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Lübeck

“Flugpost”-Video: Hier werfen DHL-Boten Pakete durch die Gegend!

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Lübeck – Erst im Dezember hat der Paketdienst Hermes nach der Veröffentlichung von Videomaterial, in denen Zusteller auf einem Parkplatz Pakete nicht ganz sachgerecht behandelt hatten, mit Kündigungen, Bedauern und einer öffentlichen Entschuldigung reagiert.

Die mediale Empörung in Print, Radio und Fernsehen war groß. Eigentlich Grund genug für alle in der Branche tätigen Unternehmen ihre Zusteller entsprechend zu sensibilisieren.

Ausgerechnet der Branchenprimus DHL sieht sich nun dem Vorwurf des unsachgemäßen Umgangs mit Sendungen konfrontiert.

Mitten in Lübeck haben sich offenbar über lange Zeit jeden Morgen mehrere Zusteller auf dem Parkplatz vor der MUK getroffen um Pakete neu auf die verschiedenen Fahrzeuge zu sortieren. Nicht selten waren an dem alltäglichen Ritual bis zu sechs Fahrzeuge beteiligt. Soweit eigentlich relativ unkritisch und auch branchenüblich.

Nicht zu erwarten ist allerdings, was einige Lübecker Bürger beobachtet und schlussendlich ein Kameramann an zwei unterschiedlichen Tagen aufgenommen hat.

Einigermaßen sichtgeschützt positioniert aufgestellt, werden Unmengen Pakete zwischen den verschiedenen Fahrzeugen ausgetauscht. Immer wieder ist der Umgang der, wie wir in der Zwischenzeit bestätigt bekommen haben, Expressendungen nicht so ganz nach den Vorstellungen von Versender und Empfänger, die schlussendlich nicht gerade wenig für eben gerade diesen Express-Service bezahlt haben.

Immer wieder fliegen Päckchen und Pakete unterschiedlicher Größe aus dem Fahrzeug auf den Parkplatz.

Manche Päckchen werfen sich die Zusteller über mehrere Meter zu  und dem Beobachter drängt sich die Hoffnung, dass unter den Zustellern gute Fänger sind, förmlich auf.

Und was sagt die DHL zu dieser Form von Dienstleistung?

Mit Teilen des Bildmaterials konfrontiert, ist die Pressestelle der DHL in Hamburg nicht für eine Stellungnahme vor der Kamera bereit. Stattdessen erhalten wir, zugegebener Maßen relativ fix, folgende schriftliche Stellungnahme des Pressesprechers Martin Grundler:

“Betrieblich kann es bei DHL Express notwendig sein, während der Zustellung weitere Sendungen auf die Touren zu verladen. Auf keinen Fall darf das auf einem öffentlichen Parkplatz und in der beschriebenen Art und Weise passieren. Wir haben hieraus unsere Konsequenzen gezogen. Ab morgen wird die Verteilung in einer Lagerhalle stattfinden. Die entsprechenden Fahrer sind klar angewiesen worden, sorgfältig mit den Sendungen umzugehen.”

Stellt sich die Frage, die Verlagerung der Sortierung in eine nicht einzusehende Lagerhalle eine Besserung bringt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt…

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Lübeck

Fahrrad von Feuerwehrmann geklaut – während eines Einsatzes!

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Fahrraddiebstahl (Symbolbild). Foto: Landespolizei Schleswig-Holstein/Facebook.com

Lübeck – Als er vom Einsatz zurück in die Feuerwache kam, war sein Rad weg: In Lübeck wurde ein Feuerwehrmann beklaut, als er mit seinen Kollegen gerade ein Feuer löschte.

“Der hier geschilderte Fahrraddiebstahl ist einfach nur unverfroren”, kommentiert ein Polizeisprecher den Vorfall, der sich bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ereignete. Jetzt sucht die Polizei nach Fahrrad und Dieb.

Der 46-jährige Geschädigte des Fahrraddiebstahls ist von Beruf Feuerwehrmann und ehrenamtlich Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dummersdorf. Am späten Abend des 14. Juli kam es kurz vor Mitternacht zu einer Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr aufgrund eines Feuers in Kücknitz. Der 46-jährige fuhr mit seinem sechs Jahre alten Trekkingrad zum Feuerwehrgebäude und stellte es dort, mit einem Seilschloss gesichert, vor dem Gebäude ab.

Gegen 3 Uhr war der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr am 15. Juli beendet. In der Zeit, in der der Feuerwehrmann zu nächtlicher Stunde im Einsatz war, um zu retten und zu löschen, wurde ihm von einem unbekannten Täter das Fahrrad gestohlen.

