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Der Kreis

Neuer Kreisjugendwart: Führungswechsel bei der Jugendfeuerwehr

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Johann Friedrich Hoffmann (2.v.r) und Anja Burmeister wurden verabschiedet. Foto: SL

Grönwohld – Eine Ära im Stormarner Kreisfeuerwehrverband ist beendet. Johann Friedrich Hoffmann und Anja Burmeister sind bei der Neuwahl des Postens des Kreisjugendwarts und seiner Stellvertreterin nach vielen Jahren des Engagements nicht wieder angetreten. Für beide endet damit eine lange Zeit in der sie sich für die Belange des Feuerwehrnachwuchses sehr erfolgreich einsetzten. Das wurde in den Ansprachen klar.

Matthias Müller (l.) und Melf Behrens
Foto: SL

Als Dank gab es auch Auszeichnungen: Burmeister erhielt das Feuerwehrehrenkreuz des Landes in Gold, Hoffmann erhielt das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze. Außerdem erhielt Klaus Dieter Psotta (FF Grönwohld) die Leistungsspange in Silber. Er baute die Jugendfeuerwehr in Grönwohld seit 2006 auf und bisher ihr erster und einziger Jugendwart. 

Bemängelt wurde in Hoffmanns Abschiedsbilanz, dass die Anzahl der Austritte aus der Jugendwehr zu hoch und die Anzahl der Übertritte in die Einsatzabteilungen besser sein könnte. Insgesamt – so betonte Hoffmann – gehe es den Jugendwehren im Kreis aber gut. Die Mitgliederzahl überstieg erstmals die magische 800er Marke. Der Mädchenanteil liegt jetzt bei Die Anzahl der Jugendabteilungen steht weiter bei 39.

Es werde großartige ehrenamtliche Jugendarbeit geleistet. Das betonte auch Kreispräsident Hans-Werner Harmuth in seiner Ansprache.  Jörg Schumacher von den Sparkassen-Stiftungen versprach einen neuen Preis ausloben zu wollen für die besten Jugendwehren im Kreis. Die Wahl könnte über die Medien unterstützt werden. Die Stiftung würde 1000 Euro Preisgeld zur Verfügung stellen. Aus den Reihen der Anwesenden gab es für diese Idee viel Applaus. Schon bald

Hannah Breisacher und Maxine Kettler präsentierten ihre Jugendwehr Foto: SL

möchte man sich zusammensetzen und besprechen, wie die Idee in die Tat umgesetzt werden könnte. 

 

Bei der Wahl zur neuen Kreisjugendwart gab es nur einen Kandidaten. Melf Behrens (FF Tremsbüttel) wurde mit großer Mehrheit ins Amt gewählt.

Auch er möchte einen Blick auf die Zahl der Austritte werfen und die Gründe herausfinden. Die Gründung einer 40. Jugendwehr im Kreis ist ein weiteres ambitioniertes Ziel. Außerdem plant er einen Stammtisch für einen bessern, freiwilligen Austausch, eine gemeinsame Freizeit der Wehren auf Kreisebene und eine Verbesserung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Doch ausgerechnet für den zuletzt genannten Bereich gab es keinen Kandidaten, der das Amt bekleiden wollte. 

Neuer stellvertretender Kreisjugendwart ist Matthias Müller (FF Braak). Er setzte sich bei der Wahl im Endeffekt deutlich gegen einen Mitbewerber durch. Müller zeigte sich optimistisch, dass die Zusammenarbeit mit Behrens sehr gut laufen werden. “Das passt schon, bin ich sicher”, sagte er. 

Die heimische Jugendwehr wurde durch Hannah Breisacher und Maxine Kettler vorgestellt. Die beiden Mitglieder der Grönwohlder Jugendabteilung zeigten Fotos und präsentierten den Vertretern der übrigen 38 Jugendwehren so die Nachwuchsarbeit vor Ort. 

 

 

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Ahrensburg

Bürgermeisterwahl in Ahrensburg: Eckart Boege soll für die SPD antreten

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Ahrensburg – Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 19. Mai nominiert die SPD Ahrensburg ihren Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im Herbst.

