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Herzogtum-Lauenburg

Zu langsam: Mercedes-Fahrer rennt Alkoholtest davon

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Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Geesthacht – Als die Polizisten den Alkoholtester auspacken, sprintete er los: Ein Autofahrer wollte sich in Geesthacht zu Fuß einer Kontrolle entziehen. Doch die Beamten waren schneller.

Am Dienstagmorgen meldete ein Zeuge dem Polizeirevier Geesthacht gegen 1 Uhr einen Mercedes-Benz mit einem Frontschaden und lautem Motorgeräusch.

Die Polizeibeamten machten sich sofort auf die Suche nach dem PKW. Auf der B5 in Richtung Geesthacht, Höhe Grüner Jäger, wurden sie schließlich fündig.

Sie stoppten den Mercedes-Benz und führte eine Verkehrskontrolle bei dem 38-jährigen Geesthachter durch. Im Gespräch nahmen die Polizisten Atemalkoholgeruch war und der Geesthachter war mit einem Atemalkoholtest einverstanden. Doch dann ergriff er plötzlich die Flucht und sprintete davon. Die Polizisten nahmen sofort zu Fuß die Verfolgung auf und konnten den Mann wenig später festnehmen. Er wurde zur Dienststelle gebracht, dort wurde eine Blutprobe entnommen.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 38-jährige in der Ortschaft Schnakenbek vermutlich ein Verkehrszeichen überfahren hatte und geflüchtet ist. Weiterhin wurden im Fahrzeug ein Einhandmesser sowie ein Elektroimpulsgerät ohne Prüfzeichen gefunden. Außerdem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die genauen Hintergründe der einzelnen Straftaten müssen nun ermittelt werden. Gegen den Mann wurden diverse Strafverfahren eingeleitet.

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Bad Oldesloe

Maskottchen der Vereinigten Stadtwerke heißt jetzt “Eddi”

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von links: Christina Boeck, Amber, Olli und Maja Heinemann, Marius Lembicz
Foto: VSG/hfr

Bad Oldesloe/Ratzeburg/Mölln – Das neue Maskottchen der Vereinigten Stadtwerke, der VS-Energiebär, hat nun nach einem Wettbewerb auch einen richtigen Namen: „Eddi“

Kunden der Vereinigen Stadtwerke waren aufgefoderte worden, im Rahmen eines Wettbewerbes Namensvorschläge für das neue Maskottchen einzureichen.

Die Jury entschied sich nach Sichtung von über 70 Einsendungen, mit teilweise gleich mehreren Namensvorschlägen, durch Abstimmung für den Namen „Eddi“. Gleichzeitig ermittelte sie die Gewinner der ausgelobten Preise.

Die offizielle Namensvergabe fand vor der Möllner Welle, im Beisein der glücklichen Hauptgewinner statt. Nach der persönlichen Begrüßung durch den VS Energiebären überreichte Marius Lembicz, Geschäftsführer, an die Gewinner Familien-Gutscheine für den Hansa-Park.

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Der Kreis

Sankt Ansversus: Eine neue Pfarrei auch für Stormarner Katholiken

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Pfarrer Christoph Scieszka
Foto: Erzbistum Hamburg/hfr

Stormarn/Ratzeburg – Drei Jahre lang bereiteten sich vor jetzt, sind sie am Ziel. Die Ehren- und Hauptamtliche aus sechs Kirchengemeinden und drei Orten Kirchlichen Lebens sind am Ziel eines langen Prozesses: der Gründung der Pfarrei Sankt Ansverus.

Zu der neuen großen Pfarrei Sankt Ansverus werden gehören: Maria-Hilfe der Christen, Ahrensburg mit Heilig-Geist, Großhansdorf, St. Answer, Ratzeburg, Heilig-Kreuz, Mölln, St. Vicelin, Bad Oldesloe mit St. Marien, Reinfeld, St. Michael, Bargteheide, St. Marien, Trittau und die Orte kirchlichen Lebens: Kloster Nütschau, Don Bosco-Haus, Mölln sowie das Kinder- und Jugendhaus St. Josef, Bad Oldesloe.

Insgesamt leben 14.921 Katholiken in dem Gebiet.

Am Sonntag, den 10. Juni wird Erzbischof Dr. Stefan Heße in einer Heiligen Messe um 11 Uhr die alten Kirchenbücher in Empfang nehmen und schließen und ein neues Kirchenbuch öffnen. Pfarrer dieser neuen Pfarrei Sankt Ansverus wird Christoph Scieszka. Er wird in dem Festgottesdienst feierlich in sein neues Amt eingeführt.

Gemeinsam erarbeiteten Ehrenamtliche aus allen sechs Gemeinden mit den Hauptamtlichen und Mitarbeiterinnen der Orte kirchlichen Lebens unter Begleitung durch das Erzbistum Hamburg ein Pastoralkonzept als Grundlage für die weitere Arbeit in dieser neuen, großen Pfarrei.

Jede der sechs Gemeinden stellte ein Gemeindeteam aus drei bis fünf ehrenamtlich tätigen Gemeindemitgliedern auf, die zukünftig sämtliche pastorale Aktivitäten in ihrer Kirchengemeinde koordinieren, mitverantworten und ansprechbar sind für alle Gruppen und Initiativen ihrer Kirchengemeinde und in ihrem Sozialraum.

„Der Abschluss und Neubeginn soll mit vielen Menschen gemeinsam gefeiert werden. Die Ansverus-Wiese in Einhaus bei Ratzeburg bietet ausreichend Platz zum Feiern, gemeinsamen Essen und Begegnung“, erklärt Marco Chwalek, stellvertretender Pressesprecher des Erzbistums Hamburg.

Bereits ab 9 Uhr besteht am 10. Juni die Möglichkeit zum Kennenlernen und Begegnung.

Um 11 Uhr wird Erzbischof Dr. Stefan Heße in einem Festgottesdienst die alten Kirchenbücher in Empfang nehmen, ein neues eröffnen und Pfarrer Christoph Scieszka in sein neues Amt einführen.

„Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde ein Festprogramm zusammengestellt, in dem auch gemeinsam gesungen und getanzt werden kann. Für Kinder gibt es verschiedenste Spielangebote, Ballspiele, Geschicklichkeitsspiele, Seifenblasen und vieles mehr“, so Chwalek.

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Der Kreis

Zwei Wölfe in Steinhorst gesichtet

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Wolf. Foto: Gary Kramer/Wikimedia Commons

Steinhorst – Ein Mitarbeiter eines landwirtschaftliches Betriebes hat in Steinhorst (Kreis Herzogtum-Lauenburg) in der Nähe zur Stormarner Kreisgrenze zwei Wölfe gefilmt.

Die Sichtung liegt bereits eine Woche zurück und wurde jetzt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bestätigt.

Vor zwei Monaten gab es in Travenbrück bei Bad Oldesloe einen mutmaßlichen Angriff, bei dem ein Kalb gerissen wurde. Spätere Tests erbrachten jedoch keinen Nachweis. Einige Tage zuvor sorgte die Sichtung eines Wolfs in Lütjensee für Aufsehen.

Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden analysiert mögliche Wolfssichtung für das Land Schleswig-Holstein: „Gegenwärtig wandern die von ihren Ursprungsrudeln sich lösenden jungen Wölfe, um für sich geeignete Lebensräume und Partner zu finden.“ Ob es sich bei den beiden jetzt gesichteten Wölfen um ein Paar handelt, das im Begriff ist, ein eigenes Rudel aufzubauen, ist unklar. Das Geschlecht der Tiere konnte nicht bestimmt werden.

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