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Bad Oldesloe

Kreis Stormarn setzt kulturelle Schwerpunkte für 2018

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3. Vorbereitungen für die Ausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“, Eröffnung am 26.01. um 16 Uhr. Foto: Daniela Frackmann

Bad Oldesloe – Nach der Ausrichtung des Kreisjubiläums im letzten Jahr startet die Kulturarbeit des Kreises Stormarn direkt mit einem weiteren Großprojekt in das nicht mehr ganz neue Jahr: die interaktive Familienausstellung „frech, wild & wunderbar“ rund um schwedische Kinderliteratur gastiert ab Freitag in der Kreisstadt. Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt bildet den Auftakt zu einem Kulturjahr, das neben bewährten Reihen auch neue Fördermöglichkeiten bereithält. Neu sind zwei Fördertöpfe: Projekte der kulturellen Bildung mit Schulen können in diesem Jahr vom Kreis ebenso gefördert werden wie die Museumszertifizierung für Stormarner Museen.

„Wir freuen uns auf ein Jahr mit neuen Akzenten. Das erfolgreiche Kreisjubiläum hat gezeigt, was wir mit Kultur alles bewegen können. Darauf können wir in diesem Jahr aufbauen, indem wir einige der erfolgreichen Themen fortführen“, so Kreiskulturreferentin Tanja Lütje. „Die gute Zusammenarbeit mit der Politik, besonders dem Schul-, Kultur- und Sportausschuss, zeigt sich auch daran, dass wir in diesem Jahr kleinere Neuerungen vorgeschlagen haben, die dann im Ausschuss beschlossen wurden“, führt Lütje weiter aus.

Erstmals Förderung für Projekte „Kultur und Schule – kulturelle Bildung“

Die Kooperationen zwischen Schulen und Künstlern unterschiedlicher Sparten hat sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Die realisierten Projekte im Kreisjubiläumsjahr, wie das Projekt der Künstlerin Eva Ammermann mit der Woldenhornschule oder auch das Kunstprojekt der Künstlerin Siobhan Tarr mit der Theodor-Mommsen-Schule, zeigen die Notwendigkeit, aber eben auch die Möglichkeit zur Stärkung von kultureller Bildung. Bisher fehlte es vor allem aufgrund mangelnder finanzieller Strukturen an einer kontinuierlichen Arbeit. Dieses Jahr ist der Kulturausschuss dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hat erstmals einen Fördertopf aufgelegt. Bis zu fünf Projekte können in 2018 mit insgesamt 5.000 Euro für Kooperationen von Schule und Kultur gefördert werden. Voraussetzung ist der Einbezug von professionellen Kulturschaffenden. Die Bewerbung kann sowohl von den Schulen als auch von den Kulturträgern ausgehen und sollte einen Bezug zum Kreis Stormarn beinhalten. Die Kulturakteure müssen eine Vermittlungs-Qualifizierung nachweisen (z.B. durch den Nachweis der Fortbildung im Kontext des Projektes “Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule”). Die Bewerbungen sollten formlos bis zum 1. März an die Kreiskulturabteilung erfolgen.

Neu: Förderung der Museumszertifizierung für Stormarner Museen

Die Museumszertifizierung bietet professionelle Beratung und Unterstützung durch eine einjährige Fortbildungsreihe, die für 10 Museen landesweit ermöglicht wird. Der Kreis übernimmt jetzt erstmals den notwendigen finanziellen Eigenanteil für Stormarner Museen, die sich bewerben möchten und dann zur Zertifizierung zugelassen werden.

Für den Großteil der zahlreichen ehrenamtlich betriebenen Museen in Stormarn war es bislang unmöglich, den vorgeschriebenen Eigenanteil für eine Förderung aufzubringen. Dadurch war für sie die Möglichkeit, durch die Museumzertifizierung professionell weitergebildet und beraten zu werden, unerreichbar. Für bis zu drei Museen übernimmt der Kreis im Jahr 2018 den auf 1.000 Euro festgelegten Anteil und ermöglicht so, dass die Mitarbeiter von Museumsexperten begleitet und zukunftsfähig gemacht werden: Von allgemeinen Fragen und Themen bis zur speziellen Fokussierung auf einzelne Problemstellungen der Museen können Impulse aufgegriffen werden. Interessierte Museen müssen sich im ersten Schritt bei der Museumszertifizierung SH bewerben und im Falle des Zuschlags bei der Kulturabteilung melden.

