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Bad Oldesloe

Sparkasse Holstein zieht positive Jahresbilanz

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Joachim Wallmeroth (l.), Michael Ringelhann und Martin Lüdiger Foto: Fischer

Bad Oldesloe – 1011 Mitarbeiter in insgesamt 37 Filialen, 84 Auszubildende und ein Bilanzgewinn von 12 Millionen Euro, dazu immer zufriedenere Kunden ( laut Befragung ) und ein gemessener Imagegewinn. Dr. Martin Lüdiger hat auf seiner letzten Jahresbilanzkonferenz als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein ein positives Fazit gezogen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Wallmeroth und Vorstandsmitglied Michael Ringelhann stellte Lüdiger die aktuellen Zahlen und Fakten vor.

75 Millionen Euro lautetet das Betriebsergebnis vor Bewertung, das Jahresergebnis nach Steuern lag 2017 bei 53,8 Millionen, insgesamt ergab sich der bereits erwähnte Bilanzgewinn von 12 Jahren, was ein Niveau wie im Vorjahr bedeutet. „Wir sind nach diesem Jahr noch besser für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt“, ist sich Lüdiger sicher.

Die Kundenkredite stiegen um 3,4 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro an (3,5 Milliarden davon gingen an Unternehmen). Die Kundeneinlagen betrugen 4,5 Milliarden Euro (ein Plus von 9,1 % im Vergleich zum Vorjahr).

„Die Nähe zu den Kunden ist ein Herzstück unserer Geschäftsphilosophie. Das Thema persönliche Beratung ist und bleibt trotz Online-Angeboten sehr wichtig. Es ist schön, dass die Kunden uns vertrauen, allerdings ist es auch kein Geheimnis, dass wir in der Niedrigzinsphase kein Geld mehr mit dem Einlagengeschäft verdienen können.“

Zum Glück sei die Sparkasse aber sehr breit aufgestellt. Denn auch im Bereich Firmen und Immobilien gebe es hochqualifizierte Spezialisten in den eigenen Reihen, das gilt auch für Depots und Anlagen.

„Vor allem Unternehmen in der Region haben zum Teil sehr herausfordernde und individuelle Ansprüche hinsichtlich ihrer Finanzangelegenheiten. Wir sind mit rund 50 Beratern in acht FirmenkundenCentern für sie vor Ort“, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Von A wie Auslandsgeschäften bis Z wie Zins- und Währungsmanagement reiche mittlerweile die Expertise in den eigenen Reihen. 2016 führte die Sparkasse aber auch für Privatkunden eine eigene Vermögensverwaltung ein. „Auch dieser Bereich hat sich 2017 sehr positiv entwickelt“, erklärt Lüdiger.

Erfreut zeigte sich der Vorstand auch über die positiven Entwicklungen bei Imagebefragungen, die deutlich positivere Antworten auch bei Nicht-Kunden ergeben haben soll. Außerdem erreichte die Sparkasse Holstein bei einem Bankentest in Hamburg, die ersten Platz in Sachen Service und Beratung. Sechs Filialen betreibt die Sparkasse Holstein übrigens in der nahen Hansestadt.

Aufgefrischt wird das Image auch durch neue Erscheinungsbilder. Man möchte „Meer und Leichtigkeit“ repräsentieren und auch mehr und mehr im Erscheinungsbild der Filialen verankern. In Bargteheide wird das ab Sommer 2018 nach dem Ende eines großen Umbaus bereits in voller Schönheit zu sehen sein. Dann gibt es dort nicht mehr „Beratungszimmer“ sondern den Raum „Hafenkante“, „Strandgut“ oder auch „Leuchtfeuer“.

Lüdiger selbst hätte zwar die neuen Entwicklungen einerseits noch gerne begleitet, andererseits, sieht er den Punkt seines Abschieds am 30. Juni weiterhin als sehr geschickt gewählt an. „Irgendwann muss man sich auf einen Zeitpunkt festlegen , an dem man aufhören möchte“, so Lüdiger.

Bad Oldesloe

Angst vor Amokläufen: TMS-Eltern fordern Alarmsystem

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Polizeieinsatz an der TMS in Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Zum Schutz vor möglichen Amokläufen soll das Oldesloer Schulzentrum ein Alarmsystem bekommen.

Auslöser für die Planungen ist ein Amokalarm an der Theodor-Mommsen-Schule (TMS), der vor einigen Monaten einen Polizeieinsatz auslöste. Immer wieder kommt es auch an Stormarner Schulen zu Drohungen, die sich bisher aber immer als gegenstandslos herausstellten.

Dennoch vergrößert sich unter Eltern scheinbar die Sorge, dass es irgendwann doch zu einem Ernstfall kommen könnte. „Die Eltern wünschen ein Alarmsystem“, sagte Bürgeramtsleiter Thomas Sobczak im städtischen Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Das habe ein Treffen mit dem Schulelternbeirat der TMS ergeben.

