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Bad Oldesloe

Oldesloer Weihnachtsmarktpremiere: Organisator zieht positive Bilanz

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Pina Richter und Sebastian Hagen sind zufrieden mit dem Verlauf der Weihnachtsmarktpremiere.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Die letzte Buden standen zum Wochenanfang noch und wurden nach und nach abgebaut – der erste, kleine Weihnachtsmarkt in der Mühlenstraße in Bad Oldesloe ist Geschichte. Organisator Sebastian Hagen zog ein ingesamt positives Fazit.

“Ich bin total erfreut, dass so viele Oldesloer das Angebot angenommen haben. Ich habe viel Lob, Dank und auch ermutigende Worte bekommen”, sagt Hagen. “Die Wochenenden waren sehr gut, in der Woche war es oft etwas leerer, aber damit war zu rechnen. Ich kann sagen, dass ich keinen Verlust gemacht habe und genau das war für das erste Jahr mein Hauptziel – dass ich hier nicht mit einem Minus rausgehe”, so der Eventorganisator weiter, der 2017 auch zum ersten Mal seit vielen Jahren den 1. Mai auf dem Marktplatz gefeiert hatte und für die Ausgestaltung der “Verkaufsoffene Sonntage” zuständig war.

Eine Neuauflage im Jahr 2018 kann er sich gut vorstellen. “Ich habe seitenweise Ideen. Zum Beispiel könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass wir die Weihnachtsmannparade immer größer ausbauen. Da ist ja noch viel Luft nach  oben – das war ja nur ein Test”, so Hagen weiter.

“Das ganze Team war gut. Mit den Standbetreibern lief es gut und ich bin vor allem Weihnachtsmann Bodo Rahnenführer mit seinem Engel und Ilona Rehme als Frau Holle sehr dankbar. Gezeigt hat es sich auch, dass die Kinder- und Familienangebote wie die Weihnachtsmannsprechstunde sehr gefragt waren”, erklärt der Organisator.

“Ich möchte den Markt  – wenn es denn die Fortführung in diesem Jahr gibt – auch erweitern. Aber das muss genehmigt werden. Ich möchte auch nicht der Nachbesprechung mit der Stadt vorgreifen. Ich muss ja sehen, was von dort erstmal noch als Feedback kommt. Ich habe aber nicht vor, die Option zu ziehen, dass ich nach der ersten Auflage aussteige”, sagt der Organisator.

Dass es gleichzeitig noch vier Tage lang den kleinen Weihnachtsmarkt am Mühlrad gab, habe übrigens keinen Effekt für ihn gehabt. “Hier waren an den Tagen nicht mehr oder weniger Besucher. Wenn, haben die Leute beide Märkte besucht. Das schließt sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzt sich. Für mich als Händler war es am Mühlrad dieses Jahr leider nicht so erfolgreich wie sonst, da dort weniger los war, was aber auch gut am Wetter gelegen haben kann”, so Hagen weiter.

Er hoffe jetzt, dass die Gespräche mit der Stadt positiv verlaufen und es dann im Dezember 2018 mit noch mehr Ideen und vielen Erfahrunen aus dem Premierenjahr weitergeht. “Die Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsmanagement der Stadt und dem Ordnungsamt lief sehr gut. Und ich fand es ein schönes Zeichen, dass Verwaltungmitarbeiter hier selbst zum Essen oder auch mal auf ein Getränk vorbeigekommen sind”, so Hagen abschließend. “Wenn man sich hier gegenseitig hilft, kann man in Bad Oldesloe viel zusammen aufbauen”, ist er sicher.

 

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert bei 55: Infektionszahlen in Stormarn gehen weiter zurück

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am Freitag 12 Neuinfektionen (Stand: 13.05., 13:30 Uhr) und einen Inzidenzwert von 54,9.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.781) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.793.

6.195 Personen gelten als genesen, 303 Personen sind aktuell infiziert. 295 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 134 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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Bad Oldesloe

Feuer zerstört Trabbi in Oldesloer Parkhaus: Polizei vermutet Brandstiftung

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Bad Oldesloe – Am 11. Mai wurde gegen 1 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe ein Feuer gemeldet. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand brach der Brand in der unteren Parkebene aus. Alle Parkebenen waren stark verraucht.

Ein Trabant brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung.

Die neben dem Trabbi stehenden Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Audi TT brannten ebenfalls.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung und die Gefahr von explodierenden Gastanks erschwert. Die Gastanks ließen Druck ab und erzeugten hohe Stichflammen.

Es wurden Hinweise auf Brandstiftung gefunden, denen die Kriminalpolizei Bad Oldesloe nachgeht.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 40.000 Euro geschätzt. Am Parkhaus entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wer kann Angaben zu dem Brand machen? Wer hat vor und während des Feuers verdächtige Personen in der Nähe des Parkhauses gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier und die Kriminalpolizei Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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