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Ratgeber

Komasaufen: Immer mehr Jugendliche trinken sich ins Krankenhaus

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shutterstock.com (Symbolbild)

Ahrensburg – Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 31. März. Die DAK will mit der Aktion auf einen beunruhigenden Trend aufmerksam machen. Erstmals seit Jahren steigen die Zahlen von jugendlichen Alkoholpatienten wieder an.

Bis zum 31. März können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK-Gesundheit in Ahrensburg abgeben. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits mehr als 4.000 junge Künstler angemeldet.

“Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar”

„Ich freue mich, wenn auch Schüler aus Ahrensburg bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt André Bargmann von der DAK-Gesundheit in Ahrensburg. Es sei beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen gearbeitet wird. „Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringt im Kampf gegen das Komasaufen mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger“, so Bargmann.

2016 kamen laut Bundesstatistik 22.133 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen erstmals seit 2012 wieder gestiegen.

Auch in der Region Stormarn gab es 37 Betroffene. „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen“, unterstreicht Bargmann.

Schüler bekennen Farbe

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 87.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Region Stormarn. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut. Schüler und Lehrer kommen durch den Wettbewerb bei dem schwierigen Thema Alkohol neu ins Gespräch.

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Bad Oldesloe

Business-Knigge für die Arbeitswelt: Benehmt euch!

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Auszubildende und Schulabsolventen
Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Bad Oldesloe – Am Donnerstag kommender Woche (26. Juli) startet um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe ein „Business-Knigge für die Arbeitswelt“, für den noch Plätze frei sind.

Wer wissen möchte, wie man im Berufsalltag einen guten und stilsicheren Auftritt hinbekommt, kann sich im BiZ per Telefon unter 04531/167214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de anmelden.

Personal Coach Iris Hoffmeyer vermittelt in rund zwei Stunden die wichtigsten Benimmregeln, Kommunikation am Telefon oder wichtige Tischsitten. Aber auch Neuheiten zur Smartphone-Nutzung sind ein Thema. Hier bestehen bei vielen Unsicherheiten, weiß Hoffmeyer. Sie möchte die Teilnehmer soweit vorbereiten, dass sie sich souverän im Berufsalltag bewegen und lauernde Fettnäpfchen meiden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Wirtschaft

Unterstützung für angehende Existenzgründer

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Start Up                                                                                                                                                          Symbolfoto: Rawpixel.com/shutterstock

Glinde – Am 17. Juli informiert die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein über das nötige Wissen für eine erfolgreiche und nachhaltige Existenzgründung in Glinde. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in der Humboldtstraße 25 a.

 
Der Termin bietet die Chance, in eine umfassende Vorbereitung auf eine Existenzgründung einzusteigen. Angehende Gründer haben in einem persönlichen Gespräch im Anschluss an den Infotermin die Möglichkeit, ihre eigene Gründungsidee zu erläutern und erste Fragen direkt zu klären. Die Beratung ist Teil des Projekts KompEx, das aus dem Landesprogramm Arbeit sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Eine Teilnahme für Arbeitslose ist daher kostenfrei.
 
Weitere Informationen und Anmeldung bei Jens Peter Schmidt von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (0 40) 3 48 59 99 – 24 sowie per E-Mail an jenspeter.schmidt@wak-sh.de.

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Ratgeber

Thema Gesundheit: Milch oder Buttermilch, was ist besser?

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Quelle: Pixabay

Die herkömmliche Kuhmilch in all ihren Varianten ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema, denn lange Zeit galt sie als eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Doch in der Vergangenheit sind bereits des Öfteren Meldungen und Studien dazu aufgetaucht, dass die Milch auch Risiken bergen kann und bei weitem nicht so gesund ist wie bislang angenommen. Welche Alternativen gibt es und sollte man in Zukunft wirklich komplett auf Milch verzichten?

Gut für die Knochen: Milch enthält viel Kalzium

Die Milch ist dafür bekannt, wichtige Nährstoffe wie Eiweiß und Kalzium mit sich zu bringen, weshalb viele Menschen es sich zur Gewohnheit gemacht haben, mindestens ein Glas Milch pro Tag zu verzehren. Solange man nicht unter einer Laktoseunverträglichkeit oder gar -intoleranz leidet, gibt es glücklicherweise auch keinen nennenswerten Grund dafür, davon Abstand nehmen zu müssen. Denn die in den letzten Jahren immer wieder auftauchende Kritik und Zweifel an dem Gesundheitspotential der Milch wurden widerlegt.

Nach wie vor trägt das in der Milch enthaltene Kalzium dazu bei, die Knochen zu stärken und der Osteoporose vorzubeugen. Allerdings wird für eine verbesserte Aufnahmefähigkeit des Spurenelements Kalzium zusätzlich Vitamin D benötigt, was man unter anderem im Sommer durch eine regelmäßige Sonneneinstrahlung bekommt.

Buttermilch hat geringeren Fettanteil

Überlegenswert wäre es jedoch, sich ab und zu an die Buttermilch zu halten, denn diese kann im Vergleich zur Milch mit etwas mehr Pluspunkten aufwarten. Ganz entgegen dem, was die Bezeichnung vermuten lässt, enthält Buttermilch mit 1% Fettanteil weniger Fett als die normale Milch.

Der irreführende Name leitet sich daraus ab, dass die Buttermilch bei der Herstellung von Butter entsteht. Bei diesem Prozess werden der entrahmten Milch Milchsäurebakterien zugefügt, die dem Endprodukt einen sauren Geschmack verleihen. Dadurch scheuen sich viele Menschen davor, ein Glas Buttermilch pur zu trinken, dabei gibt es viele Rezeptideen, die mit Buttermilch verfeinert werden können.

Allein schon durch die Zugabe von püriertem frischem Obst kann man eine Fruchtbuttermilch zaubern, die keine unangenehme Säure mehr aufweist. Tatsächlich lohnt sich die Verwendung der Buttermilch als Ersatz zur herkömmlichen Milch in der Küche, und das nicht nur aufgrund des geringeren Fettgehalts.

Buttermilch als Nahrungsergänzung im Sport

Hinter der Buttermilch hält sich ein kleines Wundermittel versteckt, das sich auf unterschiedliche Bereiche des Körpers positiv auswirken kann. Die in der Buttermilch enthalten Milchsäurebakterien harmonieren perfekt mit unserer Darmflora, was unter anderem eine bessere Verdauung begünstigt.

Zudem liefert die Buttermilch einige wichtige Nährstoffe, mit denen der Tagesbedarf teilweise abgedeckt werden kann.

Dazu zählen wertvolle Proteine, die beim Muskelaufbau und der gleichzeitigen Fettverbrennung helfen, so dass sich die Buttermilch als Nahrungsergänzung für Sportler eignet. Und nicht zuletzt wirken sich die verschiedenen B-Vitamine, die in der Buttermilch vorkommen, als unterstützende Schönmacher aus. Der Vitalstoff B12 ist an der Zellneubildung beteiligt, was das Erscheinungsbild der Haut dahingehend beeinflusst, dass sie frischer und straffer wirkt. Das als Biotin bekannte Vitamin B7 spendet den Haaren und Fingernägeln Kraft und die Haut wird vor dem Austrocknen bewahrt.

Im Vergleich zur normalen Milch schneidet die Buttermilch demnach besser ab und sollte daher bei Gelegenheit als Milchersatz Verwendung finden. Wer jedoch keine Lust hat, mit der Buttermilch zu experimentieren, kann sich auch über einen Lieferdienst Gerichte bringen lassen, die das gesunde Milchprodukt beinhalten.

Quelle: Pixabay

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