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Wirtschaft

Firmenportrait: Zusammen leben im Kinder- und Jugendhaus St. Josef

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Das Kinder- und Jugendhaus St. Josef in Bad Oldesloe

Das Kinder- und Jugendhaus St. Josef ist eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe und mit 181 stationären und ambulanten Betreuungsplätzen die größte Einrichtung dieser Art im Kreis Stormarn. Über 160 festangestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sorgen für das Wohl und die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Qualifizierte Fachkräfte als wichtigste Begleiter

In den 15 stationären Wohngruppen leben jeweils acht bis zehn Kinder und Jugendliche zusammen. Die Erzieherteams bestehen aus Frauen und Männern, die im Schichtdienst 24 Stunden zur Verfügung stehen. Zu ihnen zählen Erzieherinnen und Erzieher, Dipl. Sozialpädagogen, Sozialpädagogische Assistenten, Gesundheits- und Krankenpfleger, Ergotherapeuten und Heilerziehungspfleger.

Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung

Die Vielfalt der Einrichtung ermöglicht es, die Kinder und Jugendlichen durch zahlreiche Zusatzangebote zu fördern. Im schulischen Bereich sind es individuelle schulbegleitende Hilfen. Sie werden zum Teil in den benachbarten Schulen und auch auf dem Gelände der Einrichtung für diejenigen organisiert, die aus unterschiedlichsten Gründen vorübergehend nicht am Unterricht in einer Regelschule teilnehmen. Zusätzlich werden Nachhilfeunterricht und eine regelmäßige Betreuung an Computerarbeitsplätzen angeboten. Für die Freizeit gibt es die Möglichkeit zur Beteiligung an Sportangeboten innerhalb und außerhalb der Einrichtung, einen Freizeitraum, ein großes Freizeitgelände von 25.000 Quadratmetern für Spiel- und Sportaktivitäten und regelmäßige Ausflüge. Die Angebote werden zum Teil von einem eigens hierfür eingesetzten Freizeitpädagogen organisiert. Alle Gruppen haben mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit zu einer mehrtägigen Ferienfahrt.

Geschichte und Auftrag

Die Einrichtung ist geprägt von dem großen Haupthaus im Wendum 4. In über 115 Jahren haben sich Erziehungsstile, familiäre Lebensverhältnisse und gesellschaftliche Anforderungen radikal gewandelt. Auf diese Entwicklungen wird durch Veränderungen im pädagogischen Handeln und in der Konzeption bis auf den heutigen Tag stets aktuell reagiert. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr differenzierte Angebote entwickelt. Das feste Gemäuer unseres Haupthauses und der Wandel in seinem Innern ist Sinnbild unseres heutigen Selbstverständnisses, individuelle und flexible Hilfen in einem Rahmen der Verlässlichkeit gestalten zu wollen.

Leitung in christlicher Verantwortung

Über viele Jahrzehnte ist das Kinder- und Jugendhaus St. Josef von Katholischen Ordensschwestern geleitet worden. Dem Gedanken der christlichen Nächstenliebe fühlt sich auch das heutige Leitungsteam verpflichtet. Im Jahre 2006 hat die Diplom-Psychologin Birgit Brauer die Gesamtleitung übernommen. Mit ihr arbeitet Dipl.Soz.Päd. Stefan Götting als Pädagogischer Leiter zusammen.

Kinder- und Jugendhaus St. Josef, Wendum 4, 23843 Bad Oldesloe. Informationen unter www.haus-st-josef.de

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Bad Oldesloe

Planspiel Börse: Gute Plätze für Bargteheider Schüler

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe/Eutin/Bargteheide – Das Planspiel Börse 2018 ist beendet. Seit gestern, 12. Dezember, stehen die Gewinner fest. Von den Teams der Sparkasse Holstein hatte die Spielgruppe The Billion Dollar Brokers vom Hamburger Wilhelm-Gymnasium zum Schluss die Nase vorn.

Sie erhöhte ihr Startkapital von 50.000 Euro auf 53.379,54 Euro und machte damit den höchsten Gewinn. Auf Platz 2 kamen Hard2get vom Kopernikus Gymnasium Bargteheide (52.435,62 Euro), Platz 3 belegte die Gruppe Intelligent investiert von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bargteheide (51.645,45 Euro).

