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Glinde

Glinde: Mehrere Verletzte nach Feuer in Hochhaus

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Starke Rauchentwicklung bei dem Feuer in dem Hochhaus in Glinde. Foto: mopics.eu

Glinde – Bei einem Feuer in einem Hochhaus in Glinde sind am Sonntagnachmittag mehrere Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich.

Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, dass eine Person verstorben sei, dementierte die Information aber später. Insgesamt wurden bei dem Brand in dem Wohnkomplex an der Sönke-Nissen-Straße zwölf Menschen verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die meisten konnten die Kliniken bis zum Abend wieder verlassen. 

Die Feuerwehr rettete mehrere Personen mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen. Foto: mopics.eu

Die Feuerwehr musste mehrere Bewohner mit Drehleitern aus ihren Wohnungen befreien. Das Treppenhaus des Gebäudes war aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht passierbar. Das Feuer brach nach bisherigen Informationen in einem Kinderzimmer im dritten Stock des Gebäudes aus. Die Bewohner, dessen Apartments vom Feuer oder Rauch zu stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollen in Notunterkünften untergebracht werden. 

An dem Feuerwehreinsatz waren rund 100 Einsatzkräfte beteiligt. Auch die Hamburger Feuerwehr unterstützte die Löscharbeiten. 

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Polizei und Feuerwehr

Schockfund in Glinde: Schüler entdecken Babyleiche

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Polizeisperrung Foto: U J Alexander

Glinde – Grausiger Fund in der Nähe eines Schulzentrums. Im Rahmen einer Müllsammelaktion in der Nähe des Glinder Gymnasiums haben Schüler heute Vormittag eine Babyleiche gefunden.

“Im Gellhornpark in der Nähe des Schulzentrums Glinde ist am Vormittag des heutigen Tages der Leichnam eines Säuglings aufgefunden worden. Dieser war in ein blaues Handtuch eingewickelt und teilweise im Erdreich verscharrt”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Die Polizei ist vor Ort. Kripo und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen und die Spurensicherung eingeleitet. Die Mordkomission hat die Ermittlungen übernommen. Nähere Informationen zu den genaueren Umständen liegen noch nicht vor. Auch die Identität des Kindes ist bisher nicht geklärt. Eine Obduktion wurde veranlasst.

Wer kennt dieses Handtuch Foto: Polizei Lübeck/hfr

Nach bishereigen Informationen sollen mehrere Schüler nach dem Schockfund durch Rettungskräfte versorgt worden sein. “Die Schüler sind entsprechend seelsorgerisch betreut worden. Auch ein Pastor kam zum Einsatz”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise. Wer hat in den zurückliegenden zwei Wochen Beobachtungen gemacht, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen.

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Glinde

Antiterror-Übung in Glinde: So bereitet sich die Polizei auf den Ernstfall vor

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Polizisten üben im Gymnasium in Glinde die Bekämpfung eines Amok-Schützen. Foto: Fischer

Glinde – Es ist Sonnabend kurz nach 10 Uhr am Vormittag, als in der Nähe des Gymnasium Glinde Schüsse fallen.

Der Notruf geht ein, kurze Zeit später ist die Polizei vor Ort. Es gibt Verletzte, Tote – und einen Mann, der sich in einem Schulgebäude verschanzt hat. Alles ist glücklicherweise nur eine Übung einer „Lebensbedrohlichen Einsatzlage“ – kurz LEBEL.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein bei einer Anti-Terror-Übung am Gymnasium in Glinde. Foto: Fischer

„Eine Übung in dieser Größenordnung haben wir bis jetzt noch nicht gemacht“, sagt Frank Gauglitz, Sprecher der Polizeidirektion Ratzeburg, die für die Kreise Stormarn und Herzogtum-Lauenburg zuständig ist. Das Besondere: Es gab keinerlei Vorbereitung. „Die Kollegen wussten nur, dass es heute eine Übung geben wird“, so Gauglitz. Über das Szenario wurde nichts verraten. Alle der rund 50 beteiligten Polizisten wurden im Rahmen ihres normalen Dienstes benachrichtigt. Alarmierung und Anfahrtswege sollten so realistisch wie möglich sein. Teil der Übung war neben dem taktischen Vorgehen, einen schwer bewaffneten Täter zu überwältigen, daher auch die Kommunikation innerhalb der Polizei und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr. Alle relevanten Stellen waren mit Beobachtern vertreten, um dem Geschehen an der Schule zu folgen.

Polizisten üben im Gymnasium in Glinde die Bekämpfung eines Amok-Schützen. Foto: Fischer

Immer wieder kommt es auch in Stormarn zu Fällen, in denen Jugendliche an ihren Schulen einen Amoklauf ankündigen. Bislang glücklicherweise es nicht zu einem bewaffneten Angriff. Doch sollte das mal der Fall sein, will die Polizei vorbereitet sein. „Wir haben am Sonnabend zwei Durchgänge gemacht, damit die Kollegen an unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden können“, sagt Gauglitz. Anschließend gab es Nachbesprechungen, die Erkenntnisse aus der Übung werden entsprechend aufgearbeitet.

Polizisten üben im Gymnasium in Glinde die Bekämpfung eines Amok-Schützen. Foto: Fischer

Nach etwa anderthalb Stunden hatte die Polizei die Lage unter Kontrolle. Der Täter, männlich 1,80 Meter, blaue Latzhose, hatte zunächst in einem Reisebus vor der Schule um sich geschossen und hatte sich dann im Schulgebäude verschanzt. Zunächst wurde die unmittelbare Umgebung um den Tatort gesichert und die Verletzten abtransportiert. Nachdem der Hausmeister – gespielt von einem Polizisten – den Einsatzkräften den Hinweis auf den Aufenthaltsort des Täters gab, wurden die Räume der Schule systematisch gesichert und durchsucht. Um 11.20 Uhr konnte der Amokläufer ausgeschaltet werden.

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Freizeit

Für ein noch bunteres Glinde: Verwaltung verkauft Blumensamen

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Foto: CKS/Stadt Glinde/hfr

Glinde – Glinde soll noch bunter blühen und daher gibt es bei der Stadt jetzt auch Samentüten. Die Besucher des Neujahrsempfangs der Stadt  kennen sie bereits: Die kleinen Samentüten, die für farbenfrohe Beete in Glinde sorgen können.

Die kleinen Blumenbringer sind rechtzeitig vor der Pflanzzeit zum Preis von 0,90 Euro pro Stück in der Glinder Stadtverwaltung zu den gewohnten Öffnungszeiten an der Information (Telefon 040-710 02 0) erhältlich.

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