Foto: SPD

Der Vorstand und die Fraktion schlagen den derzeitigen Ortsvereinsvorsitzenden Eckart Boege (Foto) vor: “Wir freuen uns, einen Kandidaten ins Rennen zu schicken, der durch seine Führungserfahrungen in der freien Wirtschaft neue Ideen und frischen Wind ins Rathaus bringen wird”, so der Fraktionsvorsitzende Jochen Proske. Außerdem sei Eckart Boege seit mehr als zehn Jahren mit seiner Familie in Ahrensburg zuhause und kenne die Herausforderungen, vor der wir stehen.
„Ich erlebe Eckart Boege als jemanden, der gut auf Menschen zugehen kann und eine angenehme Atmosphäre für offene und produktive Diskussionen schafft“, ergänzt der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Nanda Witecka, „das wünschen wir uns auch von unserem nächsten Bürgermeister“.

Seit 2009 lebt der gebürtige Bonner Boege mit seiner Familie in Ahrensburg.

„Als wir von Jena in den Norden gezogen sind, haben wir damals vor allem einen Ort gesucht, in dem unsere erste Tochter gut aufwachsen kann“, erzählt der 43-Jährige. „Wie wohl wir uns als Familie hier fühlen, sieht man auch daran, dass mittlerweile zwei weitere Kinder dazu gekommen sind.“ Er kenne also die vielen schönen Seiten genauso wie die Herausforderungen als Familie in Ahrensburg aus dem eigenen Alltag.

Das Interesse an der Kommunalpolitik ist über die Zeit entstanden. „Als ich mich vor ein paar Jahren entschlossen habe, mich wieder stärker in der SPD zu engagieren, ging es mir vor allem darum, dem aufkommenden Rechtspopulismus etwas entgegen zu setzen“, berichtet Boege. Über die Vorstandsarbeit habe er dann auch viel von den Themen in der Stadt mitbekommen und sich zunehmend dafür interessiert.

Seit zweieinhalb Jahren ist Boege bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss und seit Ende 2019 im Aufsichtsrat des badlantic.

„Im Vergleich zu vielen anderen Städten steht Ahrensburg gut da“, stellt er fest. Und gerade weil die Ausgangssituation gut ist und Ahrensburg so ein großes Potential hat, sei es eine attraktive Aufgabe, hier als Bürgermeister anzutreten. „Allerdings liegen auch große Aufgaben und Herausforderungen vor uns“, so Boege, „und bei vielen davon kommen wir mit einem weiter so eben nicht schnell genug voran“.

„Ich möchte, dass wir Bürgernähe und Bürgerbeteiligung stärken, die Chancen der Digitalisierung für die Stadt nutzen, bei Nachhaltigkeit und Klimaschutz einen großen Schritt machen und den Berg an Infrastrukturprojekten – sei es bei den Schulen, den Sportstätten oder den Verkehrswegen – zügig abarbeiten“, nennt Boege einige Beispiele für die anstehenden Aufgaben.

Beruflich ist der studierte Mathematiker Boege seit neun Jahren in verschiedenen Führungspositionen in der Energiewirtschaft tätig.

Zunächst bei einem internationalen Konzern und seit 2017 bei einem Energieversorger für Geschäftskunden, wo er unter anderem den Einkauf von Grünstrom verantwortet. „Klassische Verwaltungsexpertise bringe ich nicht mit“, sagt Boege, „aber dafür gehe ich mit einem frischen Blick und einem anderen Erfahrungshorizont an die Aufgabe als Bürgermeister heran“.

Dass sich Menschen jeden Alters, in jeder Lebensphase und ganz unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen oder ihrer Herkunft in Ahrensburg gut aufgehoben und willkommen fühlen, ist für Eckart Boege ein wichtiges Ziel. „In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gesellschaft immer weiter auseinander entwickelt. Gerade in einer überschaubaren Stadt wie Ahrensburg können wir dieser Entwicklung zusammen entgegentreten.“

Vor der offiziellen Kandidatur steht nun noch die Nominierung durch den Ortsverein aus.

Dabei setzen die Fraktion und der Vorstand auf eine breite Unterstützung der Ahrensburger SPD-Mitglieder.

