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Hamburg

Zoll beschlagnahmt Kokain in niederländischem Reisebus

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Foto: Hauptzollamt Hamburg Hafen /hfr

Hamburg –  Rund ein Kilogramm hochreines Kokain konnten Hamburger Zöllner bereits am 7.Februar  im Rahmen eines Sondereinsatzes am Zentral Omnibus Bahnhof Hamburg (ZOB) sicherstellen. Während des in den Abendstunden stattfindenden Einsatzes wurde unter anderem auch ein aus den Niederlanden kommender Reisebus kontrolliert.

Nachdem alle Passagiere aufgefordert wurden das Fahrzeug mit ihrem Gepäck zu verlassen, konnten die Zollbeamten bei der eingehenden Kontrolle des Busses zwischen zwei Sitzbänken einen herrenlosen Rucksack mit der verbotenen Fracht auffinden. Das weiße kristalline Pulver wurde zu einem steinharten ein Kilogramm schweren Block gepresst.

Foto: Hauptzollamt Hamburg Hafen/hfr

Diese “Standardgröße” und Verpackungsart ist eher aus den Schmuggelversuchen größerer Kokainmengen bekannt. Gewöhnlich liegt der Reinheitsgehalt derartiger Kokainaufgriffe bei ungefähr 80 bis 90 Prozent. “Würde man dieses hochreine Rauschgift konsumieren, könnte das tödliche Folgen haben”, so Udo Storch Pressesprecher des Hauptzollamtes Hamburg-Hafen. Storch weiter: “In der Regel wird das Kokain drei bis fünfmal für den Straßenverkauf gestreckt. Dabei verwenden die Dealer Substanzen wie Levamisol, Rattengift und andere stimulierende krebserregende Mittel”.

Das Reisegepäck mit der verbotenen Fracht konnte bislang keinem Passagier zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hamburg übernommen.

Zusatzinformation: Das oftmals zum Strecken des Kokains verwendete Mittel Levamisol soll die Wirkung des Kokains verlängern. Es ist ein Mittel gegen Wurmbefall welches in der Tiermedizin verwendet wird. Nebenwirkungen wie die Veränderung des Blutbildes, Verwirrungszustände, Schüttelfrost und Infektionen im Analbereich können hierbei auftreten.

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Hamburg

Hamburg: Festnahme nach Verfolgungsfahrt

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Polizei hat nach eigenen Angaben gestern einen 28-jährigen Deutschen nach einer Verfolgungsfahrt durch Hamburg-Hammerbrook aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Beamte des Funkstreifenwagens Peter 41/2 bemerkten im Bereich der Nordkanalstraße einen fahrenden Mini, der stark beschleunigte und sich zügig von dem Funkstreifenwagen entfernte. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug für eine Verkehrskontrolle anzuhalten und zu kontrollieren.

Der Fahrer des Mini wurde mittels Anhaltesignalen zum Stehenbleiben aufgefordert. Er entzog sich der Kontrolle und fuhr weiter in Richtung Hammerbrookstraße.Im Kreuzungsbereich Hammerbrookstraße/ Norderstraße stoppte der Fahrer plötzlich das Fahrzeug. Er und seine drei Insassen stiegen aus dem Pkw aus und flüchteten zu Fuß. Der Fahrer (28) sowie einer der Mitfahrer (25) konnten von den Beamten kurze Zeit später gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Die polizeilichen Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 28-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Im Fahrzeug stellten die Polizisten eine Stahlrute sicher.

Zwischen den Fahrzeugen kam es zu einer leichten Kollision, weil der 28-Jährige das Fahrzeug nicht gegen Wegrollen gesichert hatte. An dem Streifenwagen und dem BMW entstand leichter Sachschaden.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer entlassen.

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Hamburg

Hamburg: Bootshallen in Flammen – Großeinsatz für 130 Einsatzkräfte

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Gestern Abend, 26. September, um kurz nach 22 Uhr erhielt die Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg nach eigener Aussage innerhalb kürzester Zeit mehrere Notruf von Anwohnern, die über hellen Feuerschein und starke Rauchentwicklung aus einer Bootshalle am Goldbek-Kanal berichteten.

“Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte des ersten Löschzuges stellten kurz darauf vor Ort fest, dass zwei von mehreren Bootslagerhallen, mit den Außenmaßen von circa 70 x 50 Metern, in einem Wohngebiet bereits im Vollbrand standen. Der Einsatzleiter erhöhte sofort auf die dritte Alarmstufe, um mit einem Großaufgebot von Löschtrupps, Wasserwerfern und Drehleitern ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf benachbarte Hallen und Wohngebäude zu verhindern”, so Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly.

