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Herzogtum-Lauenburg

“Music in School”: Schüler lernen Geschichte mit Live-Musik

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Music in School. Foto: cb

Sandesneben – Am Mittwoch, 7. Februar 2018, startet in der Grund- und Gemeinschaftsschule Sandesneben ein vorbildhaftes Pilotprojekt, das im Kreis Herzogtum Lauenburg Schule machen soll: “Music in School”.

Das nachhaltige Projekt verfolgt zwei Ziele:

  1. Kulturelle Bildung, denn viele Schüler kommen nicht oder nur im Schulunterricht für eine Stunde in der Woche mit Musik in Berührung. Dabei bleibt es häufig, denn viele Eltern sind nicht musikalisch und können das Interesse ihrer Kinder nicht nachvollziehen, oder finanziell nicht in der Lage Ihren Kindern Musikunterricht zu finanzieren. Durch die Musik entdecken Schüler kreative Seiten an sich und finden möglicherweise ein Ventil mit stressigen Alltagssituationen umzugehen.
  2. Sozialkompetenz: Bei der jeweiligen Veranstaltung lernen die Kinder und Jugendlichen die geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge kennen.

In der Praxis geschieht dies dadurch, dass eine Live-Band vor den Schülern spielt und zwischen den Songs in lockerer Form erklärt wo und zu welcher Zeit die Songs entstanden sind und weshalb sie deshalb heute noch so klingen wie sie einst komponiert wurden. Somit bekommen die Schüler gleichzeitig einen Einblick über die Geschichte der Musik und verstehen gesellschaftliche Zusammenhänge. Diana Ross, Sängerin der legendären Soul-Band The Supremes, hat es einmal auf den Punkt gebracht: „Musik ist eine Reflexion der Zeit, in der sie entsteht.“

Das Trio Doctor Love Power aus Hamburg macht am 7. Februar den Anfang. Sie bringen druckvollen Rock’n’Roll, Soul, Blues und Country auf die Bühne. Keine loungigen Fahrstuhlklänge aus irgendeiner Plastikbox, sondern eine Gitarre, eine Rhythmusgruppe mit dem ultimativ groovenden Beat und eine durchdringende Stimme, die an John Fogerty erinnert. Nach dem ca. einstündigen Konzert erklären die Musiker den Schülern ihre Instrumente. Wer schon ein Instrument kann, hat die Chance mit der Band auf der Bühne ein Stück mitzuspielen.

Sechs weitere Schulprojekte geplant

Die Idee dazu stammt von Christian Behrendt (49), unter anderem Initiator und Organisator des beliebten Volkslaufs „Trittau bewegt sich“, des Stormarner Kabarett- und Satirefestes „Die Wadenbeisser“ und des zweitgrößten norddeutschen Rhythm & Soulfestivals „Soulfieber“. „Mein Ziel ist es in diesem Kalenderjahr das Projekt an sechs weiteren Schulen im Herzogtum umzusetzen“, erklärt der zweifache Familienvater seine ehrgeizigen Pläne.

Organisator Christian Behrendt (49)

Andreas Korte, Schulleiter der Grund- und Gesamtschule Sandesneben, und seine Vertreterin Christine Hoppe-Rebling freuen sich über das Engagement: „Musik verbindet Menschen und vermittelt Respekt gegenüber unterschiedlichster Kulturen. Die Entwicklung unserer Gesellschaft erfordert neue, ungewöhnliche Schritte damit die Kinder gegenseitigen Respekt lernen.“ Behrendt: „Für die Schüler wird das Projekt eine positive Wirkung haben, denn Musik verbindet ohne Worte dauerhaft Menschen und fördert prägend und nachhaltig den Abbau von Vorbehalten und Ängsten.“

Die Idee dieser Veranstaltung wird im weiteren Unterricht fortgeführt, um mit Hilfe der Musik gesellschaftliche und historische Zusammenhänge zu erklären. Bei den Schülern wird das Verständnis und die Toleranz für unterschiedliche kulturelle oder religiöse Hintergründe und Verhaltensweisen nachhaltig geprägt. Zielgruppe sind mittelfristig alle Schulen und somit alle Schüler im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Unterstützt wird die Auftaktveranstaltung finanziell durch die Vereinigten Stadtwerke in Ratzeburg, die Pension Rosenhof in Duvensee und die Gemeinde Panten. Um die Idee kreisweit finanziell umsetzen zu können, benötigt Christian Behrendt allerdings Sponsoren, die auch die Auffassung teilen, die Kinder und Jugendlichen über die Musik dauerhaft zu verbinden und die Hemmschwellen aus kulturellen oder religiösen Gründen zu überwinden. Mehr Infos dazu unter der Rufnummer 04534 – 210436.

