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Bad Oldesloe

Stadt organisiert Autokino auf dem Exer

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Jaenette und Siegfried Frank machen in Bad Oldesloe ein Autokino. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Es geht zurück in die 50er-Jahre: Die Stadt Bad Oldesloe plant im April ein Autokino auf dem Exer und schafft damit eine Veranstaltung mit Kultpotenzial.

“Wir wollen mit unserem Programm möglichst viele Menschen ansprechen und ich glaube, dass ein Autokino durch seinen Retro-Charakter sehr viele Oldesloer und auch Auswärtige ansprechen wird”, sagt Inken Kautter vom Veranstaltungsmanagement der Stadt.

“Ein toller Käfer” und “Dirty Dancing”

Das Autokino wird an zwei Abenden jeweils einen Film zeigen. Am Freitag (27.4.) “Ein toller Käfer” aus dem Jahr 1968 und einen Tag später den Romantik-Klassiker “Dirty Dancing” von 1987. Mit Großleinwand und Popcorn und trotzdem ganz privat im eigenen Wagen.

Zunächst hatte die Stadt das OHO-Kino für eine Kooperation angesprochen. “Wir haben das Konzept gemeinsam mit Heinz Wittern entwickelt”, sagt Kautter. Doch der sei nach dem ersten Gespräch aus Zeitgründen abgesprungen. Die Stadt holte daraufhin das Mobile Kino Schleswig-Holstein an Bord.

“Wir haben schon viele Open-Air-Veranstaltungen gemacht aber ein Autokino ist auch für uns das erste Mal”, sagt Jeanette Frank, die gemeinsam mit ihrem Mann Siegfried vor 20 Jahren das mobile Kino von dessen Vater übernahm. Seitdem zieht das Paar mit Projektor, Leinwand und Popcorn-Maschine durch Norddeutschland. Das Kino-Team zeigte schon öfters Filme in Bad Oldesloe – bisher jedoch immer im Saal des Kultur- und Bildungszentrums.

Stellplätze für bis zu 100 Fahrzeuge

Die Umsetzung eines Autokinos bringt neue technische Herausforderungen mit sich. So reichen Lautsprecher nicht aus, um die Filme mit ausreichender Soundqualität in die Fahrzeuge zu bringen. Siegfried Frank: “Die Autos werden im hinteren Bereich stehen und dort kommt der Ton dann über die Radios.” Wer kein funktionsfähiges Autoradio hat, kann sich gegen Pfand einen tragbaren Empfänger ausleihen. Es wird 80 bis 100 Stellplätze für Fahrzeuge geben. Im Bereich vor der Leinwand stellen die Veranstalter außerdem Sitzgelegenheiten für autolose Besucher auf.

Die Umsetzung des Autokinos kostet die Stadt 15.000 Euro und wird aus dem Veranstaltungsbudget bezahlt. Die Höhe der Kosten sorgte bei der Vorstellung des Jahresprogramms vor dem Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss am Mittwoch vereinzelt für Kritik. “Das ist schon ein sehr hohes Risiko”, sagte Ausschussvorsitzender Matthias Rohde (FBO).

Unterstützung für die frische Idee gab es seitens der CDU: “Inken Kautter hat schon viele ungewöhnliche Ideen umgesetzt, die am Ende Erfolg hatten und da sollten wir auf ihre Expertise vertrauen”, sagte Ausschussmitglied Hildegard Pontow. Das Veranstaltungsmanagement muss dem Ausschuss einmal im Jahr das Programm vorlegen. Die Politik hat ein Vetorecht.

Karten für das Autokino auf dem Exer (27./28.4., 21 Uhr/Einlass 20 Uhr) gibt es ab sofort in der Stadtinfo im KuB (Beer-Yaakov-Weg 1) und unter 04531/504-199. Die Tickets kosten acht Euro pro Person. Old- und Youngtimer-Besitzer (bis Baujahr 1998) zahlen nur fünf Euro. Infos unter www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Bewerbermangel: Oldesloer Verwaltung stellt vermehrt eigene Azubis ein

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Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.l.) mit Ausbildungsleter Stefan Teich und den Azubis Jonas Wagner, Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – In der Oldesloer Stadtverwaltung gibt es viele freie Stellen, die sich einfach nicht besetzten lassen. Es fehlt an geeigneten Bewerbern. Daher wird jetzt vermehrt auf Auszubildende gesetzt. Es gibt sogar eine Übernahme-Garantie.

Die Zeiten in denen Verwaltungen hunderte Bewerbungen auf eine Stelle bekamen, sind vorbei. Vor allem fehlt es an Arbeitskräften mit Verwaltungserfahrung, wie Bürgermeister Jörg Lembke sagt: “Die sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu bekommen und wir stellen vermehrt fest, dass sich die Verwaltungen gegenseitig die Leute abjagen.”

Jetzt bildet das Oldesloer Rathaus verstärkt eigene Fachkräfte aus. In diesem Jahr starteten vier junge Leute ihre Karriere in der Stadtverwaltung. Eine von ihnen ist Anna-Lena Wriedt. “Eine Ausbildung habe ich schon hinter mir und jetzt mache ich ein duales Studium”, sagt die 22-Jährige. Bachelor-Studium ist ein neues Angebot der Stadtverwaltung und soll vor allem Schulabgänger ansprechen. Das funktioniert: Es gab 124 Mitbewerber. Ähnlich ist es bei der klassischen Ausbildung. Hier kamen 111 Bewerber auf zwei Stellen. Den Vertrag bekamen Helen Kaltwasser (18) und Wencke Behrens (19). “Ich habe schon ein Praktikum in dem Bereich gemacht und das hat mir gefallen”, sagt Segebergerin. Nicht nur im Büro sucht Bad Oldesloe Fachkräfte. Jonas Wagner macht beim städtischen Bauhof eine Ausbildung zum Straßenwärter. Seine Interessen dürften ihn bei vielen Autofahrern auf Anhieb sympathisch machen: “Schlaglöcher ausbessern, das interessiert mich”, sagt der 17-Jährige.

