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Kultur

„Cinema Paradiso“:Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und mehr

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Hans Peter Jansen vom Cinema Paradiso.
Foto: SL

Bargteheide – Arthaus- und Programmkinofilme haben in Stormarn eine Heimat im gemütlichen „Cinema Paradiso“ von Hans Peter Jansen im „Kleinen Theater Bargteheide“. Da wundert es einen nicht, dass die Kreiskulturabteilung immer häufiger mit dem Kino kooperiert. So auch am nächsten Wochenende.

Drei echte Astrid Lindgren-Klassiker flimmern am 9., 10. und 11. März in Bargteheide über die große Kinoleinwand. Im Rahmen der Literaturausstellung „frech, wild & wunderbar“ veranstaltet das Cinema Paradiso in Kooperation mit der Kreiskulturabteilung die Schwedischen Filmtage und bringt die Klassiker zurück ins Kino. Neben „Mio mein Mio“ und „Pippi in Taka Tuka Land“ wird der Film „Ronja Räubertochter“ zu sehen sein.

Kreiskulturreferentin Tanja Lütje freut sich besonders über die Ergänzung mit dem Schwerpunkt Astrid Lindgren: „In der laufenden Ausstellung kommt Astrid Lindgren lediglich in Buchform vor, es gibt bewusst keine Exponate oder Buchwelten zu ihren Büchern, da der Schwerpunkt der Ausstellung auf der zeitgenössischen schwedischen Kinderliteratur liegt – auch auf den Weiterentwicklungen des Lindgren-Geistes“, erklärt sie. „Dennoch prägen Lebenswerk und Geist von Astrid Lindgren die schwedische Kinderliteratur bis heute und sind in verschiedenen Facetten allgegenwärtig“.

Im Rahmen der Kooperation mit dem Kino in Bargteheide werden zu den schwedischen Filmtagen drei Lindgren-Klassiker im Kinoformat zu sehen sein:

Am Freitag, 9. März läuft um 15.30 Uhr „Mio mein Mio“ (1987), ein Fantasy-Abenteuer nach dem gleichnamigen Buch, in dem der neunjährige Waise Bosse mithilfe eines Flaschengeistes in das Land Außerhalb fliegt und als Prinz Mio seinen lange ersehnten Vater wiedertrifft. Er erlebt zahlreiche Abenteuer und rettet das Land, indem er sein Zuhause gefunden hat.

Am Samstag, 10. März um 15.30 Uhr zeigt Kinobetreiber Jansen „Pippi in Taka Tuka Land“ (1970), der mit einem Pippi-Abenteuer große und kleine Zuschauer begeistert. Während Pippi Langstrumpf in den Ferien auf ihre Nachbarskinder Annika und Tommy aufpasst, ereilt sie eine Flaschenpost ihres Vaters, der auf einer Insel von Piraten gefangen gehalten wird. Es beginnt ein abenteuerlicher Ausflug zur Insel Taka Tuka, wo Pippi den Kampf mit den Piraten aufnimmt und schließlich ihren Vater befreit, einen Schatz birgt und die Mannschaft der Hoppetosse von der Insel rettet.

Den Abschluss der Schwedischen Filmtage macht dann am Sonntag, 11. März um 15.30 Uhr das Abenteuer-Märchen „Ronja Räubertochter“ (1984). Ronja, die mitten in einem Gewittersturm als Tochter des Räuberhauptmanns Mattis geboren wird, darf mit elf Jahren endlich alleine in den Wald hinaus. Der wartet mit vielen Abenteuern auf sie: Graugnome, Dunkeltrolle, Wilddruden oder Rumpelwichte bereiten ihr die eine oder andere Überraschung. Ihr bester Freund Birk steht ihr dabei zur Seite, sehr zum Ärger ihrer verfeindeten Eltern, die sich gegen die tiefe Freundschaft der Kinder stellen. So ziehen Ronja und Birk schließlich gemeinsam in eine Höhle im Wald, bis Mattis und Borka sich überwinden ihren Konflikt zu lösen und die Kinder wieder in die Burg zurückkehren können.

