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Stapelfeld

Container ausgebrannt: Feuer auf Recyclinghof in Stapelfeld

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Stapelfeld – Gleich mehrere Wehren wurden am Sonnabend um 11:24 Uhr zur Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld gerufen. Auslöser war ein vermeintlicher Brand in einer Presse der Verbrennungsanlage.

Von der Leitstelle wurde daraufhin Großalarm ausgelöst und unter anderem die Drehleiter der Feuerwehr Barsbüttel zur Einsatzstelle geschickt. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen 20 Kubikmeter großen Container des Recyclinghofes handelte und die Müllverbrennungsanlage nicht betroffen war.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in dem Container. Foto: mopics.eu

Durch die Wehren der Gemeinden Brunsbek und Papendorf wurde, mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter des Recyclinghofes und deren Radlader, der Container geöffnet und das brennende Material mit Löschschaum bekämpft.

Nach wenigen Sekunden waren die Flammen erstickt und der Container konnte zum endgültigen Ablöschen auf den Hof der Anlage ausgeschüttet und verteilt werden. Menschen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die Ursache für das Feuer ist unbekannt

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Stapelfeld

Polizei stoppt Flüchtigen nach irrer Fahrt durch Stormarn mit mehreren Schüssen

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Stapelfeld/Trittau – Als das flüchtende Fahrzeug auf einen Polizisten zusteuerte, gaben die Beamten mehrere Schüsse auf die Reifen und die Windschutzscheibe ab.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

In Stormarn ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine wilde Verfolgungsfahrt. Der Fahrer, ein 22-Jähriger Hamburger, wurde festgenommen.

Am 19. Juni beabsichtigten Beamte der Polizeistation Trittau kurz nach Mitternacht einen Audi A4 im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Bereich des Gewerbegebietes Braak / Stapelfeld anzuhalten. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen inklusive Blaulicht und Yelp-Signal und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf.

Die Verfolgungsfahrt führte durch die Ortschaften Braak, Stemwarde, Neuschönningstedt nach Witzhave. In der Ortschaft Neuschönningstedt fuhr der Fahrer des Audi von der Stemwarder Straße kommend, trotz Rotlicht, in die Kreuzung zur Möllner Landstraße ein. Hierbei kam es zu einer Gefährdungssituation mit einem von links kommenden Pkw, der bei grünem Licht über die Kreuzung fahren wollte. Der Fahrer dieses Pkw konnte nur durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern.

In der Zwischenzeit hatten die Polizeibeamten durch ein weiteren Funkstreifenwagen mit zwei Beamten der Polizeistation Glinde Verstärkung bekommen.

Das weiterhin flüchtende Fahrzeug wurde schließlich im Bereich der Möllner Landstraße in Witzhave auf ein landwirtschaftliches Gehöft gelenkt. Die eingesetzten Beamten versperrten die Grundstücksausfahrt, um dem Fahrzeugführer den Rückweg abzuschneiden.

Dieser setzte unterdessen seine Flucht fort und kollidierte dabei auf dem Grundstück mit einer abgestellten Schaufel für Frontlader. Dennoch versuchte er sich weiter der Kontrolle zu entziehen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatten die Beamten für die Durchführung der Kontrolle ihre Streifenwagen bereits verlassen, als der Mann gezielt auf einen der Polizeibeamten zugefahren sein soll.

Um das Fahrzeug an einer Weiterfahrt zu hindern gaben im weiteren Verlauf des Geschehens sodann zwei Polizeibeamte insgesamt sechs Schüsse aus ihren Dienstwaffen ab – fünf in Richtung des linken Hinterreifens des flüchtenden Fahrzeugs und einen in dessen Windschutzscheibe, die ungefähr mittig durchbohrt wurde. Verletzt wurde durch die Schüsse niemand. Es gelang auf diesem Wege, das Fahrzeug zu stoppen und anschließend den Fahrer festzunehmen. Bei diesem handelt es sich um einen 22-jährigen Mann aus Hamburg.

Polizei durchsucht zwei Wohnungen: Drogen beschlagnahmt

Bei näherer Inaugenscheinnahme seines Fahrzeugs wurden im Innenraum Anhaftungen festgestellt, bei denen es sich möglicherweise um Betäubungsmittelrückstände handeln könnte. Im Rahmen diesbezüglicher weiterer Ermittlungen wurden noch am Abend die elterliche Wohnung auf Usedom sowie die Wohnanschrift des 22-jährigen in Hamburg durchsucht. In der Hamburger Wohnung konnten die Beamten eine drogenähnliche Substanz (weißes Pulver) in einer geringen Menge sowie eine Schreckschusspistole mit der dazu gehörigen Munition auffinden und beschlagnahmen.

Er wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz gegen den 22-jährigen ermittelt.

Dieser macht bislang von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Nach der Entnahme einer Blutprobe sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder entlassen, da die Voraussetzungen für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls nicht vorlagen.

Staatsanwaltschaft und Polizei bitten die Person, die mit ihrem Fahrzeug zu der angegebenen Zeit in Neuschönningstedt die Kreuzung zur Möllner Landstraße (Haidkrugkreuzung) befahren hat und dem flüchtenden Fahrzeug ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern, sich bei der Kriminalpolizeistelle Ahrensburg unter der Rufnummer 04102 809 0 zu melden.

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Ahrensburg

Müllverbrennungsanlage: Infoveranstaltung in Stapelfeld

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Ahrensburg – Bei der Informationsveranstaltung zur Erweiterung der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld am Mittwoch, 5. Juni, um 19 Uhr wird der Referent Klaus Koch sich vermutlich folgenden Fragen der Ahrensburger stellen: Was bedeutet es, wenn der Schornstein auf 63 Meter nur noch halb so hoch ist? Sind damit wirklich nur noch die Grundstücke in Ahrensburgs Süden betroffen. Kommt aus dem Schornstein noch eine relevante Menge an Schwermetallen oder anderen Schadstoffen heraus? Was kann man da noch Positives bewirken? Welche Auswirkungen hat die neue Anlage auf das regionale Klima? Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist die Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samuschstr. 3 in Ahrensburg.

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Ahrensburg

Ahrensburger Stadtbücherei: Infos zu Neubau und Erweiterung der Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld

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Alles vorbereitet für den Vortrag Symbolfoto: Tzido Sun/shutterstock

Ahrensburg – Die Bürger- Interessen- Gemeinschaft- Stapelfeld e.V. und “Das bessere Müllkonzept e.V”. laden Anwohner ein zu einer Informationsveranstaltung über den geplanten Neubau der Müllverbrennungsanlage und der Erweiterung um eine Klärschlammverbrennungsanlage am Standort Stapelfeld.

“Der MVA Neubau und die Erweiterung um eine Klärschlammverbrennungsanlage führen zu zusätzlichen Schadstoffbelastungen für die hiervon betroffenen Gemeinden. Bei vorherrschenden Süd-West-Winden ist die Region in und um Ahrensburg sogar hauptsächlich betroffen. Darunter auch die beliebten Naherholungsgebiete und nach EU Recht besonders schützenswerten FFH-Naturschutzgebiete Stellmoorer- und Ahrensburger Tunneltal, sowie Höltigbaum”, heißt es in der Einladung.

Der Termin für den Infoabend ist Mittwoch, der 5.6.2019, in der Stadtbücherei Stadt Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3 um 19 Uhr. Referent ist Klaus Koch (Umweltexperte und Mitgründer des Bundesverbandes Das besser Müllkonzept e.V. )

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