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Kultur

Kunstausstellung „Das bin ich, Tori“ in der Stadtbücherei

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Die Künstlerin Tori-Medina Schultz. Foto: hfr

Ahrensburg – Die Künstlerin Tori-Medina Schultz ist 19 Jahre alt und als Auszubildende Matrosin der Binnenschifffahrt viel unterwegs. Ihre Bilder begleiten sie auf ihren Reisen.

„Ein paar leere Blätter Papier und meine Bleistifte verleihen mir die Freiheit, mich auszudrücken, Ruhe und Energie zu tanken. Die Kunst begleitet mich schon seit ich denken kann und ist meine Leidenschaft“, sagt Tori-Medina Schultz.

Vater und Kind, Zeichnung von Tori-Medina Schultz.

Hauptsächlich malt sie mit Acryl und Bleistift. Ihr Großvater und ihr Vater malen selbst und brachten ihr einiges bei. Ihre Kunstprojekte fordern immer Aufmerksamkeit bei Freunden, Bekannten und mittlerweile auch in ihrem Beruf, so dass sie immer wieder Aufträge annimmt, seien es Portaits, Tattooentwürfe oder die Wandgestaltung der Treppenaufgänge  auf dem Schiff, auf dem sie arbeitet:

„Die Ausstellung meiner Bilder in der Ahrensburger Bücherei ist mein bis jetzt größter Erfolg für meine Kunst. Ich freue mich sehr, wenn ich Sie für meine Kunst begeistern kann, oder Sie auf mich zukommen, mit einer Idee, die es umzusetzen gilt.“

In der Ausstellung „Das bin ich, Tori“ zeigt die junge Künstlerin bis zum 27. Februar ihre Bilder in der Stadtbücherei in Ahrensburg.

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Kultur

Kabarettist und Liedermacher: Bernd Stelter kommt nach Ahrensburg

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Foto: Manfred Esser

Ahrensburg – Am 14. Oktober kommt ein besonderer Künstler nach Ahrensburg in den Alfred Rust Saal. Er tritt gemeinsam mit dem Kabuff-Orchester auf.

Denn Bernd Stelter auf die Rolle eines Comedians oder Kabarettisten festzunageln, wird nicht gelingen. Klar macht er Kabarett – aber nicht nur. Und sein neustes Album „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ unterstreicht erneut seine Qualitäten eben auch als Liedermacher.

Geboren im Unna der Sechziger Jahre, schmeißt er kurz vorm Examen sein Studium, um sich fortan einem Leben auf der Bühne zu widmen. „Mein Vater ist fast wahnsinnig geworden. Im Nachhinein betrachtet war es eine gute Idee“, sagt Stelter heute.

Stelter gehört zu einer Gilde detailverliebter Bühnengrößen, der das Leben aufsaugt und in den Stoffen verarbeitet. „Ich glaube, ein Kabarettist und Liedermacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt. Und ich habe immer meine kleine, schwarze, ledergebundene Kladde dabei“, berichtet Bernd Stelter, der auf den 13 Songs seines neuen Albums „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ vor allem eines ist – authentisch.

Das Album enthält neben amüsantem Storytelling wie beispielsweise in „Schatz, du kannst Gedanken lesen“ oder „Der langsame Jogger vom Rhein“ auch  nachdenkliche Momenten, die einmal mehr den Titel des Albums hervorheben – allem voran steht der Titel „Ein Leben lang“. In diesem Song verarbeitet Bernd Stelter auf einfühlsamen Weise den Tod seiner Eltern.

„Es hilft mir selber weiter, wenn ich Texte über das schreibe, was ich gerade erlebe. Den Text zu „Ein Leben lang“ habe ich zwei Jahre nach dem Tod meiner Eltern geschrieben. Die Zeit habe ich gebraucht“, gibt Bernd preis.

