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Bad Oldesloe

KuB wieder ohne Sicherheitsdienst

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Das Oldesloer KuB.
Foto: KuB Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Die Hauptnutzer des Kultur- und Bildungszentrums müssen ab sofort ohne Sicherheitsdienst auskommen. Nach einem Angriff auf einen Hausmeister hatte die Stadtverwaltung Wachpersonal engagiert – allerdings nur vorübergehend bis Neujahr. Jetzt befürchten Mieter des Veranstaltungshauses, dass es erneut zu Regelverstößen kommen könnte.

“Durch den Sicherheitsdienst ist Ruhe eingekehrt”, sagt Karin Linnemann. Die Volkshochschulleiterin kritisiert die Befristung: “Ich glaube, dass sich der Status Quo schnell wieder einstellen wird.” Der “Status Quo” bedeutet in diesem Fall, dass es erneut zu Ruhestörungen kommt und das Sicherheitsgefühl von Nutzern und Gästen leidet.

Nach dem jüngsten Zwischenfall, bei dem ein Hausmeister von einem Jugendlichen schwer an der Hand verletzt wurde und sich sechs Wochen krankschreiben musste, zog Bürgermeister Jörg Lembke Konsequenzen und beauftragte ein Sicherheitsunternehmen. Ob die Bewachung fortgesetzt wird, “muss die Politik entscheiden”, sagt der Verwaltungschef.

Die Hauptnutzer haben mittlerweile eine klar strukturierte Hausordnung entworfen, die der städtischen Rechtsabteilung und der Immobilienverwaltung vorliegt. Nach Freigabe soll sie im KuB ausgehängt werden. Wer die Hausregeln dann durchsetzt, bleibt unklar.

Bad Oldesloe

Oldesloer CDU-Politiker wirbt für “Union der Mitte” und gegen Rechtsruck

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Angela Merkel und Horst Seehofer. Archivfoto: Photocosmos1/shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Alleingänge von Innenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Flüchtlingspolitik spalten Union und sogar die CSU selbst. Der Streit auf Bundesebene hat mittlerweile auch Bad Oldesloe erreicht. So formieren sich auch hier liberale Kräfte der CDU, um sich dem Kurs der Hardliner in den Unionsparteien entgegenzustellen. 

Die Mitgliederinitiative “Union der Mitte” vereint CDU- und CSU-Politiker und versteht sich als “ideologiefrei” und sachorientiert. Und ja, „sie ist auch eine Antwort auf diejenigen, die es gern rechter hätten, was wir jedoch entschieden ablehnen“, sagt der Oldesloer Stadtverordnete Martin Nirsberger (CDU).

“Verkapptem Populismus entgegentreten”

Der Oldesloer Stadtverordnete Martin Nirsberger (CDU). Foto: CDU Bad Oldesoe

Der Vorsitzende des Bildungs-, Sozial- und Kulturausschusses hat sich der “Union der Mitte” angeschlossen: “Seit über 17 Jahren bin ich nun schon stolzes Mitglied der CDU. Als Vorsitzender des Bildungs-, Sozial und Kulturausschusses und Pressesprecher der CDU Fraktion meiner Heimatstadt ist es mir besonders wichtig dem verkappten und offensichtlichen Populismus entgegenzutreten!”

Nach der Flüchtlingsdebatte kam es innerhalb der Union zu großen Konfrontationen. Einige setzten auf den Kurs von Horst Seehofer (CSU) und seine Mitstreiter, die anderen halten zum liberalen Inhalt von Angela Merkel (CDU) und ihre Mitstreiter.

Über Wochen ging ein scharfer Riss durch die Union und zur Verwunderung vieler Mitglieder gab es einige, die plötzlich zerknirscht feststellten: “Die, die sehr weit rechts stehen, sind lauter als wir.” Es wurde Zeit für eine aktive Reaktion. 

“Rechtsruck in der Union schadet uns”

Die „Union der Mitte“ ist eine Initiative von Mitgliedern aus CDU und CSU, die sich als „fortschrittfreundlich“, „ideologiefrei“ und „sachorientiert“ versteht. In den sozialen Netzwerken schließen sie sich gerade zusammen.

