Folge uns!

Herzogtum-Lauenburg

Flucht verhindert: 21-Jähriger fährt maskierten Räuber mit Kleinwagen an

Veröffentlicht

am

Mölln – Vier Männer, davon einer vermummt, hebelten am Freitag in Mölln (Kreis Herzogtum-Lauenburg) eine Wohnungstür auf. Der 27-Jährige Bewohner und dessen Besucherin (21) riefen die Polizei und offenbar auch einen Bekannten. Der stoppte einen der Räuber mit seinem Auto, während die anderen drei Tatverdächtigen gerade von Polizisten kontrolliert wurden. 

Nach dem Notruf trafen die zum Einsatzort gerufenen Polizeibeamten direkt vor der Haustür auf drei männliche Personen. Während der Kontrolle lief eine weitere, vermummte, Person aus dem Haus. Es handelte sich hier um einen 22-jährigen Mann aus Lauenburg.

“Der Lauenburger wurde von einem herannahenden silbernen VW Polo auf dem Gehweg offenbar gezielt angefahren. Der 21-jährige Fahrer aus Mölln stürzte anschließend aus seinem Fahrzeug und warf sich auf dem am Boden liegenden Lauenburger”, sagt  Ulla Hingst von der Staatsanwaltschaft Lübeck. Der Fahrer des VW Polo habe anschließend erklärt, dass der Geschädigte ihn telefonisch um Hilfe gebeten habe.

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den zu Boden gebrachten Mann an seiner weiteren Flucht hindern und festnehmen. Der 22-jährige Tatverdächtige aus Lauenburg wurde bei diesem „Unfall“ leicht verletzt.

Die drei anderen Männer nutzten diese Gelegenheit und flüchteten vom Tatort.

Der 27-jährige Geschädigte gab an, dass drei Männer und ein Vermummter seine Wohnungstür aus den Angeln gehebelt hätten. Er selbst sei durch ein Fenster geflüchtet. Die 21-jährige Besucherin teilte mit, dass sie von den Männern geschubst und bedroht worden wäre. Die Täter hätten dann einige Gegenstände, unter anderem ein Handy, aus der Wohnung entwendet und diese dann wieder verlassen.

Der VW Polo und die bei dem Lauenburger aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt.

Bei dem Tatverdächtigen bestand der Verdacht des BTM-Konsums, so dass ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Lauenburger wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Herzogtum-Lauenburg

Vermisst: Segler stürzte in den Ratzeburger See

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: SL

Ratzeburg – Tragischer Unfall beim Segeln auf dem Ratzeburger See. Am 03.Oktober, gegen 15.30 Uhr, stürzte ein 75jähriger Segler aus dem Landkreis Lüneburg auf dem Ratzeburger See über Bord seines Boots.

“Der Bootseigner befand sich mit einer zweiten Person an Bord seines Kajütsegelbootes im östlichen Teil des Ratzeburger Sees in Höhe Pogeez. Vermutlich aufgrund einer Windböe verlor der 75jährige das Gleichgewicht und stürzte ins Wasser. Nachdem eigene Rettungsversuche erfolglos blieben rief der Mitsegler über Notruf Hilfe”, so Polizeisprecher Torsten Gronau.

Eine sofort eingeleitete Suchaktion mit Kräften der DLRG, der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren blieb erfolglos und musste gegen 18.30 Uhr aufgrund Dunkelheit abgebrochen werden. Auch der Einsatz eines Hubschraubers blieb erfolglos.

Der Sucheinsatz wurde am Donnerstag und heute, auch unter Einbeziehung von Suchhunden, fortgesetzt. Die Kriminalpolizeistelle Ratzeburg hat die Ermittlungen übernommen.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

Frau in Wohnung eingesperrt und misshandelt: 30-Jähriger festgenommen

Veröffentlicht

am

Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Schwarzenbek – Eine Frau (32) ist in Schwarzenbek offenbar über mehrere Tage von dem Vater (30) ihres Kindes in einer Wohnung festgehalten und misshandelt worden – im Beisein des Kindes!

Nachdem die Polizei am Montag einen entsprechenden Hinweis bekam, wurde die Frau gegen 13 Uhr aus ihrer Wohnung befreit. Mehrere Streifenwagen waren an dem Einsatz beteiligt.

Nach ersten Ermittlungen ist der Mann dringend verdächtig, die Frau seit dem 21. September in ihrer Wohnung festgehalten und sie wiederholt geschlagen haben.

Hintergründe und der genaue Tathergang sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Mann leistete Widerstand: Pfefferspray

Im Verlauf der Sachverhaltsklärung wurde der Tatverdächtige zunehmend aggressiver und leistete massive körperliche Gegenwehr gegen die polizeilichen Maßnahmen. Mithilfe von einfacher körperlicher Gewalt, sowie unter Einsatz von Pfefferspray wurde der Widerstand beendet. Der Mann wurde festgenommen.

Drei Polizisten verletzt

Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, eine weitere Beamtin ist zurzeit nicht mehr dienstfähig.

Am Dienstagnachmittag wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck dem Haftrichter beim Amtsgericht Schwarzenbek vorgeführt. Dieser erließ wegen bestehender Fluchtgefahr einen Untersuchungshaftbefehl. Anschließend ist der 30-jährige der JVA zugeführt worden.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

Schwarzenbek: Hevi’s Imbiss wurde absichtlich in die Luft gejagt!

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: SL

Schwarzenbek – Nach der Explosion in einem Imbiss in Schwarzenbek (Kreis Herzogtum-Lauenburg) steht fest: Jemand hat das Lokal absichtlich gesprengt.

Jetzt sucht die Kriminalpolizei nach weiteren Zeugen und Bildmaterial.

Am 10. August, um 22.01 Uhr, wurde der Einsatzleitstelle gemeldet, dass es in einem Imbiss in Schwarzenbek, Hamburger Straße, zu einer Explosion gekommen sei. Das in Brand geratene Objekt, ein kombiniertes Wohn- und Gewerbeobjekt, wurde von der Feuerwehr gelöscht. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Geesthacht geführt und ergaben, dass die Explosion durch Brandstiftung herbeigeführt wurde.

Fotos und Videomaterial von Zeugen des Vorfalls können ab sofort auf dem Hinweisportal der Landespolizei mit dem Ereignisnamen Explosion im Hevi`s Schwarzenbek hochgeladen werden.

Wichtig dabei: Dies kann völlig anonym erfolgen. Angaben zur Identität des Hinweisgebers sind freiwillig. Das Hinweisportal dient ausschließlich zur Übersendung von Bild- und Videohinweisen und ist nur für einen begrenzten Zeitraum freigeschaltet.

Allgemeine Hinweise an die Kriminalpolizei in Geesthacht unter der Telefonnummer 04152/8003-0 oder über die Online-Wache.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung