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Bad Oldesloe

Rendezvous der Reisefreunde: Australiens Westen

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REisevortrag über Australiens Westen. Fotograf: Wolf Leichsenring

Bad Oldesloe – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Rendezvous der Reisefreunde präsentieren Gabriele und Wolf Leichsenring auf Einladung der Oldesloer VHS am kommenden Dienstag, den 6. Februar um 19 Uhr ihre Diashow über den Westen Australiens.

Oben, im tropischen Norden, startet die Reise der beiden Berichterstatter. Die Route erstreckt sich über den Westküstenhighway südwärts und führt nach vielen tausend Kilometern im Wohnmobil in die Metropole Perth. Unterwegs werden Städte wie Derby, Broome, Exmouth, Monkey Mia passiert und im Bild festgehalten. Auch die südwestliche Halbinsel, „The Bottom“ genannt, kommt unter anderem mit der von Nationalparks umringten Stadt Albany nicht zu kurz.

Apropos Nationalparks: Die weltberühmte Bungle-Bungle-Gebirgsformationen, ebenso Westaustraliens Topattraktion, die Kimberleys mit dem Windjana Gorge werden ebenso fotografisch dokumentiert wie der Karijini Nationalpark mit seinen tiefen Schluchten.

Bezaubernde Bilder sind außerdem entstanden in der Welt des frühlingshaften Outbacks mit seinen fast horizontlosen, unbeschreiblich farbenfrohen Wildblumenfeldern. Wer lieber die Tierwelt mag, darf sich an Krokodilen, Kängurus, Papageien, Delfin und Wal erfreuen.

Diese und viele andere australische Impressionen werden in dem Diavortrag dargeboten, der am 6.2. um 19 Uhr im Historischen Rathaussaal stattfindet. Der Eintritt beträgt vier Euro an der Abendkasse. Die VHS bittet um telefonische Anmeldung unter 04531 504-140.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Benefizadventsfeier für die Kinderkrebshilfe

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Sven Reddig und Sven Buntfuß freuen sich auf viele Gäste im Bürgerhaus.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Zum 20. Mal laden am Sonntag, 16. Dezember, Sven Reddig (SSV Pölich) und Sven Buntfuß gemeinsam mit ihrem Team aus der Stormarner Fußballszene zum großen Benefizadventsnachmittag ins Oldesloer Bürgerhause.

1999 kam die Idee in einer “Bierlaune” im Vereinsheim ds VfL Oldesloe auf, dass man doch mal ein Benefizevent auf die Beine stellen könnte. Gesagt – getan. Nach einigen Telefonanten war der passende gute Zweck gefunden. “Man gab uns den Tipp, dass Geldspenden bei der Lübecker Kinderkrebshilfe besonders gut aufgehoben wären”, erklärt Reddig.

Nachdem man drei Mal die besondere Feier im Vereinsheim stattfand, wechselte man ins Bürgerhaus. Dort werden wieder im Verlauf des Nachmittags ungefähr 200 Besucher erwartet. Auf dem Kulturhof wird es wieder einen Würstchengrill und natülich auch leckeren Punsch geben”.

Hihglight wird bestimmt wieder die große Tombola werden. Das Team hat erneut zahlreiche Preise von Unterstützern und Sponsoren einsammeln können. “Ich denke der Gesamtwert beläuft sich im fünfstelligen Bereich”, sagt Buntfuß. Unter anderem stellen erneut einige Fußballteams Merchandise- und Fanartikel zur Verfügung. “Der VfB Lübeck, der FC St. Pauli, SV Werder Bremen oder auch FC Ingolstadt und der SV Eichede haben uns über die Jahre immer unterstützt”, lobt Buntfuß.

Der Erlös der Aktionen geht zu 100 % an die Kinderkrebshilfe. Bei den ersten 19 Ausgaben konnte so die stolze Summe von 135 000 Euro zusammengebracht werden.

Los geht es um 15 Uhr im Bürgerhaus in Bad Oldesloe.

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Bad Oldesloe

Politiker-Kommentar: Solidaritätsbekundung für den Schülerstreik

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Foto: Büro L. G. Beutin/hfr

Bad Oldesloe/Kiel/Berlin – Der Linken Bundestagsabgeordnet Lorenz Gösta Beutin meldet sich vom Klimagipfel in Katowice mit einer Solidaritätsbekundung für den Schülerstreik für Klimaschutz

“Auch in Schleswig-Holstein streiken heute Schülerinnen und Schülern für echten Klimaschutz, in Kiel demonstrieren sie vor dem Landtag. Vom Weltklimagipfel in Katowice sende ich meine solidarischen Grüße:

Der Weltklimagipfel zeigt, es ist Zeit zu handeln. Aber gerade die Große Koalition in Berlin tut zu wenig, und das seit Jahren: Sie zögert der Kohleausstieg hinaus und bekommt eine echte ökologische Verkehrswende nicht hin mit der Folge, dass die Emissionen beim Verkehr seit 1990 nicht weniger, sondern mehr geworden sind.

Vor diesem Hintergrund ist der Klimastreik ein starkes Signal, das Hoffnung macht. Die junge Generation nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und macht deutlich: Wir können nicht länger auf die Politik warten und hinnehmen, dass zu wenig passiert. Der Klimastreik ist Klimaschutz in Handarbeit.

Wir brauchen überall in Deutschland eine starke Klimabewegung, die Druck auf die Politik macht, damit endlich die Maßnahmen ergriffen werden, die seit Jahren notwendig sind und auf dem Tisch liegen. Dazu gehört ein starkes Klimaschutzgesetz, ein Kohleausstiegsgesetz, das sofortige Abschalten der dreckigsten 20 Kohlekraftwerke in Deutschland und eine sozial gerechte Energiewende”

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Berlin

Schülerstreik für Klimaschutz: Linke sieht es als “starkes Signal”

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Beutin
Foto: Alexander Klebe/hfr

Berlin/Kiel – Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Partei “Die Linke” aus Schleswig-Holstein, klima- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Landessprecher seiner Partei für Schleswig-Holstein von der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen, hat sich zum für morgen geplanten Streik von Schülern geäußert, die damit ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen wollen.

“Der Weltklimagipfel zeigt, es ist Zeit zu handeln. Aber gerade die Große Koalition in Berlin tut zu wenig, und das seit Jahren: Sie zögert der Kohleausstieg hinaus und bekommt eine echte ökologische Verkehrswende nicht hin mit der Folge, dass die Emmissionen beim Verkehr seit 1990 nicht weniger, sondern mehr geworden sind”, sagt Beutin.

“Vor diesem Hintergrund ist der Klimastreik ein starkes Signal, das Hoffnung macht. Die junge Generation nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und macht deutlich: Wir können nicht länger auf die Politik warten und hinnehmen, dass zu wenig passiert. Der Klimastreik ist Klimaschutz in Handarbeit”, führt er weiter aus.

Wir brauchen überall in Deutschland eine starke Klimabewegung, die Druck auf die Politik macht, damit endlich die Maßnahmen ergriffen werden, die seit Jahren notwendig sind und auf dem Tisch liegen. Dazu gehört ein starkes Klimaschutzgesetz, ein Kohleausstiegsgesetz, das sofortige Abschalten der dreckigsten 20 Kohlekraftwerke in Deutschland und eine sozial gerechte Energiewende.”

Die Oldesloer Landtagsabgeordnete Anita Klahn (FDP) hatte zuvor geäußert, dass die Schulpflicht vorgehe und der Einsatz mit einem Streik für Klimaschutz eben nicht “Pflicht” sondern “Kür” sei.

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