Er selbst bezeichnet sich als Genießer-Spießer. Genuss erfährt er vor allem beim Musizieren und Texten. Mit Günter Asbeck am Bass, Johannes Gokus am Schlagzeug, Sven Welter an der Gitarre und Ingo Wolfgarten am Piano wurde das stilistisch abwechslungsreiche Album mit Matthias Stingl als Produzent im Kern eingespielt. Als weitere Gäste überzeugen Magdalena Wolf am Cello und Gregor Meyle, Geiger Christian Herzberger.

„Wir haben die Lieder nicht wie üblich aufgenommen, also erst eine Schlagzeugspur, dann Bass, dann ein bisschen Keyboard. Sondern wir haben als Combo eine Session gespielt“, verrät uns der Liedermacher und bekennender Reinhard Mey Fan aus Bornheim-Hersel.

Lebenbejahende Lieder wie „Ikarus“ oder „Das ist das Gute“, dem Heinz-Rudolf Kunze die Zeile „Das ist das Gute, das es gelegentlich gibt, das gilt es zu pflegen, das ist es, weswegen mancher den Selbstmord verschiebt“ schenkte oder „Neugierig auf Dich“ fehlen auch nicht.

Doch auch der kritische Stelter findet wieder Worte und Töne, um dem Zeitalter von Partnerschaftsplattformen, „Ich brech die Herzen“, und Trash-Formaten, „Ich schalt den Fernseher ein“, die Leviten zu lesen.

„Wir denken in Bildern. Wir müssen ganz bewusst schöne Bilder sehen, damit es uns gut geht“, ergänzt Bernd Stelter, der seit den 80er Jahren auf der Bühne steht und deutschlandweit als Mitglied der Stammbesetzung von 7 Tage, 7 Köpfe berühmt wurde.

Doch vor allem seine Live-Programme wie „Geschichten aus der Vorstadt“, „Papa ist ne’ Knackwurst“, „Pubertät ist mehr als ein Pickel“, „Mittendrin“, „Mundwinkel hoch“ und natürlich „Wer heiratet, teilt sich Sorgen, die er vorher nicht hatte“ lassen tief blicken und zeigen den wahren Bernd Stelter in Reinkultur. Apropos Rhein und Kultur.Karnevalist ist er natürlich auch noch. Und er kommt nie allein.

Immer ist es die Gitarre, die ihn begleitet und jeden seiner Auftritte zu etwas ganz Besonderem macht. Bernd Stelters Charme, das Vermitteln von Vertrautheit und die abendliche Erkenntnis, dass viele Dinge, die uns tagtäglich begleiten, einfach saukomisch sind, machen ihn zu einem besonderen Künstler.

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Kultur

Gegen das Vergessen: Fotodokumentation „Weltgeschichte vor der Haustür“

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Die Autoren Heike & Hartwig Fischer bedanken sich bei Kai Schubert und Jan-Hendrik Blassew, beide Raiffeisenbank Südstormarn Mölln, für die Unterstützung. Foto: hfr

Mölln – Unter der Thematik „Gegen das Vergessen“ zeigt die Fotodokumentation an zahlreichen Beispielen, wie die DDR-Grenzsperranlagen zwischen Mecklenburg und Schleswig-Holstein ausgesehen haben. Die Autorenehepaar Fischer schildert ferner anhand von zahlreichen Bildern, mit welcher unbeschreiblichen Begeisterung die Bevölkerung im Lauenburgischen und im Mecklenburgischen die Öffnung der Grenzen von Lübeck bis Lauenburg begrüßt hat. Kein Zeitzeuge der Grenzöffnungen wird je in seinem Leben diese Ereignisse vergessen, als sich Weltgeschichte unmittelbar vor der Haustür abspielte. Jan-Hendrik Blassew, Bereichsleiter Firmenkundenbetreuung der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln freut sich: „Als Geschichtslehrer hat Hartwig Fischer mich bereits zum Abitur begleitet. Als er mir dann von dem Buch erzählte, wollte ich auf jeden Fall Schützenhilfe leisten“.

