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Leben in Stormarn

Kinder an die Macht: Konstantin von Notz lädt Kinder nach Berlin ein!

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Konstantin von Notz MdB, Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag. Foto: von Notz

Bad Oldesloe/Berlin – Der Bundestagsabgeordnete Dr. Konstantin von Notz von Bündnis90/Die Grünen lädt Kinder der 4. bis 6. Klassenstufe aus dem Wahlkreis dazu ein, mit ihren Eltern das politische Berlin zu entdecken.

Interessierten Kinder sind eingeladen, über zwei Tage kindgerecht zu lernen und sich vor Ort selbst anzuschauen, wie Politik gemacht wird. Die Reise geht vom 14. bis zum 15. Mai.

Neben einem Parlamentsbesuch und einem Gespräch mit dem Abgeordneten stehen zahlreiche weitere kindgerechte Besuche auf dem Programm, unter anderem der ehemaligen Berliner Mauer und des Naturkundemuseums mit seinem großen Dinosaurierskelett.

Die Reise wird vom Bundespresseamt gefördert, so dass für Bahnfahrt, Unterbringung im Hotel und Verpflegung lediglich eine Selbstbeteiligung von 10 Euro pro Person bezahlt werden muss. Die gemeinsame Bahnfahrt startet und endet in Hamburg-Bergedorf oder Büchen.

Pro Kind muss eine erziehungsberechtigte Person mitreisen. Anmeldungen samt Angabe des vollständigen Namens und des Geburtsdatums können an das Wahlreisbüro von Konstantin von Notz unter Konstantin.notz.wk@bundestag.de gerichtet werden. Bei mehr Bewerbungen als Plätzen entscheidet das Los.

Bad Oldesloe

Friedensdemo: „Nie wieder Krieg, nie wieder rechter Terror“

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Als Erinnerung an das Kriegsende wurde am Blauen Haus ein Kranz aufgehängt. Foto: Stormarnlive

Bad Oldelsoe – Mit deutlichen , aufrüttelnden Worten und starken Appellen haben rund 50 Demonstranten und Redner 73 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs daran erinnert, dass es nie wieder zu einer rechten Schreckensherrschaft in Deutschland kommen soll und darf. Bei schönstem Sommerwetter mahnten die Mitglieder des „Bündnis gegen Rechts“ rund um Walter Albrecht und Vertreter von Kirche und Schulen, dass Frieden noch immer nicht selbstverständlich sei.

Bürgermeister Jörg Lembke konnte selbst nicht anwesend sein, ließ aber eine Rede verlesen. Andersdenkende und Andersgläubige dürften nicht diffamiert werden. Es gab auch einen Seitenhieb in Richtung des Heimatministers Horst Seehofer (CDU). Dieser müsse verstehen, dass der Islam durchaus zu Deutschland gehöre, wenn Menschen mit dieser Religion hier leben. Jeder der hier lebe und seine Kultur mit- und einbringe, gehöre zu Deutschland und in diesem Fall eben zu Bad Oldesloe. Ausgrenzungen und Beleidigungen oder sogar Angriffe auf Grund von Herkunft und Religion würden hier niemals hingenommen werden.

Auch weitere Redner machten klar, dass es in der Kreisstadt nicht toleriert werden wird, wenn Flüchtlinge oder Menschen anderen Glaubens angegriffen oder beleidigt werden.  „Kein Problem wird sich mit Hass lösen lassen“, erklärte Hendrik Holtz (Die Linke). Dass eine Partei, die angeblich eine „Alternative“ in der aktuellen Form mit Hetze und Poplismus auf Stimmenfang gehen könne, sei beschämend genug, sagte er unter großem Applaus. Es sei die Aufgabe jedes Mitbürgers jeden Tag wieder für Frieden und ein gutes Zusammenleben zu kämpfen.

An den Kalten Krieg der auf den zweiten Weltkrieg folgte, erinnerte Pastorin Barbara Stüptitz von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Sie wuchs in der DDR auf. Auch sie mahnte zu Aussöhnung und Verständnis und vor allem ein friedliches Miteinander.

Birgit Mahner vom Bella-Donna-Haus ging vor allem die Rolle der Frauen sowohl im Bereich der Friedensbewegung als aber auch als Opfer von Krieg und Gewalt ein. Nur weil es viele Probleme in der Gesellschaft gebe und plötzlich wieder Ressentiments gepflegt und Hass verbreitet werde, könne man nicht aufgeben. Resignation sei niemals eine Option. Das war sie noch nie, wenn Frauen um ihre Rechte kämpften.

Jaqueline Groth und Jonas Weihrauch von der Berufsschule präsentierten als jüngste Vertreter das Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Auch sie setzen sich dafür ein , dass Rassismus an ihrer Schule und in der Gesellschaft gar nicht weiter erstarken kann. Sie beschrieben in ihrer gemeinsamen Rede unter anderem, wie mit Sprachpatenschaften neue Mitschüler mit Flucht- und Migrationshintergrund integriert werden.

Gemeinsam hingen alle Beteiligten am „Blauen Haus“ einen Gedenkkranz auf. Sie waren sich einig „Nie wieder Krieg, nie wieder rechter Terror“.

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Leben in Stormarn

Naturschutzbund organisiert Vogelzählung

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Rotkehlchen. Foto: NABU/Frank Hecker

Wallnau – Der NABU ruft zur diesjährigen deutschlandweiten Vogelzählung in Gärten und Parks auf. Die 14. „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag, also vom 10. bis zum 13. Mai statt. Die Zählaktion in Wallnau beginnt am 11. Mai um 11 Uhr. Der Treffpunkt für die gemeinsame Zählstunde ist das Infozentrum. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Am Abend findet zusätzlich eine Vogelstimmenwanderung statt (diese ist aber nicht Bestandteil der Aktion „Stunde der Gartenvögel).

