Geistern und Zaubertöpfen“ heißt es von 11 bis 17 Uhr im Museum, wo es Märchen, Geschichten, Bücher, Lieder und Tänze geben wird, die allesamt einen Einblick in die Schwedische Kultur und das Leben bieten. Um 11.30 Uhr werden Kinderbücher vorgelesen und um 14.30 Uhr erzählt Margit Strenzke Märchen. Auch Bastel-, Näh- und einfache Webarbeiten können unter Anleitung ausprobiert werden. Stormarnsches Dorfmuseum, Sprenger Weg 1, 22955 Hoisdorf. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Am Montag werden Mama Muh, Pettersson, Findus und Co. Dann wieder zurück nach Berlin gebracht. Sie haben sich sehr gefreut über die zahlreichen herzlichen Begegnungen mit den Ausstellungsbesuchern. Doch auch die Mucklas waren das ein oder andere Mal offenbar aktiv und haben ein paar Sachen verschwinden lassen. Wer Strickjacken, Mützen oder anderes vermisst, kann sich gerne in der Kreiskulturabteilung unter kultur@kreis-stormarn.de melden. Die Fundstücke werden im Laufe der nächsten Woche auf der Facebook-Seite der Kulturabteilung (Kultur in Stormarn) sowie auf der Internetseite gezeigt – vielleicht finden sich die Besitzer wieder.

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Bad Oldesloe

500 Euro Belohnung für Täterhinweise: Vandalismus beim Oldesloer Autohaus Schröder

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Foto: Privat/hfr

Bad Oldesloe – Vandalismus beim Autohaus Schröder in der Hamburg Straße in Bad Oldesloe. Inhaber Tim Schröder ist fassungslos.

„In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns auf dem Hof ein Neuwagen durch Fusstritte beschädigt. Dieser stand direkt an der Straße. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 2000,- Euro
Außerdem wurde unsere Mülltonne umgeworfen“, erklärt Schröder.

Er will die Tat nicht so hinnehmen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen würde ich 500 Euro Belohnung zahlen, oder auch nach einem anonymen Hinweis spenden“

Homepage des Oldesloer Autohaus Schröder

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Bad Oldesloe

Oldesloer Heimatmuseum zeigt die vergessenen Urzeit-Schätze von Ahrensburg

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Andreas Ahne und Petra-Maria Schark vom Oldesloer Heimatmuseum mit Präparator Hans-Jürgen Lierl

Bad Oldesloe – In Fachkreisen ist die von Richard Wenck in Ahrensburg ausgegrabene und zusammengetragene Sammlung versteinerter Urzeitwesen lange bekannt und gefeiert.

Eine Sonderausstellung des Oldesloer Heimatmuseums befasst sich jetzt mit dem Lebenswerk des Unternehmers, der vor allem für sein Hobby lebte: Fossilien.

Während sich über den Ahrensburger Prähistoriker Alfred Rust einiges an Literatur finden lässt, ist der Name Richard Wenck nur wenigen ein Begriff.

„Die Funde von Wenck sind spektakulär“

Zu unrecht, wie Hans-Jürgen Lierl findet. Als Geowissenschaftlicher Präparator und rechte Hand des Hamburger Paläontologen Prof. Dr. Urich Lehmann beschäftigte er sich auch mit Wencks Erbe. „In der Wissenschaft ist Ahrensburg ein Begriff und das nicht nur wegen Alfred Rust“, sagt Hans-Jürgen Lierl. Die Funde von Reinhard Wenck seien ähnlich spektakulär, wie die des Archäologen.

„Ich finde es sehr schade, dass Ahrensburg kein Museum hat, in dem die Sammlungen von Rust und Wenck gezeigt werden“, sagt der Wissenschaftler, der in dieser Woche die Ausstellung im Oldesloer Heimatmuseum vorbereitet hat. Jahrzehnte waren die aus Stormarn und Herzogtum-Lauenburg stammenden, versteinerten Tintenfischgehäuse („Ammoniten“) und Saurierknochen hier eingelagert.