„Wir werden mit dem Thema nach der Sommerpause in die Politik gehen“

Am 4. Juli wird eine Firma der Stadtverwaltung zwei Alarmsysteme vorstellen. Umfang und Kosten sind noch nicht bekannt. „Wir werden mit dem Thema nach der Sommerpause in die Politik gehen“ , sagte Sobczak. Der Sicherheitswunsch der Eltern wird auch bauliche Maßnahmen nach sich ziehen. In den Sommerferien sollen zunächst feste Türknäufe nachgerüstet werden, damit ein Amokläufer im Ernstfall nicht mehr ohne weiteres in die Klassenräume gelangen kann. Nach dem Schulzentrum mit Ida-Ehre-, Theodor-Mommesen- und Theodor-Storm-Schule könnten auch an anderen Schulen Vorkehrungen getroffen werden.

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Bad Oldesloe

Erle-Abenteuerspielplatz: Stadt soll sich mit Verein einigen

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Viel Besucher beim Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Der Oldesloer Abenteuerspielplatz Erle bekommt zunächst keine höhere Förderung. Stattdessen soll es einen Kompromiss geben. Das hat der städtische Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss beschlossen. Der Erle-Verein, der das naturnahe Betreuungsprojekt vor drei Jahren gründete, hatte eine Erhöhung der städtischen Förderung von 36.000 auf 88.000 Euro für hauptamtliche Betreuer beantragt.

Im nächsten Jahr läuft die Anschubfinanzierung durch den Projektförderer Holsteins Herz wie berichtet aus. Dadurch ist die Grundfinanzierung des Abenteuerspielplatz in Gefahr.

„Wir müssen einen Mittelweg finden“

„Wir wollen auf keinen Fall, dass das Engagement und die bereits investierten 100.000 Euro verloren gehen aber wir müssen einen Mittelweg finden“, sagte Hajo Krage (SPD).

Sollte die Stadt die Zuschüsse für den Erle-Verein aber mehr als verdoppeln, könnten sich andere Vereine benachteiligt fühlen. Auf SPD-Antrag einigte sich der Ausschuss darauf, dass Verein und Stadt gemeinsam eine Lösung suchen sollen, „die deutlich günstiger ist, als die beantragte Summe.“ Das Ergebnis wird nach den Sommerferien erneut im Ausschuss beraten.

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Bad Oldesloe

Kinderschutzbund wirbt verstärkt für ehrenamtliche Unterstützung

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Birgitt Zabel, 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die anonyme Beratung von Kindern am Kinder- und Jugendtelefon, die Begleitung von Kindern beim Umgang mit einem Elternteil oder die Betreuung der Kinder-Kleider-Kammer – für all diese Angebote des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn ist die Arbeit von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unabdingbar.

In seinem Jahresbericht 2017, der gerade veröffentlicht wurde, weist der Kinderschutzbund darauf hin, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit für Kinder und ihre Familien ist. Birgitt Zabel, erste Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreisverband Stormarn wird ganz deutlich: „Ohne die Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger könnten wir viele Angebote nicht aufrechterhalten, was zu einer Verarmung des lokalen Hilfesystems führen würde. Eltern und Kinder hätten es dann sehr viel schwerer, mit problematischen Situationen fertig zu werden als dies heute der Fall ist.“

Daher wirbt der Kinderschutzbund für eine Mitarbeit z. B. in den Kinderhäusern Blauer Elefant mit einem durchdachten Qualifizierungskonzept. Für den Einsatz als Telefonberater zum Beispiel durchlaufen Interessenten eine 70-stündige Ausbildung, um mit den zum Teil herausfordernden Situationen am Telefon gut umgehen zu können. Viele Mitarbeiter schätzen diese Ausbildung sehr, da diese auch für ihre Persönlichkeitsentwicklung wertvoll ist.

Gerade die Arbeit am Beratungstelefon spielt für den Kinderschutzbund eine ganz wichtige Rolle. Kinder und Jugendliche müssen in Notsituationen schnell einen Ansprechpartner finden, der ihnen weiterhelfen kann. Und selbst wenn es um ein Problem geht, das Eltern vielleicht nicht so gravierend finden, kann es doch für das Kind unlösbar erscheinen. Und dann ist es gut, wenn Kinder mit jemandem sprechen können, der zuhört, das Problem ernst nimmt und dann hilft, eine Lösung oder einen Weg zu finden.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, sich im Kinderschutzbund ehrenamtlich zu betätigen: neben dem Kinder- und Jugendtelefon gibt es auch das Elterntelefon, bei dem Eltern mit ihren Sorgen und Nöten anrufen können. Des Weiteren gibt es Familienpatinnen, die Familien in herausfordernden Situationen zu Hause im Alltag unterstützen. Andere Ehrenamtliche betreuen die Kinder-Kleider-Kammern und den Spielzeugmarkt, auf denen Sachen gegen eine kleine Spende abgegeben werden.

Wer sich für ein Ehrenamt im Kinderschutzbund interessiert, kann sich auch auf Youtube Ehrenamtswerbefilme des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Schleswig-Holstein ansehen. Einer davon ist im Blauen Elefanten Ahrensburg gedreht worden. Weitere Videos zum Thema Ehrenamt unter youtube: Stichwort Kinderschutzbund Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen für interessierte Bürgerinnen und Bürger die sich im Kinderschutzbund engagieren wollen, gibt es direkt in den Kinderhäusern Blauer Elefant in Ahrensburg (04102-455 809), Bad Oldesloe (04531-78 14) und Bargteheide (04532-51 70).

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