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Bad Oldesloe

A1 bei Bargteheide: Alkoholisierter Autofahrer (24) verursacht Unfall mit drei Toten

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Bargteheide/Bad Oldesloe – Auf der A1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe kam es in der Nacht zu Sonntag gegen 0:30 Uhr zu einem schweren Unfall, bei dem drei Männer ihr Leben verloren.

Nach ersten Erkenntnissen kollidierten zunächst zwei Fahrzeuge. Einer dieser am Unfall beteiligten PKW (ein Skoda) überschlug sich anschließend mehrfach. Der fatale Crash ereignete sich in der Nähe des Autobahnkreuzes Bargteheide.

Dieses Fahrzeug wurde komplett zerstört. Foto: mopics.eu

“Ein 24-jähriger Hamburger befuhr mit einem VW Golf die BAB 1 auf dem mittleren Fahrstreifen Richtung Norden. Zeugenaussagen zufolge überfuhr der 24-jährige dabei bereits vor dem eigentlichen Unfall wiederholt unkontrolliert die Fahrbahnbegrenzung zum rechten Fahrstreifen. Dort fahrende Fahrzeuge mussten auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden”, erklärt Polizeisprecher Holger Meier. 

Zur Unfallzeit kollidierte der Hamburger bei einem solchen “Manöver” mit einem rechts neben ihm fahrenden Skoda. In dem Skoda befanden sich drei männliche Personen aus Wismar (40 und 28 Jahre, die Identität des dritten Mannes ist gegenwärtig noch nicht endgültig bestätigt.) Der Skoda kam durch die Kollision nach rechts von Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und wurde dabei, auf dem Dach liegend, zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Der 24-jährige Hamburger verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Golf und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Im weiteren Verlauf kollidierten noch zwei weitere Fahrzeuge mit dem auf dem Dach liegenden Skoda. Hierbei handelte es sich um einen Jeep Cherokee (Fahrer war ein 49-jähriger Mann aus dem Raum Rostock) sowie ein VW Golf (Fahrer: 38 Jahre aus dem Raum Bad Oldesloe).

Einsatzkräfte an einem der Unfallfahrzeuge. Foto: mopics.eu

Die drei Insassen des Skoda erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der 24-jährge sowie der Fahrer des Jeeps wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Der 38-jährige Golffahrer blieb unverletzt.

“Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem Unfallverursacher Atemalkoholgeruch fest. Darauf wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck ordnete diese für die Unfallaufnahme zudem die Hinzuziehung eines Gutachters an”, so Holger Meier.

Die A 1 musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Norden bis 07.30 Uhr voll gesperrt werden.

Die Strecke am Unfallort glich auf 100 Meter laut Augenzeugen einem Trümmerfeld. Die Verunfallten im Skoda mussten durch die Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden.

Drei Menschen sind bei dem Verkehrsunfall gestorben. Foto: mopics.eu

Die Feuerwehren aus Bargteheide und Hammoor waren neben Polizei und dem Rettungsdienst im Einsatz. Unfallsachverständige wurden durch die Polizei hinzugezogen. Die Ermittlungen laufen.

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Bad Oldesloe

Biotop in Poggensee zerstört: Fäll-Aktion in geplantem Schutzgebiet schockt Oldesloer Lokalpolitiker

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Bad Oldesloe – Diese Aktion könnte das Ende sein für ein im Oldesloer Ortsteil geplantes Wohngebiet: Am Wochenende ist die Fläche möglicherweise unrechtmäßig gerodet worden. Es handelt sich laut SPD um ein im Flächennutzungsplan eingetragenes Biotop.

Hier war mal ein Biotop. Foto: H.-H. Roden

Der SPD-Stadtverordnete Hermann Roden spricht von einer „Nacht-und Nebelaktion“, in der das Biotop am Wochenende 24./25. Oktober zerstört wurde. Mit schwerem Gerät sei dort das vorhandene Gehölz abgesägt worden.

„Dieses Biotop lag mittig in einem Bereich des Ortsteils Poggensee, der als Landschaftsschutzgebiet geplant war“, sagt Roden.

