Folge uns!

Allgemein

Er lebte für die Fairness: Schiedsrichterobmann Claus Oberlader ist tot

Veröffentlicht

am

Claus Oberlader verstarb im Alter von 73 Jahren. Foto: hfr

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband, der Kreisfußballverband Stormarn und die Schiedsrichtergemeinschaft Stormarn trauern um ihren langjährigen Kreisschiedsrichterobmann, Vorstandsmitglied und Schiedsrichterkameraden.

Im Alter von 73 Jahren verstarb am 3. Februar 2018 der langjährige Kreisschiedsrichterobmann Claus Oberlader. Seine Schiedsrichterkarriere begann im Jahr 1965 in der Schiedsrichtergemeinschaft Stormarn. Dabei hielt er über 53 Jahre nicht nur seiner Schiedsrichtergruppe, sondern auch seinem Heimatverein, dem SC Elmenhorst, ohne Unterbrechung die Treue.

Als Schiedsrichter war Claus Oberlader in den 60er und 70er Jahren auf den Plätzen im Land unterwegs und leitete Spiele bis zur Bezirksklasse Mitte. Auch als Beobachter konnte man ihn anschließend überall im Land antreffen, wo er die Leistung von unzähligen Unparteiischen in allen Landesspielklassen mit kritischem, aber immer auch fairem Auge betrachtete.

Im Jahr 1983 erfolgte für Claus Oberlader der Eintritt in den Schiedsrichterausschuss. Auch wenn er zunächst nur kommissarisch auf Grund eines Ausfalls als Schiedsrichteransetzer einsprang, entschied er sich schnell, diese Aufgabe längerfristig übernehmen zu wollen.

Im Jahr 2000 übernahm er schließlich die Führung seiner Schiedsrichtergruppe und wurde zum Kreisschiedsrichterobmann gewählt. Kraft seines Amtes wurde er so auch zum Beisitzer im Schiedsrichterausschuss des damaligen Bezirk IV des SHFV. Das Amt des KSO bekleidete er für die nächsten dreizehn Jahre bis 2013, ehe er sich entschloss, diese Aufgabe an jüngere Schiedsrichter weiterzugeben.

Die jüngeren Schiedsrichter und der Nachwuchs waren für Claus Oberlader immer ein besonderes Anliegen. Er setzte über seine gesamte Zeit als Schiedsrichter viel daran, die jungen Schiedsrichtertalente zu fördern und weiterzubringen. Dabei schreckte er auch nicht zurück, sich mühevoll in technische Neuerungen einzuarbeiten. Während andere Schiedsrichter sich mit der Digitalisierung des Fußballs, wie der Einführung des DFBnets, zurückzogen, hat Claus Oberlader sich noch in höherem Alter einen Laptop gekauft und sich intensiv in die für ihn neue Technik eingearbeitet. Immer mit dem Ziel, seine Schiedsrichtergruppe voran zu bringen.

Dieses Ziel erreichte er mit Bravour: Zahlreiche Schiedsrichter pfiffen in den Verbandsspielklassen, einige von ihnen zeitweise in der Oberliga und der Regionalliga, zwei von ihnen schafften sogar den Sprung in die 2. Bundesliga der Herren und zum FIFA-Assistenten bzw. die Bundesliga der Frauen.

Auch nach seiner aktiven Zeit als verantwortlicher KSO hat Claus Oberlader sich weiter engagiert. Bis zu seinem Tod war er wieder als Schiedsrichteransetzer tätig und engagierte sich für die, die ihm besonders wichtig waren: Die Jungschiedsrichter.

Für sein langjähriges Engagement wurde Claus Oberlader vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit der goldenen Ehrennadel des SHFV im Jahr 2012. Die Verleihung der DFB-Verdienstnadel konnte Claus Oberlader leider nicht mehr miterleben. Er verstarb kurz vor der Ehrung.

Claus Oberlader hat sich um das Schiedsrichterwesen in Schleswig-Holstein und dem Kreis Stormarn verdient gemacht und viel für dessen Förderung und Entwicklung geleistet.

Sein letzter Pfiff mag nun verhallt sein, doch in den Herzen der Stormarner Fußballer wird sein Andenken in Ehren weiterleben.

Der Vorstand des KFV Stormarn

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Allgemein

Bürgermeister zum Stadtradeln: Rad ist ideales Verkehrsmittel in Glinde

Veröffentlicht

am

Glinde Am vergangenen Sonnabend ist der Startschuss für das „STADTRADELN 2022“ gefallen. Zum sechsten Mal wird nun vom 21. Mai bis 10. Juni in Glinde geradelt.

Bürgervorsteher Martin Radtke, Bürgermeister Rainhard Zug und STADTRADELN-Koordinatorin Katharina Richter freuen sich auf die verschiedenen geplanten Aktionen beim STADTRADELN 2022 in Glinde. Foto: Stadt Glinde

Dann gilt es wieder für alle, so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Egal ob beruflich oder privat, Hauptsache umweltfreundlich mit dem Rad unterwegs. Mit gutem Beispiel voran fährt dann auch Glindes Bürgermeister Rainhard Zug, der in diesem Jahr ebenfalls wieder kräftig mitradeln will: „Gerade in unserer Stadt der kurzen Wege ist das Rad das ideale Verkehrsmittel.“

Um dies zu noch einmal zu veranschaulichen lädt Rainhard Zug am Mittwoch, 1. Juni, zu einer Bürgermeister-Radtour durch Glinde ein. Nach dem Start um 16 Uhr mit Treffpunkt auf dem Glinder Marktplatz geht es in einer gemütlichen Rundfahrt durch Glinde. Bei mehreren Zwischenstopps stellt der Verwaltungschef verschiedene Bauprojekte vor. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und selbstverständlich nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad.