Mit ihren Ergebnissen haben sich die drei Siegerteams unter insgesamt 147 Spielgruppen durchgesetzt. Alle Teams, die über die Sparkasse Holstein beim Planspiel Börse mitgespielt haben, sind außerdem automatisch auch im schleswig-holsteinischen Wettbewerb angetreten. Hier dürfen sich die Gewinnerteams der Sparkasse Holstein ebenfalls über die Plätze 1 bis 3 freuen.

„Wir gratulieren den Siegern zu dieser tollen Leistung und freuen uns mit ihnen über ihren Erfolg“, so Katrin Gramer aus dem Vermögensmanagement Ahrensburg der Sparkasse Holstein. Sie stand den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus Stormarn während der elfwöchigen Spielphase bei Bedarf als Expertin zur Seite.

Auf die Gewinner wartet nun ein ganz besonderer Preis: Gemeinsam mit den Siegerteams der anderen teilnehmenden schleswig-holsteinischen Sparkassen geht es für sie zu einem exklusiven Clubkonzert mit dem Künstler ELI nach Lübeck. Außerdem erhalten sie Geldgewinne von 350, 250 bzw. 150 Euro.

Das Planspiel Börse ist ein Wertpapiertraining für Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen, das über die Sparkassen-Finanzgruppe organisiert wird. Es orientiert sich am realen Bösengeschehen, jedoch ist das Kapital fiktiv.

 

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Bad Oldesloe

Oldesloer Kaufleute skeptisch: Droht ein absehbarer “Late Night Shopping” Flop?

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Vorweihnachtliche Oldesloer Innenstadt am späten Abend.
Foto: SL

Bad Oldesloe – „Late Night Shopping“ im weihnachtlich geschmückten Bad Oldesloe – das klingt erstmal ja durchaus  gut. Vielleicht da zu romantische und ruhige weihnachtliche musikalische Klänge – wäre auch keine schlechte Idee.

Seit einigen Wochen waberte das Gerücht über ein „Late Night Shopping mit Musik“ durch die Kleinstadt. Ein neuer Veranstalter sei in der Stadt und wolle sich ausprobieren. Er trägt den klangvollen Künstlernamen „Joe Berneau“ und es ist sehr umtriebig. Fast täglich trifft man ihn irgendwo in der Stadt.

Zum ersten Mal tauchte „Joe Berneau“ beim verkaufsoffenen Sonntag vor kurzer Zeit auf. Dort kündigte er auf der Bühne  selbstbewusst Veranstaltungen mit und am KuB auf.  Nachfragen bei der erstaunten Inken Kautter , Kulturchefin der Stadt, ergaben damals, dass keine Veranstaltungen mit Berneau geplant seien. Von Konzerten oder Veranstaltungen mit ihm in 2019 könnte keine Rede sein, sagte sie.

Anschließend wollte Berneau eine Eisbahn vor dem KuB aufstellen lassen. Auch dieses Projekt scheiterte. „Es gab nie eine konkrete Planung eine Eisbahn in der Stadt aufzubauen und es wurde auch niemand damit beauftragt. Das wird 2018 nicht passieren“, hatte Agnes Heesch, Veranstaltungsmanagerin der Stadt erklärt.

Mittlerweile sind nun Plakate aufgetaucht, die auf ein wohl tatsächlich existierendes Event von Joe Berneau hinweisen. Die Idee seines „Late Night Shopping“ soll  am 15.12 in der Innenstadt über die Bühne gehen. Allerdings sieht es damit etwas anders aus als gedacht. Mitmachen wird bei der Aktion ab 17 Uhr nämlich kaum ein Einzelhändler in der Innenstadt, wenn man sich umhört. Und unter „Late night shopping“ versteht man ja auch etwas anderes, als ein Einkauf zwischen 17 und 20 Uhr in Geschäften, die zum Großteil sowieso offen haben.