Bewährte Höhepunkte mit neuen Schwerpunkten im Kultur-Jahr 2018

Die erfolgreichen Veranstaltungsreihen mit wechselnden Inhalten und neuen Akzenten weiterführen – das ist das Motto für das Kulturprogramm in diesem Jahr. Die Eckpfeiler des Programms sind:

Stormarner Kulturpreis

Voraussichtlich im Sommer wird der Stormarner Kulturpreis zum dritten Mal ausgeschrieben. Der Preis wird traditionell im November verliehen. Das Thema, die Ausschreibungsdetails und -kriterien werden in den nächsten Monaten gemeinsam mit der Politik erarbeitet und dann veröffentlicht.

Kulturkonferenz/en

Für den Spätsommer/Herbst ist eine Konferenz zur zukünftigen inhaltlichen und strategischen Ausrichtung der Kulturarbeit des Kreises geplant. Die Konferenz soll als Fachtagung für Kulturverwaltung und Politik stattfinden und externe Impuls-Referate aus den Bereichen Kultur, Kulturelle Bildung sowie Neue Medien einbeziehen.

Fortführung der Stormarner Filmtage

Nach der erfolgreichen Premiere wird das Thema Filmkultur dieses Jahr mit den 2. Stormarner Filmtagen im Herbst weiterlaufen und diese Sparte der Stormarner Kultur stärker in den Fokus rücken.

Fortführung der Kunst im öffentlichen Raum in Stormarn

Das in 2016 gestartete Projekt wird fortlaufend bearbeitet. Die Erfassung der Kunstwerke wird um weitere Objekte ergänzt sowie begleitende Projektvorhaben initiiert.

Stormarn kulturell stärken

Weitere Kulturprojekte für dieses Jahr, die im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft ‚Stormarn kulturell stärken‘ umgesetzt werden, sind das Stormarner Figurentheater Festival (in Kooperation mit dem Kulturzentrum Schloss Reinbek) vom 18. Februar bis 15. April und die Stormarner Sommerbrise mit kulturellen Formaten an besonderen Orten im Juni.

Ebenfalls mit der Arbeitsgemeinschaft und als Fortführung aus dem Kreisjubiläum wird das eigens entwickelte Figurentheaterstück „Wie das Licht nach Stormarn kam“ für Grundschulen im Frühjahr und Herbst angeboten. Neu sind passend zum Stück entwickelte naturwissenschaftliche Mitmach-Workshops, die den Schulen begleitend angeboten werden.

Als wesentlicher Bestandteil der frühkindlichen Leseförderung und zur Identifizierung mit dem Landkreis wird das „Stormarn Bilderbuch“ nach dem Sommer wieder an alle neuen Stormarner Kindergartenkinder überreicht.

Aktuelle Informationen zu den Projekten gibt es unter www.kultur-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

App gegen Depression: Bürger-Stiftung Stormarn hilft UKE-Forschern

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Die Bürger-Stiftung Stormarn hat das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) finanziell bei der Entwicklung einer App unterstützt, die an Depression erkrankten Menschen helfen soll.

Gemeinsam im Kampf gegen Depressionen (v. l.): Die Ehrenamtler Ralph Klingel-Domdey, Ahrensburgs ehemalige Bürgermeisterin Ursula Pepper, Ernst-Jürgen Gehrke, und das UKE-Forscherteam Ruth Veckenstedt, Steffen Moritz und Brooke Viertel. Foto: Andreas Laible

Antriebs- und Appetitlosigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörung, Interessensverlust, herabgesetztes Selbstvertrauen und das Gefühl, wertlos zu sein – jeder Fünfte in Deutschland im Alter über 65 Jahren zeigt Symptome einer Depression. Bei Bewohnern von Seniorenwohnheimen gilt dies sogar für bis zu 42 Prozent.

Eine Psychotherapie kann helfen, aber weniger als jeder Dritte erhält sie.

Lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz und mangelnder Zugang machen die Hilfe schwer.

Eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) entwickelte deshalb ein weltweit neues, niedrigschwelliges Angebot, das depressionsfördernden Denkmustern entgegenwirkt.

Es basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie und soll als offenes Gruppenangebot in verschiedenen Gesundheitsbereichen zum Einsatz kommen, darunter geriatrische Kliniken, Seniorenheime oder Ergotherapiepraxen.

„Unser Fokus auf metakognitive Verzerrungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen beitragen, ist neu“, sagt Prof. Dr. Steffen Moritz, Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKE:

„Wir setzen auf spielerische Weise bei Denkverzerrungen an, die die Wahrnehmung auf uns Selbst, die Welt und unsere Zukunft trüben. Wir nehmen eine Vogelperspektive auf das eigene Denken ein, hinterfragen Denkmuster und erarbeiten Alternativen. Das wird auch als Metakognition bezeichnet – also das Denken über das Denken.“

Ergänzend dazu würden ungünstige Verhaltensweisen wie Grübeln oder sozialer Rückzug betrachtet.

