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Ahrensburg

Ahrensburg: Nordkirche zeigt Ausstellung über ihre NS-Vergangenheit

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St Johanneskirche Ahrensburg
Archivfoto: SL

Ahrensburg – Vom 5. bis zum 30. Mai wird die Wanderausstellung der Nordkirche mit dem Untertitel „Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen“ in der St. Johanneskirche zu sehen sein.

Die Eröffnung erfolgt am Samstag, 5. Mai, um 18 Uhr durch Propst Buhl. Die Einführung gibt Dr. Stephan Linck, auf dessen Forschungen die Ausstellung beruht. Der Förderverein hat in Zusammenarbeit mit der Gesamtgemeinde die Organisation vor Ort übernommen. Unter www.nordkirche-nach45.de sind viele weitere Informationen zur Ausstellung, u.a. auch eine Auflistung der bisherigen Ausstellungsorte, zu finden.

Die Ausstellung soll mittwochs, donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr und am Sonntag nach dem Gottesdienst bis 12 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Zusätzlich können nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten Führungen durch die Ausstellung angeboten werden.

Zurzeit werden noch Freiwillige gesucht, die bereit sind, sich bei der Durchführung der Ausstellung einzubringen: Zum einen, um während der regulären Öffnungszeiten als Ausstellungsbetreuer für jeweils ca. zwei Stunden die Aufsicht wahrzunehmen. Zum anderen, um als Führer Gruppen außerhalb der regulären Öffnungszeiten durch die Ausstellung zu begleiten. Menschen, die an dieser Aufgabe interessiert sind, erhalten vor der Ausstellungseröffnung am 5. Mai um 17 Uhr eine vorbereitende Einführung und Schulung durch Dr. Stephan Linck. Es ist dabei an Lehrer*innen gedacht, die Schülergruppen im Rahmen des Geschichtsunterricht mit der Ausstellung konfrontieren wollen, aber auch an Vereine oder Arbeitskreise, wo Menschen noch die Nachkriegszeit selbst erlebt haben (Zeitzeugen).

Wer an einer Mitarbeit als Aufsicht oder als Ausstellungsbegleiter interessiert ist, meldet sich bitte direkt bei Dr. Klaus Tuch vom Organisationsteam, der die Freiwilligeneinsätze koordiniert: Tel. 04102/59459 oder dr-tuch@t-online.de.

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Ahrensburg

Ahrensburger Stadtbücherei: Infos zu Neubau und Erweiterung der Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld

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Alles vorbereitet für den Vortrag Symbolfoto: Tzido Sun/shutterstock

Ahrensburg – Die Bürger- Interessen- Gemeinschaft- Stapelfeld e.V. und „Das bessere Müllkonzept e.V“. laden Anwohner ein zu einer Informationsveranstaltung über den geplanten Neubau der Müllverbrennungsanlage und der Erweiterung um eine Klärschlammverbrennungsanlage am Standort Stapelfeld.

„Der MVA Neubau und die Erweiterung um eine Klärschlammverbrennungsanlage führen zu zusätzlichen Schadstoffbelastungen für die hiervon betroffenen Gemeinden. Bei vorherrschenden Süd-West-Winden ist die Region in und um Ahrensburg sogar hauptsächlich betroffen. Darunter auch die beliebten Naherholungsgebiete und nach EU Recht besonders schützenswerten FFH-Naturschutzgebiete Stellmoorer- und Ahrensburger Tunneltal, sowie Höltigbaum“, heißt es in der Einladung.

Der Termin für den Infoabend ist Mittwoch, der 5.6.2019, in der Stadtbücherei Stadt Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3 um 19 Uhr. Referent ist Klaus Koch (Umweltexperte und Mitgründer des Bundesverbandes Das besser Müllkonzept e.V. )

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Kultur

St. Johannes Ahrensburg: Plattdeutscher Abend mit Cord Denker

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Foto: Cord Denker/privat/Hfr

Ahrensburg – „De Een is so schöön as de Anner“ – das ist das Motto von Cord Denker, wenn es um Hoch- oder Plattdeutsch geht. Seine Leidenschaft für die plattdeutsche Sprache gibt Denker gerne weiter.

Und zwar am Montag, 27. Mai in der St. Johanneskirche. Die zweite Folge von „Wenn wi Platt snackt, hört de Engel to“ beginnt um 19.30 Uhr.

Der Pastor im Ruhestand hat erst im mittleren Alter mit dem Plattdeutsch-Lernen begonnen. Mittlerweile schreibt Denker plattdeutsche Liedtexte zu bekannten Liedern und publiziert Bücher. Sein neuestes Buch trägt den Titel „Ünner wieden Heven – Plattdüütsch Leedertexten för Gott un Minschen, för Kark un Welt“.

St Johanneskirche Ahrensburg Archivfoto: SL

Mit seinen Geschichten möchte der Bartgeheider zum Nachdenken anregen. Und natürlich zum Mitsingen begeistern. Begleitet wird Denker erneut von Hartmut Witfeld am Akkordeon.

Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Ahrensburg

Tobias von Pein bedankt sich bei Kita-Fachkräften

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Tobias von Pein (links) bedankte sich bei Kita-MitarbeiterInnen

Ahrensburg – Am Tag der Kinderbetreuung fanden im ganzen Land kleinere und größere Aktionen statt, um sich bei den Kita-Fachkräften und Tageseltern für ihre Arbeit zu bedanken. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein folgte dem Aufruf der Deutschen Kinder und Jugendstiftung und besuchte die Integrations-Kita „Regenbogenhaus“ in Ahrensburg.

„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesväter und Tagesmütter machen täglich einen wichtigen Job in unserer Gesellschaft – dafür kann man einfach nur danke sagen! Ohne sie wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwerer zu schaffen und sie übernehmen einen wichtigen Part in der Entwicklung unserer Kinder. Insbesondere dann, wenn sie sich um Kinder kümmern, die spezielle Bedürfnisse haben.

Die Lebenshilfe Stormarn setzt sich seit fast 50 Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderung und deren Familien in Stormarn ein. Ihr Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu unterstützen.

So unterstrich Ursula Johann von der Lebenshilfe, dass in der aktuell von der Landesregierung eingebrachten Kita-Reform das Thema keine große Rolle spielt. „Wir werden als SPD an dieser Stelle nochmal nachhaken. Die besondere Lage von Kindern mit Beeinträchtigungen erfordert auch mehr Einsatz auf gesetzlicher Ebene und eine bessere Ausstattung mit Personal.“ So von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn ist Trägerin von neun Kitas in verschiedenen Orten in Stormarn. Drei davon haben ihren Sitz in Ahrensburg. So auch die Kita, die von Pein besuchte: „Es ist wirklich bemerkenswert, was die Erzieher und Erzieherinnen hier vor Ort leisten. Wir als Politiker und Politikerinnen haben an dieser Stelle die Aufgabe, den Fachkräften unter die Arme zu greifen, indem wir gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit schaffen.

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