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Herzogtum-Lauenburg

Zu langsam: Mercedes-Fahrer rennt Alkoholtest davon

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Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Geesthacht – Als die Polizisten den Alkoholtester auspacken, sprintete er los: Ein Autofahrer wollte sich in Geesthacht zu Fuß einer Kontrolle entziehen. Doch die Beamten waren schneller.

Am Dienstagmorgen meldete ein Zeuge dem Polizeirevier Geesthacht gegen 1 Uhr einen Mercedes-Benz mit einem Frontschaden und lautem Motorgeräusch.

Die Polizeibeamten machten sich sofort auf die Suche nach dem PKW. Auf der B5 in Richtung Geesthacht, Höhe Grüner Jäger, wurden sie schließlich fündig.

Sie stoppten den Mercedes-Benz und führte eine Verkehrskontrolle bei dem 38-jährigen Geesthachter durch. Im Gespräch nahmen die Polizisten Atemalkoholgeruch war und der Geesthachter war mit einem Atemalkoholtest einverstanden. Doch dann ergriff er plötzlich die Flucht und sprintete davon. Die Polizisten nahmen sofort zu Fuß die Verfolgung auf und konnten den Mann wenig später festnehmen. Er wurde zur Dienststelle gebracht, dort wurde eine Blutprobe entnommen.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 38-jährige in der Ortschaft Schnakenbek vermutlich ein Verkehrszeichen überfahren hatte und geflüchtet ist. Weiterhin wurden im Fahrzeug ein Einhandmesser sowie ein Elektroimpulsgerät ohne Prüfzeichen gefunden. Außerdem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die genauen Hintergründe der einzelnen Straftaten müssen nun ermittelt werden. Gegen den Mann wurden diverse Strafverfahren eingeleitet.

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Herzogtum-Lauenburg

Schmuck gestohlen: Bande beklaut Senioren in Aumühle

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Aumühle – Vier Männer haben in Aumühle ein Ehepaar (88, 83) bestohlen. Sie wendeten dabei einen Trick an.

Als die vier Männer am 4. Dezember zwischen 16 und 16.30 Uhr anboten, das Laub vor dem Haus des Ehepaars gegen Bezahlung aufzufegen, ahnten die späteren Opfer noch nichts böses.

Das Ehepaar stimmte zu, man einigte sich auf einen kleinen Obolus für die Arbeiten und die Männer fingen an, das Laub zusammenzufegen. Kurze Zeit später baten alle vier Männer einzeln darum im Haus der Geschädigten auf Toilette gehen zu dürfen. Zeitweise waren alle vier Männer zeitgleich im Haus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Ehepaar offensichtlich bewusst von ein oder zwei Männern abgelenkt, während die anderen das Haus nach Wertgegenständen durchsuchten. Mit dem Vorwand, das Auto holen zu wollen, verließen die Männer dann abrupt das Haus und kehrten auch nicht wieder zurück. Am Abend stellten die Geschädigten dann fest, dass eine Schmuckschatulle aus ihrem Schlafzimmer entwendet worden war. In der Schatulle befanden sich einige Schmuckstücke. Der Wert des Stehlgutes steht noch nicht fest.

Die Männer werden wie folgt beschrieben:

Person 1: Etwa 22 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, kräftige Statur, dickere rötliche Wangen, schwarze Haare, bekleidet mit schwarzem Sweat-Shirt und einem Cap

Person 2: Etwa 22 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, dicke schwarze Haare bis zu den Schultern, bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem Cap

Person 3: Etwa 28 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, trug ein Cap

Person 4: Etwa 20 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß, jungenhaftes Gesicht, trug einen grauen Pullover

Nach Wahrnehmung der Geschädigten hatten die Personen 1-3 harte Gesichtszüge und wirkten “uniformiert” (trugen die gleiche Jacke und ein Cap)

Die Männer waren mit einen orangefarbenen Transporter (ähnlich einem Kommunalfahrzeug) unterwegs. Das Fahrzeug war eine Zeit lang in der Straße Auf der Koppel, vor der Hausnummer 47, am Fahrbahnrand abgestellt.

Zeugen gesucht: Wer kann näher Angaben (Kennzeichen, Fahrzeugtyp) zu dem orangefarbenen Transporter oder den vier Männern machen?

Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Aumühle unter der Tel.- Nr. 04104 / 969388 oder der Polizei Reinbek unter der Tel.-Nr. 040 / 727707-0.

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Polizei und Feuerwehr

Ratzeburger See: Geborgene Leiche identifiziert

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ratzeburg – Traurige Gewissheit am Ratzeburger See. Am 17.11. wurde an der Badestelle in Utecht, am Ratzeburger See, eine Leiche gefunden. Sie wurde anschließend in die Rechsmedizin transportiert. 

Das Untersuchungsergebnis liegt nun vor. Bei dem Leichnam handelt es sich um den, seit dem 03.10.2018 vermissten, 75-jährigen Segler. 

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Herzogtum-Lauenburg

Geesthacht erhält einmaliges Zentrum zur Wiederansiedlung des Störs

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Europäischer Stör. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Geesthacht – Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei erhält 6,9 Millionen Euro vom Bund für den Aufbau eines Zentrums für die wissenschaftliche Begleitung der Wiedereinbürgerung des Störs in Geesthacht.

Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf meine Initiative hin heute in seiner Bereinigungssitzung mit dem Bundeshaushalt 2019 beschlossen.

Damit wird ein wichtiger und letzter Schritt zur Wiederansiedlung des europäischen Störs in Deutschland und Mitteleuropa gemacht. In Deutschland gilt der Stör seit 40 Jahren als ausgestorben.

“Die Anlage für die Elterntierhaltung und Aufzuchtstation soll ihren Platz auf der Elbinsel Geesthacht finden, direkt neben Europas größter Fischaufstiegsanlage. Ein idealer Standort, um die rückkehrenden Störe sicher zu fangen und auf kurzem Weg in das geplante Störzentrum zu verbringen”, sagt der Bundestagsabegeordnete Norbert Brackmann (CDU).

Dort sollen die Störe zur Erweiterung des Elterntierbestandes Ablaichen und anschließend wieder in die Elbe ausgesetzt werden. In der Anlage auf der Elbinsel soll zukünftig die zentrale Elterntierhaltung und Aufzucht als Teil einer Außenstelle des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin angesiedelt werden, wo die Tiere bisher ihren Platz hatten. Und wo die Arbeiten zur Wiederansiedlung des europäischen Störs vor 22 Jahren begannen. Die Kapazitäten dort sind mit derzeit 430 Tieren zwischen 22 und 4 Jahren überlastet und ein weiterer Ausbau vor Ort ist nicht möglich

Das Leibniz-Institut hat in den letzten Jahren durch seine Elterntierhaltung und sein Aufzuchtprogramm mehr als 20.000 Störe in der Elbe aussetzen können. Mit dem Störzentrum in Geesthacht sollen es künftig bis zu 200.000 Störe pro Jahr werden, die in die Elbe und damit in die Nordsee entlassen werden. Hier soll auch die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens lokalisiert werden, mit der der Erfolg der Maßnahmen gesichert werden soll.

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