Mit den Schwedischen Filmtagen in Bargteheide werden die Themen der Literaturausstellung durch den Film als Kulturmedium erlebbar. „Ich freue mich über die erneute Kooperation in Sachen Film. Die Schwedischen Filmtage sind eine sinnvolle und tolle Ergänzung zur Ausstellung und bringen drei Klassiker von Astrid Lindgren auf die Kinoleinwand. Die Filme werden sicherlich nicht nur Kinder begeistern, sondern wecken alte Erinnerungen in vielen Erwachsenen. Diese noch einmal auf Leinwand sehen zu können, ist etwas Besonderes“, sagt Kinobetreiber Hans-Peter Jansen.

Auch das Kulturzentrum im Marstall Ahrensburg trägt mit einem Filmabend, wenn auch kein Lindgren-Klassiker, zum Rahmenprogramm der Ausstellung bei: Am Dienstag, 6. März zeigt der Marstall den Film „Die Jäger“ (1996). Ein Krimi und Psychothriller, der ein klassisches Brüderdrama erzählt und eine beklemmend-fesselnde Studie der Mentalität eines nordschwedischen Dorfes darstellt. Die Hauptrolle des Polizisten Erik spielt Rolf Lassgård, Regie führte hier Kjell Sundvall, der viele der „Kommissar Beck“-Filme gedreht hat.

Schwedischer Filmabend im Kulturzentrum Marstall Ahrensburg

Dienstag, 6. März, 20 Uhr: „Die Jäger“

Schwedische Filmtage (Cinema Paradiso Bargteheide)

Freitag, 9. März, 15.30 Uhr: „Mio mein Mio“

Samstag, 10. März, 15.30 Uhr: „Pippi in Taka Tuka Land“

Sonntag, 11. März, 15.30 Uhr: „Ronja Räubertochter“

Bad Oldesloe

Musikalisches Intermezzo: Willkommenscafé mit „Gesang der Kulturen“

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Bürgerhaus Bad Oldesloe
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Beim 21. Willkommenscafé im Bürgerhaus am Sonnabend, dem 23. Juni, wird es nicht nur selbstgebackenen Kuchen, fairen Kaffee und lustige Gesellschaftsspiele geben, sondern erneut auch ein musikalisches Intermezzo des Chores „Gesang der Kulturen“.

Das Café öffnet um 15 Uhr, der Chor wird gegen 16 Uhr auftreten.

Der im September 2017 vom KAKTUS e.V. und der Musikschule e.V. gemeinsam gegründeten Chor mit Sängerinnen aus Deutschland, Afghanistan, Armenien und Syrien  hat mit seiner Chorleiterin, der Musikpädagogin Myleen Kronwald, verschiedene Lieder einstudiert, unter anderem das Friedenslied „Salem aleikum (Friede über Euch!)“ mit gemischt arabisch-deutschem Text, den deutschen Popsong von Vincent Weiss „Da müsste Musik sein!“ und das weltbekannte Kinderlied aus Neuseeland „Epo i tai tai ye“ (auf Maori gesungen).

Für den Chor. der unter dem Projektnamen „Integrationschor“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) im Teil-Programm „500 Landinitiativen“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wird, ist dieser Auftritt womöglich der letzte. „Leider läuft die Projektförderung des Ministeriums in den Sommerferien aus“ so der Initiator Hartmut Jokisch vom KAKTUS-Vorstand. „Wir suchen dringend gemeinsam neue Sponsoren“ ergänzt Musikschulleiter Marian Henze, „denn es wäre doch schade, wenn diese schöne Möglichkeit der Integration von Geflüchteten so abrupt endete!“ Beide Herren dann unisono: „Wir laden jedenfalls alle Oldesloerinnen und Oldesloer herzlich zu diesem Event am Sonnabend ein! Der Eintritt ist – trotz aller Geldsorgen – frei!“

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Schleswig-Holstein

Junge Kultur- und Geschichtsfans: Museumscard geht in die nächste Runde

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FOto: Sparkasse Holstein/hfr

Schleswig-Holstein – Es ist ein echter Tipp für junge Kultur- und Geschichtsfans. Die MuseumsCard für Jugendliche startet in eine neue Saison. Vom 22. Juni bis zum 1. November 2018 ermöglicht sie Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren freien Eintritt in über 100 Museen in Schleswig-Holstein und Süddänemark. In Stormarn beteiligen sich das Heimatmuseum Reinfeld, das Heimatmuseum Bad Oldesloe, das Schloss Ahrensburg, die Galerie im Marstall Ahrensburg und das Stormarnsche Dorfmuseum.