Zusammen macht die Vogelbeobachtung mehr Spaß. Gemeinsam mit den Vogelkundigen des NABU werden die Wallnauer Gartenvögel unter die Lupe genommen. Eine Stunde lang werden Vögel beobachtet, gezählt und in einer gemeinsamen Auswertung gemeldet. Ausgestattet mit Fernglas und Bestimmungsbüchern kommen Sie der Vogelwelt näher, können die Natur genießen und nebenbei mit ein wenig Glück auch noch einen der tollen Preise gewinnen. Die Wallnauer Ornithologen stehen mit vielen Tipps zur Seite und helfen bei der Bestimmung.

„Je mehr Menschen an der Gartenvogelzählung teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Wir können inzwischen solide Aussagen über die langjährige Entwicklung des Gartenvogelbestandes in Dörfern und Städten treffen, da wir auf Daten aus mittlerweile 13 Jahren zurückgreifen können.“

Sorgen machen in den Städten beispielsweise die Bestände von Mehlschwalbe und Mauersegler. „Beide Arten gingen um etwa sechs bis sieben Prozent pro Jahr zurück, so dass 2016 nur noch etwa die Hälfte der Bestände von 2007 vorhanden waren“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Beide Arten suchen ihre Nahrung nicht nur in Städten, sondern fangen Insekten im Luftraum über dem ganzen Land. Möglicherweise wirkt sich hier der Insektenschwund auf in Städten brütenden Arten aus. Im Vorjahr gab es plötzlich wieder mehr Mehlschwalben und Mauersegler. Ob sich hier eine Trendwende zum Besseren andeutet oder es nur ein Effekt des guten Flugwetters am Zählwochenende war, wird die 14. Stunde der Gartenvögel zeigen.“

Im vergangenen Jahr haben fast 61.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel  mitgemacht und aus über 40.000 Gärten insgesamt über 1,4 Millionen Vögel gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“  handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert die Teilnahme: Entweder gemeinsam mit den Wallnauer Ornitholgen im Garten des Wasservogelreservats beobachten, zählen und melden. Ebenso geeignet ist ein ruhiges Plätzchen im eigenen Garten oder im Park. Von jeder Vogelart wird die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 21. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

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Bad Oldesloe

6.Mai: 199 517 Stormarner zur Wahl aufgerufen

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Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe/Stormarn – Am Sonntag, 6. Mai, sind 199 517 Stormarner aufgerufen in insgesamt 202 Wahllokalen mit 2000 Wahlhelfern ihrer demokratischen Pflicht nachzukommen und die Lokal- und Kreispolitiker zu wählen, die dann in den nächsten Jahren im Kreistag, in den Stadtverordneten- und Gemeindeversammlungen über die Zukunft vor Ort entscheiden.

Bei keinen anderen Wahlen, sind Bürger und Kandidaten so eng beieinander und bei keinen anderen Wahlen sind die Ergebnisse so direkt vor Ort spürbar. Wer nicht wählt –  so könnte man es verkürzt ausdrücken – hat im Prinzip auch keine Grundlage, sich in den nächsten Jahren über Entscheidungen der ehrenamtlichen Lokalpolitiker aufzuregen.

Denn wenn es um Themen vor Ort von Straßenausbaubeiträge über Kulturförderung, Kitabauten, Skatelands und so weiter geht – sind es die Politiker vor Ort, die entscheiden. Allerdings – und das kommt im Wahlkampf teilweise seltsam falsch rüber – Themen wie „Mehr Polizei vor Ort“, Flüchtlingspolitiker und Co. oder ähnliche Dinge werden auf der anderen Seite nicht auf lokaler Ebene sondern im Land- oder Bundestag auf den Weg gebracht. Hier verwirrte manch Wahlkampfplakat mit Versprechungen oder Forderungen, die auf lokaler Ebene nicht durchsetzbar sind.

Insgesamt ist die Wahlbeteiligung leider bei den letzten Wahlen rückläufig gewesen. 2013 fiel sie auf unter 50 Prozent, was schon ein sehr trauriger Schnitt ist. 1998 waren es noch 63,2 %, 2003 56,9 % und 2008 immerhin mit 50,8% über die Hälfte der Wahlbeteiligten. Wer seine Stimme nicht abgibt, gibt sie definitiv immer den Falschen, heißt es nicht zu Unrecht. Bleibt im demokratischen Sinne zu hoffen, dass diese Tendenz sich nicht fortsetzt.

Erstwähler gibt es dieses Mal 11 971 in ganz Stormarn. Wahlberechtigt sind alle EU-Bürger über 16 Jahren, die in Stormarn leben.

Für den Kreistag haben sich kreisweit 257 Kandidaten aus elf Parteien oder politischen Vereinigungen aufstellen lassen. Bei den Kommunalwahlen treten neun Parteien und insgesamt sogar 62 Wählervereinigungen an. Zu vergeben sind in den Gemeinde- und Stadtvertretungen insgesamt knapp 780 Mandate. Im Kreistag gibt es 49 Plätze, um die die Bewerber kämpfen.

Wahlzettel die durchgestrichen oder leer sind, auf denen Texte oder Botschaften verfasst wurden oder auf denen mehr Kandidaten als erlaubt angekreuzt wurden, gelten als ungültig.

Das endgültige Ergebnis des Kreistagswahl verzögert sich durch den unerwarteten Tod eines Direktkandidaten übrigens bis zum 4. Juni, weil im Kreiswahlkreis 9 (Bargteheide-Süd-Ost) wegen des tragischen Vorfalls erst am 3. Juni eine Nachwahl stattfindet. Dort sind dann nochmal 6715 Wähler zur Kreistagswahl aufgerufen.

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