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Herzogtum-Lauenburg

Pedelec-Fahrer übersehen: 52-Jähriger schwer verletzt

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Symbolfoto: SL

Mölln – Ein Pedelec-Fahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Mölln am Samstagabend schwer verletzt worden. Der Mann wurde von einem Auto erfasst.

Der 52 Jahre alte Mann aus Mölln befuhr mit einem Pkw Suzuki die Hauptstraße in Richtung Innenstadt. Für ihn galt das Zeichen 205 -Vorfahrt gewähren. In der Einmündung kollidierte er mit dem Pedelec 64-jährigen Mannes aus der Umgebung von Ratzeburg, der auch in Richtung Innenstadt, auf der Feuergräfenstraße fuhr.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der Suzuki-Fahrer trotz des vorfahrtsberechtigten Pedelec-Fahrers in die Einmündung ein und der 64-jährige stürzte in dessen Folge. Der Fahrer des Pedelec wurde mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Polizeisprecherin Rena Bretsch lobt das Verhalten einer Ersthelferin: “Sie hat sich an der Unfallstelle absolut vorbildlich verhalten, den Notruf abgesetzt und den verletzten Mann versorgt.” Es entstand ein Sachschaden von ca. 300 Euro.

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Herzogtum-Lauenburg

Tödlicher Unfall: 18-Jähriger fährt in Fahrschulwagen und stirbt

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Rettungswagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lauenburg – Schrecklicher Unfall in Lauenburg: Ein 18-Jähriger ist in seinem VW Polo verbrannt, nachdem er in den Gegenverkehr geriet und mit einem Fahrschulauto kollidierte.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag gegen 17.10 Uhr auf der Landstraße zwischen Lauenburg und Basedow. 

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der 18-jährige auf gerader Strecke nach links in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden VW Tiguan zusammen.

Fahrer des Tiguan war ein 17-jähriger Fahrschüler aus Lauenburg mit seinem 79-jährigen Fahrlehrer. “Der Fahrschüler versuchte noch auf den Grünstreifen auszuweichen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern”, sagt ein Polizeisprecher. 

Hinter dem Fahrschulwagen fuhr eine 25-Jährige aus der Umgebung von Büchen mit einem Ford Fiesta. Die Frau konnte auch nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Tiguan auf.

Eingeklemmt: Ersthelfer konnten 18-Jährigen nicht befreien

Der Fahrer des Polo war in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Im Motorraum des VW Polo brach ein Feuer aus, so dass die Ersthelfer nicht in der Lage waren den Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien.

Das Fahrzeug brannte komplett aus. Der Fahrer verstarb an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Sachverständiger hinzugezogen.

An allen Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 30.000 Euro.

 

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Bad Oldesloe

Maskottchen der Vereinigten Stadtwerke heißt jetzt “Eddi”

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von links: Christina Boeck, Amber, Olli und Maja Heinemann, Marius Lembicz
Foto: VSG/hfr

Bad Oldesloe/Ratzeburg/Mölln – Das neue Maskottchen der Vereinigten Stadtwerke, der VS-Energiebär, hat nun nach einem Wettbewerb auch einen richtigen Namen: „Eddi“

Kunden der Vereinigen Stadtwerke waren aufgefoderte worden, im Rahmen eines Wettbewerbes Namensvorschläge für das neue Maskottchen einzureichen.

Die Jury entschied sich nach Sichtung von über 70 Einsendungen, mit teilweise gleich mehreren Namensvorschlägen, durch Abstimmung für den Namen „Eddi“. Gleichzeitig ermittelte sie die Gewinner der ausgelobten Preise.

Die offizielle Namensvergabe fand vor der Möllner Welle, im Beisein der glücklichen Hauptgewinner statt. Nach der persönlichen Begrüßung durch den VS Energiebären überreichte Marius Lembicz, Geschäftsführer, an die Gewinner Familien-Gutscheine für den Hansa-Park.

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