Höhepunkt der von der Stadt Glinde im Rahmen vom „STADTRADELN 2022“ geplanten Aktionen ist dann am Freitag, 3. Juni, von 15 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz der Aktionstag “Nachhaltige Mobilität”. Die Idee für den Tag, der am Weltfahrradtag geplant ist, wird die Vorstellung verschiedener Mobilitätskonzepte sein, wobei das Fahrrad natürlich im Mittelpunkt stehen soll. Es werden der ADFC mit seinem Lastenfahrrad und einer Codierungsmöglichkeit, B&E Auto Nova mit einem E-Fahrzeug, das E-Werk mit Informationen rund um E-Mobilität, aber auch die Stadt selbst mit der Vorstellung des Radverkehrskonzeptes und des Stadtradelns sowie andere Aussteller mit dabei sein.

Weitere Informationen gibt es bei Katharina Richter unter 040-710 02 504 oder presse@glinde.de. Noch immer können sich alle interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim „STADTRADELN 2022“ auf www.stadtradeln.de/glinde anmelden.

Das Glinder „STADTRADELN 2022“ erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch: B&E Auto Nova GmbH, dm-drogerie markt Glinde, e-werk Sachsenwald, Haspa – Hamburger Sparkasse und Spedition Jan Bode. 

Weiterlesen

Allgemein

Bufdis gesucht: Oldesloer Tafel braucht freiwillige Helfer

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe Die Oldesloer Tafel-EfA e.V. versorgt Hunderte Menschen mit kostenlosen Lebensmitteln und gebrauchter Kleidung und ist in diesen Zeiten notwendiger denn je.

Was Sinnvolles tun, ein tolles Team unterstützen und viel positives Feedback bekommen: Als Bufdi bei der Oldesloer Tafel geht das. Janina Weber und Ole Lars Rieken suchen ihre Nachfolger. Foto: M. Kattler-Vetter

Corona- und kriegsbedingt kommen immer mehr Unterstützungssuchende zur Tafelausgabe, zu EfAs Kleiderkiste und zum Mittagstisch am Kirchberg. Für die ehrenamtlich Tätigen sind dabei Absolventen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) eine unverzichtbare Stütze – ohne sie geht es einfach nicht.

Zwei derzeit mit jungen Bufdis besetzte Stellen laufen jetzt aus.

Janina Weber ist seit August letzten Jahres dabei und möchte sich nun ihrer Ausbildung widmen, Ole Lars Rieken ist seit Januar dabei und beginnt in Kürze ein Biologie-Studium.

Um die rund 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu entlasten und die Versorgung der Bedürftigen aufrecht erhalten zu können, braucht der Verein dringend Unterstützung und sucht motivierte Bundesfreiwillige für den Einsatz bei der Lebensmittelausgabe der Oldesloer Tafel sowie im Kleidershop EfAs Kleiderkiste.

Die Vollzeitstelle umfasst das Fahren, Be- und Entladen der Transporter, das Einsammeln von Lebensmittel- und Kleiderspenden sowie die Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Hilfreich ist ein Führerschein Klasse B und die Bereitschaft, in einem großen, engagierten Team mitzuarbeiten. Gesucht werden Schulabgänger, junge Leute, die sich noch nicht für eine Ausbildung entschieden haben und zupackende Persönlichkeiten mit Herz und Verstand, die sich mit den vielfältigen sozialen Aufgaben des Vereins identifizieren können. Fachliche Anleitung wird gegeben.

Der Bundesfreiwilligendienst dauert in der Regel ein Jahr und wird als Praktikum anerkannt.

Die Bufdis der Oldesloer Tafel nehmen während ihrer Einsatzzeit an 25 Bildungstagen teil, haben Anspruch auf Urlaub, die Sozialversicherung wird übernommen und sie erhalten als Vergütung den aktuell möglichen Höchstbetrag für Bundesfreiwillige.

Für Janina und Ole war die Überbrückung der Zeit zwischen Abitur und Ausbildung nicht einfach ein Job, beide lernten die Teamarbeit schätzen, bekamen tiefe Einblicke in die Organisation eines ehrenamtlich geführten sozialen Unternehmens und gewannen an Selbstbewusstsein.

“Da ich jeden Tag vor Ort bin, bin ich die erste Ansprechpartnerin für Kunden und Mitarbeiter”, zieht Janina Bilanz, “der freundliche Umgangston, die Begegnungen mit den Kunden und das nette Team haben mir gut gefallen.”

Wer sich vorstellen kann, so einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen, die sich zudem sehr gut im Lebenslauf macht: Bitte melden! Auskunft und Bewerbungen an info.oldesloertafel@online.de

Weiterlesen

Allgemein

Frau (25) aus Barfeld-Stegen vermisst: Polizei bittet um Hinweise

Veröffentlicht

am

Bargfeld-Stegen Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der 25- jährigen Kader K. aus Bargfeld-Stegen.

Foto: Polizei

Kader K. hat gestern (3. Mai 2022) gegen 18:30 Uhr die Wohneinrichtung verlassen und wurde seitdem nicht mehr gesehen.

K. ist ca. 1,57 m groß, hat eine kräftige Figur, kurze dunkelbraune Haare und Brillenträgerin. Beim Verlassen der Einrichtung trug sie eine blaue Hose, rote Schuhe, einen hellen Pullover und eine türkisfarbene Jacke. Frau K. ist desorientiert und benötigt Hilfe.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Kader K. geben kann oder sie gesehen hat, wird gebeten sich bei der Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/ 809-0 oder beim Polizeinotruf 110 zu melden.

Weiterlesen