Dicker schwarzer Rauch behinderte die Sicht, weil in der Halle Klein- und Sportboote aus Holz und Kunststoffen brannten. Starker Funkenflug und meterhohe Flammen waren weithin sichtbar. Der Zerknall von mehreren Druckgasbehältern, die dichte Bebauung und zahlreiche große Bäume erschwerten den Einsatz der Löschfahrzeuge und Drehleitern.

“Nur durch den massiven Einsatz von zahlreichen Löschrohren, Wasserwerfern und Wenderohren über Drehleitern, in mehreren Einsatzabschnitten, gelang es durch sogenannte Riegelstellungen eine weitere Brandausbreitung auf direkt angrenzende Hallen und Wohngebäude zu verhindern und das Feuer zu löschen. Dennoch kam es zum Teileinsturz von zwei Drittel der Hallenkonstruktion”, so Wessely.

Um das Feuer von oben zu bekämpfen und Glut- und Wärmenester ablöschen zu können, wurde auch das Teleskopmastfahrzeug 53 eingesetzt. Eine wasserseitige Brandbekämpfung vom Goldbek-Kanal war nur eingeschränkt mit Wasserwerfern von der gegenüberliegenden Uferseite und mit Hilfe von Kleinbooten möglich.

Vom Einsatzleiter wurde eine Information der Bevölkerung über Warn-Apps, Social-Media und Rundfunkdurchsagen veranlasst, aufgrund der erheblichen Rauchgas-Belästigung Türen und Fenster zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten. Dieser Warnhinweis wurde am darauf folgenden Morgen um 09.30 Uhr zurückgenommen. In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gingen über die Notrufnummer 112 im Verlauf weit über hundert weitere Notrufe von besorgten Bürgern mit Feuermeldungen ein, die im Zusammenhang mit diesem Brandereignis standen.

Mehrere Löschzüge und Freiwillige Feuerwehren wurden zur Überprüfung alarmiert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich durch die gesamte Nacht bis in den Vormittag des heutigen Tages. Vertreter von Umweltbehörde und Energieversorgern wurden zur Einsatzstelle angefordert, um mit dem Einsatzleiter notwendige Maßnahmen abzustimmen. Auch eine in Brand geratene Erdgas-Hausanschlussleitung musste durch Fachkräfte von Gasnetz Hamburg abgesperrt werden, bevor letzte Brandherde gelöscht werden konnten. Glücklicherweise verlief der Einsatz ohne Personenschaden.

Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, acht Freiwillige Feuerwehren, diverse Lösch-, Hubrettungs- und Sonderfahrzeuge, Führungsdienste und Versorgungseinheiten vor Ort im Einsatz. Auch der Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Dr. Christian Schwarz, machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatzverlauf.

Es handelte sich bei diesem Einsatz mittlerweile um den dritten größeren Brandeinsatz im Stadtgebiet innerhalb einer Woche.

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Hamburg

Hamburg: Zoll stoppt Arzneimittel-Einfuhr

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Zollkontrolle Symbolfoto: HZA Hamburg/Hfr

Hamburg – Bereits vor einer Woche überprüften Hamburger Zöllner bei einer Routinekontrolle auf Einhaltung der Zollvorschriften in Hamburg-Wandsbek einen Kleintransporter.

“Im Verlauf dieser Kontrolle gab der Fahrer an, diverse Waren an so genannte Afro-Shops ausliefern zu wollen”, erklärt Pressesprecher Oliver Bachmann.

“Die Zöllner nahmen daraufhin die gesamte Ladung näher in Augenschein. Neben vielen unauffälligen Produkten stellten sie aber auch mehrere Kartons mit Bleich-Cremes und Nahrungsergänzungsmitteln, die in Indien hergestellt und aus Accra, Ghana, in die Niederlande verbracht wurden, fest.

“Die Inhaltsstoffe beider Waren fallen nach Rücksprache mit dem Amt für Verbraucherschutz jedoch unter das Arzneimittelgesetz und sind deshalb nicht einfuhr- und verkehrsfähig.”

Es wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. Die 120 Tuben Bleich-Creme und 950 Flaschen Nahrungsergänzungsmittel wurden sichergestellt. Nach Beendigung des Verfahrens werden sie vernichtet.

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