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Hamburg

Hamburg: LKA geht gegen Drogendealer vor

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Das Drogendezernat im Landeskriminalamt (LKA 68) hat mit Unterstützung von weiteren Polizeibeamten sechs Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg-Bergedorf, Börnsen und Wentorf vollstreckt. Ein 25-jähriger Deutscher und ein 36-jähriger Türke wurden vorläufig festgenommen. Die Zugangssicherung erfolgte durch Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) und durch Kräfte der Spezialeinheit LKA 24.

Umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamts 68 führten zur Ermittlung einer Tätergruppe von drei Männern (25, 30, 36), die im Verdacht stehen, gewerbsmäßig Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geführt zu haben. Beim Amtsgericht Hamburg wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, die heute Morgen umgesetzt wurden.

Die Durchsuchung der Wohnung des 25-jährigen Hauptverdächtigen in Wentorf führte zur Sicherstellung von:

– 150 Gramm Marihuana – 5 Kilogramm Marihuana-Stängel bzw.

Blattmaterial – diverses Verpackungsmaterial – 12.000 Euro

mutmaßliches Dealgeld – 1 Luftgewehr

Der 25-Jährige wurde vor seiner Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Tatverdächtige entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Gegen den mutmaßlichen Dealer besteht ein aktuelles Waffen- und Munitionsverbot.

In dem Endreihenhaus des 36-jährigen türkischen Mittäters in Börnsen stellten die Beamten 1.500 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Des Weiteren durchsuchten die Beamten einen Kiosk in Börnsen, den der 25-jährige betreibt und in dem der 36-Jährige beschäftigt ist. Dort stellten die Fahnder einen Gripbeutel mit Marihuana sicher. Der 36-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. In der Wohnung des weiteren Tatverdächtigen (30) in Hamburg-Bergedorf stellten die Beamten insgesamt 40 Gramm Marihuana sicher. Der Deutsche wurde nach den polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.

Bei den Durchsuchungen der Objekte im Weidenbaumsweg sowie in der Straße Glasbläserhöfe stellten die Beamten insgesamt 1000 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.

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Hamburg

Hamburg: Fahndung nach bewaffnetem Überfall auf 18-Jährigen

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach einem Überfall auf einen 18-Jährigen der bereits am 18 April in Hamburg-Volksdorf stattfand, fahndet die Polizei Hamburg jetzt mit Bildern aus einer Überwachungskamera öffentlich nach den vier bislang unbekannten Tätern.

Der Geschädigte war an der Haltestelle Frankring aus dem Bus der Linie 174 ausgestiegen und auf dem Weg zu seiner Wohnanschrift von zwei Männern angesprochen worden. Diese fragten ihn zunächst nach einer Zigarette und der Uhrzeit.

Nachdem der 18-Jährige den beiden eine Zigarette übergeben hatte und seinen Weg fortsetzen wollte, wurde er von einem der beiden festgehalten. Zeitgleich kamen zwei weitere Männer hinzu, von denen einer mit einer Schusswaffe bewaffnet war. Während der 18-Jährige mit der Schusswaffe bedroht wurde, durchsuchten die Täter ihn und raubten ihm sein iPhone 8, seine AirPods-Kopfhörer und sein Portemonaie.

Die bisherigen Ermittlungen des zuständigen Raubdezernats (LKA 154) führten nicht zur Identifizierung der Täter.

Hinweise zu den abgebildeten Personen bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Tankstellenüberfall in Hamburg: Polizei fahndet nach dem Täter

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach einem Überfall auf eine Tankstelle am 22. Juli in Hamburg-Eidelstedt um 11:52 Uhr fahndet die Polizei Hamburg mit Bildern aus einer Überwachungskamera öffentlich nach dem bislang unbekannten Täter.

Der maskierte Täter bedrohte die 47-jährige Tankstellenangestellte mit einer Pistole und forderte sie zum Öffnen der Kasse auf. Nachdem er im weiteren Verlauf etwa 150 Euro Bargeld erbeutet hatte, flüchtete er entlang der Pinneberger Chaussee in Richtung stadtauswärts.

Die bisherigen Ermittlungen des zuständigen Raubdezernats (LKA 134) führten nicht zur Identifizierung des Täters.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der zuständige Ermittlungsrichter daher eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern aus einer Überwachungskamera angeordnet.

Foto: Polizei Hamburg

Foto: Polizei Hamburg

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

– männlich  – “südländisches” Erscheinungsbild – kurze, dunkle Haare – trug eine beige Jacke, eine weiß-graue    Hose  und ein rotes Basecap

Darüber hinaus kann sie um die folgenden Merkmale ergänzt werden:

– etwa 1,70m bis 1,75m groß – schlank – sprach Deutsch mit Akzent

Hinweise zu der abgebildeten Person bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Hamburg-Horn: Schlichter bei Restaurantstreit schwer verletzt

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: Jaromir Chalabala/shutterstock.com

Hamburg – Ein Streit in einem Restaurant in Hamburg-Horn ist am Wochenende komplett aus dem Ruder gelaufen. Zwei Angestellte, die eigentlich nur schlichten wollten, wurden durch den Wurf eines Tellers und den Einsatz eines Messer verletzt. Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die ersten Ermittlungen übernommen.

In dem Restaurant kam es zunächst zu einem Handgemenge zwischen einem Mann (56) und einer Frau. Hintergrund sind offenbar unmittelbar zuvor am U-Bahnhof Horner Rennbahn gewesene Streitigkeiten darüber gewesen, dass die Frau während einer vorangegangenen U-Bahn-Fahrt Alkohol konsumiert hatte.

Im weiteren Verlauf soll der Mann der Frau in einem Restaurant, in dem sie beide anwesend waren, eine Backpfeife versetzt haben, woraufhin die Geschlagene sich wehrte. Zwei Begleiter der Frau eilten ihr zu Hilfe. Einer der Begleiter attackierte den Mann und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Angestellte des Restaurants wollten schlichten und die Beteiligten nach draußen drängen. Am Ausgang nahm die Frau dann einen Teller in die Hand und warf ihm einen der Angestellten (27) gegen den Kopf. Er erlitt daraufhin eine blutende Kopfplatzwunde. Der zweite Angestellte (28) erlitt eine Messerstichverletzung im Bauchbereich.

Die Frau und ihre Begleiter flüchteten zunächst unerkannt.

Die beiden Angestellten wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der 28-Jährige wurde stationär aufgenommen, die Verletzung des 27-Jährigen wurde ambulant versorgt. Lebensgefahr bestand nicht.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernahmen die weitere Sachbearbeitung. Sie kamen hierbei auf die Spur der Geflüchteten. Bei der Frau handelt es sich demnach um eine 20-jährige Polin, bei ihren Begleitern um zwei 19 und 20 Jahre alte Polen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg wurden die Wohnanschriften der Frau und ihres schlagenden Begleiters (20) durchsucht. Hierbei stellten die Ermittler Beweismittel sicher. Das mutmaßliche Tatmesser konnte dabei nicht aufgefunden werden. Da keine Haftgründe vorlagen, verblieben die beiden auf freiem Fuß.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere auch dazu, wer für die Messerstichverletzung verantwortlich ist, dauern an.

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