Trainingsprogramm MKT-Silber soll Rückfälle verhindern
Bei älteren Menschen seien Themen wie die Bewältigung von körperlichen Veränderungen, die Anpassung an neue soziale Rollen im Ruhestand, die Neudefinition von Werten, Einsamkeit oder der Umgang mit unabwendbaren Situationen Auslöser für eine Depression, so Dr. Brooke Viertel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSH Medical School Hamburg und Psychologische Psychotherapeutin. 

Was zudem unterschätzt werde, sei die psychische Belastung bei Erkrankungen wie Krebs, chronischen Schmerzen oder neurologischen Problemen. 

„Mit unserem Metakognitiven Training, kurz MKT-Silber, wollen wir die Versorgung von älteren Menschen mit Depression verbessern, Behandlungslücken verkleinern, die Wartezeit auf einen Einzeltherapieplatz verringern oder nach erfolgter Therapie damit für eine Rückfallprophylaxe sorgen“, erklärt Viertel, die gemeinsam mit Moritz und Prof. Dr. Lena Jelinek das Programm 2018 auf Basis eines bereits vorhandenen Metakognitiven Trainings entwickelt hat. 

Rund 15 Institutionen nutzen das MKT-Silber bereits in der Hansestadt, bis heute wurden die kostenlosen und online verfügbaren Trainingsunterlagen in deutscher Sprache knapp 5.000 Mal heruntergeladen

Das Training besteht aus acht Modulen, eine Sitzung dauert 45 bis 60 Minuten und ist für drei bis acht Teilnehmende konzipiert.

Ein Einstieg ins Programm ist jederzeit möglich. Eine Besonderheit des MKTs ist, dass neben Psychologen auch geschulte Pflegekräfte, Ergotherapeuten oder sogenannte Gesundheitsbegleiter (ausgebildete ehemalige Patienten) die Gruppensitzungen anleiten können – Voraussetzung dafür ist eine Schulung, für die die Forscher neben Workshops ein E-Learning-Format vorsehen. 

Bürger-Stiftung Stormarn fördert Weiterentwicklung der App

Angesichts knapper Kassen sind die UKE-Wissenschaftler auf Spendenmittel angewiesen, um dieses Angebot bereitstellen und weiterentwickeln zu können. 

Die Bürger-Stiftung Stormarn, unter deren Dach auch die Eheleute Schmöger-Stiftung organisiert ist und die sich zum Thema Depressionen engagiert, hat den Forschern 10.000 Euro für das MKT-Silber zur Verfügung gestellt. Von der Spende werden die Produktion von Lernvideos, in denen Therapiesitzungen nachgestellt werden, sowie die Übersetzung der Trainingsunterlagen in weitere Sprachen finanziert.

„Wir sind der Stiftung dankbar für die Förderung. Ohne ihre Unterstützung hätten wir die Videos nicht produzieren können, die uns helfen, das Training vom Elfenbeinturm der Wissenschaft in die Praxis zu bekommen“, sagt Moritz. Die Förderung sei zudem eine wichtige Anerkennung fürs Team. 

„Die Arbeit der Forscher markiert einen weiteren wichtigen Schritt bei der Bekämpfung depressiver Erkrankungen“, sagt Ernst-Jürgen Gehrke, Vorstandsvorsitzender der Bürger-Stiftung Stormarn. „Das hat uns bei den Gesprächen mit Dr. Moritz und seinem Team überzeugt.“ Gehrke hatte sich im Vorwege der Entscheidung zusammen mit der Vize-Stiftungsratsvorsitzenden und ehemaligen Ahrensburger Bürgermeisterin, Ursula Pepper, über die Apps informiert. 

Weitere 5.000 Euro der Sparkassen-Stiftung Holstein und der Bürger-Stiftung Stormarn fließen in die Weiterentwicklung der neuen Selbsthilfe-Smartphone-App COGITO Kids. COGITO Kids beruht auf der bereits verfügbaren App COGITO

Diese App schickt Nutzern tägliche Übungen, die bei regelmäßiger Ausübung helfen, emotionale Probleme zu reduzieren. Die Version für Erwachsene gibt es seit April 2021. Sie wurde bis jetzt in zwölf Sprachen übersetzt, darunter Portugiesisch, Türkisch, Arabisch, Farsi und Persisch. Gerade ist eine ukrainische Version in Arbeit.

