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Aus den Gemeinden

Gigabitnetzausbau in Großensee: Stadtwerke verlängern Vertragsabschlussphase

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Symbolfoto: Stormarnlive.de

Großensee – Mit 26 Prozent Anschlussquote endete jetzt die Frist für die Vertragsabschlussphase in Großensee. 200 Kunden haben sich bisher für den Anschluss an das Gigabitnetz mit Glasfaser bis ins Haus (FTTH) entschieden. Das reicht nicht ganz, denn die Vereinigte Stadtwerke Media GmbH (VS Media) braucht mindestens 35 Prozent zum Baustart. Dazu fehlen noch gut 70 Vertragsabschlüsse.

“Deshalb verlängern wir nach der ersten Frist die Vertragsabschlussphase”, sagt Elisabeth Bartels von der VS Media. “Allerdings ohne weitere Fristsetzung. Der geplante Bau verschiebt sich so mindestens um die Zeitspanne, die bis zum Erreichen der Mindestanschlussquote erforderlich ist.”

Weitere Beratungstermine geplant

Nach Absprache mit dem Bürgermeister finden noch weitere Beratungstermine vor Ort statt. Jeweils dienstags (20.03., 27.03., 10.04., 17.04., 24.04.) von 16-18 Uhr beraten Mitarbeiter der VS Media zum Glasfaserausbau, zu Angebot und Preisen, zu Hausanschlüssen und Anbieterwechsel im Dörpshus.

Der Anschluss an das Gigabitnetz der VS Media, mit Glasfaser bis in das Haus, ist für Kunden kostenlos, sofern ein Auftrag für mindestens einen der Dienste Telefon, Fernsehen oder Internet gebucht wird. Standardleistung für das Internet ist 200 Mbit/s (symmetrisch).

Für Gewerbekunden gibt es attraktive Basisprodukte und individuell angepasste Angebote.

Weitere Infos zum Ausbau in Großensee, zu den Geschwindigkeiten und Preisen sind unter www.vereinigte-stadtwerke.de/media (Großensee) zu finden. Hier können Interessierte auch online einen Vertrag abschließen.

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Kita und Schule

Airport Hamburg spendiert der DRK-Kita Elmenhorst einen neuen Baum

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Ganz schön groß: Diese fünf Jahre alte Weißbuche wurde vom Hamburg Airport gespendet. Foto: Sabine Lotz/hfr

Elmenhorst – „Die Raupen haben unseren Kletterbaum gefressen!“ Die Kinder der Kindertagesstätte Elmenhorst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) waren ganz traurig. Denn die schöne alte Weide wurde vom roten Weidenbohrer und seinen Kollegen verputzt und musste gefällt werden.

Die kahle Stelle im Garten legte trauriges Zeugnis von dem Raupen-Mahl ab. Doch der Hamburg Airport kam zu Hilfe: Die Abteilung Nachbarschaftskommunikation des Flughafens spendierte einen neuen Baum: Eine fünf Jahre alte Weißbuche, die von den Kindern auf den Namen „Else“ getauft wurde. Gunnar Sadewater von der Abteilung Nachbarschaftskommunikation des Hamburg Airport ließ es sich nicht nehmen, die Kita und Else zu besuchen.

Doch der Baum war nur eines von mehreren Highlights dieses Tages. Denn es stand noch die Verabschiedung der 28 Schlaufüchse auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Lied schritten die Jungen und Mädchen durch einen Rosenbogen und verließen so symbolisch die Kita. Denn nach den Ferien werden die Kleinen Schulkinder sein. Dabei floss bei den Eltern das eine oder andere Tränchen.

Doch die waren schnell getrocknet, denn es gab noch eine Überraschung für jedes Kind: Eine brandneue Ausgabe der einmal jährlich erscheinenden „Zwergenpost“. Viel Mühe, Arbeit und ganz viel Liebe steckt Katrin Nietschke, Mutter eines Kita-Kindes und Mitglied im Kita-Beirat der Gemeinde, in die Herstellung. Bis zum Vorjahr noch in Schwarz-Weiß, kommt das neue Exemplar, das auch eine Erinnerung für die Kinder an die Kita-Zeit sein soll, erstmals in einem neuen Layout: bunt, sehr hochwertig gestaltet und professionell gedruckt. Darin finden sich Berichte über alle Kita-Gruppen, Informationen und Rätsel. Finanziert hat Katrin Nietschke das Heft über Anzeigen und Sponsoren.

Zum Abschluss des Kita-Jahres wurde dann bei strahlendem Sonnenschein das alljährliche Sommerfest gefeiert. Und das war dieses Mal etwas ganz Besonderes, denn die Eltern der Schlaufüchse hatten die gesamte Organisation des Festes übernommen. So konnten die Erzieherinnen einmal ganz in Ruhe mit den Kindern zusammen feiern. Es gab eine Hüpfburg, Zuckerwatte und Popcorn, Kinderschminken, Hot Dogs, einen Kaffee- und Kuchen-Verkauf und als Höhepunkt einen Zauberer, der die großen und kleinen Festgäste mit seinen Tricks begeisterte.

