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Trittau

Grande: Unbekannte schießen mit Softairwaffe auf Fahrzeuge

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Grande – Am Sonnabend, 10. Februar, gegen 03:40 Uhr, befuhr eine 41-jährige Reinbekerin mit ihrem BMW die Möllner Landstraße in Grande in Richtung Witzhave.

Auf Höhe der Bushaltestelle „Tannenweg“ sah sie zwei Personen, die mit einem Gegenstand auf ihr Fahrzeug zielten, der wie ein Maschinengewehr aussah. Unmittelbar darauf hörte die Geschädigte einen Knall und bemerkte einen Riss in ihrer Windschutzscheibe.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben zwei männliche Unbekannte mit einer Softairwaffe auf den fahrenden PKW geschossen und dadurch die Windschutzscheibe beschädigt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr wurde eingeleitet.

Zeugen gesucht: Wer hat den Vorfall beobachtet oder kann Angaben dazu machen und/oder ist ggf, im Besitz von Bildmaterial? Wer kennt die möglichen Täter? Gibt es eventuell noch weitere Geschädigte, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben? Mögliche Zeugen melden sich bitte bei der Polizeistation Trittau unter der Telefonnummer 04154 / 7073-0.

Trittau

Das Ohr am Handwerk: Landtagsabgeordneter Von Pein macht Praktikum

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Praktikant und Landtagsabgeordneter Tobias von Pein (links) mit Geschäftsführer Jürgen Lantz. Foto: SPD

Trittau – Nicht nur über das Handwerk reden, sondern mit ihm. Das war das Motto des Praktikumsbesuches von Tobias von Pein in dem Trittauer Traditionsunternehmen „J. Lantz Fenster und Türen GmbH“, welches unter anderem hochwertige Türen und Fenster herstellt.

„Ich habe den Besuch genutzt, um mir persönlich und direkt einen Eindruck über die Tätigkeiten im Betrieb und die Herausforderungen im Handwerk zu verschaffen“, sagt von Pein. „Hier arbeiten hochengagierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich tagtäglich für beste Ergebnisse einsetzen.“

„Tag mit vielen Eindrücken und guten Gesprächen“

Auf dem Programm stand auch ein Austausch mit dem Geschäftsführer Jürgen Lantz, der das über 100 Mitarbeiter starke Unternehmen in Trittau gemeinsam mit seiner Familie führt.

Themen waren u.a. der Fachkräftebedarf und die Rahmenbedingungen, die die Politik mit Gesetzen und Verordnungen schafft. Nach einem Rundgang durch alle Produktionsabschnitte des Fenster- und Türenbaus wurde der Abgeordnete in der Lackiererei eingesetzt und hat mit angepackt.

„Es war ein spannender Tag mit vielen Eindrücken und guten Gesprächen. Ich habe viel für meine Arbeit im Land mitgenommen“, so von Pein.

Der Besuch fand im Rahmen der „Aktionswoche Handwerk“ der SPD-Landtagsfraktion statt. In der Aktionswoche absolvieren die Landespolitiker der SPD jeweils ein eintägiges Praktikum in einem Handwerksbetrieb, um praxisnahe Einblicke in das Handwerk zu bekommen und um besser zu verstehen, vor welchen Herausforderungen das Handwerk steht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Steigerung der Attraktivität des Handwerks und unter anderem die Diskussion darüber, welche Aufgabe die Politik bei der Fachkräftesicherung und – entwicklung im Handwerk hat.

Nachwuchsprobleme im Handwerk

Hintergrund: Die Deckung des Fachkräftebedarfs sowie die Betriebsnachfolge in den Handwerksbetrieben werden zunehmend zu einem größeren Problem im Handwerk. Dabei ist bei Weitem nicht allen Jugendlichen bekannt, dass das Handwerk 130 Berufe und Aufstiegsmöglichkeiten bietet und Studium und Ausbildung kombiniert werden können. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigenden Qualifikationsanforderungen aufgrund des technischen Fortschritts ist die Deckung des Fachkräftebedarfs eine der wichtigsten Herausforderung für die schleswig-holsteinische Wirtschaft.

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Trittau

„Matrix“ in Trittau: Henrik Hold stellt in der Wassermühle aus

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Öl auf Baumwolle von Henrik Hold / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Trittau – Ab dem 26. Mai ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau die Ausstellung „Henrik Hold – Matrix“ zu sehen.

Henrik Hold zeigt in der Ausstellung erstmals seine neue Werkreihe unter dem Titel Matrix. Er unterzieht seine Malerei dabei einem grundlegenden Wandel: Seine figürlichen Gemälde, die häufig Interieurs oder Stillleben zeigen, konfrontiert er mit abstrakten Formen. Er experimentiert mit Rastern und Mustern, wodurch es zur Überlagerung und Auflösung der Formen kommt.

Diese gemalten wie physischen Verflechtungen lassen hybride Bildwerke entstehen, in denen sich Gegenständlichkeit und Abstraktion miteinander verschränken. Im Zusammenspiel mit dieser neuen Werkgruppe werden in der Ausstellung ältere Arbeiten gezeigt, die der aktuellen Auseinandersetzung mit Rastern scheinbar vorausgreifen.

Der Begriff der Matrix impliziert eine feste schematische Anordnung von Elementen. Tatsächlich findet auf Henrik Holds Gemälden eine stetige Wiederholung des aus geometrischen Formen bestehenden Musters statt. Die konsequente Wiederholung der Form führt zur formalen Gliederung des Bildraumes. Gleichzeitig werden Assoziationen mit einem Kaleidoskop wach – einem optischen Gerät, das nicht fixe Strukturen, sondern spielerisch immer neue Bilder schafft. Wie bei dem Blick durch ein Kaleidoskop sind auch in der Werkgruppe Matrix verschiedene Blicke auf dieselben Bildgegenstände und Räume möglich.

Die Ausstellungen in der Galerie in der Wassermühle Trittau und der Galerie im Marstall Ahrensburg finden im Jahr 2018 unter dem Jahresthema „Linie-Netz-Verbindung“ statt. Henrik Holds künstlerische Auseinandersetzung mit dem System der Matrix knüpft unmittelbar an das Jahresthema an.

Am Samstag, 26. Mai 2018 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Dr. Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Im Rahmen der Ausstellung findet am Sonntag, 24. Juni 2018 um 15 Uhr ein Künstlergespräch statt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag.

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten der Galerie in der Wassermühle Trittau: Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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Ahrensburg

Himmelfahrt: Warnung vor zum Teil schweren Gewittern in Kreis Stormarn, Hamburg, Lübeck und Umgebung

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Foto: SL

Ahrensburg/Grande – Achtung an alle Vatertags- und Himmelfahrtsausflügler oder auch Besucher des Hamburger Hafengeburtstages. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat mittlerweile die Unwetterwarnung für heute, 10. Mai, Nachmittag auf ganz Stormarn ausgeweitet. Auch für den Kreis Segeberg und Lübeck gilt die Warnung.

„Es treten wiederholt Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.

Der DWD warnt: „Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de).  Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Auch für Hamburg existiert eine entsprechende Warnung:

„In Hamburg treten wiederholt Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

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