Darüber hinaus gilt die MuseumsCard am 11. und 18. Oktober 2018 als Freifahrtkarte in allen Bussen und Bahnen von NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein. Interessierte Kinder und Jugendliche erhalten die MuseumsCard kostenfrei in allen Filialen der Sparkasse Holstein sowie in den anderen schleswig-holsteinischen Sparkassen.

Auch in Museen, Büchereien, Jugendverbänden, dem Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen ist die MuseumsCard erhältlich. Alternativ kann sie auf der MuseumsCard-Website unter www.meine-museumscard.de oder als App mit dem Titel „MuseumsCard“ heruntergeladen werden.

Wie in den Vorjahren sind auch 2018 wieder Gewinnspiele an die MuseumsCard gekoppelt. Kinder- und Jugendgruppen können eine Kutterfahrt auf der Kieler Förde gewinnen, wenn sie ein Foto ihres Museumsbesuchs einsenden. Außerdem lassen sich auf der MuseumsCard bei jedem Museumsbesuch Stempel sammeln (beziehungsweise in der App QR-Codes einscannen). Wer drei Stempel zusammen hat, kann unter amderem eine Kurzreise gewinnen.

Die Aktion wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, den schleswig-holsteinischen Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg sowie dem Nahverkehr Schleswig-Holstein durchgeführt.

„Die schleswig-holsteinischen Sparkassen haben die MuseumsCard 2006 mit initiiert und sind seither Partner der Aktion“, erläutert Hans-Ingo Gerwanski, Direktor bei der Sparkasse Holstein. Und weiter: „Mit der MuseumsCard geben wir Kindern und Jugendlichen Einblicke in die kulturelle Vielfalt unseres Landes. Wir zeigen ihnen, dass Museen durchaus spannend sind, bauen Hemmschwellen ab und fördern damit ihre kulturelle Bildung. Viele Kinder und Jugendliche kommen über die Karte zum ersten Mal mit einem Museum in Berührung und sind anschließend begeistert. Toll, dass wir das mit der Aktion erreichen können.“

Für den Erfolg der MuseumsCard sprechen auch die Zahlen: In diesem Jahr konnten die Organisatoren eine Reihe neuer Museen für die Teilnahme gewinnen. Mit über 100 Häusern öffnen mehr Museen ihre Türen als je zuvor. „Wir freuen uns, dass sich die MuseumsCard so erfolgreich etabliert hat. Mit der Vielzahl der beteiligten Museen und den damit verbundenen Entdeckungsreisen ist sie aus dem schleswig-holsteinischen Ferienangebot nicht mehr wegzudenken“, so Gerwanski weiter.

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Kultur

„Sultans of Swing“ im Ammersbeker Pferdestall

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Foto: Kaweit/hfr

Ammersbek – Es ist schon zur guten Tradition geworden, das Programm des Ammersbeker Kulturkreises für das erste Halbjahr mit einem Frühschoppen zu beenden. Dazu hat der AKK in diesem Jahr für Sonntag, 1. Juli, die „Sultans Of Swing“ eingeladen. Los geht das Früschoppen um 11.30 Uhr.

Doc Koehler’s Sultans Of Swing sind seit 1998 als Band aktiv. Vier Bläser und eine Rhythmusgruppe: Trotzdem klingen die Sultans oft wie eine ganze Bigband. Offenbar versteht es Gitarrist und Bandleader Jens „Doc“ Köhler, die Raffinesse und Harmonik der Großmeister mit viel künstlerischem Geschick an die Besonderheiten einer Combo anzupassen“, so die Veranstalter.

Als Leiter des LandesJugendJazzOrchesters Schleswig-Holstein weiß er darüber hinaus stets seine Solisten effektvoll einzusetzen – und natürlich die Sängerin der Band: Johanna Bularczyk.

Die Musik von Count Basie, Duke Ellington, Frank Sinatra oder Glenn Miller erlebt zurzeit ein bemerkenswertes Revival – und das über alle Altersgrenzen hinweg. Dazu passt dieser Auftritt natürlich wunderbar.

Der Eintritt kostet 12 Euro, für Mitglieder des Abendkasse 9 Euro.

Bereits ab 10 Uhr begleitet die Band den Gottesdienst, der an diesem Tag im Pferdestall stattfindet.

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