Ein wunderschöner Tag mit vielen Höhepunkten, den nicht nur die Schlaufüchse und ihre Eltern bestimmt in guter Erinnerung behalten werden!

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Polizei und Feuerwehr

Delingsdorf: Motorradfahrer nach Unfall schwer verletzt

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Die Hamburger Straße (L82) wurde voll gesperrt
Foto: SL

Delingsdorf – Bei einem schweren Unfall auf der Hamburger Straße (L82) zwischen Bargteheide und Delingsdorf ist am Mittwochvormittag, 18. Juli, ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt. 

Aus noch unbekannten Gründen kam um 10.35 Uhr ein Transporter mit mehreren Insassen hinter dem Ortsausgang Delingsdorf auf die Gegenfahrbahn.  Die 40-jährige Fahrerin des Ford Transits befuhr die L 82 in Richtung Bargteheide. Mit im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Personen (80 Jahre/m und 92 Jahre/w).

Die 40-Jährige kam bei der Fahrt nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Renault Scenic. Fahrer des Renaults war ein 67-jähriger Mann aus Bargteheide

Im weiteren Verlauf stieß der Transit frontal gegen ein hinter dem Renault fahrendes Motorrad und berührte danach noch einen dahinter fahrenden Mercedes. 

Nach den Kollisionen wurde der Transit zurück auf den rechten Fahrstreifen geschleudert, kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stehen.

Die Fahrerin sowie die beiden Mitfahrer sind dabei leicht verletzt worden. Die Freiwillige Feuerwehr Bargteheide befreite sie aus dem Fahrzeug. Der Renault sowie der Mercedes konnten am rechten Fahrbahnrand anhalten. Der Fahrer des Renaults wurde leicht verletzt. Die Insassen des Mercedes – beide aus Bargteheide –  blieben unverletzt.

Der gestürzte, schwer verletzte Motorradfahrer  – ein 60-jähriger Hamburger –  musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand liegen keine weiteren Informationen vor. Ein Ersthelfer hatte ihn direkt nach dem Unfall versorgt. 

Hinter dem Transit fuhr noch eine 59-jährige Bargteheiderin mit einem VW UP, ebenfalls ins Richtung Bargteheide. Der VW ist durch Trümmerteile beschädigt worden, die Fahrerin blieb unverletzt.

Die Leitstelle hatte zahlreiche Rettungskräfte an die Unfallstelle geschickt. Die Hamburger Straße musste für längere Zeit zwischen Bargteheide und Delingsdorf in beide Richtungen voll gesperrt werden.

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Politik und Gesellschaft

Rehhorster Nachwuchspolitiker auf den Spuren der Bundestagsabgeordneten

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Lukas David und Gero Storjohann im Deutschen Bundestag.
Foto: Büro Storjohann/hfr

Berlin/Rehhorst – Ein junger Rehhorster Nachwuchspolitiker schnupperte in die große Politikwelt hinein. Vier Tage lang „Bundestagsabgeordneter“ – in diese Rolle durfte der 19-jährige Lukas David aus Rehhorst im Kreis Stormarn beim Planspiel „Jugend und Parlament 2018“ vom 23. bis 26. Juni schlüpfen.

Der junge Stormarner, der im zweiten Semester Wirtschaftsingenieurswesen an der Universität Hamburg studiert, ist aufgrund seines politischen Engagements als Ortsvorsitzender der Jungen Union Bad Oldesloe vom CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann für die Teilnahme an dem Rollenspiel im Berliner Reichstagsgebäude vorgeschlagen worden.

Lukas David berichtete Gero Storjohann bei einem Treffen im Deutschen Bundestag von den realitätsnahen Sitzungstagen: Aufstehen früh morgens um sechs Uhr, Landesgruppen- und Fraktionssitzungen am Vormittag und weitere Arbeitsgruppensitzungen bis in die Abendstunden – ein Ende des Tages selten vor 23 Uhr.

Trotz dieses hohen Arbeitspensums zeigte sich Lukas David im Gespräch mit Gero Storjohann begeistert: „Ich habe exklusive Einblicke in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten erhalten. Hier im Deutschen Bundestag den parlamentarischen Alltag kennenzulernen war eine Bereicherung“.

355 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 20 Jahren aus ganz Deutschland simulierten die politischen Abläufe im Deutschen Bundestag. Dafür wurden sie in mehrere Fraktionen aufgeteilt, damit möglichst realitätsnahe Eindrücke entstehen konnten. In den Fraktionen und Landesgruppen sowie in den eigens für die Gesetzesinitiative gebildeten Arbeitsgruppen setzten sie sich mit komplexen Gesetzentwürfen auseinander.

In der anschließenden Debatte im Plenarsaal des Deutschen Bundestages versuchten die Redner aller Fraktionen ihre parlamentarischen Mitstreiter von ihren politischen Standpunkten zu überzeugen, welche sie in den Arbeitsgruppen gewonnen hatten.

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