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Bad Oldesloe

Asphalt-Experte: Oldesloer Wirtschaftswege müssen saniert werden

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Schlagloch (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Stadt plant in diesem Jahr die Sanierung mehrerer Wirtschaftswege im Oldesloer Umland. Zahlen müssen die Anwohner. Die grundlegende Instandsetzung der Straßen ist unausweichlich, wie ein Asphalt-Experte jetzt im Bau- und Planungsausschuss klarstellte.

„Alle Wirtschaftswege weisen in etwa das gleiche Alter auf“, sagte Dipl.-Ing. Olaf Heinrichs vom Asphalt-Labor. Das Wahlstedter Unternehmen ist auf Baustoffprüfung spezialisiert und untersuchte in den vergangenen Monaten die Wirtschaftswege Seefeld-Sühlen, Seefeld-Havighorst, Schadehorn-Niendeel, Steinfelder Redder und Schäperbarg auf Alter und Beschaffenheit. Alle Wege sollen in den nächsten Jahren grundsaniert, die Kosten auf die Anwohner umgelegt werden. Die kritisierten daraufhin einen Sanierungsstau. Die These: Eine Erneuerung der Straßen hätte hinausgezögert werden können, wenn die Stadt mehr in die Instandhaltung investiert hätte. Dem widersprach der Asphalt-Experte: „Es hätte nicht verhindert werden können, dass die Tragschicht ihre Nutzungsdauer erreicht.“

Die Tragschicht ist das Fundament einer Straße und besteht aus Bitumen. Der Werkstoff hat die Eigenschaft, mit der Zeit an Elastizität zu verlieren. Nach 40 bis 50 Jahren ist die Tragschicht derart erstarrt, dass sie Erschütterungen durch Fahrzeuge nicht mehr ausgleichen kann. In der Folge würde auch eine neue Asphalt-Deckschicht immer wieder Risse bekommen. Eine Teilsanierung ist dann nicht mehr möglich.

Generell werden die betroffenen Wirtschaftswege schon lange nicht mehr ihrer Nutzung gerecht. Die mittlerweile in der Landwirtschaft genutzten, großen Maschinen belasten die Straßen um ein vielfaches mehr. Früher gingen Straßenplaner von einer Achslast von fünf Tonnen aus. Mittlerweile ist es das doppelte. Und die Belastung wächst exponentiell. Das heißt, dass die Belastung durch die Fahrzeuge heute um bis zu 50-fach höher ist.

Doch auch die Tatsache, dass die Wirtschaftswege vor allem von Landwirten und ortsfremden Autofahrern genutzt werden, empfinden die Anwohner als ungerecht. Immerhin müssen sie für 85 Prozent der Kosten aufkommen. Für Frust sorgt auch der Zeitpunkt. Sie sind möglicherweise die letzten Oldesloer, die in den zweifelhaften Genuss einer Kostenumlage kommen könnten. Derzeit diskutiert Bad Oldesloe über die Abschaffung der Anwohner-Beiträge bei Straßensanierungen. In Diesem Fall kommt das voraussichtlich zu spät.

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Bad Oldesloe

Coronavirus: Inzidenz sinkt zum Ende der Woche auf 63

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 23 Neuinfektionen (Stand: 07.05., 13:30 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.659) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.682.

6.001 Personen gelten als genesen, 387 Personen sind aktuell infiziert. 294 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 154 Neuinfektionen zu bestätigen.

Das entspricht einem Inzidenzwert von 63,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterhin hat der Kreis Stormarn seine Allgemeinverfügungen zur Festlegung der Bereiche, in denen der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt und in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist, bis einschließlich 16.05.2021 verlängert.

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Bad Oldesloe

Auch in Stormarn: Digitales Schülerticket OLAV kann jetzt online beantragt werden

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Hamburg/Bad Oldesloe – Nach fast einem Jahr intensiver Vorbereitung geht am 10. Mai 2021 das kreisübergreifende Online-Antragsverfahren für Schülerfahrkarten (OLAV) in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Stormarn online.