Über 800 Fotos hat Heike Fischer, die lange Zeit als Redakteurin in Ratzeburg tätig war, im Laufe der Jahre geschossen. „Die 4. Auflage des Buches wurde um 30 Seiten erweitert, so dass inzwischen immerhin ca. 450 Fotos Platz finden“ erzählt sie im Gespräch. Unter der Thematik „damals – Heute“ verdeutlichen die Autoren mit vergleichenden Bildern, wie markante Grenzpunkte zwischen dem Lauenburgischen und dem Mecklenburgischen vor knapp 30 Jahren ausgesehen haben und wie stark sich die Landschaft bis heute verändert hat. „Dies ist eine Dokumentation der Gegend, die einzigartig ist und zu der es kein ebenbürtiges Material gibt“, sagt Kai Schubert, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln.

Der historische Hintergrund zur Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ist in verschiedenen Kapiteln zur Erläuterung in die Bilddokumentation eingebettet. Der Leser erhält wichtige Informationen zum Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 und zu Ulbrichts bekannten Satz „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. Fischers erläutern den Schießbefehl für die DDR-Grenzsoldaten und schildern unter der Überschrift „Schabowskis Zettel“ wichtige Hintergründe zur legendären Pressekonferenz des SED-Politbüromitglieds Schabowski am 9. November 1989 und zur historischen abendlichen Tagesschau-Sendung des ARD-Moderators H.-J. Friedrichs.

„Die Natur hat sich alles wiedergeholt, auf grünen Wiesen mit Kühen findet man heute gelegentlich noch das Fundament eines Grenzturmes“, so das Ehepaar, das mit Schülergruppen geführte Wanderungen entlang der ehemaligen Grenze macht. Ihre Zielsetzung ist –nicht nur für die jüngere Generation, die die monströsen Grenzsperranlagen nicht aus eigener Anschauung kennt- einen tiefen Einblick in authentisches Geschichtsbewusstsein zu vermitteln.

Die Herausgabe der 4. Auflage konnte mit großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln erscheinen. „ Als regional verwurzelte Bank ist es für uns selbstverständlich, Projekte aus dem Umkreis zu unterstützen. Dieses sticht hervor, da es nachhaltig ist und Spuren hinterlässt“, so Schubert. Da es für den Bereich kein vergleichbares Geschichtswerk gibt, wird die Fotodokumentation bereits im Geschichtsunterricht verschiedener Schulen eingesetzt.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Noch Plätze beim Kindertheater-Workshop

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Symbolfoto: Yuganov Konstantin/shutterstock

Bad Oldesloe – Lust auf Theater ? Kinder von 10 bis 12 Jahren können sich noch zu einer Aktion des Oldesloer Ferienpass anmelden, die Anfang der nächsten Woche beginnt und sie fünf Tage lang in die Schauspielwelt entführt.

Die Frage in dem Stück: Wird es dem berühmten Detektiven J. Chatterton und Co. gelingen den Fall rund um ein verschwundenes Mädchen zu lösen? Ein Butler gibt den beiden einen Tipp – was hat der Vampir damit zu tun … und der bösen Stiefmutter?

Es handelt sich um einen Kinder-Theaterkrimi mit vielen spannenden Rollen, die darauf warten gespielt zu werden. Am letzten Workshop-Tag wird der Krimi dann Eltern, Freunden und Verwandten präsentiert.

Der Workshop findet vom 16. Juli, bis Freitag, 20. Juli 2018, in der Zeit von 10.30 bis 12.30 Uhr im KuB statt. Kosten: 35 Euro.

Buchungen werden noch bis Donnerstag im Sachbereich Jugendarbeit, Hindenburgstr. 17-19, entgegen genommen.

Weiterhin werden alle Restplätze aus den Ferienpassveranstaltungen täglich aktualisiert und im Internet bekannt gegeben.

 

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