Bürgermeister Lembke hatte sogar noch einen fünften Ausbildungsplatz ausgeschrieben. Doch der Gärtner-Azubi sprang im letzten Moment ab. Im nächsten Jahr gibt es daher mindestens fünf statt vier freie Ausbildungsstellen. Unter anderem in Teilzeit. Damit soll etwa alleinerziehenden Eltern eine bessere Chance geboten werden, in Arbeit zu kommen. Die Anforderungen sind hoch: “Sie müssen in weniger Zeit das Gleiche leisten, wie unsere anderen Azubis”, sagt Ausbildungsleiter Stefan Teich. Alle neuen Mitarbeiter werden dabei so gut es geht unterstützt. Auch das Arbeitsklima soll stimmen: “Wir wollen eine Bindung herstellen und die Auszubildenden sollen sich bei uns wohl fühlen”, sagt Teich. Wichtig ist dabei auch die berufliche Perspektive. Jeder Azubi wird für mindestens ein Jahr übernommen. In der Regel länger. Teich: “Wir bilden ja nicht für andere aus und einen freien Platz bei uns in der Verwaltung gibt es eigentlich immer.”

Um auch künftig ausreichend Azubi-Bewerbungen zu bekommen, ist die Stadt Bad Oldesloe auch bei Ausbildungsmessen in der Region präsent. Unter anderem bei der “BIZ bei Nach”, der Nachtschwärmer Job Tour und auf der Jobmesse an der Anne-Frank-Schule in Bargteheide.

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Bad Oldesloe

Feuer auf Recyclinghof: So unterstützte das Technische Hilfswerk

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Einsatzkoordinierung in der THW Regionalstelle Lübeck. Foto: ots

Lensahn/Bad Oldesloe – Aufgrund des Brandes des Recyclinghofes bei Lensahn an der Autobahn A1 musste am Dienstagvormittag nicht nur die A1 vollgesperrt werden auch die über den Recyclinghof führende 110.000 Volt Stromleitung wurde abgestellt.

Daraufhin wurde das THW über den bereits im Einsatz befindlichen Fachberater angefordert. Vor Ort war auch das Technische Hilfswerk aus Bad Oldesloe.

Bei zahlreichen Stromausfällen östlich des Brandes stehen logistisch wichtige und sensible Bereiche bei der Versorgung im Vordergrund.

Die Alarmierung erfolgte am Vormittag ab 10.30 Uhr. In erster Linie waren dies Fachgruppen Elektroversorgung und Bergungsgruppen die mit ihren Netzersatzanlagen Strom einspeisen können.

Als Bereitstellungsraum für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte baute sich die Lübecker Fachgruppe Führung Kommunikation mit Meldekopf am Rastplatz Neustädter Bucht südlich des Lensahner Brandes.

Im Bereitstellungsraum sind insgesamt 6 Netzersatzanlagen mit bis zu einer Leistung von 300 KVA (in Summe rund 1400 KVA) aus den Ortsverbänden Hamburg -Wandsbek und -Bergedorf, Bad Segeberg und Eutin zusammengeführt. Weitere Helferinnen und Helfer mit zusätzlichen Stromaggregaten wurden voralarmiert. Hiervon sind auch Einsatzkräfte aus dem Nachbarlandesverband Bremen Niedersachsen betroffen.

Bereits im Einsatz sind die ehrenamtlichen Helfer aus Lübeck, die mit einer weiteren 175 KVA-Netzersatzanlage den Betrieb des Klärwerkes Cismar-Lenste sicherstellen. Der Ortsveband Neustadt versorgt mit seinem Aggregat einen Funkmast, der von der Stromabschaltung betroffen war.

Da ein genaues Ende des Einsatzes nicht absehbar ist, wurde zur Verpflegung der THW-Helferschaft und weiterer Einsatzkräfte die Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Preetz alarmiert, die von der Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Bad Oldesloe unterstützt wurde. Koordiniert wird der THW-Einsatz durch das Lage- und Koordinierungsteam der THW Regionalstelle Lübeck.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Radfahrer rammte Fußgänger zu Boden

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Wie die Polizei heute mitteilte, kam es bereits am 9. August zwischen 8 Uhr und 08:30 Uhr auf dem Geh- und Radweg der Hamburger Straße in Bad Oldesloe zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger verletzt wurde.

“Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein Radfahrer den rechtsseitigen Radweg der Hamburger Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe der Einmündung Salinenstraße wollte er rechts in diese einbiegen. Im Einmündungsbereich kam dem Radfahrer ein 23-jähriger Oldesloer zu Fuß, auf dem Gehweg der Hamburger Straße, entgegen. Der Radfahrer traf den Fußgänger mit seiner Schulter im Gesicht, woraufhin dieser stürzt und kurzzeitig das Bewusstsein verlor”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Als der Fußgänger wieder zu sich kam, war der Radfahrer noch am Unfallort. An das folgende Gespräch kann sich der Oldesloer nicht mehr erinnern. Der 23-jährige ging dann weiter zur Arbeit. Aufgrund starker Kopfschmerzen sucht er am nächsten Tag doch noch einen Arzt auf.

Es handelt sich bei dem Radfahrer um einen ca. 30-35-jährigen Mann mit dunklen kurzen Haare und Brille.

Zeugen gesucht: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann möglicherweise weitere Angaben zu dem Radfahrer machen? Zeugenhinweise bitte an das Polizeirevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 – 501 555.

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