Nicole Brandstetter auf einer Veranstaltung der Wirtschaftsvereinigung
Foto: Fischer

Berneau setzt dabei auf Popschlagersternchen wie Matthias Eicke aus der Kreisstadt oder fast schon in Vergessenheit geratene Musiker und C-Stars wie „Big Harry“ und Frl. Menke, die in den Geschäften für zusätzliche Stimmung sorgen sollen. Er selbst möchte natürlich auch zum Mikrofon greifen. Schlager mitten im Weihnachtsshopping? Kann man natürlich machen, aber nur eine Minderheit unter den Kaufleuten findet, dass das nach einer wirklich guten Idee klingt.

Als an die Stadt Fragen herangetragen wurden, ob es Genehmigungen gebe oder sogar die Stadt mit in die Idee involviert und beteiligt wäre, warnte Ladenflächenmanagerin Inke Koch: „Wir sind gar nicht offiziell darüber unterrichtet und es gibt keine Genehmigungen“, schrieb sie. Und weiter: „Seien Sie achtsam“.

Allerdings benötigt Berneau auch keine Genehmigungen, wenn die Geschäfte die Musiker in ihren Läden auftreten lassen und sich alles im Rahmen des jeweils gesetzlich Erlaubten in Läden und Restaurants abspielt. Allerdings müssen die Geschäfte natürlich dafür sorgen, dass die Sicherheit bei der technischen Durchführung gewährleistet ist, der Brandschutz sichergestellt und sicherlich werden auch Rechnungen der GEMA und der Künstlersozialkasse (KSK) auf die Geschäfte zukommen, in denen Musiker auftreten.

Bad Oldesloer Vereine, Veranstalter und Kaufleute machen sich jetzt Sorgen, dass das  so kurzfristig angekündigte „Late Night shopping“ – auch vor allem bei möglichen Kunden aus anderen Städten –  falsche Erwartungen weckt, die nicht dem entsprechen, was Berneau auf die Beine stellen konnte. 

Eine ganze Reihe Kaufleute hat daher einen offenen Brief der Wirtschaftsvereinigung unterschrieben, die Joe Berneau bittet mit Rücksicht auf die Qualität sein Konzept nochmal zu überdenken. Sie finden die Idee eines „Late-Night-Shopping“ generell gar nicht schlecht, wenn denn wirklich eine große Mehrheit der Kaufleute auch wirklich dahinter stehe und alles gut durchgeplant sei.

Aufgrund der bisher eher geringen Anzahl an teilnehmenden Einzelhandelsgeschäften an dem geplanten Event haben sie aber große Sorge, dass sich der Begriff des Late Night Shoppings als missverständlich erweist und bei Besuchern und auch eventuell bei Unternehmern, die bereits ihre Zusage zur Teilnahme gegeben haben, falsche Erwartungen an die Veranstaltung wecken”, heißt es in dem Schreiben, das der Stormarnlive-Redaktion vorliegt. 

„ Als verschiedene Händler uns ihre Verunsicherung in Bezug auf das geplante Event mitgeteilt haben, haben wir das Gespräch mit dem Veranstalter gesucht, sind aber auf kein Interesse an einem gegenseitigen Austausch getroffen. Uns ist wichtig, dass das Image der Bad Oldesloer Unternehmer nicht ungerechtfertigt durch fehlende personelle und finanzielle Planungen von Veranstaltern im Vorfeld in der Öffentlichkeit leidet“, sagt Nicole Brandstetter, Sprecherin der Wirtschaftsvereinigung.

Es besteht die Angst, dass die Veranstaltung falsche Erwartungen wecke und somit zu Enttäuschungen auf verschiedenden Seiten führe. „Gleichzeitig ist ihre größte Befürchtung, dass dadurch das Image der Oldesloer Einzelhändler erneut negativ beeinflusst werden könnte“, heißt es im Schreiben der Wirtschaftsvereinigung.