Hinweise an die Polizei unter 0451/1310.

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Lübeck

Vor Travemünde: Delfin in Ostsee gesichtet!

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Delfin im Meer (Symbolbild). Foto: Andrea Izzotti/shutterstock.com

Travemünde – Mehrmals tauchte er auf: In der Lübecker Bucht wurde ein Delfin gesichtet.

Wie die Lübecker Nachrichten berichtet, wurde das Tier am Dienstagmorgen von einem 21-Jährigen aufgenommen: “Es war gegen 9 Uhr, als ich ihn gesehen habe. Ich war total überrascht”, sagte Lars Brackenwagen, der das Tier mit seinem Handy filmte:

Er war mit einem Boot der Lübeck Port Authority (LPA) gerade auf einem Weg zu einer Badeinsel, um diese zu reparieren und zu reinigen, als der Delfin plötzlich neben dem Boot auftauchte.

Es ist nicht die erste Delfin-Sichtung in der Ostsee

Der letzte Delfin wurde in der Lübecker Bucht vor zwei Jahren gesichtet.

Sichtungen gab es 2016 auch in der Flensbürger Förde.

Dort lockten die Tiere eine Woche lang Besucher ans Ufer:

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Szene

Travemünder Woche: Polizei ist auf das große Fest vorbereitet

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Travemünde aus der Luft
Archivfoto: Gagliardilimages/Shutterstock.com

Lübeck-Travemünde – Zehntausende Menschen freuen sich bereits auf die 129. Travemünder Woche, die in wenigen Tagen mit sportlichen Wettbewerben aber vor allem auch wieder mit viel kulturellem Rahmenprogramm beginnt. Der Startschuss wird am 20. Juli fallen.

Die Polizei zeigt sich auch dieses Jahr gut vorbereitet und informiert jetzt die Travemünder und ihre Besucher über die Maßnahmen, die zum Schutz der Veranstaltung ergriffen werden sollen. Man befinde sich in enger Abstimmung mit der Hansestadt Lübeck und mit dem Veranstalter, heißt es von Seiten der Polizei .

„Das 2017 modifizierte und der abstrakt hohen Gefährdungslage angepasste Sicherheitskonzept hat sich bewährt. Auch in diesem Jahr werden an mehreren Örtlichkeiten rund um die Veranstaltungsflächen technische Sperren errichtet. Geplant ist die vermehrte Nutzung sogenannter Big Packs an neuralgischen Stellen, um ein ungehindertes Einfahren von Fahrzeugen zu verhindern. Gleichwohl wurden in diesem Zusammenhang Zufahrtsvarianten für den Lieferverkehr und Rettungsfahrzeuge mit berücksichtigt“, so Polizeisprecher Dirk Dürbrook.

Schwerpunkt des Einsatzkonzeptes sei nach wie vor die deutlich erhöhte Polizeipräsenz während der Travemünder Woche. Beamte der Polizeidirektion Lübeck und der Bereitschaftspolizei Eutin sollen den Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpartner auf dem gesamten Veranstaltungsareal zur Verfügung stehen.Die Zentrale Anlaufstelle ist das Wasserschutzpolizeirevier „Am Leuchtenfeld“, direkt an der Festmeile.

„Die Wasserschutzpolizei wird auch in diesem Jahr für Sicherheit und Ordnung auf dem Wasser in der Lübecker Bucht sorgen. Dabei stehen neben den täglichen Bootskontrollen auch die Überprüfung des Rechtsfahrgebots im stark frequentierten Fahrwasser und die Einhaltung von Geschwindigkeitsvorschriften im Vordergrund“, so Dürbrook.

Tägliche Jugendschutzstreifen auf der Festmeile, gemeinsam durchgeführt von der Polizei sowie dem Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck und des Kinder- und Jugendschutzes, ergänzen die Maßnahmen des Einsatzkonzeptes.

„Das übergeordnete Ziel der Kontrollen ist es, beim fröhlichen Feiern auf den Veranstaltungsflächen den Konsum von Alkohol der jungen Besucher zu überprüfen, auf den maßvollen Umgang hinzuweisen und Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festzustellen“, erklärt Dürbrook.

Und eines steht fest. Wer sich nicht benehmen kann, braucht auch nicht wiederkommen. „Besucherinnen und Besucher, die während der Veranstaltungstage Störungen verursachen und in Gewahrsam genommen werden müssen, erhalten auch in diesem Jahr ein Travemünder-Woche-Verbot“, erklärt die Polizei

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