„Die App ist wie eine Zahnbürste für die Seele, nicht nur für akut Betroffene“, sagt Steffen Moritz. „Sie dient zur Begleitung der MKT-Programme, um erlernte Strategien zu verinnerlichen, aber auch zur Prävention. Ältere Patienten tun sich bei der Anwendung nicht schwerer als Jüngere“, so Moritz. 

Die neue App COGITO Kids soll ab Ende dieses Jahres verfügbar sein.

Für die Kinderversion, bei der Übungen in kurzen Geschichten vermittelt werden, arbeiten Moritz und Kolleginnen mit der Kinderbuchautorin Astrid Frank und der Illustratorin Mariana Ruiz Villareal zusammen. Später soll noch eine gesprochene Version hinzukommen für Kinder mit Leseschwäche.

Weltweit wachsendes Interesse am UKE-Angebot
Das Interesse am neuen Ansatz der Hamburger Psychiater und Psychologen ist groß: „Die meisten Therapeuten, die zu unseren Workshops kommen, stammen nicht aus Hamburg. Seit wir das Training auch auf Englisch anbieten, ist das internationale Interesse enorm gewachsen“, sagt Brooke Viertel:

„Wir haben Anfragen von Kollegen aus der Türkei, Portugal, Spanien, Chile und Argentinien. Eine Version des Metakognitiven Trainings wurde in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaften für Psychiatrie und Psychotherapie aufgenommen, aber zum Beispiel auch in die Empfehlungen der australischen Psychiater.“

Eine Pilotstudie aus dem Jahr 2018 sowie eine kontrollierte Studie zum MKT-Silber wies einen Rückgang der depressiven Symptome bei den Teilnehmenden nach, die das Programm selbst als nützlichen Teil ihrer Behandlung empfanden.

„Wir wünschen uns, dass die Hausärzte, die meist die erste Anlaufstelle für Patienten mit seelischen Problemen sind, unser Angebot kennen und darauf hinweisen“, sagt Viertel. Die Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie hat noch viel vor.

Das Metakognitive Training soll samt COGITO-App auch noch für Patienten mit chronischen Schmerzen und Schlafstörungen weiterentwickelt werden – wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Ralph Klingel-Domdey, Vorstandsmitglied der Stormarner Stiftung, stellt mögliche weitere finanzielle Hilfen für das UKE-Team in Aussicht:

„Dieses Thema hat leider in jüngerer Vergangenheit durch die Corona-Pandemie, durch den Krieg in der Ukraine und die Sorgen vieler wegen des Klimawandels so viel Fahrt aufgenommen, dass jedes effiziente Hilfsangebot gefragt ist. Etwaige neue Stifter, die sich unserer Dachorganisation in Bad Oldesloe anschließen wollen und noch über einen Stiftungszweck nachdenken, werden wir entsprechende Vorschläge unterbreiten.“ 

Wer dieses oder andere Hilfsprojekte unterstützen möchte, kann sich an die Bürger-Stiftung Stormarn per Mail an info@buerger-stiftung-stormarn.de wenden. Rückfragen beantwortet Stiftungsreferent Jörg Schepers, Telefon 04537 70 700 13.

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Bad Oldesloe: 23-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf A1

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Bei einem Verkehrsunfall ist am 7. Juli ein 23-Jähriger ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der A1 bei Bad Oldesloe.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 5:45 Uhr ein 23-jähriger Fahrer eines Audi A4 bei starkem Regen den linken Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck.

Der 23- Jährige aus dem Kreis Stormarn verlor laut Polizei vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Audi geriet ins Schleudern und prallte gegen den Auflieger eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges.

Das Fahrzeug kam an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb der Audi- Fahrer noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn bis ca. 8:15 Uhr voll gesperrt werden. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

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Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht in Rethwisch

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Am 7. Juli kam es gegen 14 Uhr auf der B 208 in der Nähe von Rethwisch zu einer Verkehrsunfallflucht.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 58-jähriger Schwarzenbeker mit einem Opel Astra die B 208 von der Autobahn1 kommend in Richtung Ratzeburg.

Kurz hinter der Autobahn kam dem Schwarzenbeker ein weißer Transporter auf seiner Fahrspur entgegen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden wich der Opel- Fahrer nach rechts aus und prallte gegen eine Warnbake.

Hierdurch entstand an dem Opel Astra ein Sachschaden von circa 5.000 Euro. Der Fahrer des Transporters entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem Transporter machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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