Günter Knubbe aus dem Vorstand des Vereins „Wir für Bad Oldesloe“ ist auch skeptisch und erklärt: „Wir begrüßen Engagement und Begeisterungsfähigkeit, haben jedoch erkannt, dass es mindestens genauso wichtig ist, nachhaltige Aktionen zu gestalten.“

„Da wir damals mit der GOK mal ähnliche Veranstaltungskonzept im größeren Stil durchgeführt haben und Musik im Spiel ist, wurde ich natürlich angesprochen, ob Klangstadt damit etwas zu tun hat. Das kann ich definitiv verneinen. So etwas bräuchte mehr Vorlauf. Gute Organisation und Planung ist wichtig. Außerdem wäre uns wichtig, dass dann möglichst alle Geschäfte mitmachen und man musikalisch qualitativ ein viel breiteres Spektrum anspricht. Wichtig ist es in Bad Oldesloe – das hat sich über die Jahre immer wieder gezeigt – mehr an einem Strang zu ziehen und die Qualität im Blick zu haben, bestehende Netzwerke und Strukturen zu nutzen. Quantitativ gibt es genug Veranstaltungen. Es geht also nicht darum, dass „endlich mal was los ist“, sondern dass die Konzepte stimmen. Alleingänge mit dem Kopf durch die Wand können da eher schaden”, so Klngstdt Sprecher Patrick Niemeier. 

“Es soll auch – so sagte man – suggeriert worden sein, dass Verbindungen zum Stadtfest bestehen. Das kann ich als Mitorganisator des Stadtfests 2020 nur komplett dementieren. 2019 wird es definitiv kein Stadtfest geben und für 2020 ist keinerlei Kooperation mit einem Joe Berneau geplant“, so Niemeier weiter. 

„Bei allen Bemühungen um das Image unserer Stadt und ihrer Unternehmer sowie um die Belebung der Innenstadt muss die Qualität ein wesentliches Merkmal sein. Dazu gehören tragfähige Konzepte und professionelle Umsetzung. Wir brauchen Aktionen, die positiv in die Region ausstrahlen. Dass das gelingen kann, zeigt zum Beispiel unser Luscher-Heft“, so Wirtschaftsvereinigungs-Sprecherin Brandstetter.

Den Bedenken und kritischen Aussagen der Wirtschaftsvereinigung hat sich eine breite Unterstützergruppe angeschlossen und das Schreiben unterzeichnet.  Sie bitten um eine “Überprüfung der Veranstaltung „Late Night Shopping“ in Bezug auf ihre Imagewirkung und Nachhaltigkeit”

– Albrecht´s Classic Man & Woman

– Arko

– Autohaus Karl Blohm

– BKK original Thaimassage

– Buchhandlung Wilfang

– Fahrradplus

– Gebr. Witthöft

– Preisparadies

– Blumenhaus Hugo

– B & K Junge Mode

– City Sport Oldesloe

– Famila Bad Oldesloe

– Foto Ketelhohn

– Eventbetriebe Hagen

– Haus und Grund Stormarn e.V.

– Hans Jörg Steglich (Koordinator verkaufsoffene Sonntage)

– Juwelier Schnaars

– Klngstdt e.V.

– Kreativwelt Bastian

– LED Events

– Löwen Apotheke

– Mahlke Hörakusik

– Marco Schulze Haustechnik

– Neudek – Küchen, Koch- und Tischambiente

– Preisparadies

– Prima Autopflege

– Schülerhilfe

– Seidensticker Optik

– Street One

– Süverkrüp Automobile

– Wir für Bad Oldesloe e.V.

– Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe e.V.

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Bad Oldesloe

Strom tanken bei der Kreisverwaltung

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E-Ladestation des Kreises
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Seit Ende November ist die Elektroladestation auf dem Besucherparkplatz des Kreishauses in Betrieb genommen worden. Besucher des Kreises haben nunmehr die Möglichkeit, Ihr Elektroauto oder -fahrrad während des Besuches der Kreisverwaltung zu laden.

Zwei Parkplätze sind für Elektrofahrzeuge vorgesehen. Eine entsprechende optische Markierung wird die Maßnahme zeitnah abschließen. Künftig soll eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kreistagssitzungssaals zusätzlich klimafreundlichen Strom erzeugen.

Die Ladestation entspricht laut der Kreisverwaltung modernsten Anforderungen und ist mit ihren beiden 11-kW-Ladeanschlüssen in der Lage, zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig zu beladen.

Dank Typ-2-Stecker und aktueller Kommunikationtechnik können nahezu  alle gängigen Modelle bedient werden.

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