Symbolfoto: SL

Unter www.ticket-olav.de können die Fahrkarten für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 10 beantragt werden. Die Metropolregion Hamburg unterstützt das Projekt.

Durch die kreisübergreifende Zusammenarbeit entstehen für die Kreise Synergieeffekte: Der Kreis Herzogtum Lauenburg kümmert sich zentral um etwa 22.000 Schülerinnen und Schüler aus allen drei Kreisen.

„Das neue Verfahren prüft bereits bei der Eingabe die Daten auf Plausibilität und spart so eine Menge Arbeit. Weil wir von der Idee und der Umsetzung überzeugt sind, haben wir auch anderen Kreisen angeboten, sich zu beteiligen. Ich freue mich, dass mit den Kreisen Segeberg und Stormarn zwei Kreise dazu gestoßen sind, mit denen wir auch bei anderen Projekten schon gut zusammenarbeiten“, erklärt Landrat Dr. Christoph Mager aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg.

Die Planungen zum Projekt starteten im Kreis Herzogtum Lauenburg Anfang 2020, das bisherige Antragsverfahren war für viele Menschen zu umständlich.

Auch in den Kreisen Segeberg und Stormarn kam die Idee sofort gut an. Nach Zustimmung der zuständigen Schulträger, stiegen sie mit in das Projekt ein. Unterstützt wird das Projekt OLAV auch durch eine Förderung der Metropolregion Hamburg.

„Mein Dank gilt dem Kreis Herzogtum Lauenburg, der hier die Projektleitung übernommen hat“ so Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz. „Wir haben hier für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation geschaffen. Die Eltern haben nur einen Ansprechpartner, egal welche Schule oder Klassenstufe ihr Kind besucht. Das Antragsverfahren kann unbürokratisch online abgewickelt, Papier- und Portokosten gespart und so auch noch die Umwelt geschont werden.“

„Eine einfache Online-Antragstellung für die neuen E-Tickets für so vieler Schüler*innen zu schaffen – und das kreisübergreifend –, ist eine tolle Idee“, freut sich Segebergs Landrat Jan Peter Schröder. „Ich danke allen Beteiligten für die erfolgreiche und vertrauensvolle Kooperation bei der Umsetzung dieses großartigen Projektes: den Mitarbeiter*innen der Kreise, den Schulträger*innen und den Schulen. Mein herzlicher Dank gilt vor allem dem gesamten Team des federführenden Kreises Herzogtum Lauenburg, insbesondere dem Projektleiter Andrew Yomi für die unermüdliche Arbeit und die überaus konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit.“

Im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren in den drei Kreisen ist das neue Antragssystem weitgehend automatisiert.

OLAV gibt schon bei der Eingabe der Daten Hinweise, ob eine Berechtigung für ein Schülerticket besteht und, ob ein Selbstzahleranteil anfällt. Auch Passbilder können direkt hochgeladen werden, so dass die Antragstellung in nur einem Schritt erledigt ist. Insgesamt ist das neue Design kundenfreundlicher, der Datenschutz wurde verbessert und eine Wissensdatenbank mit häufigen Fragen zur Schülerbeförderung hinterlegt.

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Bad Oldesloe

Bereits über 60.000 Corona-Impfungen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Im Zeitraum vom 1. bis zum 30. April 2021 wurden in den drei Impfzentren im Kreis Stormarn insgesamt 33.278 Impfungen durchgeführt.

Datenabgleich durch Soldaten der Bundeswehr am Eingang des Impfzentrums in Bad Oldesloe

Davon entfallen 54,12 Prozent auf das Impfzentrum Bad Oldesloe, 22,98 Prozent auf Großhansdorf und 22,90 Prozent auf Reinbek.

In 86 Prozent der Fälle kam der Impfstoff von BioNTech und in 14 Prozent der Fälle der Impfstoff AstraZenica zum Einsatz.

Die Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen seit Öffnung des ersten Impfzentrums am 4. Januar 2021 beträgt somit 62.769.

Hierin nicht enthalten sind die Impfungen, welche durch die mobilen Teams und die Hausärzte vorgenommen wurden.

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