Folge uns!

Lübeck

Lübeck: Bagger beschädigte Gasleitung

Veröffentlicht

am

Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am frühen Mittwochvormittag (24.01.) wurde bei Abrissarbeiten in Lübeck-Schlutup eine Gasleitung beschädigt. Kurzzeitig sei die Konzentration des austretenden Gases kritisch gewesen.

Gegen 10:45 Uhr wurde die Polizei zur alten, derzeit im Abbruch befindlichen Konservenfabrik in Schlutup, Palinger Weg, gerufen. Die Berufsfeuerwehr Lübeck und Mitarbeiter des Gasnetzbetreibers waren bereits vor Ort.

Während der Abrissarbeiten eines Fundaments zerstörte ein Bagger eine Gasleitung, die den Baustellenverantwortlichen unbekannt war. Das ausströmende Gas verbreitete sich bis in die Kanalisation des Palinger Weges und war wegen des im Gas befindlichen Odorierstoffes im Umfeld wahrnehmbar.

Im Schachtbereich sei kurzzeitig ein kritischer Wert messbar gewesen. Die Gefahr der Anreicherung habe durch die Öffnung von Schachtdeckeln beseitigt werden können, da Erdgas leichter als Luft ist.

Aus Sicherheitsgründen waren drei angrenzende Wohnhäuser sowie die dortige Arztpraxis geräumt worden. Die Leckage im Gasleitungssystem wurde bis 14 Uhr behoben. Der Palinger Weg war durch die Polizei Schlutup für die Zeit des Einsatzes ab der Mecklenburger Straße über eine Länge von etwa 200 m vollgesperrt und konnte um 15:05 Uhr wieder freigegeben werden.

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizei sucht Zeugen eines illegalen Straßenrennens

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Die Polizei Lübeck geht davon aus, dass am Pfingstwochenende in Lübeck ein gefährliches und illegales Straßenrennen stattgefunden hat. „Am Samstagmorgen, 19. Mai,  konnten Beamte des Zentralen Kriminaldauerdienstes Lübeck vier Fahrzeuge feststellen, die offenbar ein Rennen fuhren. Im Bereich der Fackenburger Allee sind die Fahrzeuge parallel nebeneinander mit hoher Geschwindigkeit gefahren. Die Fahrzeugführer konnten Bei der Lohmühle kontrolliert werden“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz. 

Und so beschreibt die Polizei den Vorfall: „Die Beamten fuhren gegen 1 Uhr mit einem zivilen Streifenwagen auf der Holstenstraße in Richtung Lübecker Innenstadt. Dabei konnten sie vier Fahrzeuge aus den Schüsselbuden in die Holstenstraße und weiter in Richtung Holstentorplatz fahren sehen und hören. Die Fahrer hupten mehrfach und man rief sich aus den Fahrzeugen gegenseitig etwas zu.

Die Polizisten wendeten ihren Wagen und fuhren zunächst beobachtend hinterher. An der Ampelanlage in Höhe der Willy-Brandt-Allee stellten sich drei Fahrzeuge nebeneinander auf. Ein dunkler Audi Q3 nutzte die Busspur, ein schwarzer BMW und dunkler VW die beiden weiteren Fahrbahnen. Ein SUV hielt hinter dem Volkswagen.

Bei „grün“ beschleunigten die Wagen, bremsten grundlos und fuhren zu Teil parallel nebeneinander über den Kreisverkehr in Richtung Fackenburger Allee. Zwei Ampelanlagen wurde bei „gelb“ und „rot“ überfahren. Ein einfahrendes Fahrzeug musste stark abbremsen, um einen Unfall zu verhindern. Im Verlauf der Fackenburger Allee zeigte der Tacho des Streifenwagens 114 km/h. Drei Fahrzeuge fuhren abschließend auf einen Parkplatz Bei der Lohmühle, das SUV-Fahrzeug setzte seine Fahrt fort.

Die Beamten konnten die Fahrer des Audi, BMW und VW Passat kontrollieren. Es handelt sich um 19-jährige Lübecker. Sie bestreiten ein Rennen gefahren zu sein. Weitere Streifenwagen suchten nach dem SUV – dieses blieb in der Nacht erfolglos.

Es wird nun hinsichtlich des Verdacht eines verbotenen Straßenrennens nach § 315d Strafgesetzbuch ermittelt. Zeugen dieses Vorfalles mögen sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 0451-1310 melden.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Nachtportier in Hotel überfallen und ausgeraubt

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (20.Mai 2018) ist in Lübeck St. Lorenz Süd ein Nachtportier eines Hotels überfallen und beraubt worden. Der bisweilen unbekannte Täter flüchtete mit der Beute, die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 02.40 Uhr ging bei der Polizeiregionalleitstelle der Notruf ein, dass soeben der Nachtportier eines Hotels im Bereich Roter Löwe überfallen worden wäre. Mehrere Funkstreifenwagen suchten daraufhin das Hotel in der Dr.- Luise-Klinsmann-Straße auf und fahndeten nach dem flüchtigen Täter.

„Ersten Erkenntnissen nach betrat gegen 02.30 Uhr ein maskierter Mann den Empfangsbereich des Hotels und verlangte nach dem Nachtportier. Als der Hotelangestellte am Tresen erschien, soll der Täter plötzlich eine Waffe gezogen und den Nachtportier damit bedroht haben“, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

„Unter Vorhalt der Waffe forderte er die Herausgabe von Bargeld. Kurz darauf konnte der Täter mit einem dreistelligen Bargeldbetrag flüchten. Der unter Schock stehende Angestellte rief anschließend die Polizei. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige nicht mehr angetroffen werden“, beschreibt Gerlach den Überfall.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes und räuberischer Erpressung aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die den flüchtigen Täter in der Nacht zu Sonntag im Bereich Roter Löwe beobacbetet haben.

Der Beschreibung nach soll es sich um einen circa 180cm großen Mann mit normaler Statur im Alter von circa 50 Jahren gehandelt haben. Während des Überfalls sprach der Täter fließend Deutsch. Zur Tatzeit war er mit einer grünen Jacke und einer schwarzen Mütze bekleidet.

Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das Kommissariat 13 unter der Telefonnummer 0451/ 1310 entgegen.

Weiterlesen

Allgemein

Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

Veröffentlicht

am

Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze „hochgehen“ würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße „Am Burgfeld“.

„Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Weiterlesen