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Der Kreis

Schneetreiben auf der A24: 35 LKW und PKW in acht Unfälle verwickelt

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Foto: MOpics.eu

Basthorst/Grande  – Am Dienstagnachmittag, 27.Februar, kam es gegen 13:50 Uhr auf der A 24 in Fahrtrichtung Berlin zu mehreren Verkehrsunfällen.

„Während des dichten Schneetreibens am Mittag kam es auf der A 24 innerhalb kurzer Zeit gleich zu sieben Unfälle“, so Polizeisprecherin Katharina Fehring.

Zum Teil hatten sich LKW auf der spiegelglatten Fahrbahn quergestellt oder waren mit anderen Fahrzeugen kollidiert, nachfolgende PKW konnten nicht mehr ausweichen.

Auch der Verkehr auf der Gegenfahrbahn in Richtung Hamburg staute sich in diesem Bereich. Dies führte zu einem weiteren schwer Verkehrsunfall. Am Stauende wurde ein PKW unter einen LKW geschoben. Die Fahrerin des PKW wurde hierbei schwer verletzt.

Insgesamt wurden nach bisherigem Ermittlungstand bei den Unfällen drei Personen schwer und neun Personen leicht verletzt. Diese wurden mit dem Rettungshubschrauber und Krankenwagen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Es waren ca. 35 PKW und LKW an den Unfällen beteiligt.

Die genauen Unfallhergänge und Ursachen müssen noch ermittelt werden. Bei den Bergungsarbeiten waren diverse Rettungskräften aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg eingesetzt.

 

Foto: MOPICS.eu

Die Autobahn wurde für die Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die Richtungsfahrbahn Hamburg konnte gegen 18:30 Uhr und die Richtungsfahrbahn Berlin gegen 00:15 Uhr wieder frei gegeben werden.

 Auf den Umleitungsstrecken hatten sich ebenfalls Staus gebildet. Personen, die in der Kälte nun in ihren Fahrzeugen ausharren mussten, wurden durch Rettungskräfte mit heißen Getränken und Decken versorgt.

Es gab in der Folge der Unfälle eine Warnung für die A24 des Bundesamt für Bevölkerungsschutz: „Die Bevölkerung wird aufgefordert, die A 24 zu meiden und Umwege einzuplanen und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen. Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen. Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien. Bitte halten Sie sich nicht in der Unmittelbaren Nähe zum Einsatzort auf um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern. Halten Sie die Notrufnummern 112 und 110 für echte Notrufe frei.“

Weitere Fotos von der Unfallstelle 

Sport

Großhansdorfer Turnerin beim Bärchenpokal in Berlin

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Das SHVT Team
Foto: Biemann/hfr

Großhansdorf / Berlin – Die 10-jährige Jule Maxeiner vom SV Großhansdorf durfte auch 2018 wieder im

Jule Maxeiner
Foto: Biemann/hfr

Schleswig-Holsteinischen Auswahlteam in Berlin beim Bärchenpokal antreten. 7 von 22 Landesturnverbänden hatten jeweils eine Mannschaft geschickt.

Jule und die drei weiteren Landeskaderturnerinnen (Hanna Löchner, Merle Ruff und Kira Milewski) konnten zwar nicht alle Schwierigkeiten des olympischen Pflichtprogrammes erfüllen, für sie war es wichtig dabei zu sein und von den anderen Turnerinnen sich was abzuschauen.

„Nahezu alle Landesturnverbände haben einen Landestrainer, die Mädchen trainieren bis zu 20 Stunden wöchentlich in einer Turnhalle mit feststehenden Geräten, was keiner unserer Turnerinnen zur Verfügung steht,“ erklärt Landesfachwartin Eike Biemann, die gleichzeitig die Trainerin von Jule ist.„ Jule ist ein großes Talent, in Berlin hat sie als beste Schleswig-Holsteinerin mit dem 18. Platz abgeschnitten.“

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Bad Oldesloe

Musikalisches Intermezzo: Willkommenscafé mit „Gesang der Kulturen“

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Bürgerhaus Bad Oldesloe
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Beim 21. Willkommenscafé im Bürgerhaus am Sonnabend, dem 23. Juni, wird es nicht nur selbstgebackenen Kuchen, fairen Kaffee und lustige Gesellschaftsspiele geben, sondern erneut auch ein musikalisches Intermezzo des Chores „Gesang der Kulturen“.

