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Norddeutschland

Auf Eis eingebrochen: Mann rettet Kind (6) vor dem Ertrinken

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Zugefrorener See
Symbolfoto: SL

Buchholz – In Buchholz (Kreis Harburg) ist ein Sechsjähriger auf dem dünnen Eis des Stadtparkteiches eingebrochen und untergegangen. Ein Mann reagierte sofort und rettete den Jungen.

Das Unglück ereignete sich am Donnerstagnachmittag. Das Kind spielte mit Freunden im Buchholzer Rathauspark Fußball. Gegen 15:40 Uhr flog der Ball auf die vereiste Fläche des Stadtparkteiches. Der Sechsjährige trat auf das Eis, um den Ball zurückzuholen. Die dünne Eisfläche gab jedoch nach, der Junge brach in das Eis ein und verschwand Sekunden später komplett unter der Wasseroberfläche.

Ein 53-jähriger Mann, der zufällig zu Fuß den Park durchquerte, beobachtete den Vorfall und reagierte blitzschnell. Der Mann stieg in den Teich und arbeitete sich zu der Stelle vor, wo er den Jungen untergehen sah. Unter der Wasseroberfläche konnte er den sechsjährigen ergreifen und dann zum Ufer zurückziehen. Dabei hatte er selbst schon keinen Boden mehr unter den Füßen.

Während der Bruder nach Hause gelaufen war, um die Mutter zu holen, hatten andere Zeugen den Rettungsdienst verständigt und den Sechsjährigen sowie seinen Retter am Ufer in Empfang genommen. In einem Restaurant, das unmittelbar neben dem Teich liegt, konnten beide sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes aufwärmen. Der Sechsjährige kam vorsorglich ins Krankenhaus, konnte aber nach kurzer Untersuchung wieder entlassen werden.

“Aus Sicht der Polizei hat der Mann hervorragend reagiert. Nur durch das entschlossene und sofortige Handeln des 53-Jährigen kam der Junge schnell wieder an die Oberfläche und ohne Schaden davon”, sagt Jan Krüger, Sprecher der Polizeiinspektion Harburg.

Der Retter selbst gibt sich bescheiden. Er wurde von den Beamten nach Hause gebracht, um seine nasse Bekleidung wechseln zu können und bat darum, unerkannt bleiben zu dürfen.

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Vermummte Männer greifen zwei Frauen an

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am frühen Sonntagmorgen, 15.Juli, kam es im Bereich der Straße “An der Untertrave” in Lübeck zu einer Körperverletzungen durch eine fünfköpfige vermummte Männergruppe.

Gegen 02.20 Uhr wurden Beamte des 1. Polizeirevieres zu einer Körperverletzung in der Straße “An der Untertrave” gerufen. Dort war eine 50-jährige Lübeckerin vor einer Gaststätte aus einer fünfköpfigen Personengruppe heraus zu Boden geschubst und anschließend mit Pfefferspray besprüht worden.

Eine 46-jährige Lübeckerin, die den Vorfall beobachet hatte, versuchte der anderen Frau zu helfen, wurde jedoch sofort mit dem Pfefferspray beworfen. Anschließend entfernte sich die Personengruppe in Richtung der Straße “Engelsgrube”.

Die 46-Jährige folgte nun der Personengruppe, wurde jedoch von einer sich plötzlich umdrehenden Person kräftig ins Gesicht geschlagen. Beide Frauen wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Lübecker Krankenhaus verbracht.

Bei der flüchtigen Personengruppe soll es sich laut Aussagen der beiden Frauen um Männer gehandelt haben, die zur Tatzeit mit Kapuzenpullovern bekleidet waren. Weiterhin hätten die Personen ihre Gesichter mit Skimasken verdeckt.

Das 1. Polizeirevier Lübeck hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Gesucht werden nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und eventuell Angaben zu den flüchtigen Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 0451-1316145 entgegen

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Polizei und Feuerwehr

Wahlstedt: Auf der Flucht mit einer Bahn kollidiert

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Wahlstedt – Am Sonnabendmorgen, 14.Juli, kurz nach 08.00 Uhr, kam es in Wahlstedt zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren. Der Fahrer hatte sich kurz vorher einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt. In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte den Pkw.

“Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit. Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß. Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt”, so Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke.

Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Die in der Regionalbahn mitfahrenden 8 Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt. Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. 2 Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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Kreis Segeberg

Nach Flucht vor Polizei: Auto von Bahnschranke aufgespießt

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DB Notfallmanagement im Einsatz. Archivfoto: SL

Wahlstedt – Ein Mann raste in Wahlstedt (Kreis Segeberg) der Polizei davon und kollidierte auf der Flucht erst mit einer Bahnschranke und dann mit der einfahrenden Regionalbahn. Das Fahrzeug wurde von der Schranke regelrecht aufgespießt.

„Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren“, sagt ein Polizeisprecher. Der Fahrer hatte sich am Samstagmorgen einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt.

In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte das Auto.

Regionalbahn schiebt Auto in Schranke

Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit.

Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß.

Fahrer wollte zu Fuß flüchten

Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt. Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Bahnstrecke zwei Stunden gesperrt

Die in der Regionalbahn mitfahrenden acht Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt.

Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. zwei Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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