Im Falle der Nominierung plant Eckart Boege dann zunächst eine Dialogphase: „Ahrensburg ist ja auch deshalb so eine lebenswerte Stadt, weil es unglaublich viele engagierte Menschen gibt“, sagt Boege. Deswegen möchte er in den nächsten Wochen mit möglichst vielen Vereinen, Initiativen, Geschäftsleuten, Sozialverbänden und anderen Gruppen ins Gespräch kommen, um mehr über deren Vorstellungen und Ideen zu erfahren. „Nur gemeinsam können wir die Zukunft der Stadt gestalten.“

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Glinde

Glinder Feuerwehr-Mitglied postet rechtsextreme Fotos und Videos in Whatsapp-Gruppe

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Glinde – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Glinde hat ein Mitglied in einer privaten WhatsApp-Gruppe von Feuerwehrkamerad*innen über einen längeren Zeitraum Fotos und Videos mit verfassungsfeindlichen rechtsextremen und sexistischen Inhalten gepostet.

Als die Wehrführung davon erfuhr, reagierte sie sofort, erstattete Anzeige und beurlaubte das betroffene Mitglied vom Übungs- und Einsatzdienst.

Zeitgleich hat der Wehrvorstand, im Rahmen der gesetzlichen und satzungsmäßigen Möglichkeiten, ein Ausschlussverfahren des betreffenden Mitgliedes aus den Reihen der Feuerwehr eingeleitet.

Dieses Verfahren hatte jedoch keinen Erfolg, da die erforderliche 2/3 Mehrheit der Mitglieder nicht erreicht werden konnte.

Somit verbleibt das Mitglied weiterhin im aktiven Dienst der Feuerwehr.

Nach dem Gesetz gibt es für die Feuerwehr nun keine weiteren Möglichkeiten, dieses Mitglied dauerhaft auszuschließen.

“Diese Vorgänge sind der Versuch, die Wehr mit „rechtsextremistischen Gedanken und einer menschenverachtenden Haltung“ zu unterwandern”, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt Glinde, der Stadtvertretung und des Gemeindewehrführers.

Die Glinder Wehr, das Glinder „Parteienbündnis gegen Rechts“ und der Bürgermeister der Stadt Glinde stellen sich gegen einen solchen Versuch.

“Diese Einstellungen oder der unreflektierte Umgang mit „post`s“ haben in der Freiwilligen Feuerwehr, in Glinder Vereinen, Verbänden, Kirchen und Organisationen keinen Platz”, heißt es in der Erklärung weiter:

“Solche Handlungen werden mit Nachdruck abgelehnt und ihnen wird aktiv entgegengetreten: Rechtsradikalismus und Sexismus werden nirgendwo geduldet und das betreffende Mitglied wurde und wird aufgefordert, aus Respekt vor der Wehr, diese freiwillig zu verlassen.”

Wehrführung, Politik und Stadtverwaltung haben eine Aufarbeitung des Vorfalls mit externer Unterstützung begonnen.

“Die vielen aktiven Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Glinde leisten einen sehr wichtigen, zu jeder Tages- und Nachtzeit 100 Prozent verlässlichen, anständigen und ehrenhaften Dienst für unser Gemeinwesen. Die Menschen können sich darauf verlassen, dass ihnen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe, auch weiterhin gleichermaßen Hilfe durch die Kamerad*innen unserer Freiwilligen Feuerwehr zukommen wird!”, heißt es seitens der Stadt Glinde.

In einer Stadt, die sich mit einem starken Parteienbündnis und einer Bürgerinitiative erfolgreich gegen den „rechten Mode-Laden Tønsberg“ gewehrt hat, unterstützen die Unterzeichner gemeinsam ihre Freiwillige Feuerwehr.

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Bad Oldesloe

Coronavirus: Inzidenz sinkt zum Ende der Woche auf 63

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 23 Neuinfektionen (Stand: 07.05., 13:30 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.659) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.682.

6.001 Personen gelten als genesen, 387 Personen sind aktuell infiziert. 294 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 154 Neuinfektionen zu bestätigen.

Das entspricht einem Inzidenzwert von 63,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterhin hat der Kreis Stormarn seine Allgemeinverfügungen zur Festlegung der Bereiche, in denen der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt und in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist, bis einschließlich 16.05.2021 verlängert.

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