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Glinde

Glinde: Mehrere Verletzte nach Feuer in Hochhaus

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Starke Rauchentwicklung bei dem Feuer in dem Hochhaus in Glinde. Foto: mopics.eu

Glinde – Bei einem Feuer in einem Hochhaus in Glinde sind am Sonntagnachmittag mehrere Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich.

Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, dass eine Person verstorben sei, dementierte die Information aber später. Insgesamt wurden bei dem Brand in dem Wohnkomplex an der Sönke-Nissen-Straße zwölf Menschen verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die meisten konnten die Kliniken bis zum Abend wieder verlassen. 

Die Feuerwehr rettete mehrere Personen mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen. Foto: mopics.eu

Die Feuerwehr musste mehrere Bewohner mit Drehleitern aus ihren Wohnungen befreien. Das Treppenhaus des Gebäudes war aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht passierbar. Das Feuer brach nach bisherigen Informationen in einem Kinderzimmer im dritten Stock des Gebäudes aus. Die Bewohner, dessen Apartments vom Feuer oder Rauch zu stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollen in Notunterkünften untergebracht werden. 

An dem Feuerwehreinsatz waren rund 100 Einsatzkräfte beteiligt. Auch die Hamburger Feuerwehr unterstützte die Löscharbeiten. 

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Glinde

Tresor geöffnet: Einbrecher beklauen Jugendzentrum in Glinde

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Glinde – In das Jugendzentrum in Glinde ist eingebrochen worden.

Der oder die Täter drangen zwischen Sonnabend, 16.30 Uhr, und Sonntag, 12.35 Uhr (16. und 17. November) in das Gebäude ein und öffneten unter anderem einen Tresor.

Entwendet wurde eine geringe Menge Bargeld im zweistelligem Bereich. Angaben zu weiterem Stehlgut sind zurzeit noch nicht möglich.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei bittet um Unterstützung: Wer hat im Tatzeitraum im Schlehenweh in Glinde verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? Wer kann Angaben zur Tat machen?

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727 707 -0.

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Polizei und Feuerwehr

Zwei Tote bei schwerem Unfall zwischen Glinde und Barsbüttel

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Barsbüttel – Am frühen Morgen des heutigen Sonnabends, 16. Novemeber, kam es gegen fünf Uhr im Verlauf der Kreisstraße 80, Fahrtrichtung Barsbüttel, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen tödlich und eine Person schwer verletzt wurde.

“Eine 41-jähriger Mann befuhr mit einem Opel Astra die K 80 aus Richtung Glinde kommend in Richtung Barsbüttel. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verlor er kurz vor der Einmündung Willinghusener Landstraße in einer leichten Rechtskurve vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

“Der Opel stellte sich quer zur Fahrtrichtung und geriet dabei in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem Honda Civic eines 23-jährigen aus Glinde. Der Opel wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes von der Fahrbahn geschleudert und kam auf dem angrenzenden Grünstreifen zum Stehen”, erklärt die Polizeisprecherin.

“Der 41-jährige Fahrzeugführer und seine 35-jährige Beifahrerin aus Barsbüttel erlitten lebensgefährliche Verletzungen, denen sie noch an der Unfallstelle erlagen”, so Bretsch.

Der 23-jährige Honda-Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Klärung der genauen Unfallursache zog die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Sachverständigen hinzu und stellte die Unfallwagen sicher. Das Polizeirevier Reinbek hat Ermittlungen aufgenommen.

Für die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die Kreisstraße bis 09:10 Uhr voll gesperrt.

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Politik und Gesellschaft

Hilfsangebote auf Brötchentüten: Aktionstag gegen häusliche Gewalt

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Glinde – Erst war es nur eine Drohung, dann schlug der eigene Ehemann zu: Gewalt in der Familie ist ein Thema, das für viele Menschen immer noch Tabu ist und über das man sich nicht traut zu sprechen, denn zu tief sitzt die Scham über die eigenen Probleme gerade dort, wo viele auf eine heile Welt hoffen.

Anlässlich des weltweiten Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“ findet in diesem Jahr schon zum 15. Mal in Stormarn die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ statt.

„Immer wieder werden Frauen in ihrer eigenen Wohnung das Opfer von häuslicher Gewalt. Viele von ihnen entscheiden sich oft erst nach einem langjährigen Leidensweg dafür, Hilfe von außen zu holen“, erklärt Kerstin Schoneboom, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Glinde.

Viele der Opfer wüssten nicht, mit welchen Mitteln sie ihre Peiniger in die Schranken weisen können.

Aufklärung will nun ein Netzwerk verschiedener Einrichtungen geben.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Stormarn, die Frauenfacheinrichtungen und das Projekt „KIK Stormarn – Netzwerk bei häuslicher Gewalt“ konnten auch in diesem Jahr die „Bäcker-lnnung Holstein Stormarn als Kooperationspartnerinnen für Veranstaltungen rund um den 25. November, dem Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“ gewinnen.

Insgesamt beteiligen sich in Schleswig-Holstein in diesem Jahr 50 Bäckereibetriebe, die Mitglied im Landesinnungsverband Schleswig-Holstein sind.

In ihren zahlreichen Filialen setzen die Betriebe gut 320.000 Brötchentüten zum Einpacken der Backwaren ein, auf denen sich die Telefonnummer vom Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ befindet.

Rund um den 25. November planen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Stormarn mit ihren Kooperationspartnern in zahlreichen Städten und Gemeinden Informationsstände und Veranstaltungen.

So gibt es am Montag, 25. November, unter anderem im Glinder BrAWO-Center, Mühlenstraße 3, ein gemeinsames Event der Glinder Gleichstellungsbeauftragten, der Koordinatorin des StoP-Projektes, des Frauenforums Glinde sowie der Frauenberatungsstelle der SVS. Von 11 bis 13 Uhr gibt es dabei neben den kostenlosen Brötchentüten auch einen Informationsstand der Frauenberatungsstelle und des StoP-Projektes.

„Darüber hinaus wird das Sozialkaufhaus BrAWO-Center an diesem Tag dann auch für alle interessierten Besucher*innen für einen Einkauf geöffnet, egal ob bedürftig oder nicht. Die AWO möchte dann die Einnahmen, die an diesem Tag gemacht werden, für das Glinder StoP-Projekt spenden“, freut sich Kerstin Schoneboom.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der kostenlosen Nummer 0800/116 016 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt.

Es bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ob Gewalt in Ehe oder Partnerschaft, sexuelle Übergriffe oder Vergewaltigung sowie Stalking,. Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter.

Die Notwendigkeit von Hilfsangeboten für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kindern belegen aktuelle Zahlen.

Im Jahr 2018 sprach im Kreis Stormarn in 25 Fällen die Polizei eine Wegweisung des Täters aus der gemeinsamen Wohnung aus.

Bei 65 Einsätzen übermittelte die Polizei die Daten des Opfers für eine erste Kontaktaufnahme an die Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen Stormarn“. Weitere 59 Frauen meldeten sich selbständig wegen häuslicher Gewalt in den Frauenberatungsstellen im Kreis Stormarn. Das Frauenhaus Stormarn bot 2018 insgesamt 46 Frauen und 52 Kindern Schutz vor Gewalt. 99 Frauen mit 110 Kindern mussten an andere Frauenhäuser im Land vermittelt oder wegen Platzmangel abgewiesen werden. Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Betroffenen deutlich höher ist, denn nur Wenige rufen die Polizei bzw. suchen von sich aus Hilfe.

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