Private Bestrebungen, hier ein neues Baugebiet zu errichten, sollten im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss am 29. Oktober und ebenso im Wirtschafts- und Planungaussschuss am 2. November diskutiert werden.

Nun wurden bereits neue Fakten geschaffen, bevor in den Ausschüssen diskutiert und beschlossen werden konnte. Die SPD Bad Oldesloe verurteilt dieses Vorgehen.

„Die neu geschaffenen Tatsachen stoßen auch in der Verwaltung auf absolutes Unverständnis“, berichtet Hermann Roden aus einem Telefonat mit dem städtischen Bauamtsleiter. Nun müssen von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Stormarn diese Tatsachen neu bewertet werden.

„Bevor nicht klar ist, welche Auswirkungen, Folgen und Konsequenzen diese Frevel-Aktion haben wird, kann keine Entscheidung getroffen werden“, sagt Björn Wahnfried, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Die SPD begrüßt es daher, dass eine Entscheidung über ein mögliches Baugebiet folgerichtig vertagt und die Punkte von der Tagesordnung gestrichen werden.

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Bad Oldesloe

Keine Mini-Züge in der Sporthalle: Oldesloer Modellbahn-Ausstellung fällt aus

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Bad Oldesloe – Kurz und knapp teilen die Eisenbahnfreunde Bad Oldesloe mit: Die Modellbahnausstellung wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

Modellbahn Foto: Schleicher/Hfr

Eigentlich wäre das über die Grenzen Oldesloes hinaus bekannte Treffen von Modellbahnern in diesem Jahr zum 35. Mal veranstaltet worden.

“Wir hoffen sehr, dass wir diese Ausstellung im November 2021 wieder durchführen können”, sagt Uwe Schleicher von den Modellbahnfreunden.

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Bad Oldesloe

Trotz Pandemie-Auflagen: Oldesloer Einzelhändler halten an Einkaufssonntag fest

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Bad Oldesloe – Am kommenden Wochenende planen die Oldesloer Einzelhändler einen verkaufsoffenen Sonntag (1.11. von 13 bis 18 Uhr). Trotz der hohen Infektionszahlen soll das „Lichterfest“ nicht abgesagt werden. Einen Laternenumzug wird es allerdings nicht geben.

Ordner beim Foodtruck-Einkaufssonntag in Ahrensburg. Foto: Fischer

Ob der verkaufsoffene Sonntag stattfinden wird, war in den vergangenen Tagen noch unklar. Jetzt haben die Organisatoren eine Entscheidung getroffen. Das „Lichterfest“ soll der Pandemie nicht zum Opfer fallen. Zumindest nach jetzigem Stand.

Veranstalter Jan Rohde: „Nach reiflicher Überlegung und Austausch mit den Behörden von Stadt und Kreis, haben wir uns entschlossen den verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen.“

Zusätzliche Auflagen werden selbstverständlich umgesetzt und auch gewissenhaft kontrolliert, wie Jan Rohde sagt:

„Wir wollen zeigen , dass auch unter diesen schwierigen Umständen ein wenig Normalität möglich ist, wenn sich alle Beteiligten und Besucher an die gängigen Regeln halten.“

Das Infektionsgeschehen haben die Veranstalter dennoch weiter im Blick.

Vom Markt, über die gesamte Hindenburgstraße bis zum Ende der Besttorstraße haben sich die Gewerbetreibenden viel einfallen lassen, um die Bürger und Gäste in die Innenstadt zu locken.

Alle Geschäfte werden die Eingangsbereiche illuminieren und ihre Kunden mit Aktionen, besonderen Angeboten und Überraschungen zum Bummeln einladen.

Zusammen mit einigen Marktbeschickern gibt es auf dem Wochenmarkt in abgespeckter Form kulinarische Besonderheiten der Region, auch ein Foodtruck mit Grünkohl-Außerhaus Verkauf ist wieder dabei.

„Auf Grund der Corona Situation verzichten wir in diesem Jahr auf den großen Laternenumzug und Stände in der Fußgängerzone, nur so können wir die notwendigen Abstände sicherstellen“, sagt Jan Rohde und weist nochmals auf die Maskenpflicht in der Innenstadt hin. Ein Sicherheitsdienst soll die Einhaltung sicherstellen.

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