Viele scheinen so zu denken, wie Martin Nirsberger – sogar in Bayern. Horst Seehofer befindet sich in einem Umfragetief. Drei Monate vor der Wahl in Bayern ist Angela Merkel dort beliebter als Horst Seehofer und Markus Söder.

Martin Nirsberger (CDU): “Als Lehrer und Trainer im Leistungssport weiß ich, wie wichtig jeder einzelne Mensch für unsere Gesellschaft ist. Wir sollten uns wieder auf unsere christlichen Leitwerte besinnen. Die Union der Mitte bietet dabei endlich den Raum innerhalb der CDU/CSU sich darüber auszutauschen und klarzumachen, dass ein Rechtsruck innerhalb der Union uns nur schadet!”

Martin Nirsberger trifft im Norden unter anderem auf eine prominente Mitstreiterin. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) motivierte ihn sich dem deutschlandweiten Austausch anzuschließen.

 

 

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Böller in einem Automaten gezündet

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am frühen Montagmorgen (16. Juli) , gegen 03.50 Uhr, vernahmen Zeugen in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe einen lauten Knall und verständigten daraufhin die Polizei. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass bislang unbekannte Täter offensichtlich einen Böller in das Ausgabefach eines dort aufgestellten Süßigkeitenautomaten gesteckt und angezündet haben.

Dadurch wurde der Automat erheblich beschädigt. Die Schadenhöhe steht noch nicht fest. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass es sich um Vandalismus und nicht um einen Aufbruchsversuch handelte. Ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

Zeugen gesucht: Unmittelbar nach der Tat sind zwei Fahrradfahrer gesehen worden, die die Bangertstraße in Richtung Kreisverkehr gefahren sind.

Ob es sich hierbei um die möglichen Täter handelte, ist noch unklar. Wer kann Angaben zu diesen beiden Radfahrern machen? Wem sind gestern Nacht am Tatort oder Umgebung verdächtige Personen aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 501-0.

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Bad Oldesloe

Einigung möglich: Bürgermeister stellt Oldesloer Industriegleis-Pläne vor

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Das Industriegleis in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – In den Verhandlungen um die Reaktivierung des vorübergehend stillgelegten Oldesloer Industriegleises zum Sandkamp-Gewerbegebiet zeichnet sich eine Einigung ab. 

Bürgermeister Jörg Lembke: “Es gibt ein Angebot von der AKN Eisenbahn GmbH, den Betrieb zu übernehmen.”

Unterhalt: Stadt will Verantwortung abgeben

Es geht dabei auch um den Unterhalt der Strecke und damit jährlich um 70.000 Euro, die laufend in die Schienenverbindung investiert werden müssen.

Bislang wurde der Streckenunterhalt von der Stadt getragen. ArcelorMittal zahlte eine Nutzungspauschale von 30.000 Euro. Für Bad Oldesloe ein Minusgeschäft.

Bund und Land stellen Kostenübernahme in Aussicht

Dadurch könnte die Stadt die Flächen behalten, müsste dann aber nicht mehr für die Instandhaltung zahlen.

Auch die anstehende Sanierung der Strecke könnte gefördert werden: “Der Bund hat in Aussicht gestellt, die Hälfte der Sanierungskosten zu übernehmen”, sagt Lembke. Damit wäre ein großer Teil der dann anstehenden 600.000-Euro-Rechnung bezahlt. Das Land Schleswig-Holstein werde weitere 100.000 Euro beisteuern. Die übrigen 200.000 Euro könnten dann unter Kreis, Kommune und der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft (WAS) übernommen werden.

Zu welchen Teilen Kreis, WAS und Stadt sich die Kosten teilen, ist Gegenstand weiterer Verhandlungen – und auch Sache der Lokal- und Kreispolitik. Nach der Sommerpause wird die Stadt mit einer Vorlage in die Ausschüsse gehen.

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