Nur hin und wieder wurden kleine Teile der Sammlung öffentlich ausgestellt. Gesammelt hatte Richard Wenck die Fossilien in Kiesgruben, unter anderem im Forst Hagen.

Manchmal war der Speditionskaufmann sogar mit Alfred Rust (links auf dem Foto) selbst auf Grabungen, wie dieses Foto belegt.

Während der sein Augenmerk auf Pfeilspitzen und andere prähistorische Zeitzeugen legte, sammelte Wenck eine enorme Menge an versteinerten Urzeittieren an. Mehrere tausend Artefakte soll die Sammlung insgesamt umfassen. Zu viel, um alles auszustellen.

„Es ist ein Querschnitt, die spektakulärsten Funde, die wir hier zeigen wollen“, sagt Lierl, der Wenck in seiner Schulzeit kennenlernte und der ihm beibrachte, wie sich die Fossilien von eiszeitlichem Schutt unterscheiden lassen.

Museumsmitarbeiter Andreas Ahne bereitet die Ausstellung vor

200 Einzelstücke werden im Oldesloer Heimatmuseum ausgestellt sein. „Oben stehen noch 20 weitere Kisten“, sagt Museumsleiterin Petra-Maria Schark. Es sei ein glücklicher Umstand gewesen, dass das Heimatmuseum einen Teil der Geschiebesammlung im Jahr 1985 habe erwerben können. „Ein kleiner Teil davon wurde in den 80ern und später nochmal 2008 gezeigt“, sagt Schark. Doch mittlerweile sei die Sammlung dank Hans-Jürgen Lierl katalogisiert und Epochen zugeordnet.

Die Ausstellung „Lebensspuren im Stein – Urzeitschätze der Sammlung Wenck“ ist ab sofort bis zum 19. Oktober im Heimatmuseum zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

BiZ informiert über Teilzeitausbildung: Keine halbe Sache

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Foto: Agentur für Arbeit

Bad Oldesloe – Vom 27. bis zum 29. Mai bieten Sylvia Freund, Sonja Redmann und Irene Schumann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und den Jobcentern Stormarn und Herzogtum Lauenburg, eine Hotline zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ an. Sie sind an den drei Tagen jeweils von 8 bis 13:00 Uhr unter den Telefon-Nummern 0 45 31 / 167 208 und 0 45 31 / 167 209 erreichbar und gehen auf alle Fragen ein.

Informieren können sich alle, die trotz Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger gern eine Ausbildung beginnen würden, diese aber nicht in der üblichen Vollzeitausbildung absolvieren können. Genauso beraten die drei Fachfrauen auch Unternehmen, die ausbilden oder ausbilden möchten, aber noch keine Erfahrung mit einer Ausbildung in Teilzeit haben. Sie erklären, wie die Ausbildung abläuft, wie die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert werden kann, ob sich die Ausbildungsdauer dadurch verlängert oder nicht und was sonst noch beachtet werden muss.

„Obwohl seit 14 Jahren die gesetzliche Möglichkeit einer Ausbildung in reduzierter wöchentlicher Ausbildungszeit besteht, wird dies nur in einem geringen Umfang genutzt“, erklären Freund, Redmann und Schumann. 2005 wurde die Ausbildung in Teilzeit im Berufsbildungsgesetz verankert. „In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2017 insgesamt 20.103 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon aber nur 144 für eine Teilzeitberufsausbildung. Das ist ein Anteil von 0,7 Prozent. Dabei können alle profitieren: denen, die Betreuungsaufgaben haben, bietet sich die Chance auf einen Berufsabschluss und Unternehmen sprechen vor dem Hintergrund rückläufiger Zahlen an Ausbildungsbewerbern neue Potentiale an, wenn sie sich auch für eine Ausbildung in Teilzeit öffnen. Und: es wird nur die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert, fachlich und inhaltlich werden keine halben Sachen gemacht“, so die Fachfrauen. 

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