Das Café öffnet um 15 Uhr, der Chor wird gegen 16 Uhr auftreten.

Der im September 2017 vom KAKTUS e.V. und der Musikschule e.V. gemeinsam gegründeten Chor mit Sängerinnen aus Deutschland, Afghanistan, Armenien und Syrien  hat mit seiner Chorleiterin, der Musikpädagogin Myleen Kronwald, verschiedene Lieder einstudiert, unter anderem das Friedenslied „Salem aleikum (Friede über Euch!)“ mit gemischt arabisch-deutschem Text, den deutschen Popsong von Vincent Weiss „Da müsste Musik sein!“ und das weltbekannte Kinderlied aus Neuseeland „Epo i tai tai ye“ (auf Maori gesungen).

Für den Chor. der unter dem Projektnamen „Integrationschor“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) im Teil-Programm „500 Landinitiativen“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wird, ist dieser Auftritt womöglich der letzte. „Leider läuft die Projektförderung des Ministeriums in den Sommerferien aus“ so der Initiator Hartmut Jokisch vom KAKTUS-Vorstand. „Wir suchen dringend gemeinsam neue Sponsoren“ ergänzt Musikschulleiter Marian Henze, „denn es wäre doch schade, wenn diese schöne Möglichkeit der Integration von Geflüchteten so abrupt endete!“ Beide Herren dann unisono: „Wir laden jedenfalls alle Oldesloerinnen und Oldesloer herzlich zu diesem Event am Sonnabend ein! Der Eintritt ist – trotz aller Geldsorgen – frei!“

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Ahrensburg

Neue DRK Kita in Ahrensburg nun auch offiziell eingeweiht

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Roland Wilde, Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg, Lynn Kloss, Kita-Leiterin, Doris Brandt, Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Ahrensburg, und DRK-Kreisvorstand Udo Finnern bei der offiziellen Eröffnung der Kita.
Foto: Lewe/hfr

Ahrensburg – Die neue Kindertagesstätte Langeneßweg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ahrensburg – und damit die 21. DRK-Kita in Stormarn – ist schon seit Dezember 2017 in Betrieb. Aber weil es sich im Sommer viel

Foto: Lewe/hfr

besser feiern lässt, fand jetzt die offizielle Eröffnung im Rahmen eines bunten Sommerfestes statt. Zahlreiche große und kleine Gäste ließen es sich nicht nehmen, bei schönstem Frühsommerwetter mitzufeiern.

In seiner kurzen Begrüßungsansprache machte Roland Wilde, Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg, deutlich, dass aufgrund des immer weiter steigenden Bedarfs an Kita- und Krippenplätzen in Ahrensburg weitere Anstrengungen nötig sein werden, denn derzeit fehle es sowohl an Platz als auch an Personal. Ein Ziel sei es daher unter anderem, den Beruf des Erziehers/der Erzieherin attraktiver zu gestalten, um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.

Foto: Lewe/hfr

Die DRK-Kita Langeneßweg befindet sich in umgebauten Räumen der evangelischen Kirche, die diese Räume an die Stadt Ahrensburg vermietet hat. Den Umbau der Räume, der mit ca. 350.000 Euro zu Buche schlägt, hat das DRK durchgeführt. 260.000 Euro der Umbaukosten übernimmt das Land Schleswig-Holstein, vom Kreis gibt es einen Zuschuss in Höhe von ca. 20.000 Euro, den Rest trägt die Stadt Ahrensburg. In der Kita wird derzeit eine Elementar-Gruppe mit 20 Kindern betreut. Ab August/September soll eine weitere Gruppe mit ebenfalls 20 Kindern ihren Betrieb aufnehmen.

Nach den Begrüßungsworten und einem Lied der Kinder durfte ausgiebig gefeiert werden. Zur Stärkung standen Würstchen vom Grill und ein großes Kuchenbuffet sowie Getränke bereit, für die Kinder waren auf dem Außengelände verschiedene Spielstationen aufgebaut.

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